es ist …

… wie es ist.

Ich hab an die Koordinatorin eine mail geschrieben, mit einem Vorschlag, der mich wirklich sehr sehr viel Überwindung kostet – versuchweise eine Frau als zweite Betreuerin. Wobei da einiges an Bedingungen dran hängt, vor allem, dass die wirklich professionell ist und das sollte man zwar nicht explizit erwähnen müssen, aber ich brauch da jemanden, der die nötige Distanz wahren kann um etwaige Schwierigkeiten auch für mich klärbar macht.

Es ist nun mal so, dass ich unterwegs-Termine wegen Corona auf ein Minimum reduziere und da auch keine Kompromisse eingehen möchte.

So findet kein Angsttraining wie Einkaufen usw statt – der Großeinkauf und wenn nötig mal was zwichendrin besorgen, aber nicht wöchentlich, sondern bei Bedarf.

Das selbe gilt für Arzt- und Rezepttermine und was halt sonst noch nötig ist. Mag sein, dass sich das nächstes Jahr ändert (Fahrtkostengenehmigung läuft aus), aber im Moment ist das der Stand.

Außerdem ist in der Wohnung deutlich mehr nötig, wenn ich nächstes Jahr so weit sein will, dass hier wirklich ein Hund einziehen kann (der evt auch Assistenzhund werden soll). Denn das bedeutet zum einen natürlich entsprechend umräumen, damit der dauerhaft auch seinen Platz hat, aber auch hier soweit Ordnung schaffen, dass es „kleinhundsicher“ ist. Das bedeutet sämtliche Kruschtecken weg, mehr Platz schaffen (aktuell wäre einfach die Wohnung dafür zu klein/vollgestellt) und ein sinnvolles System etablieren.

Inklusive dann einmal professionell reinigen zu lassen (das wirklich alle noch so kleinen Ecken usw top sind), damit dann das „halten“ im Vordergrund stehen kann.

Das sollte dann mit der regelmäßigen Unterstützung der Betreuer auch klappen.

Daher wäre schon wichtig, dass die restlichen Stunden nicht wegfallen, sondern mit jemanden statt finden, mit dem ich auch in der Wohnung arbeiten kann.

Und vor allem wieder eine Regelmäßigkeit einkehrt, immer wenn wir grad mal wieder knapp Grund drin hatten, fiel wieder jemand für längere Zeit aus. Diesmal wieder – ein Termin hätte gefehlt, wir haben sogar noch drüber gesprochen – und schwupps fällt wieder deutlich aus. Trotzdem hoffe ich, dass wir wenigstens bei dem „ein Termin noch“ bleiben – also das aktuelle wenigstens so weit gehalten werden kann.

Der Koordinatorin selbst vertrau ich da schon, dass sie das beurteilen kann – und somit hoffentlich auch jemand passenden finden könnte. Aber dazu muss sie einiges mehr wissen – zumal sich für mich in den letzten Wochen/Monaten mit Hund tatsächlich einiges verändert hat.

Die Stabilität und Struktur, die der Hund bot, fehlt. Deutlich mehr als ich dachte und damit will ich auf jeden Fall versuchen bis nächstes Jahr so weit zu sein, dass ich einem Hund auch gerecht werden kann. Neben Wohnung muss ich da auch die Finanzen klären, aber das läuft ja eh schon und ich hoffe bis Januar ist das auch vom Amtgericht bewilligt.

Die Aussicht dass es vielleicht in einigen Monaten so weit sein könnte – macht Mut und Hoffnung. Ein Ende in Sicht, dass das jetzt deutlich besser aushalten lässt.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.