Wochenstart

Sie fehlt mir – die Struktur. Klar – ich stehe morgens auf und gehe abends ins Bett, achte einigermaßen auf Essenszeiten usw – aber ein Tag ist wie der andere – ob unter der Woche oder am Wochenende.

Immerhin – ich hab es geschafft an die Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse eine mail zu schicken (mit Fragen zur Fahrtkostenübernahme). Sie ist allerdings im Urlaub. Trotzdem – für mich ist das ein riesen Schritt, der auch nur möglich war, weil sie schon sehr sehr lange für mich zuständig ist und immer sehr nett und hilfsbereit war.

Was Essen und Trinken angeht – ich glaube ich muss anfangen wieder normal zu essen – also nicht von dre Menge her, aber halt trotzdem was kochen oder so.

Zum einen ist das aktuelle Essen nicht wirklich gesund (wenn auch eben breitauglich und für 2,5 Wochen nach OP durchaus ok), zum anderen schmeckt mir irgendwie nichts so wirklich. Außer den faschierten Laiberl, die ich gemacht hatte (und in Mini-Form eben eingefroren). Aber das kann es ja auch nicht sein.

So nach und nach habe ich ja auch schon langsam ausprobiert eben Dinge zu essen, die nicht von vornherein pürriert waren, sondern eben sehr gut zu Brei gekaut wurden.

Abends gibt es dann meist eine Suppe (aktuell Brühe mit Fritatten, die eben gut gekaut werden) um auch nochmal die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen – da geht auch realtiv viel – mehr, als ich eigentlich dachte, was gehen sollte. Vermutlich kommt mir das aber nur so vor, weil halt die Brühe doch schneller Platz macht.

Insgesamt fühle ich mich aber soweit fit und möchte wieder aktiver sein. Mittwoch werden wir also den Crosstrainer wieder nutzbereit machen (bin gespannt, ob das schon wieder geht – da hatte mich ja leider mein Rücken und mein Bauchumfang die letzten Monate gehindert da drauf zu laufen).

Außerdem werde ich wohl die Aerobic-Videos mal wieder rauskramen – dafür habe ich heute schon angefangen wieder Platz zu machen.

Ich hab nämlich endlich die letzten Papyrus-Pflanzen umgetopft und die letzten beiden Pflanzenlampen endlich angebracht und ausgerichtet.

Eigentlich könnten die jetzt auch raus auf den Balkon – mal schauen, ob wir das in einen der nächsten Betreuungsterminen mal hinbekommen – ist ja doch ein etwas größerer Aufwand.

Diese Woche sind nur zwei Betreuungstermine, sonst sind es ja aktuell drei. Aber morgen treffen sich die beiden Betreuer um die geforderte Stellungnahme fertig zu machen – die werte Dame vom Landkreis stellt da ja so manche Forderung. Ich bin wirklich dankbar, dass die da so bemüht sind und das alles mitmachen.

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