krank

nicht wirklich – fühl mich aber so

Gestern morgen war mir so übel, dass ich kaum drei Schritte laufen konnte – hatte überlegt die Tischlerei abzusagen, dachte dann aber, dass sich das wohl geben wird und bin los – war dann auch so (hatte aber auch vermutet dass es Übelkeit aus Hunger ist, nur dass Essen wegen Übelkeit kaum ging).

Richtig fit war ich zwar den ganzen Tag nicht – aber die Dauerübelkeit reduzierte sich auf einzelne Übelkeitswellen (meist wenn ich zu viel körperlich gemacht habe).

Heute morgen ist es ähnlich – aber was unangenehmer ist, ist das Gefühl einfach nur krank zu sein.

Es macht mir grad deutlich, dass ich zu viel mache, dass ich kaum einen Tag nur für mich habe. Ich hab ja gestern schon den Phyiso-Termin für heute abgesagt, weil ich mich nicht wohl fühlte und habe damit heute den ganzen Tag frei.

Als ich auf den Ergometer bin, musste ich das nach 2 Minuten wegen heftiger Übelkeit abbrechen.

Und jetzt sitze ich hier und merke, ich brauche eine Auszeit – ich hab mir zu viel zugemutet, brauche dringend mehr Freizeit, mehr Zeit nur für mich – ohne dass noch ein Termin ansteht.

Vor ein paar Monaten schrieb ich noch, dass ich das WE und eben unter der Woche einen Tag brauche und mir das entsprechend freischaufeln muss.

Fakt ist – dass ich aktuell grade den Sonntag habe, weil ich samstags entweder schwimmen oder bei H. war um Computernachhilfe zu geben.

Schon letzte Woche war klar, dass ich das mit jeden Tag Sport nicht machen kann und hab mir einen freien Tag – nun ja – mehr erzwungen. Im Endeffekt hab ich dann zwei Tage nichts gemacht – und merke immer noch „zuviel“.

Diese Woche werde ich erstmal das Schwimmen drin lassen – und den Rest werde ich dann sehen. Es ist nicht der Sport der zuviel ist – sondern andere Termine – das „los müssen“.

Ich hab mich übernommen – und komme zu nichts mehr – seit Tagen schon hab ich hier meine Bilder ausgedruckt, die noch zugeschnitten werden müssten – aber ich schaffe es nicht – dabei ist mir das sehr wichtig. Genauso geht es mit allem anderen. Selbst kochen ist kaum noch drin, was zur Folge hat, dass mein Speiseplan im Moment eher untypisch (und nicht grade ausgewogen) ist.

Abends schaffe ich es kaum wirklich zwischen 16 und 17 Uhr hier Schluss zu machen und den Tag ruhig ausklingen zu lassen – auch das fehlt mir und wirkt sich sehr auf den Schlaf aus, der deutlich schlechter ist zur Zeit.

Was mich grad ein bisschen ärgert ist, dass das alles schon länger klar ist – und doch hab ich nur halbherzig zurückgeschalten. Jetzt setzt der Körper ein Stopp. Auch das macht er schon seit ein paar Tagen, doch seit gestern macht er sehr deutlich: geht nicht.

Ich habe also wieder einmal zu lange nicht wirklich auf mich geachtet.

Psychisch – ist es schon ok so weit – das macht das zurückstecken meist noch schwieriger. Heute ist ein Ruhetag – und ich muss mir Gedanken machen wie ich das jetzt weiter handhaben will und werde.

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