Post-OP-Termin

Heute also Termin beim Hausarzt zum Fäden ziehen. Das war picksig, weil die da echt dicke Fäden genommen haben und sein Skalpell da echt zu tun hatte.

Aber die Fäden sind nun raus, die Wunden sehen soweit gut aus und ein Nahtpunkt blutet so ein bisschen, aber ich schätze in zwei oder drei Tagen kann ich die Pflaster abmachen.

Das ist auch gut so, weil ich auf die Pflaster allergisch reagierte und das tut ehrlichgesagt mehr weh als die Schnitte selbst.

Schwieriger war es dann Fruchtmolke zu bekommen – in der Innenstadt gibt es nur mehrere REWE und die hatten das nicht, also entschloss ich mich dann doch ein Stück weiter zu laufen und hab es bei Kaufland geholt.

Auf dem Rückweg über die Apotheke, Rezpete einlösen und dann das Abführmittel auch gleich nehmen.

So ganz funktioniert das mit der Verdauung noch nicht, aber ich hoffe, dass  ich mit der Molke auch mehr trinke und sich das dann in ein paar Wochen wieder normalisiert.

Bisher hatte ich immer eher das gegenteilige Problem – von daher ist das mal was Neues für mich.

Er wird auch heute noch seine Verordnung für Krankentransport an die Krankenkasse faxen – hoffe, dass ich dann bald eine Bewilligung bekomme.

Wieder daheim, musste ich erstmal etwas ausruhen – war insgesamt dann doch alles etwas arg viel heute, wobei der Kreislauf erstaunlich gut mitspielte. Aber vorher die Schnitte neu verpflastern, da der Arzt da wenig Rücksicht auf die unzähligen wunden Stellen (von den Pflastern) genommen hat. Sind halt wie offene Blasen, die teilweise relativ große Stellen wund gemacht haben – da tut das Shirt drauf echt weh und Pflaster natürlich erst recht.

Werde da noch ein paar Hydrocolloid-Pflaster besorgen müssen, die kann man gut zuschneiden und die vertrag ich auch gut. Auf dem nicht genähten Schnitt hab ich das schon – das hält auch gut zusammen. Für den Rest brauch ich aber größere als ich hier hab.

Aber das war erstmal der Abschluss für die OP – nächster Termin ist Ende Juni – Kontrolle in der Adipositasambulanz. Davor steht dann aber noch eine Woche Ernährung mitschreiben.

Ich hoffe bis dahin hat sich auch die Verdauung etwas normalisiert (wobei wirklich problematisch ist da jetzt auch nichts, das braucht halt Zeit und bis dahin etwas Unterstützung).

Gestern und heute hatte ich mit Jonathan gemailt und er gab mir den Tipp mit dem Obertonsingen. Das hatte ich schon mal sehr interessant gefunden, aber damals nicht den Nerv mich damit auseinander zu setzen. Aber irgendwas springt da grad sehr drauf an.

Er gab mir auch einen Buchtipp, leider ist das Buch sehr sehr schwer zu bekommen (als PDF ist es einfach, aber am Computer lesen ist für mich schwierig – für den Anfang reicht es aber).

Ich glaube damit will ich mich im Moment beschäftigen. Ein neues Projekt sozusagen.

Sonst werde ich aktuell ja nich wirklich alt – abends um acht fall ich völlig fertig ins Bett, um fünf etwa steh ich dann in der Regel wieder auf. Meistens leg ich mich dann nach einer Stunde oder so nochmal hin, da merke ich dann halt doch, dass ich noch sehr viel Ruhe und Schlaf brauche.

Ist auch ok so.

 

 

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