Betreuungschaos geht weiter

Dank ein paar Idioten in der Stadt, wurden hier die Corona-Bedingungen massiv verschärft. Theoretisch dürften Betreuer nicht mehr in die Wohnung und im Auto mitnehmen auch nicht.

Praktisch muss das jeder für sich entscheiden, ob er das anbieten will/kann oder nicht.

Dazu kommen einige Krankenstände – und somit kann aktuell nur ein Teil der Betreuung übernommen werden.

Das ist zur Zeit ein auswärts-Termin über ca 1,5 Stunden, den der „unterwegs“-Betreuer (so langsam gehen mir die Bezeichnungen aus) macht und ein Wohnungstermin mit dem Urlaubsvertretungs-Betreuer.

Beide können nicht mehr Stunden übernehmen. Leider kann auch mein alter Betreuer nicht einspringen, weil es da ein Kindbetreuungsproblem gibt.

Es fehlen also 1,5 Stunden – Wohnungstermin, die aktuell nicht übernommen werden können.

Im Gespräch ist leider auch, dass sich die Vorgaben so verschärfen, dass die oben genannten Dinge nicht mehr im Ermessen der Betreuer liegt (wie dann allerdings Betreuung stattfinden soll ist fraglich und somit hoffen wir halt alle, dass es gar nicht so weit kommt). Masken und co sind ja eh Pflicht.

Immerhin weiß ich jetzt, worauf ich mich die nächste Woche einstellen kann. Für übernächste plan ich das erstmal auch so und da die Koordinatorin danach Urlaub hat, hat sie den Anspruch das vorher zu lösen.

Mal schauen.

Mittlerweile weiß ich auch was mit dem Betreuer los ist und das erklärt die letzten Wochen dann doch deutlich. Ich wünsche ihm von Herzen gute Besserung.

Heute also Einkauf – so scheint der Herr sehr nett, er packt auch mit an und zumindest die utnerwegs-Termine kann ich mir mit ihm gut vorstellen.

Es hilft alles nicht grade um wieder Fuß zu fassen. Ich kämpfe mich so durch und bin sehr froh um die engmaschigen Therapie-Termine – ohne wüsste ich nicht wie ich das alles hinkriegen sollte. Von daher bin ich sehr dankbar dafür.

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