dies und das

Gestern dann Wohnungstermin mit kleiner Runde um den Rasen.

Nachmittags dann mit MissMutig doch einkaufen gefahren, weil ich einfach Fertigprodukte holen wollte – für 3 Löffel kochen, ist irgendwie – blöd.

Statt der Obstbreie aus den Babygläschen hab ich Bananen und Tiefkühlobst geholt und kann mir das dann kurz im Mixer klein machen.

Dummerweise hab ich die Tiefkühle wohl nicht ganz zugemacht, daher war die bei -10 (statt -18) Grad und so hab ich das Hackfleisch wieder rausgenommen und kleine Frikadellen (ohne Zwiebel und arg mild gewürzt) gemacht, die schmurgeln grade im Ofen und werden dann jeweils portionsweise mit etwas Sosse eingefroren.

Eine werde ich nachher vielleicht noch pürrieren und mit vielleicht etwas KaPü als Abendessen essen – mal schauen. Im Moment bin ich noch vom Trinken satt.

Essen und Trinken müssen mit Sleeve ja getrennt erfolgen – also mind. eine halbe Stunde Abstand zum Essen. Das gestaltet sich hier noch etwas schwierig, weil halt die Flüssigkeitsmenge bei mir immer noch viel über Essen läuft.

Da das mit Wasser und Co grad gar nicht mehr klappt, hab ich gestern eine  (noch im Kühlschrank gefundene) Fruchtmolke getrunken – werde also am Montag sicherheitshalber Fruchtmolke kaufen, in der Nähe vom Hausarzt ist ein Laden, da müsste ich das kriegen.

Werde aber auch versuchen Molkepulver zu kriegen und das mit den Instick vielleicht zu was trinkbaren mixen kann. Denn nur Milch wird grad langsam auch schwieriger, weil dann Essen quasi wegfällt. Außerdem hoffe ich, dass ich in der Molke dann das Eiweispulver unterschmuggeln kann – denn ich nehme zu wenig Eiweis zu mir und das Pulver in Milch ist mit dem ekelig bitteren Geschmack im Mund (das soll sich in ein paar Wochen geben – hoffe ich!) zu „nicht trinkbar“ entwickelt. Fruchtmolke hat ja mehr Geschmack – vielleicht kann ich da ein bisschen dann unterrühren.

Zur Not gab es heute dann also heute Minty-Melon – damit wenigstens überhaupt mal was Flüssiges runterkommt und Essen und Trinken tatsächlich mal getrennt werden konnte.

Nicht ideal, aber grad eine Notlösung. Hoffe echt dass ich mit Molkepulver und Instick da was zusammengebraut bekomme, was dann auch funktioniert.

Außerdem müsste nächste Woche das CO2-out-Glas ankommen, das wurde mir ja wärmstens empfohlen von der Adipositasambulanz und ich hoffe dann in 3-4 Wochen wieder auf Kohlensäure umsteigen zu können (vorher darf ich nicht.)

Die Zeit muss ich halt jetzt irgendwie überbrücken und nächster Versuch ist nun halt Molke und wenn gar nichts geht – wird es halt für die nächsten Woche Fruchtmolke und Buttermilch (letztere hat aber das selbe Problem wie die Milch – macht zu satt).

Was die Pflegeleistung angeht, hab ich entschieden, das aktuell nicht zu beantragen. Erstmal die Fahrtkosten klären. Mein Nervenarzt (Neurologe und Psychiater) hat seinen Antrag am Freitag weggeschickt und der Hausarzt wird das hoffentlich am Montag machen.

Was echt cool war, war gestern das mit dem Einkaufen – ich fühlte mich so fit und gut und das Laufen klappte super usw (Angsttraining war es leider dennoch, aber ich mein jetzt körperlich).

Heute ist es leider anders – bis gegen 14 Uhr bin ich ab fünf quasi im Wechsel eine Stunde auf, eine Stunde wieder ins Bett, eine Stunde auf und dann wieder ins Bett.  Vielleicht war das Frühstück dann doch etwas zu anspruchsvoll (auch wenn der Magen da nicht motzte – war halt das erste Mal nur zu Brei kauen und nicht von vornherein pürrieren, war aber natürlich immer noch im erlaubten Bereich), danach ging es aber.

Ist aber auch ok für mich so.

Abends werde ich nicht alt – selbst wenn ich abends um kurz nach acht noch was schauen möchte – ich bin einfach platt.

Von daher wird es auch jetzt dann gleich ins Bett gehen (und doch nicht noch was essen oder so)

Und nur für mich als Information zum später mal Nachlesen: Ab Start der Eiweisphase bis OP waren es 4,5 Kilo, seit OP 5 Kilo weniger.

 

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