Wochenende

Gestern war mit mir nichts anzufangen – ich war ausgelaugt, kraftlos und müde und brauchte den ganzen Tag um mich einigermaßen zu fangen.

Die anschließende Nacht war auch gut, trotz ausgefallenem Wärmeunterbett – und so bin ich heute – zumindest körperlich – wieder fit.

Das mit dem Wärmeunterbett ist echt doof, da ich ohne deutlich schlechter schlafen kann und auch der Rücken die Wärme braucht. Aber mal schauen. Da hier meine Ansprüche (als Spann-Unterbett, weil ich sonst die halbe Nacht damit beschäftigt bin, das Teil zu entknüllen und an die richtige Stelle zu bringen und mind 12 Stunden Laufzeit, weil ich die Wärme eben die ganze Nacht möchte und nicht nur 3 Stunden) wohl nicht der Masse entsprechen, wird das eine Herausforderrung, aber nun denn. Davon gibt es aktuell eh mehr als genug, also wird das schon irgendwie gehen.

So langsam fange ich mich auch psychisch wieder und schaue nicht alle fünf Minuten nach, ob es dem Wirbelwind wirklich gut geht.

Immerhin: die Medis scheinen gut vertragen zu werden und auch zu wirken – sie war  gestern abend wieder etwas aktiver und lebendiger.

Neben Bonsai-, finanziellen und organisatorischen Sorgen, mach ich mir natürlich auch Gedanken wie das mit dem Kennenlerntermin des vielleicht neuen Theras wird. Oder wie es mit den Schreiben für die Behörden weiter geht. Oder wie lange die Ärztin brauchen wird um mir ihr Schreiben fürs offene MRT zu geben oder was ich mit der Buchbinderei mache (irgendwie wird es zu viel, aber gleichzeitig fürchte ich, dass ich zu Hause versumpfe und mir die Decke auf den Kopf fällt, wenn diese Termine weg fallen – und die Arbeit an sich mag ich ja immer noch).

Beim CPAP-Geräte-Versorger müsste ich auch anrufen (was im Endeffekt bedeutet tagelang zig-male am Tag anzurufen, weil ständig besetzt ist – und zu hoffen, doch mal jemand zu erreichen – eine Kombination, die für jemanden, der eh schon Panik schiebt beim Telefonieren müssen, nicht gut ist). Hier ist aber noch kein Zeitdruck.

 

Es ist einfach grad alles etwas viel.

Nun gut. Heute nicht mehr viel – sehr sehr viel Bonsai-Tiger-Kuscheln, Stricken, fernsehen und noch mehr Bonsai-Tiger-Kuscheln.

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