dies und das

Buchbinderei hat heute gut getan und ich hab auch einiges geschafft.

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Dabei wurde ich eine halbe Stunde zu spät abgeholt – was dann im Endeffekt aber gar nicht so viel ausgemacht hat.

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Zurück dann mit einer Extra-Rad-Runde – es hilft einfach dabei etwas runter zu kommen. Entsprechend spät kam ich dann auch nach Hause.

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Dort dann erstmal kein Strom. Wir bekamen heute neue Stromzähler, allerdings dachte ich, dass der bis mittag durch ist (zumindest bei mir). Aber da die baulichen Dinge hier ja immer etwas – speziell – sind – dauerte alles sehr viel länger und so hat er grade bei mir angefangen als ich nach Hause kam.

Im Endeffekt dauerte es dann noch über eine halbe Stunde.

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In der Zeit versucht das neue Nagellackregal anzuschrauben – mit Abstandhaltern. Tja – dabei das Nagellackregal kaputt gemacht. Also provisorisch wieder geflickt und jetzt hängt es erstmal.

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Ich weiß nicht ob Essie die Zusammensetzung des Color Corrector Basic Lacks geändert hat oder meine Nägel sich verändert haben, aber seit ein paar Wochen hält der Lack nicht mehr richtig. Lässt sich nach 2 Tagen teilweise abziehen und bröckelt entsprechend. Davor hat er damit gut eine Woche gehalten.  Es nervt jedenfalls.

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Bei der Augensache kristallisiert sich immer mehr raus, dass doch eine Entzündung die Ursache ist. Was ja gut wäre! Noch bin ich vorsichtig optimistisch (will ja nichts verschreien – aber seit dem WE tut sich da was).

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Ich bin immer noch jeden Tag unendlich dankbar fürs neue Medikament. Aktuell noch mehr als sonst – ohne wäre ich jetzt wohl – dank der äußeren Umstände – stationär.

Nicht nur körperlich geht es mir um Welten besser, auch auf die Psyche wirkt es sehr stabilisierend inklusiver sehr deutlich weniger Angstzustände.

Was so ein „normaler“ Cortisolspiegel alles ausmacht.

Selbst jetzt – und der den aktuellen Umständen – merke ich den Unterschied so deutlich – dass es mich immer noch immer wieder staunen lässt.

Allein, dass der Körper fit ist und trotz Stress bleibt – das bedeutet so viel – macht es so viel leichter. Das kann sich nur jemand vorstellen, der das andere kennt – nicht nur für ne Woche – sondern über Jahrzehnte.

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Morgen Betreuungstermin (Wohnung!) und dann treffe ich mich mit K, der wieder zu Hause ist. Danach noch ein Telefontermin und dann beginnt das Wochenende. Das wird dann wieder unter dem großen Motto „viel Ruhe!“ sein.

So sehr ich das Radfahren geniesse, der Körper braucht auch seine Ruhezeiten, damit ich das Rad dann auch weiterhin so nutzen kann. Denn ich merke die Anstrengung in den Beinen schon deutlich (auch wenn ich das ja gut finde und mich drüber freue – aber ich bin ja auch jemand, der sich irgendwie über Muskelkater freut, weil er eben auch zeigt, dass ich was getan/geschafft hab).

Und machmal fällt es mir schwer auf die Grenzen des Körpers zu hören und sie auch zu achten.

Grade in Zeiten wie jetzt, merke ich sie leider auch meistens erst viel zu spät – also lieber etwas zu viel Ruhe als zu wenig.

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Insgesamt ist es mühsam und anstrengend und ich hab viel damit zu tun die Negativspirale zu stoppen, die Ängste und Sorgen weg zu schieben. Grade hier merke ich wieder das neue Medikament – weil Ressourcen dafür da sind, die früher für anderen Mist (Angstzustände, körperliche Beschwerden, Skills um Instabilitäten, Flashbacks und Co abzufangen usw) benötigt wurden.

Nicht dass ich keine Skills brauche oder keine Flashbacks oder Angstzustände mehr hätte – aber es ist weniger – weil mehr Stabilität da. Und auch die körperlichen Beschwerden (allem voran der Reizdarm und die Schwäche/unfit fühlen, schnell körperlich am Ende sein usw) haben so viel Kraft verbraucht.

Kraft, die aktuell den Unterschied zwischen stationär und ambulant ausmacht. Und dafür bin ich – trotz all dem Mist der grad läuft – so unendlich dankbar.

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So – jetzt noch gemütlich lesen im vorgewärmten Bett.

 

 

 

 

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