dies und das

Die Therapiesituation ist immer noch ungeklärt. Nicht im Sinne, ob sie weitergeht o der nicht, denn das wird sie nicht – dazu ist da zu viel kaputt jetzt, aber ich verstehe es halt immer noch nicht.

Keine Ahnung, ob da eine Klärung möglich ist. Der Ball liegt im Feld des Theras.

Dem hab ich dann heute nochmal eine mail geschickt, denn für mich muss einiges geklärt werden. Wer ist nun in Ansprechpartner in der PIA, wer ist für die Stellungnahmen zuständig, wer für die Anbindung an Buchbinderei oder auch wegen der Magen-OP usw.

Ich hoffe wenigstens darauf eine Antwort zu bekommen.

Aber ich hab auch nochmal geschrieben, dass es nie in meiner Absicht war ihn zu verletzen/verärgern/enttäuschen und mir sehr leid tut, dass das offensichtlich doch passiert ist.

Und dass ich es gern verstehen würde, wissen würde, was ich falsch gemacht habe, was so unverzeihlich war. Denn ehrlichgesagt – ich weiß es schlicht nicht. Ich zermarter mir das Hirn und komme doch zu keinem Ergebnis. Vor allem weil ich mit „vielleicht dachte er es war so oder so und so wars ja nicht“ nicht wirklich weiter komme – ich kann ja nun mal nicht wissen, was ihn da so angetriggert hat (sonst hätte ich es ja nicht gemacht).

Es wiederholt sich halt – die Stelle, die eigentlich zuständig ist in Krisen – die PIA – ist für mich grad wieder mal nicht greifbar. Sch…

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Grade Wohnungstermin abgesagt – weil mir schon beim Gedanken daran übel wird und Tränen in die Augen steigen – totale Überforderung.

Beim Gedanken an die Physio geht es mir ähnlich, aber da hab ich letzte Woche schon abgesagt und von daher muss ich da heute hin – auch wenn wir dann heute wohl nicht viel hinbekommen.

Es überfordert grad alles irgendwie. Wobei ich glaube, dass es die sozialen Kontakte sind, die grad so massiv überfordern. Ohne geht es nämlich einigermaßen.

Wobei nein – auch alleine krieg ich Wohnung grad nicht hin – und auch Sport würde nicht gehen.

Ist einfach grad alles nur zuviel.

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DonCaos hat seine Liebe für Haargummis entdeckt. Vor allem wenn die auch fliegen, dann bringt er sie wieder und fordert zum erneuten werfen auf.

Leider ist er mittlerweile so fixiert darauf, dass er heute Nacht mein Haargummi-Depot geplündert hat. Bisher hab ich erst einen Teil wiedergefunden. Offensichtlich hat er die irgendwo gebunkert um mich auch dann auffordern zu können, wenn ich die Teile verstecke, damit das Spiel endlich ein Ende hat.

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Ich bin so weit weg und müde und bin einfach nicht.

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dies und das

Therapie ist wohl wirklich beendet – bin grad etwas fassungslos und hoffe, dass sich bald klärt, wie meine Anbindung an die Ambulanz nun weiter geht.

Im Moment hab ich leider keinen Ansprechpartner dort und kann nur abwarten.

Für mich hängt da mehr als nur Therapie zusammen – es stehen grad Stellungnahmen an und auch die Verlängerung der Fahrtkosten ist fällig.

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Erster Impftermin. Zweite bekomme ich schon in einem Monat – noch vor der Op (5 Tage davor), statt erst danach. Bisher keine Probleme, dem Picks hab ich gar nicht gemerkt.

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Betreuung heute fiel aus, weil die Lebenspartnerin einen medizinischen Notfall hatte – ist auf Montag verschoben, für mich auch ok so.

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Wochenende steht auf jedenfall unter dem Motto: RUHE und Ablenken

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out of order

Wenn es wieder mal ruhig wird hier – ich finde grad keine Worte, innen ist es leer und ich drifte weg. Was im Moment auch gut ist, da die Situation nach wie vor unklar. Der Thera hat sich nicht mehr gemeldet – ich hoffe auf ein Abschlussgespräch. Und eine Klärung der Situation – denn ich versteh es grad einfach nicht.

