setzen lassen

Ich war gestern ziemlich geschockt. Die  Ultraschallbilder waren selbst für mich als Laien sehr erschreckend deutlich.

Mittlerweile hat es sich etwas gesetzt, einschläfern ist keine Option für mich, dazu geht es ihr einfach noch zu gut, ich werde sie nicht leiden lassen und würde ich nichts tun, würde das zwangsläufig passieren.

Es wird irgendwie gehen. Gehen müssen. Dann gibts halt keinen Laptop und wenn ich eines gelernt hab in meinem Leben, ist es mit wenig Geld auszukommen.

Der Wirbelwind ist das und noch viel mehr wert!

Das Wichtigste für mich ist, dass sie nicht leidet. Ja, sie ist eingeschränkt, braucht viel Ruhe, kann nicht so rumtoben, aber das scheint für sie ok. Und wenn sie so mit mir kuschelt und sich schnurrend in der Decke verkruschtelt – macht sie auch deutlich, dass sie weiter leben will.

Jetzt geht halt erstmal jeder erübrigbare Cent und Euro in die Bonsaitiger-Kasse.

Wir werden das schaffen! Wir müssen einfach.

Und an alle, die jetzt mit dem „ist ja nur ein Tier“ kommen:  verkneift es euch.  Mag für euch so sein, für mich ist es das nicht und von daher könnt ihr euch diesen Kommentar mir gegenüber sparen.

Für mich sind sie in erster Linie ein Lebenwesen. Lebewesen, für die ich die Verantwortung übernommen habe und das bedeutet, dass ich alles mir mögliche für diese Tiere tun werde.  Sie sind meine Schutzbefohlenen.

Darüber hinaus haben die Bonsai-Tiger mir mehr als einmal durch schwere Zeiten geholfen, ich weiß nicht, ob es mich ohne sie heute noch gäbe. Sie verdienen nur das allerbeste!

Und zuletzt:  sie bedeuten mir auch als Individuum sehr viel – jede einzelne.  Sie haben einen festen Platz in meinem Herzen und  haben mich gelehrt, eine Beziehung zu jemanden aufzubauen und zu halten, überhaupt eine zu haben.  Sie sind weder Kind- noch Partnerersatz, aber sie sind Freunde, Mitbewohner und sowas wie Familienmitglieder.

 

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