Freitag

Ich bin nicht für Kontakt mit Menschen gemacht.

Das meiste konnte geklärt werden, MRT-Termin steht auch (übernächsten Montag), Verordnungen und Rezepte sind abgeholt und abgeliefert (und noch fünfmal nachtelefoniert, weil mal das eine, mal das andere drauf fehlte und das Sanitätshaus sich weigerte die Schiene zu bestellen, wenn das Rezept nicht komplett vorliegt – nicht mal mit dem Hinweis, dass ich es zur Not selbst zahle und dann von der Kasse selbst wieder hole, ich muss wohl tatsächlich nichts zuzahlen, dann große Diskussion wegen der Größe (ich hab das Teil schon für rechts und hab es auch links schon anprobiert in den beiden in Frage kommenden Größen), weil ja grad die Cast-Schiene dran und daher könne sie ja nicht messen und ich soll doch wieder kommen, wenn die ab ist – nur dass die halt erst ab kommt, wenn die andere da ist, weil leider mein zusammengeschustertes Programm doch nicht gehalten hat – aber sie bestellt sie jetzt halt und ich muss sie persönlich abholen, damit sie schauen kann, obs wirklich passt – damit kann ich leben), der Einkauf ist erledigt und der Rest – lief auch.

Danach war ich aber schlicht alle. Nicht körperlich – das auch, aber vor allem psychisch – so urlaubs- und „Welt-aussperr“-reif.

Meine Geduld mit Menschen ist kaum vorhanden und ich war froh, als ich mich nur noch mit den Bosnai-Tigern auseinandersetzen musste (die wiederum erwarten mittlerweile Leckerchen wenn ich schon mal außer Haus gehe).

Grad bin ich nur froh dass ich zu Hause bin und mich um nichts mehr kümmern muss, die nächsten Tage nichts mit Menschen geplant und der Tag fast vorbei ist und ich bald ins Bett kann.

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