Piep

Es ist soweit alles im Rahmen, nicht gut, aber auch nicht schlecht, bin nur grad wieder sehr mit Ablenken beschäftigt und will gar nicht näher drüber nachdenken wie es geht oder so – daher ist es hier grad still.
Aber es muss sich keiner Sorgen machen.

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ähm … hmm

Nach dem Termin in der Adipositas Ambulanz gestern traf ich kurz den Physiotherapeuten und wir entschieden uns spontan den Physio Termin gleich zu machen, damit habe ich heute frei.

Habe sogar sehr lange geschlafen, werde um 7:45 Uhr wach und sehe eine Nachricht vom Vertretungs-Betreuer das es leider doch 7:50 Uhr werden wird.

Kurze Anrufe später: er dachte der Großeinkauf wäre Freude und nicht morgen. Außerdem stände er schon vor der Tür.

Ich bat ihn herein und sagte dass ich noch eine halbe Stunde brauchen würde da ich den Einkaufszettel noch schreiben muss. Hatte gestern zwar schon alles rausgesucht aber eben noch nicht in meinen Einkaufszettel-Exel-Tabelle eingegeben auf Cent genau ausgerechnet.

Er wartet, wobei sich herausstellte dass er es nicht mal schafft in der Wohnung zu warten, damit ist wohl auch ein „er würde vielleicht doch Wohnung machen“ endgültig Geschichte.

Einkaufszettel ist fertig ich war im Bad und bin angezogen als er klingelt der, und meinte dass er jetzt doch etwas unter Druck geräte da er um 10:30 Uhr 11 Uhr nächsten Termin hätte.

Lange Rede kurzer Sinn: ich war zwar jetzt fertig aber wir verschoben den Großeinkauf auf Freitag.

War mir im Endeffekt auch lieber so, hätte er aber auch sagen können als ich sagte er dass er noch eine halbe Stunde warten muss.

Immerhin habe ich jetzt die Zeit meinen Einkaufszettel auch wieder so zu sortieren wie die Waren im Laden aufgebaut sind. Das ist beim Großeinkauf für mich tatsächlich schon wichtig um mich nicht völlig darin zu verlieren.

Dafür nutzte ich die Gelegenheit dazu, nicht dem Sturm trotzen, einer Nordic Walking Runde zu stellen.

Denn immerhin war ich ja nun schon draußen und das ist ja immer das Problem, das kriege ich dann ja alleine nicht hin.

Dieser Runde hat mir wirklich gut getan, der Sturm pustete den Kopf frei und sorgte dafür, dass sonst niemand unterwegs war.

Danach rührte ich 3 Kilo Lebkuchenteig zusammen. Hatte da eine Fertigmischung, aber irgendwie kam da kein geschmeidiger Teig zustande.

Durch doch noch einen Schluck mehr Milch und dann doch wieder zu viel und so weiter wurden es im Endeffekt eben drei Kilo.

Der Teig ruht nun im Kühlschrank bis morgen, wie in der Anleitung angegeben, um morgen dann zu Sternen verarbeitet zu werden.

Plan wäre Sterne mit farbigen „Glas“ (durchsichtige Masse aus Bonbons in der Mitte), entsprechend bin ich gespannt was es im Endeffekt wirklich wird.

Ich liebe die ganz normalen gewöhnlichen Lebkuchen ohne Schokolade und allem drum und dran. Höchstens noch mit Marmelade gefüllt, aber sonst darf da eigentlich nichts dran. Leider gibt es so etwas heutzutage nicht mehr zu kaufen, von den Lebkuchenherzen mal abgesehen, die aber weniger zum Essen geeignet sind.

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kotz

Eine andere Vertretung für die Betreuung wird es nicht geben.

Die Begründung ist das aktuell niemand zur Verfügung steht.

Der Wohnungsbetreuer hat sich nun auch krank gemeldet. Vorerst bis Freitag eventuell aber auch länger das wird sich wohl erst Ende der Woche klären.

