Die Mittwoche ….

…. werden ganz schön anstrengend.

Heute erster Tag in der Buchbinderei, der ausschließlich mit Zuschneiden verbracht wurde, weil die eigentlich voll ist und daher es an Werkzeugen mangelte – also die, die jeder für sich in der Kiste hat.

Von dort gings gleich zur Uniklinik – da hatte ich Pause. Ich setze mich vor dem Kiosk an einen Tisch (sonst sind die dort nämlich selten zu finden) und übertrug die Eintragungen von den Noten auf die neuen Ausdrucke. Dann nochmal neue Reihenfolge und eingetütet.

Danach aß ich noch eine Kugel Pfefferminzeis und ging dann hoch in den Physiotherapiebereich – da ist es meist etwas ruhiger. Allerdings war es da eh schon fast Zeit.

Physio war anstrengend, aber ok. Bei mir geht auch der Crosstrainer wieder, der dort ging aber mit der gebrochenen Zehe noch nicht. Also erst mal aufs  Fahrrad und dann noch ein paar andere Geräte.

Nach der Physio hatte ich noch knapp 10 Minuten bis zum abholen und nahm eine Arena ein (die aber dort eh max ein paar Minuten dann blau bleibt – so sehr die Stadt hier sonst blau ist, der Klinikbereich ist klar rot-gelb).

Kaum hab ich das geschafft, ging es dann auch nach Hause. Dort hab ich dann  etwa eineinhalb Stunden – bis zur Betreuung.

Normalerweise ist mittwochs Wohnung dran – einfach weil da die Praxen eh zu sind und wir somit nur den Montag haben um Rezepte usw einzusammeln. Der Termin geht meist so bis ca 18 Uhr.

So wird es nächste Woche auch sein und dann ab Oktober – denn ab übernächster Woche ist in der Buchbinderei bis zur zweiten Oktoberwoche Vertretungszeit und da mittwochs nicht vertreten wird, muss ich da entweder Montag Nachmittag oder Donnerstag Vormittag nehmen.

Aber der 2. Oktoberwoche dann aber auch mit zwei Tagen und – endlich – wieder Regelmäßigkeit und Struktur.

Ansonsten: seit ein paar Wochen wohnt eine Familie mit 2jährigem Sohn im Haus. Ich fürchte der Vermieter hat da etwas Angst gemacht im Sinne von „wir probieren das mal, mit 2 wird er ja nicht mehr so viel schreien“.

Heute hab ich ihn das erste mal gehört – in typischer Trotzphase mit lautem und hohem Gequietsche und Geschreie.

Mich freut das. Etwas Leben schadet hier im Haus wirklich gar nicht.

Ich würde ihr das auch gerne mal sagen, aber sie ist immer so schnell wieder weg, dass ich bisher nicht dazu kam.

So jetzt geht es für mich gleich weiter mit Betreuung. Danach werde ich wohl nur noch schnell was essen und dann ins Bett fallen.

Aber ich freue mich sehr auf morgen: Frühstücken mit MissMutig und irgendwann am späten Nachmittag mit ihr zu einer Tupperparty. Das wird sicher lustig.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.