Gefahr

Die Gefahr droht nicht von außen, sondern von innen.

Loslassen, fallen lassen – ohne zu Wissen ob da etwas trägt oder fängt, ohne Sicherungsnetz und doppelten Boden, nur im Vertrauen auf mich selbst.

Wo doch grade das mir vertrauen – so schwer fällt – oft noch schwerer als anderen zu vertrauen.

Eigentlich stimmt dieses Bild von dem Samen auch nicht (zumindest nicht dass er das Verstehen ist) – denn das Verstehen ist mehr das wissen wem das „will nicht“ gilt, das erkennen der Angst – wem diese Angst gilt.

Und die Gefahr ist diese Angst – dem sie gilt – das ist der Samen.

Die Angst – und die Möglichkeiten dem Samen zu schaden – ist in mir, die vielen Widersacher, Geister und Dämonen der Vergangenheit, die Unsicherheiten des Alltags, denen jeder Mensch ausgesetzt ist, all das könnte dazu benutzt werden, den Samen zu zerstören, fortzutreiben usw.

Denn wenn er keimt – muss ich mich dieser Angst stellen, den Schritt gehen, den Sprung wagen – trotz all der vielen Widersacher, Geister und Dämonen der Vergangenheit, der Unsicherheiten des Alltags, denen jeder Mensch ausgesetzt ist.

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