Auch dafür gibt es keine Vertretung.

Ich brauche einen Hund. Die Stabilität geht nämlich gerade ganz gewaltig flöten.

Immerhin, der Halbjahres-Termin in der Adipositasambulanz lief gut. Alle Werte sind in Ordnung, alle soweit zufrieden, Gewicht geht seit den zwei Frustfutter-Tagen vor 2 Wochen auch wieder runter (was wohl gar nicht so selten vorkommt, dass ein über 2-3 Tage anhaltendes deutlich mehr Kilokalorien zu sich nehmen den Abnahmestillstand beendet und zur weiteren Abnahme führt).

Allerdings ist nicht ganz klar ob tatsächlich diese Frustfutter-Tage oder die zweitägige Kortisontabletten-Pause hier der Auslöser war.

Das werden wir beim nächsten Stillstand dann wohl mal genauer testen.

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es ist …

… wie es ist.

Ich hab an die Koordinatorin eine mail geschrieben, mit einem Vorschlag, der mich wirklich sehr sehr viel Überwindung kostet – versuchweise eine Frau als zweite Betreuerin. Wobei da einiges an Bedingungen dran hängt, vor allem, dass die wirklich professionell ist und das sollte man zwar nicht explizit erwähnen müssen, aber ich brauch da jemanden, der die nötige Distanz wahren kann um etwaige Schwierigkeiten auch für mich klärbar macht.

Es ist nun mal so, dass ich unterwegs-Termine wegen Corona auf ein Minimum reduziere und da auch keine Kompromisse eingehen möchte.

So findet kein Angsttraining wie Einkaufen usw statt – der Großeinkauf und wenn nötig mal was zwichendrin besorgen, aber nicht wöchentlich, sondern bei Bedarf.

Das selbe gilt für Arzt- und Rezepttermine und was halt sonst noch nötig ist. Mag sein, dass sich das nächstes Jahr ändert (Fahrtkostengenehmigung läuft aus), aber im Moment ist das der Stand.

Außerdem ist in der Wohnung deutlich mehr nötig, wenn ich nächstes Jahr so weit sein will, dass hier wirklich ein Hund einziehen kann (der evt auch Assistenzhund werden soll). Denn das bedeutet zum einen natürlich entsprechend umräumen, damit der dauerhaft auch seinen Platz hat, aber auch hier soweit Ordnung schaffen, dass es „kleinhundsicher“ ist. Das bedeutet sämtliche Kruschtecken weg, mehr Platz schaffen (aktuell wäre einfach die Wohnung dafür zu klein/vollgestellt) und ein sinnvolles System etablieren.

Inklusive dann einmal professionell reinigen zu lassen (das wirklich alle noch so kleinen Ecken usw top sind), damit dann das „halten“ im Vordergrund stehen kann.

Das sollte dann mit der regelmäßigen Unterstützung der Betreuer auch klappen.

Daher wäre schon wichtig, dass die restlichen Stunden nicht wegfallen, sondern mit jemanden statt finden, mit dem ich auch in der Wohnung arbeiten kann.

Und vor allem wieder eine Regelmäßigkeit einkehrt, immer wenn wir grad mal wieder knapp Grund drin hatten, fiel wieder jemand für längere Zeit aus. Diesmal wieder – ein Termin hätte gefehlt, wir haben sogar noch drüber gesprochen – und schwupps fällt wieder deutlich aus. Trotzdem hoffe ich, dass wir wenigstens bei dem „ein Termin noch“ bleiben – also das aktuelle wenigstens so weit gehalten werden kann.

Der Koordinatorin selbst vertrau ich da schon, dass sie das beurteilen kann – und somit hoffentlich auch jemand passenden finden könnte. Aber dazu muss sie einiges mehr wissen – zumal sich für mich in den letzten Wochen/Monaten mit Hund tatsächlich einiges verändert hat.