Aber es sind ja grad ein paar Schreiben aktuell – für die Betreuungsverlängerung ist er längst überfällig (meinte letzte Woche es sei fertig und geht raus, bis heute ist aber nichts angekommen), die Fahrtkostenübernahme steht an, für die OP ist eigentlich auch die Anbindung an die Ambulanz wichtig usw.

Im Moment steht alles in den Sternen und ich kann nichts tun – nur abwarten und schauen, wie ich die Zeit hinbekomme, in einer eh schon sehr aufgewühlten Zeit und in der eh schon alles drunter und drüber ging.

Ich versuche zu sortieren und zu verstehen, merke aber, dass nichts wirklich ankommt.

Bin so müde.

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Therapieende?

Irgendwas muss in der mail falsch gewesen oder falsch angekommen sein. Heute kam jedenfalls eine mail, dass die therapeutische Zusammenarbeit beendet sei und der Termin morgen damit ausfällt.

Ich verstehe grad gar nicht was los ist – oder was der Auslöser dafür ist.

Also bat ich jetzt um ein Klärungsgespräch und hoffe, dass er sich drauf einlässt. Ich möchte das einfach klären, weil ich grad gar nichts mehr verstehe.

Sonst: Termin beim Hausarzt – Überweisungen und Attest fürs Impfen und Transportschein abgeholt und Freitag ist dann die erste Impfung. Ging jetzt dann doch relativ schnell, was mich freut. Jetzt muss sich morgen dann nur noch rausstellen, dass auch die OP zeitlich reinpasst (zweiter Impftermin ist nämlich Ende Mai). Wobei ich davon ausgehe, dass sich das regeln lässt.

Und ich hoffe sehr, dass er diesmal sein Versprechen einhält und wirklich heute seine Stellungnahme schreibt und an die Ambulanz faxt! Hatte er mir ja schon für vor Ostern versprochen.

Heute nicht mehr viel: abschiessen und schlafen, morgen dann hoffen, dass er mir einen Klärungstermin nennt.

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Montag

Das Wochenende war ruhig und das hat gut getan. Der Körper hat diese Ruhe dringend gebraucht und auch für die Psyche war es gut.

Nachdem ich Donnerstag die Mail an den Thera geschickt hatte, ging es erst nicht so toll – Schuldgeüfhle und „hmm soll er das wirklich wissen/lesen“ usw – eigentlich auch das Übliche, wenn es um was Wichtiges geht, vor allem, wenn mir das auch Unangenehm ist.

Doch seit Freitag merke ich, dass es mir psychisch wieder etwas besser geht. Es war also schon richtig. Mit Aufschreiben gelingt da halt eher mal ein Stopp zu setzen und Formulieren macht es  – greifbarer.

Ich hab auch den Großeinkauftermin von Donnerstag verschoben. Mittwoch ist ja Schulung, da erfahre ich dann was ich alles essen darf/soll/muss und ich hatte mich gestern da etwas eingelesen um nicht völlig blank da zu stehen und war dann erst etwas geschockt – weil all meine „Backupideen“ – dürfen nicht. Zumindest nicht so, dass sie als Backup dienen.

Von daher glaube ich, dass ich etwas mehr Zeit für den Einkaufszettel brauche, weil es dann halt doch auch ein teurer „Spaß“ wird. Ich werde also dann diese Woche doch nur einen kleinen Einkauf machen und mir dann für den Rest mehr Zeit einräumen. Das entzerrt dann diese Woche auch etwas.

Zumal ja grad eh nicht ganz klar ist, ob sich die OP nicht etwas verschiebt, weil die Klinik ihr planbaren OPs deutlich runtergefahren hat. Das erfahre ich dann ja auch erst am Mittwoch.

Ansonsten: angefangen mal ne Menge Serien/Filme aufs Tablet zu kopieren (das ist ja so ein sehr langsames Teil, da braucht es dann schon mal ein paar Tage für ne Staffel). Da ich für die Klinik eher leichte Kost brauche, also eher Sitcoms und Co, braucht es dann halt doch ein paar mehr für die Zeit.

