Montag

Ein durchwachsener Tag. Eher weil ich mit mit um eine Entscheidung hader. Einer, bei der eigentlich die Entscheidung klar ist, aber ich dafür schon sehr über meinen Schatten springen muss.  Das geht schon sehr weit außerhalb meiner Wohnfühlzone.

Aber immerhin die Sache im Prinzip soweit fertig gemacht, dass jetzt wirklich nur noch der eine – schwerfallende – Schritt fehlt. Dafür brauch ich vielleicht noch etwas Zeit (oder  noch mehr Zuspruch oder Tritt in den Arsch von MissMutig – mal sehen).

Ansonsten: morgens hoch geschreckt, weil ich vergessen hatte, dass heute ja der Elektriker kommt und bei mir klingelt um ins Haus zu kommen.

Dem Wirbelwind wohl die Leckerlies versaut, weil da wohl eine Tablette super ekelig war und ich bin gespannt, wie ich die weiteren in sie reinkriegen werde.

Mit der Tierarztpraxis telefoniert, Medikamente bestellt und die folgenden Untersuchungen besprochen (Freitag geht es also weiter und dann spätestens in  2 Monaten den nächsten Schall – sofern nicht vorher ein Problem auftritt).

Mal die planbaren Termine durchorganisiert und die finanzielle Planung der nächsten Monate erstellt  bzw bei den bestehenden die neuen laufenden Kosten eingeplant.

Sehr vorsichtiger Optimismus, dass das mit dem Crosstrainer (also das regelmäßige Nutzen) wieder klappt – für etwas mehr Optimismus fehlen aber noch ein paar Wochen Regelmäßigkeit. Aber es ist ein Anfang!

Mich entschieden, dass ich spätestens ab Februar meine Termine wieder mit dem Rad machen möchte. Nur so hat es überhaupt eine Chance, dass ich das bis zum Sommer wirklich unabhängig schaffe. Möchte aber mit einzelnen Terminen schon ab nächster Woche anfangen (muss dazu noch Betreuuungstermine ändern).

Die eine extralange Zipfelmütze hab ich endgültig fertig – gestrickt war sie schon letzte Woche, aber ich wollte noch Fleece einnähen (umfunktionieren eines alten Loops).  Passend – soll ja demnächst etwas kälter werden. Und ja – sie ist schon sehr sehr warm und kuschelig.

Morgen geht endlich wieder regulär die Buchbinderei los. Auch wenn ich erst übernächste Woche endgültig klären kann, wie ich diese nun weiter nutzen kann/möchte (dafür möchte ich den Kennenlern-Termin des vielleicht-neuen-Theras abwarten), bin ich schon froh, dass wieder die Leiterin da ist – auch, weil ich nicht so recht weiß, was ich als nächstes machen möchte. Zuletzt hatte ich ja Boxen für Taschentücher gemacht, aber damit bin ich durch.

Stimmungstechnisch bin ich wieder etwas stabiler. Auch, weil ich halt wieder aktiver sein kann, etwas tun kann. Außerdem zeichnet sich ab, dass sich die Termine wieder einpendeln und da Regelmäßigkeit rein kommt. Bin einfach nur froh drum.

 

 

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