Die Stabilität und Struktur, die der Hund bot, fehlt. Deutlich mehr als ich dachte und damit will ich auf jeden Fall versuchen bis nächstes Jahr so weit zu sein, dass ich einem Hund auch gerecht werden kann. Neben Wohnung muss ich da auch die Finanzen klären, aber das läuft ja eh schon und ich hoffe bis Januar ist das auch vom Amtgericht bewilligt.

Die Aussicht dass es vielleicht in einigen Monaten so weit sein könnte – macht Mut und Hoffnung. Ein Ende in Sicht, dass das jetzt deutlich besser aushalten lässt.

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Wieder Ärger mit Betreuung

Und schon wieder gibt es Ärger mit der Betreuung.

Aktuell habe ich ja zwei Betreuer. Einer ist für die Wohnungstermine zuständig (in der Regel Freitag vormittag) und der andere macht die restlichen Termine. Das sind aktuell auch Wohnungstermine in denen wir die Kruscht-Ecken so nach und nach sortieren.

Der Termin für morgen wurde abgesagt da die Tochter im Krankenhaus liegt und er die Begleitperson ist.

Diesen Termin soll aber der zweite Betreuer übernehmen.

Der hat mich dann heute angerufen um zum einen den Termin für morgen zu vereinbaren aber vor allem um mir mitzuteilen dass er zum ersten 12 aufhört.

Übernehmen soll der der die Krankheitsvertretung für ihn übernommen hatte.

Das geht für mich aber nicht weil der keine Wohnungstermine machen möchte, er möchte gar nichts in der Wohnung machen.

Durch Corona gibt es aber im Moment kaum Termine außerhalb der Wohnung und das möchte ich auch weiterhin so handhaben.

Hingegen wären Wohnungstermine dringend mehrere nötig, damit ich hier endlich mal wirklich Grund in der Wohnung ist, und ich diesen auch halten kann.

Das da ohne Rücksprache mit mir einfach ein Betreuer festgelegt wird lasse ich mal außen vor.

Fakt ist, dass selbst wenn er sich jetzt bereit erklären würde in der Wohnung was zu machen, ich das nicht hinbekomme. Denn ich weiß ja dass er das gar nicht möchte.

Ich habe schon genug Probleme die Wohnungstermine anzunehmen, wenn ich weiß dass da jemand das eigentlich nicht möchte Therme auf was ich auch sehr gut verstehen kann), bekomme ich das überhaupt nicht mehr auf die Reihe.

Der Betreuer kann mir auch nicht erzählen dass sich das erst jetzt entschieden hat wenn er doch nächste Woche schon aufhört. Entsprechend bin ich im Moment einfach auch sauer, dass mir das so kurzfristig einfach übergestülpt wird. Zumal bekannt ist das der, der übernehmen soll, keine Wohnungstermine machen möchte und auch in der Vertretungszeit, die ja immerhin auch über 6 Wochen war, keine gemacht hat.

Gestern war ich mit dem der freitags die Termine macht beim boostern Punkt da hatten wir noch darüber gesprochen, dass ich hoffe, dass jetzt endlich wieder mehr Stabilität in die Btreuungstermine kommt.

Dass das Kind plötzlich ins Krankenhaus muss kann keiner vorhersehen und er ist auch sicher kein Thema. Das aber auch er offensichtlich nichts vom Weggang des zweiten Betreuers wusste, finde ich auch ihm gegenüber unfair.

Ich hoffe und bete, dass sich da jetzt ein zweiter Betreuer findet mit dem ich gut klar komme, der auch kein Problem mit den Wohnungsterminen hat und hoffentlich auch zuverlässiger ist als der bisherige.

In die fehlende Struktur durch Wegfall der Buchbinderei, regelmäßiger Therapietermine, Arzttermine und so weiter, hat hier schon genug Schaden angerichtet.

Entsprechend wäre es noch wichtiger dass wenigstens die Betreuungstermine gut klappen.

Im Moment hebelt mich diese Situation leider gerade wieder aus.