Auch bei den Streamingdiensten muss ich vorab runterladen, es gibt zwar offiziell WLAN, das aber erstens meistens extrem schwach ist oder gar nciht geht und zweitens überfordert das das Schätzchen dann doch wenn es abspielen UND gleichzeitig übers Internet abrufen soll.

Da ich ja nicht immer alles schauen kann, brauch ich auch entsprechend Auswahl – ich nutz das dann ja auch als Skill.

Wird alles werden!

 

 

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auf und ab

Innerlich ist immer noch ein ziemliches auf und ab und ich merke, dass ich nicht wirklich nachkomme, dass alles grad nicht so wirklich ankommt – so surreal wirkt.

Aber es beruhigt sich auch ein bisschen innerlich, es tobt nicht mehr ganz so wild und explosiv.

Die Ruhe tut gut, auch wenn die Nächte aktuell zwischen zwei und drei zu Ende sind, weil dann doch die innere Unruhe den Körper nicht mehr schlafen lassen will. Streamingdiensten sei Dank kann ich dann aber gut ablenken und bekomme so wenigstens noch etwas Ruhe. So ist es dann auch ok.

Allerdings hab ich heute auch schon den ganzen Tag das Handy nicht hier – und immer wenn ich mal aufstehe, vergesse ich es mitzunehmen (bzw zu schauen, wo ich es überhaupt hab). Vielleicht ist das mal gar nicht so schlecht.

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Thera heute

Ganz schlechter Start. Erst Testen, dann wurde ich gleich dreimal von den Damen vom Empfang angesprochen, obwohl abgesprochen ist, dass sie mich eben NICHT ansprechen. Zweimal auch von der doch arg biestigen Dame.

Da ich eh schon angeschlagen war vom testen, hat mich das dann komplett ausgehebelt.

Das hat sich dann natürlich auch im Termin gezeigt – war alles etwas – viel.

Wirklich viel sagen konnte ich nicht, aber ich hab dann noch eine mail geschrieben und versucht die innere Zerissenheit zu erklären. Und die Angst – vor dem Zuviel, das einfach auch das vom letzten Jahr so massiv aufwühlt.

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wie es ist

Es klafft wieder weit auseinander – das innen und das außen.

Nach außen funktionier ich gut – es läuft und wenn ich – wie heute – auch körperlich soweit fit bin (sprich genug Luft  bekomme), geht es auch ganz gut.

Innerlich brodelt es ganz gewaltig und ich merke, dass ich immer weniger – verstehe.

Das  Gefühl vom Mars oder sonst wo her zu kommen und eigentlich immer nur zu versuchen die Menschen nachzuahmen damit niemanden auffällt, dass ich selbst keiner bin – ist ja Alltag.

Aber aktuell hab ich das Gefühl dass ich immer weniger verstehe was ich da mache – nach außen funktionier ich – als würde ich halt einfach nachmachen ohne wirklich zu verstehen warum und wieso ich was mache.

Ironie verstehe ich dann oft nicht mehr bzw bin dann unsicher ob das nun ironisch oder ernst gemeint war/ist.

Es ist irgendwie wie ein Gang auf einem Grat – das Funktionieren. Mal ist er breiter und es ist alles easy und läuft halt – dann wieder wird er arg eng und ich hoffe einfach nur, dass ich nicht abstürze.

Wobei es breiter ist, wenn ich halt muss – bei Terminen oder im Kontakt mit Menschen – da läuft das Funktionieren recht eigenständig und das Innere schaut von außen zu und versucht zu verstehen, was da eigentlich grad läuft.

Enger wird es dann wenn ich alleine  bin, dann wird es oft nicht nur eng auf dem Grat, sondern auch rutschig und stürmisch.

Und der Abgrund ist da – im inneren – die Gefühle toben, da dreht grad alles hohl und irgendwie schaffe ich es nicht Körper und Geist gleichzeitig zur Ruhe zu bringen.

Innere Druck und Chaos sorgen dafür, dass ich halt um 3 Uhr aufstehe, weil ich so unruhig im inneren bin, dass an liegen bleiben gar nicht möglich ist. Auch wenn der Körper den Schlaf brauchen könnte.

