Wochenende

Das Wochenende stand – wie so oft – unter dem Motto: Ruhe.

Entsprechend hab ich viel genäht, gestrickt, fern gesehen, Hörbücher gehört und nebenbei weiter an der Ordnung meine Sammlung gearbeitet, Nägel gemacht, Einkaufszettel für morgen geschrieben (Termin mit Vertretungs-Betreuer) und viel Bonsai-Tiger bekuschelt.

Morgen geht es dann wieder weiter – und ab Mittwoch kann ich dann auch wieder mit dem Rad fahren – da freu ich mich drauf.

Die Stimmung ist deutlich besser, weniger Zukunftsangst (oder wohl eher: ich kann das „wie geht es weiter, wenn der Gerichtsentscheid kommt und die Fahrtkostenübernahme wegfällt“ besser wegschieben, was gut ist, ich kann ja eh nichts machen aktuell) und die Nächte werden auch wieder besser.

Die Frage, ob ich das Antidepressivum erhöhe (nehme ja noch die geringe Einstiegsdosis) steht im Raum, aktuell ist es eher ein „einerseits hätte ich natürlich nichts dagegen, wenn es noch besser wäre, andererseits ist das aktuell auch nicht zwingend notwendig, weil es schon soweit gut geht“. Das mag am Medikament liegen oder an den ganz natürlichen Schwankungen der Stabilität und Stimmung – im Endeffekt werde ich das jetzt erstmal so lassen und dann erst beim nächsten Termin mit dem Arzt drüber sprechen (statt jetzt anzurufen und zu sagen – ich weiß nicht wirklich was ich will – das ist ihm nämlich durchaus wichtig).

 

 

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