frei

Heute hatte ich frei und ich genoss es sehr. Sehr bewusst hab ich auch alles weggelassen, was ein „muss“ oder „ich müsste“ beinhaltete. Einfach treiben lassen. Hinspüren, achtsam sein, mir diese Auszeit bewusst nehmen.

Natürlich hab ich dennoch das ein oder andere gemacht, aber es war gut so.

Seit dem letzten Theratermin rumort es und mir ist klar, dass ich mir diese Situationen zeitnah genauer anschauen muss. Damit sie zur Ruhe kommen können. Doch nicht jetzt. Auch nicht nächste Woche – denn die Woche drauf fällt der Theratermin wieder aus.

Und was bis dahin ist, werde ich auch erst da dann sehen. Es ist zu unklar, nicht greifbar und ich hoffe irgendwie, dass es sich auch so wieder beruhigt.

Im Moment ist einfach nur deutlich, dass da was rumort, nicht das was. Hauptsächlich über Panikattacken, tagsüber ein plötzliches Erstarren (inkl. dem Gefühl nicht im hier und jetzt zu sein), nachts halt ein panisch hochschrecken.

Beides ungut und deutlich anstrengend, aber dennoch auch – handhabbar.

Im Alltag  bedeutet es für mich einfach deutlicher auf Grenzen zu achten – und für Ruhe zu sorgen, wenn diese nötig ist. Ein Gleichgewicht finden zwischen Ruhe und Aktivität, das gelingt aktuell auch ganz gut.

Heute Abend ging es dann noch Seelenfutter (Süßkartoffeleintopf von Fr. Brüllen) und gemütlich lesen.

Morgen dann Buchbinderei – und auch darauf freu ich mich.

 

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