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dies und das

Das geführte Ernährungstagebuch zeigte dass ich in der Regel zwischen 1300 und 1500 Kilokalorien liege, was an sich nichts Neues ist. So ist es schon eine geraume Weile und ich bin gespannt auf die Detail-Auswertung.

Leider habe ich den Hund nur noch bis morgen. Das ist einerseits sehr traurig, andererseits vielleicht für meine Achillessehne auch mal ganz gut.

Am Mittwoch werde ich geboostert. Da ich meinen Hausarzt schon eine Weile nicht erreiche, habe ich mich entschieden mit dem Betreuer ins Impfzentrum zu fahren.

Morgen wird mir viel Blut abgenommen. Es sollen alle Werte inklusive Nährstoffe und Vitamine überprüft werden.

Nächste Woche werde ich vor meinem Termin in der Adipositas Ambulanz die Werte abholen um sie dort besprechen zu können.

Wiederum eine Woche später habe ich meinen Arzttermin und hoffe sehr dass dieser sich bereit erklärt, eine Stellungnahme für die Krankenkasse zur weiteren Übernahme der Fahrtkosten zu schreiben.

Allerdings möchte ich schon versuchen ein bis zweimal die Woche mit dem Rad in die Stadt und im Anschluss nach Hause zu fahren. Als Übung sozusagen.

Theoretisch hoffe ich dass ich auch wenn der Hund wieder weg ist, es trotzdem schaffe eine Runde rauszugehen. Leider ist das ja immer ein Problem aber vielleicht schaffe ich es mit Hilfe des Rades. Mal sehen.

Insgesamt geht es mir psychisch im Moment relativ gut, körperlich ist es etwas schwieriger. Auf der einen Seite bin ich so viel fitter und kann daher auch sehr viel aktiver sein, auf der anderen Seite zicken Achillessehne und manche Gelenke doch sehr.

Der Körper ist so viel Aktivität schlicht nicht mehr gewohnt. Diese möchte ich aber auf jeden Fall beibehalten.

Von der Pia werden mir weiterhin die Stellungnahmen meines früheren Therapeutin verweigert. Das werde ich nun meiner gesetzlichen Betreuerin übergeben, zur Not werden wir einen Rechtsanwalt einschalten müssen.

In der Pia sind ja auch noch persönliche Gegenstände von mir, diese werde ich jetzt noch mal beim letzten Therapeuten anfordern und sehen ob er sie schickt, wenn nicht geht auch das an den Rechtsanwalt.

Das blöde daran ist, dass ich somit diese ganze Geschichte nicht wirklich abschließen kann, weil immer noch irgendwie Kontakt besteht. Auch wenn dieser über Dritte läuft.

 

 

 

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Luft ist raus

Irgendwie ist hier die Luft raus. Das Schreiben, das früher für mich so wichtig war um was zu sortieren oder einfach abzuhaken – ist grad einfach nicht.

Es ist ein in den Tag hinein leben, die Zeit halt rumkriegen und das Beste draus zu machen.

Ich arbeite dran fitter zu werden und mit dem Rad unabhängiger. Dann versuche ich die finanzielle Situation zu klären (da sind wir dran, im Moment warten wir auf Antwort vom Amtsgericht) und dann hoffe ich, dass sich die Betreuungssituation etwas stabilsiert – denn auch in der Wohnung muss es besser klappen.

Das sind die drei Bedingungen, die ich mir gestellt habe, bevor hier das Thema Assistenzhund konkret angegangen werden kann.

Hätte nichts dagegen wenn der Winter ausfiele – weil der bei der Fitness grad etwas im Weg ist. Klar kann ich an der Grundfitness auch drinnen arbeiten, aber am den Berg hochkommen eben nicht wirklich und da hab ich schon etwas Schiss, dass mir das zum Verhängnis wird.

Was das Gewicht angeht – es sind nach wie vor 20 Kilo – ich bin um Welten fitter, halte mich an alle Vorgaben, die Heißhungerattacken sind dank Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr wieder weg und im Großen und Ganzen läuft alles soweit – bis auf die Abnahme.

