beobachte

Freitag, 14. Januar 2011 - 06:00 Comments off

Wenn du das Leben begreifen willst,
glaube nicht, was man sagt und was man schreibt,
sondern beobachte selbst und denke nach.

von Anton Tschechow

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Geschützt: Thera heute

Donnerstag, 13. Januar 2011 - 19:13 Comments off

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Categories: Erinnerungen, geschützt, Therapie Tags:

nach der Thera heute

Donnerstag, 13. Januar 2011 - 17:09 Comments off

Ich bin durcheinander und verwirrt. Mein Körper dreht durch – ich spüre Schmerzen, weiß gleichzeitig dass es 30 Jahre her ist – und nicht heute weh tun kann. Mein Magen rebelliert, ich könnte mich die ganze Zeit nur übergeben. Der Ekel ist grad allgegenwärtig.

Und trotzdem geht es nicht um Skills – ich weiß wo ich bin und dass das alles lange her ist und ich jetzt in Sicherheit bin.

Eigentlich könnte ich einfach nur losheulen – doch da ist nicht Traurigkeit oder Entsetzen oder sonst was.

Der Körper reagiert – heute – und ich wünschte ich könnte ihm das bieten was er bräuchte – eine Schulter zum anlehnen oder einfach nur jemand der da ist. Damit die Tränen fließen können, all das was da ist raus kann und ich damit nicht wieder alleine bin. Doch allein der Gedanke daran macht mich schon kirre, es würde nicht klappen – und das macht mich traurig, tut weh.

Ja ich werde es aufschreiben – mit Passwortschutz – weil ich es loswerden muss, weil ich es irgendwo ablegen muss. Auch wenn ich nicht weiß ob das so stimmt oder nicht – darum geht es grad gar nicht.

Vielleicht kann mein Körper aufhören zu reagieren wenn er sieht, dass es irgenwo dokumentiert wird – aufgeschrieben, mitgetteilt, nicht mehr versteckt – ich weiß es nicht.

Ich werde es aufschreiben und dann werde ich mich verkriechen – mit Eis und Bananenmilch (diesmal in Orange) – egal ob ich es dann essen oder trinken kann oder nicht. Einfach nur einigeln, in die Decke kuscheln und versuchen zur Ruhe zu kommen.

Nichts mehr hören und sehen – die Welt aussperren.

Categories: Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik Tags:

Thera heute

Donnerstag, 13. Januar 2011 - 14:54 Comments off

Heftig. Erinnerungen.

Ob ich die aufschreibe weiß ich nicht – selbst mit Passwort – es war einfach nur heftig.

Und ich brauch Zeit.

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wachsen

Donnerstag, 13. Januar 2011 - 06:00 1 comment

Nur wenn du wagst, Dinge zu tun,
die du bisher noch nicht beherrschst,
wirst du wachsen

Ralph Waldo Emerson

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Veränderung

Mittwoch, 12. Januar 2011 - 06:00 Comments off

Die größte Entdeckung meiner Generation ist die,
dass der Mensch nur durch Änderung seiner Einstellung
sein Leben ändern kann.

William James

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Geburtstage

Dienstag, 11. Januar 2011 - 16:45 7 comments

Als Kind – weiß ich nicht – als Jugendliche mochte ich sie nicht. Als ich 10 war zog die Pflegeschwester C. ein – 5 Jahre alt – und wie ein kleiner Pumukel – ich mochte sie sehr. Sie hat 6  Tage nach mir Geburtstag.

Da wir in der Regel immer am folgenden Sonntag gefeiert haben, haben wir ab da zusammen gefeiert – und da C. jünger war, war es dann immer mehr ihr Geburtstag als meiner – ich war ja die Große.

Am Geburtstag selbst durften wir einmal eine Geburtstagparty geben – während der ganzen Kindheit – meine war wohl als ich irgendwo zwischen 5 und 8 war – ich kann mich nicht dran erinnern – ansonsten durften wir an dem Tag selbst ein oder zwei Freunde zum Mittagessen einladen und uns wünschen was es zu Mittag gab.

Gefeiert wurde dann am folgenden Wochenende – und wie gesagt – war das dann ab dem 10. Jahr halt mehr C.’s Tag – es gab den Kuchen den sie sich wünschte (meiner war ja auch langweilig – ich wollte immer Marmorkuchen ohne Schokoglasur gg) und ging auch mehr nach ihrem Kopf – morgens waren dann alle im Wohnzimmer, während das Geburtstagskind in seinem Zimmer wartet bis alle versammelt sind – dann kam man ins Wohnzimmer und alle gratulierten zum Geburtstag. Es gab lecker Frühstück mit einer Torte nach Wunsch und Geschenke.

Der Geburtstag meines Vaters wurde kaum gefeiert – er mochte das nicht – bekam meist irgendwas Technisches – meist Geld oder Gutschein, damit er sich das dann selbst aussuchen kann, weil wirklich schwer war für ihn was zu finden.