Auf die Frage wie es mir geht – kann ich nicht wirklich antworten – dem Inneren geht es so richtig sch… grad, doch das Außen – dem geht es recht gut.

Ablenken funktioniert auch – wenn ich wach bin – da merke ich halt den inneren Druck und die Unruhe, aber es geht – nur wenn ich schlafe, dann geht es halt nicht mehr wirklich.

Ich bin also grad zwei grundverschiedene Personen – die sehr gegensätzlich sind, denken und fühlen und statt sich anzunähern, rutschen die immer weiter auseinander, es wird immer schwieriger da noch Verbindung zu halten und das irgendwie unter einen Hut zu kriegen.

Es fängt an mich zu zerreissen. Und beide verstehen den jeweils anderen immer weniger, was noch mehr Durcheinander macht, noch mehr Druck, noch mehr Unruhe.

Das Innen versteht auch die Welt nicht mehr – oder das Gegenüber – schaut dann ganz irritiert auf das Funktionieren, das halt agiert und macht. Während das Funktionieren sich vom Innen abwendet – bloss nicht hinschauen, einfach ignorieren, als Selbstschutz – weil es sonst vielleicht ins Straucheln geraten könnte. Das kann es sich grad nicht leisten.

 

 

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turbulente Tage

Jeder kennt den Spruch:

„Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“.

Tja – mir wurde nicht nur ein Lichtlein aufgezeigt, sondern dafür gesorgt, dass die Sonne aufgeht und alles erhellt.

Ein Danke reicht da bei weitem nicht. Und ich kann es auch immer noch nicht wirklich fassen.

Mit dem Annehmen können hader ich da auch grad etwas. Das wird dann wohl am Donnerstag in der Thera Thema werden.

Dann war heute der Termin beim Chirurgen.

Als ich mich grad fertig machte zum losfahren, kam ein Anruf: der Chirurg muss notfallmäßig in den OP und ob ich später kommen könnte – so gegen 13.30 Uhr. Da wäre allerdings Wohnungstermin geplant gewesen.

Also J. angerufen und im Endeffekt haben wir uns entschieden, dann den Betreuungstermin heute ausfallen zu lassen und dafür am Freitag länger zu machen.

Ich fuhr früher los, weil ich ja die Blutwerte abholen wollte und dann das Stück zur Klinik laufen – was aber dann nicht ging, weil da, wo ich dann bei der Klinik ankommen würde (das ist so ein kleiner Fußweg), grad Baustelle ist und ein Kran steht – also kurzfristig den Fahrer gebeten doch zu warten und mich dann rüber zu fahren (wenn man beim Fußweg nicht durchkommt ist es nämlich der fast vierfache Weg).

Entsprechend war ich dann viel zu früh dort, aber das war dann auch ok so. Ich sollte mich ja eh auf Wartezeit einstellen und war entsprechend gerüstet.

Gespräch mit dem Chirurgen war dann ganz gut, wir waren uns da auch recht schnell einig.

Es wird jetzt ein Schlauchmagen, auch weil wegen dem Hydrocortison eh ein höheres Risiko besteht (wobei ich glaube, dass er da keinen Unterschied zwischen Cortison und Hydrocortison macht, aber nun denn).

Für mich fühlt es sich stimmig an und es gibt ja – sollte sich wirklich zeigen, dass es für mich nicht das Richtige ist – immer noch die Möglichkeit dann später noch auf Magenbypass umzusteigen.

Die Dame, die die OP-Termine ausmacht ist aber heute (und evt auch morgen, das weiß ich nicht genau) nicht da, ich bekomme meinen OP-Termin also Ende der Woche oder spätestens nächste. Da hab ich Mittwoch dann ja Schulungstermin und bin echt gespannt, was dann Pre-OP noch so alles gegessen/getrunken werden darf.

Dafür dann heute mit der Ärztin nochmal alle Unterlagen durchgegangen und heute war sie dann deutlich netter und klarer als bei unserem letzten Gespräch, was dann wohl doch eher darauf hindeutet, dass damals wohl der Zeitmangel das Problem war. Auch wenn sie es heute eigentlich auch eilig hatte, weil sie grad in ner Besprechung war. Jedenfalls war das heute mit ihr wirklich gut.