Da stehen jetzt eben nochmal genaues Ernährungsprotokoll an (mach ich ja eh), nächste Woche gibt es dann eine ausführliche Laborkontrolle (mir wirklich allen Werten) und eine Woche drauf dann den Termin in der Adipositasambulanz – dann wird sich hoffentlich klären woran es hakt.

Diese Woche steht morgen Schwimmen an, Mittwoch Physio (und zwar mit dem Rad hin und retour), Donnerstag und Freitag sind Wohnungstermine und am Wochenende muss ich dann leider den Hund wieder abgeben.

Solange das Wetter mitspielt (also nicht glatt) möchte ich dann das mit dem Rad 3x die Woche hinkriegen – soweit zumindest der Plan. Mal schauen.

Außerdem möchte ich den Hausarzt endlich erreichen (irgendwie ist das wohl grad wieder schwierig) und mich für die Boosterimpfung anmelden.

 

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dies und das

Es ist grad ruhig hier, was daran liegt, dass ich tatsächlich den Laptop kaum noch nutze und über Handy zu schreiben zu anstrengend ist.

Nach wie vor geht es soweit ganz gut. Der Hund tut einfach gut, bietet Struktur und Fitness, beides tut einfach nur gut und ich genieße es sehr.

Dass ich gestern mit dem Rad nach Hause kam, war einfach nur toll – aber mir ist auch klar, dass das nicht gleich bedeutet, dass ich nun mobil bin.

Denn es reizt durchaus die Grenzen noch aus (also viel mehr geht auch nicht, Schwimmen oder ähnliches wäre nicht mehr schaffbar und Termine hängen davon ab wo und wie lange und welcher) und in Hinblick darauf, dass der Winter vor der Tür steht und dann fahren wieder wegfällt – und das rausgehen wegen der Fallangst ja auch“ – naja holt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Was das Gewicht angeht – seit gut 2 Monaten tut sich da nichts mehr. Ende November werden alle Werte gecheckt und eine Woche drauf hab ich dann den Termin in der Adipositasambulanz – dann müssen wir weiter sehen.

Verstehen kann es aktuell keiner, mich frustet das nach wie vor, aber durch die Erhöhung der Flüssigkeitsmenge sind wenigstens die Heißhungerattacken quasi weg (die hormongesteuerten mal außen vor gelassen).

Psychisch geht es mir aber relativ gut. Flashbacks und Co krieg ich gut in den Griff, die Kraft reicht in der Regel für den Tag und Panikattacken und Angstzustände sind dank Hund weniger geworden.

Die Struktur stabililisiert und das Rausgehen genieße ich ja eh, schaffe es nur alleine (auch nach wie vor leider) nicht. Mit Hund ist es kein Problem.

Die Wohnung – naja – klappt nicht so wirklich – da merke ich dann halt doch, dass Hund und Bonsai-Tiger für Chaos sorgen und ohne Hilfe (Betreuer) schaff ich es nicht wirklich. Das wiederum war in letzter Zeit nicht wirklich regelmäßig, was sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen wieder einpendelt. Dann sollte das auch klappen.

Finanziell – naja wir arbeiten dran. Ich hab mich entschieden das der gesetzlichen Betreuung zu übergeben und wir warten da noch auf das Ok vom Amtsgericht.

Renten usw gehen dann auf ein Konto, auf das ich dann keinen Zugriff mehr habe. Alle Fixkosten (auf das Jahr umgerechnet) gehen dann auch von diesem Konto ab und was über ist, wird mir auf „mein“ Konto überwiesen, über diesen Betrag kann ich dann frei verfügen.

Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass ich mich da nicht drauf verlassen kann, das nicht für selbstschädigendes Verhalten zu nutzen.

Es ist für mich jetzt einfach ein Sicherheitssystem. Auch wenn ich das schon seit ner Weile wieder gut hinbekomme, hat das letzte Jahr gezeigt, dass ich mich eben dann nicht melden kann, wenn es nicht geht – alos möchte ich da auf Nummer sicher gehen.

