Wochenstart

Buchbinderei war ganz ok heute.  Auch angesprochen ob ich eventuell von Mo auf Di wechseln kann (weil das mit dem Betreuungstermin besser wäre, das klappt fahrtechnisch montags nicht immer) und erstmal so verblieben, dass ich das so nutze, wie es für mich dann geht. Dienstags ist es halt wirklich arg voll dort und auch wenn es mir sonst gut geht – ich bin immer noch nicht menschentauglich.

Werde das morgen nochmal mit dem Betreuer besprechen.

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Die abgeheilt geglaubte Kinnackne vom Wirbelwind war wohl ein Satz mit x. Heute wieder eine große entzündete/eitrige Stelle. Ich wünsche uns so sehr, dass das endlich mal gscheit abheilt. Der Wirbelwind findet nämlich das regelmäßig reinigen und desinfizieren echt doof. Ich kann sie gut verstehen und finde es auch blöd.

Wie das allerdings von gestern (alles gut und kurz vor Schorf fällt ab) zu heute sich gleich so massiv entzünden konnte, frag ich mich schon.

Werde da Donnerstag, wenn wir eh unterwegs sind, wohl mal ein anderes Desinfektionsmittel besorgen, vielleicht stört sie das weniger.

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Rad war heute zurück grenzwertig – mit kleiner Verschnaufspause ging es dann aber. Wobei es glaub ich weniger ums Fahren an sich ging oder die Anstrengung, sondern dass da mittendrin so viel Müdigkeit plötzlich war.

Und es war echt kalt.

Immerhin: ich bin ja viel mit gestrickten (und gekauften – also Maschinenstrick) Handschuhen gefahren und hab gemerkt, dass das den Handflächen der Handschuhe nicht gut tut. Also zog ich normale kurze Fahrradhandschuhe drüber. Die sollten eigentlich für den Sommer sein (ich rutsch sonst so auf dem Lenker), sind aber einen Tick zu groß (hätte halt eine Zwischengröße gebraucht).

Über den Strickteilen sind sie dann knapp, aber es geht und es hält die Hände tatsächlich warm.

Die durchaus vorhandenen Winter-Fahrradhandschuhe trage ich sehr sehr ungern, warum auch immer – daher dann doch wieder die Strick. Aber in Kombination mit den Fahrradhandschuhen werde ich die Winterteile wohl ausmustern.

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Irgendwas ist aber grad. Vermute es ist die Umstrukturierung grade – die Betreuungstermine ändern sich und offensichtlich macht mir das mehr zu schaffen, als ich dachte.

Tagesstruktur, Wochenstruktur, Regelmäßigkeit – immer noch sehr wichtig für die Stabilität.

Am Befinden merk ich es gar nicht direkt, aber ich kann es an der Wohnung ablesen. Da reichen Kleinigkeiten und es eskaliert – in der Regel immer ein Zeichen, dass da innerlich viel Unsicherheit und Chaos ist, Stabilität fehlt.

Wobei Stabilität stimmt nicht – eher halt die Zuverlässigkeit und die Sicherheit, die durch Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit gegeben wird.

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Heute nur noch ein bisschen fernsehen und später gemütliches lesen im vorgewärmten Bett.

Morgen steht außer dem Betreuungstermin nichts auf dem Plan, der ist aber zu keiner festen Zeit, sondern ein bisschen auf „Zuruf“.

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