Engel

Ich glaube an Engel. An Schutzengel, aber auch an die, die uns immer wieder über den Weg laufen.

Die fremde Frau, die mich auf der Straße anlächelt – in dem Moment, wo ich einfach eine Aufmunterung brauche oder die Karte die an dem Tag kommt, an dem ich mich besonders alleine fühle.

Oder das Paket des Bruders, das ich nicht erwartet habe, weil er mir doch zu Weihnachten schon Geld überwiesen hat – mit Tiroler Leckereien und LinzerTorte und vor allem Knödelbrot – und das an einem Tag wie heute, wo es mir wirklich schlecht geht.

Das waren sogar zwei Engel – mein Bruder der trotzdem ein Paket gemacht hat und der Paketbote, der grade in dem Moment klingelte, als die Stimmung, die sich so ein klitzeklein bisschen stabilisiert hat wieder völlig zu kippen drohte.

Es gibt unzählige dunkle Stunden, in denen etwas passierte, was ein bisschen Licht brachte, oft Kleinigkeiten, aber die brachten oft hellen Schein.

Wie oft sind mir Menschen begegnet und haben – ohne es zu wissen – Licht da gelassen.

Für mich sind das Engel, die mir über den Weg laufen.

Und wenn man genau hinschaut, sieht man sie auch und spürt sie – weil es ein klein wenig wärmer in dir drin wird.

Danke.

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