Auch in Hinblick darauf, dass ich ja irgendwann dann wirklich einen Hund hier einziehen lassen möchte und dessen Ausbildung nicht billig ist. Es wird eh noch lange dauern, bis das für mich finanziell machbar sein wird, das will ich einfach nicht wieder gefährden.

Der Schritt mag drastisch wirken, er mag vielleicht auch unnötig sein, mir gibt er aber eine gewisse Sicherheit, dass es nicht wieder so eskalieren kann/wird, wie es letztes Jahr passiert ist. Die Folgen vom letzten Jahr hab ich eh noch einige Jahre zu tragen.

Auch wenn jetzt wieder Stabilität da ist – keiner kann garantieren dass das so bleibt und ich wollte mir da die Möglichkeit mir damit wieder langfristig zu schaden (und darum ging es letztes Jahr ja) einfach blockieren.

Es fühlt sich nach wie vor als richtige Entscheidung an und wie gesagt – wenn ich das mit dem Hund durchziehen will, muss das auch irgendwie finanzierbar sein – dazu muss ich einiges ansparen, da ich mit laufenden Kosten zwar Futter usw hinbekäme, aber kein Hundetraining (und das ist richtig teuer).

Ein Ziel auf das ich hinstrebe und hoffe, dass es bald in erreichbare Nähe rutscht. Bis dahin werde ich mir wohl häufiger die Trulla ausleihen und hoffen, dass sie durchaus auch länger mal bei mir sein kann.

Dazu kommt der Winter – bei Schnee, Eis, Glätte usw – kann ich nicht raus – in der Zeit kann ich die Trulla nicht nehmen, weil sie sich auch nicht über Bälle jagen oder so auslasten lässt. Das wäre für „meinen“ Hund dann wichtig, dass ich den eben auch ohne lange Spaziergänge bei Schnee und Eis auspowern kann (und für eine länger Hunderunde dann jemand mitgeben könnte, gibt ja viele Hundebesitzer, die ihn sicher dann mitnehmen würden, dazu muss er aber auch mitgehen).

Wegen dem wenig hier schreiben muss sich grad keiner Sorgen machen, es geht mir wirklich recht gut und ich genieße die Zeit mit Hund und Bonsai-Tigern. Der Alltag ist aber auch „langweilig“ – weil quasi Tag für Tag das selber passiert – das macht dann das Schreiben hier auch schwieriger.

DAzu kommt, dass es immer auch eine Art Therapietagebuch für mich war und Therapie findet nicht statt – auch die Angsttraining sind grad nicht regelmäßig. Schwerpunkt liegt grad auf Hunderunden, Betreuungstermine (mit dem Versuch hier in der Wohnung wieder hinter her zu kommen) und einfach Real-Life.

Mir fehlt der Kontakt nicht – eher im Gegenteil – ich genieße es für mich zu sein. Durch Hund hat man automatisch eh mehr Kontakte draußen und das ist auch ok so – aber ich genieße auch die Zeit für mich.

Im Moment ist das grade richtig so wie es ist.

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geschafft!

Heute das erste mal mit dem Rad nach Hause gefahren, bis auf das letzte Bergstück, ging es soweit ganz ok.

Möchte jetzt mind. einmal die Woche hoch fahren, hin und zurück wird schon ne Herausforderung.

 

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WMDEDGT 11/21

Jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Das nutz ich gleich mal als Gelegenheit mal wieder zu Schreiben.

Vorneweg – mir geht es soweit ganz gut. Bedeutet: ich komme gut klar, kann mit Flashbacks und Co gut umgehen und lebe halt meinen Alltag.

Der ist seit einiger Zeit etwas anders als sonst, weil ich einen Hund in Pflege habe.

Für mich ein Glücksfall, weil damit klar wurde, dass hier irgendwann einer einziehen wird.

Denn mit Hund bin ich deutlich stabiler, es gibt zwangsläufig eine Tagesstruktur und körperliches Training und alles davon tut mir deutlich gut.