Grund war, dass meine liebe Endokrinologin den Cortisonwert nicht mit bestimmen hat lassen, obwohl der gebraucht wird, ich ihr das auch nochmal gesagt hatte, sie es sich notiert hat und eigentlich sonst auch immer mit macht. Da er aber im Bericht vom Dezember mit drin ist, reicht das jetzt wohl doch.

Termin wird dann irgendwann im Mai vermutlich sein.

Heute nicht mehr viel – ich bin nämlich wirklich sehr platt. Noch bisschen quizzen, Bonsai-Tiger-Kuscheln (sofern ich eine zu mir gelockt bekomme) und dann früh ins Bett.

 

 

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Konsequenzen

Sie sind da – die Konsequenzen. Nicht unerwartet – es war schon länger klar, dass es mit Monatsanfang halt auch so brennt, dass ich das alleine nicht mehr hinbekomme.

Selbstzerstörerisches Verhalten, dass ich jetzt einige Zeit irgendwie halt noch regeln konnte – Rechnungen schieben, erstmal hauptsächlich Vorräte essen und da sparen usw usf.

Das hat erstaunlicherweise sogar länger geklappt als ich dachte. Was aber auch daran lag, dass die erwartete Mahnung über ein paar Hundert Euro eben erst jetzt kam.

Das Kopf-in-den-Sand-Stecken und halt irgendwie schauen – reicht nicht mehr.

Heute kam sie dann – die erste Mahnung. Mit Zahlungsziel 7.4. Einer Zahlung, die ich schlicht nicht leisten kann. Immerhin die zweite große Zahlung – die kann ich noch leisten und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Auf der einen Seite bin ich froh drüber – weil immer klar war, dass das kommen wird. Auf der anderen ist es natürlich sch.. und löst hier wirklich viel aus.

Da hilft kein Verständnis für die Situation oder ähnliches.

Also hab ich die längst überfällige mail geschrieben – mit Bitte den offenen Betrag in Raten bezahlen zu können. Also hoffen und beten dass sie sich erstens darauf einlassen und der Betrag auch bezahlbar ist.

Die dritte Vielleicht-Baustelle  versuche ich schon länger vorab zu regeln, was sich als schwieriger als gedacht herausstellt.

Auch wenn ich es jetzt weitestgehend im Griff habe, löst es natürlich auch die alten Gefühle aus – die Gefühle vom letzten Jahr, als der ganze Mist halt auch gebaut wurde und es macht halt auch noch mal deutlich (schriftlich ist immer irgendwie anders als „nur wissen“), dass ich da wirklich am Ende war und vieles gemacht habe, durchaus mit dem Wissen oder der Intention mir langfristig! zu schaden.

Blöd nur, der so richtige Schaden ist halt jetzt nicht mehr irgendwie rettbar/regelbar/machbar. Der Schaden ist JETZT da, wo ich ihn nicht mehr möchte quasi.

Dafür: letztes Jahr hätte ich vermutlich weder Mahnungen aufgemacht noch ne mail geschrieben oder sonst was. Eben weil ich mir nicht mehr schaden möchte, bin ich überhaupt in der Lage mich darum jetzt auch zu kümmern.

Hoffen wir also, dass sich da eine Lösung finden lässt. Auch wenn das bedeutet, dass ich das nächste Jahr wirklich jeden Cent dreimal umdrehen muss. Nach OP brauch ich ja dann auch weniger Lebensmittel oder so.

Von daher: so sch…. die Situation grad ist, kommt jetzt wenigstens Klarheit rein. Auch wenn mich die echt arg schlucken lässt.

Ich hab es verbockt. Von daher muss ich das jetzt halt ausbaden. Ist wie es ist.

 

Nachtrag: Antwort schon da – keine Ratenzahlung möglich, ich soll sofort den ganzen Betrag zahlen. Was schlicht nicht geht. Also warten bis es an ein Inkassobüro gegangen ist und da dann nach Raten fragen? Irgendwie auch idiotisch.  Scheint aber grad die einzige Möglichkeit zu sein. Sch…….

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