Meine Mutter feierte ihren aber schon – und sie erwartete auch Geschenke – das musste nichts Großes sein – aber irgendwas – wobei selbst gebasteltes nur so ein gekünsteltes “schön” brachte – eigentlich freute sie sich nicht – über nichts – vielleicht weil sie das gar nicht kann.

Irgendwann bin ich dazu übergegangen ihr ihr Geschenk während des Jahres zu geben – in der Regel zwei Eintrittskarten für eine Veranstaltung die ihr Spass machte, Ballett, Eiskunstlauf, Theater, ein Konzert – irgendwas von dem ich wusste, das mag sie. Sie bekam 2 Karten, so dass sie mit ihrer Freundin hingehen konnte (da sie sonst ja niemanden fand der mitging).

Da hatte ich auch das Gefühl dass sie sich wirklich freut. Und es war immer klar es ist ihr Geburtstagsgeschenk (manchmal auch Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk – je nach Preisklasse). Das sagte sie auch – aber manchmal hatte ich das Gefühl das ist schon wieder vergessen oder so.

Viele Jahre hasste ich es Geburtstag zu feiern, es ging mir richtig schlecht und ich war glücklich wenn mir bloss niemand gratulierte.

Zum Teil lag das an meiner Mutter, die ja immer sagte, man dürfe nicht vor dem Geburtstag gratulieren weil das Unglück bringe – und mir dennoch immer früher gratulierte.

Später war es so, dass ich außer von meiner Apotheke keine Glückwünsche bekam – der Geburstag konnte also einfach vorübergehen.

Vor ein paar Jahren hab ich angefangen den Geburstag auch ein bisschen zu feiern – mit ein oder zwei Leuten essen gehen oder mir was leckeres machen oder was bringen lassen oder so. Mittlerweile gibt es eine handvoll Leute die mir gratulieren – und auch wenn ich immer noch das Gefühl von “am liebsten im Boden versinken” habe – ist das ok und freu ich mich auch drüber.

Meine Mutter ist da anders – die liebt die Aufmerksamkeit und hat alles dafür getan um sie zu bekommen. Egal ob wir im Kindergartenalter waren oder älter – erwartet wurde etwas was wri gar nicht bringen konnten. Denn eigentlich erwartete sie Luxus, teure Aufmerksamkeiten – nicht nur den einen Moment, sondern ständig – umsorgt und verwöhnt werden den ganzen Tag usw.

Gleichzeitig konnte sie die Kontrolle nicht abgeben – so endete es meist doch im Frust.

Die Erwartungen bauten einen solchen Druck auf – die wiederum machte mich dann oft einfach nur wütend.

Sie wollte immer alles – und sie dachte immer nur an sich – und der Geburstag und der Muttertag waren die Tage, wo sie das auch einforderte.

Ich hab lange gebraucht um nicht mehr die Tage zu hassen – die meisten Mütter bemühen sich um ihr Kind und tun und machen und arbeiten für das Kind – bekommen sicher zu wenig Dank – und verdienen den Muttertag.

Auch meine hat geputzt und gewaschen und gekocht – ja – so waren wir immer versorgt – und sie bekam da sicher zu wenig Danke dafür. Doch sie hat es nie für uns gemacht – sondern für die Nachbarn, die Leute draußen, den Schein der heilen Familie.

Wir waren nur Werkzeug – aber wir hatten am Geburtstag oder Muttertag gefälligst unsere Dankbarkeit zu zeigen.

Das wäre für mich ja auch in Ordnung gewesen – aber es macht keinen Spass wenn man egal wie man sich anstrengt, egal was man sich überlegte oder wie viel Zeit man investierte – immer das Gefühl hatte zu enttäuschen, weil das Geschenk nicht groß genug war.

Selbst die teuren Eintrittskarten (und das ging oft in den dreistelligen Bereich) – die waren zwar toll dann wenn das Ereignis stattfand – aber da dann ja am Geburstag nichts auf dem Tisch lage – nichts mehr wert. Gutscheine hasste sie – weil sie immer sagte, dass die eh nicht eingelöst werden.

Für Kinder ist das echt frustig.

Heute ist ihr Geburtstag – und irgendwie wünsch ich ihr alles Gute – aber der Gedanke daran, dass sie das erwartet oder gar erfährt – kehrt es um – und plötzlich ist es nur noch der Wunsch “schmor doch in der Hölle” – natürlich gepaart mit den üblichen Schuldgefühlen.

Und irgendwie seh ich sie auch heute dasitzen und warten ob ich gefälligst anrufe. Nicht weil ich ihr alles Gute wünsche oder an sie denke, sondern weil es sich doch gefälligst so gehört – wieder ein Punkt auf der Endlosliste der vergehen von mir – nicht mal am Geburtstag anzurufen.