Daher darf der Hund auch in Absprache mit der Besitzerin noch etwas  bleiben.

Der Hund macht aber auch den Alltag hier eben „eintönig“ (was für mich ja gut ist).

Heute also:

Gegen halb eins das erste Mal wach, eine Folge einer Serie geschaut, versucht wieder zu schlafen, dann doch nochmal weiter geschaut und gegen halb drei dann wieder eingeschlafen.

Zwischen sieben und acht stehen wir dann auf – das hat sich so eingebürgert, weil ich nachts eigentlich immer ein oder zwei längere Schlafpausen habe.

Wir rütteln uns alle einigermaßen zurecht, die Bonsai-Tiger bekommen offene Türen und der Hund und ich gehen die erste, meist nicht allzulange, Runde. Länger wird die nur, wenn wir Hundekumpels treffen, ansonsten hat der Hund Hunger und will doch lieber schnell wieder rein.

Danach gibts Futter für den Hund, die Bonsai-Tiger werden ins Wohnzimmer gescheucht und nach dem Fressen zieht der Hund hinterher.

Hund und DonChaos sind gute Freunde und stellen dann gern mal die Wohnung auf den Kopf. Sind halt beide noch sehr jung und haben nur Flausen im Kopf.

Dann mach ich was zu Essen und schaue die ein oder andere Folge oder lese im Internet oder recherchiere für einen Produkttest oder was Assistenzhunde für PTBS angehen usw.

Mittags gibt es meist ein Schäferstündchen, manchmal schlafend, manchmal einfach nur warm eingemummelt im vorgewärmten Bett ruhend. Davor gibt es manchmal noch eine Hunderunde – je nachdem wie das Wetter und die Laune von Hund und mir ist – der Hund ist nämlich definitiv ein Couchpotato und mag es nur sehr kuschelig warm und warum das Bett verlassen, dass ja so kuschelig ist, wenn es draussen nicht mindestens sonnig und warm ist.

Ohne Runde ist das Schäferstündchen halt ein bisschen eher .

Danach klingeln wir den Nachbarn an, der uns auf der großen Hunderunde begleitet. Die geht durch den Wald und ich bin so froh, dass das wieder geht, dass ich das auch wieder schaffe – wenn auch oft noch „Bankl hupfend“ – also von Sitzbank zu Sitzbank wandernd.

Im Wald ist auch der Hund einfach nur glücklich und wenn wir dann noch Hundekumpel treffen – ist es sowieso perfekt.

Irgendwann kommen wir wieder zu Hause an und ich muss mich erstmal ausruhen, während Hund und Bonsai-Tiger wieder durch die Wohnung toben und schauen, was man noch so anstellen kann.

Irgendwann kommen alle bis auf mein Öhmchen ins Schlafzimmer. Das ist dann die Kuschelzeit für die Bonsai-Tiger-Oma hier, die ja nicht zu kurz kommen soll. Die genießt das auch sehr und irgendwann hat sie genug und ich wander zum Rest der Bande.

Die Bonsai-Tiger werden gefüttert, das Öhmchen  bekommt ihre Medis, Wassernäpfe werden gereinigt und aufgefüllt und das gröbste Chaos beseitigt und wir liegen dann zu viert im – wieder vorgewärmten – Bett und läuten das Abendritual ein – zwei Quizsendungen und dann noch ein oder zwei Folgen einer Serie.

Dann gibt es die letzte Hunderunde, die meist auch eher kürzer ausfällt – bevor wir alle im Bett schlafen.

 

Sonst passiert nicht wirklich viel – daher ist schreiben dann irgendwie – langweilig? Weil ja immer das gleiche irgendwie.

Jedenfalls – mir geht es soweit gut – der Hund stabilisiert sehr, die Panikattacken sind deutlich weniger, meine Skills funktionieren gut und tja – statt irgendwann zuviel, hilft mir der Hund wider Erwarten sehr. Daher ist das für mich ein Glücksfall, dass ich ihn so lange haben darf.

 

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