Dass es dieses Jahr für mich irgendwie schlimmer ist – vergifteter – liegt sicher daran, dass die Mutter schon seit Monaten Thema ist – und ich sie nicht lasse – es immer schiebe und mich dem nicht stellen mag – irgendwann muss ich – das weiß ich – doch jetzt – nimmt sie mir eh schon zu viel Raum ein, hat zu viel Macht über mich.

Sie ist meine Mutter – doch das ist für mich nur ein Begriff. Die Bezeichnung für eine Person, die erst die letzten Jahre langsam anfing eine neue Definition zu bekommen.

Es ist ihr Tag – heute – ich wünsche ihr dass sie Frieden findet.

Thera heute

Dienstag, 11. Januar 2011 - 16:11 Comments off

Ruhig, ganz ok und nicht sehr aufwühlend – da wir Di eigentlich ja nur einen halben Termin haben, ist der für Formales und Nachbesprechen des EMDR-Termins von der Vorwoche reserviert – am Ende noch kurz ein “und was machen wir am Do?” und das war es.

Er fragte noch ob für den heutigen Tag noch was zu besprechen wäre (Extraeintrag dazu kommt noch), doch war für mich nicht – es hätte den Rahmen dann doch gesprengt.

Danach zur Physio – und das wird sich vielleicht noch ändern – bisher hab ich da eineinhalb Stunden, vielleicht in Zukunft keine Zeit dazwischen oder höchsten 15 Min – das wird sich die nächsten Wochen entscheiden – ich muss erst schauen ob ich das hinkriege so schnell hintereinander.

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Trainingsprotokoll 1. Kalenderwoche – und 33. Woche

Dienstag, 11. Januar 2011 - 15:40 Comments off

Da das mit den Kalenderwochen irgendwie ja keine fortlaufende Zählung ist, werde ich in Zukunft die Wochen zählen, die ich das jetzt schon mache. Damit wäre es jetzt die 33. Woche.

Ich versuche mich regelmäßig zu bewegen und um mir selbst nicht zu viele Ausreden zu gönnen notier ich das wöchentlich hier.

Aktuell geplant: 3x die Woche zum Schwimmen und einmal Ergometer oder etwas anderes (Tischlerei, Physio, Spaziergang usw) – somit 4 x die Woche “Sport”. Für jedes weitere Mal hab ich dann in den Folgewochen einen Joker. Außerdem mind. 2 Ruhetage (möglichst Sa und So – und wahrscheinlich der Do, da ich da Thera habe, danach brauche ich Ruhe).

Alle 3 Monate (12 Wochen) werde ich mich belohnen wenn ich mind 10 der 12 Wochen durchgehalten habe.

Meine letzte Woche:

Tag geplant Sportart Dauer Intensität Sonstiges
Mittwoch Schwimmen
60 Min
Schwimmen 36:53Min
40 Bahnen á 25 m
1,0 km
durchschn. EF 71
war einfach zu voll, daher hab ich abgebrochen als zum 2.x jmd auf mich sprang
Donnerstag Ruhetag, da Thera - -
- -
Freitag Ruhetag - -
- -
Samstag Schwimmen
60 Min
Schwimmen 61:08 Min
70 Bahnen á 25 m
1,75 km
durchschn. EF 71
-
Sonntag Ruhetag - -
-
-
Montag Tischlerei

Schwimmen
Tischlerei

Schwimmen
2 Stunden

60:59 Min
68 Bahnen á 25 m
1,7 km
durchschn. EF 72
-
Dienstag Physio
25 Min
Phyiso 30 Min
Trampolin
Stepper
Stepper 7 Min

*

Woche gesamt Ergebnis
Gewicht diese Woche - 0,5 kg
Gewicht gesamt - 8,5 kg
verfügbare Joker
0
durchgehalten 06/06 von 12 W

*

* Effizienz beim Schwimmen laut Poolmate:

Der Effizienz-Index wird anhand der Zeit und zurück gelegten Strecke pro Armzug berechnet. Wenn die Effizienz zunimmt, sinkt der Index

weniger als 30 ….. hervorragend- professioneller Athlet
30 – 40 ……………. sehr gut
40 – 50 ……………. überdurchschnittlich
50 – 70 ……………. durchschnittlich
mehr als 70 ……………….. unterdurchschnittlich

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besser

Dienstag, 11. Januar 2011 - 11:00 Comments off

Was so ein paar Tage mit mehr Schlaf doch ausmachen. schon nach zwei Nächten fühlte ich mich deutlich besser, nicht mehr so fremdbestimmt, nicht mehr nur funktionierend und eigentlich im permanenten “zuviel” – Ruhe kehrte wieder ein und ich wunderte mich nur, wie ich doch am Tag zuvor noch so durchdrehen konnte oder ähnliches.

Seit letzten Mittwoch geht das jetzt – nicht jede Nacht und nicht supertoll, aber so, dass es ausreicht.

Das darf gerne so bleiben (oder besser werden).

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