müde

Mittwoch, 11. April 2012 - 17:22 Comments off

Ich bin müde.

Ab und an nehm ich eine Schlaftablette – bisher mit dem aut idem Kreuzchen, einfach weil mir vom Generetikum schlecht wird – keiner weiß warum, aber wir haben es auch in Blindstudie versucht – und tja – es dauert um 2 Stunden länger (und es dauert eh schon drei Stunden bis das Original wirkt) bis es wirkt und mir wird nach gut einer Stunde schlecht. Achja und irgendwie wirkt es auch nicht so gut.

Ich bin kein Verfechter für “will nur Original” – im Endeffekt gibt es sogar nur 2 Medikamente wo ich die nehme – das eine ist das Valoron, weil bei den Generetika der Kreislauf schlapp macht (wie übrigens beim nicht retardirten Wirkstoff auch – da verabschiedet er sich recht schnell und gründlich) – bei den Generetika nicht so heftig, aber genug, dass zum Beispiel auf die Toilette wollen, kritisch werden könnte.

War schon ein Kampf als die mir in der Klinik die Tablette halbieren wollten – ja klar – Idioten.

Nun gut – bei allem anderen achte ich sehr darauf und frage auch nach den günstigen Varianten – darf auch gerne wechseln, sofern die Wirkung passt.

Jetzt nehm ich das Stilnox nur selten, die Alternative dazu (nicht Generetika, sondern der andere Wirkstoff) wirkt zwar, da ich dann aber über 36 Stunden einen bitteren Geschmack im Mund hab, hab ich das Gefühl ständig was essen zu müssen – nicht gut.

Also doch wieder Stilnox – war ja vor einem Jahr schon das Problem, weil der Neurologe es plötzlich nicht mehr verordnen durfte – also über die Ambulanz – und jetzt soll ich fast 10 Euro zuzahlen, was ich aktuell einfach nicht leisten kann.

Ich hab noch ein paar – komm also noch etwas hin, aber dann steh ich vor der Frage, ob ich mir das auch antue, wenn ich die doppelte Menge brauch um in etwa die Wirkung zu haben, die sonst auch (naja ist dann etwas mehr, aber eineinhalb waren nicht wirklich eine Option) und eben nach einer Stunde für vier Stunden mit Übelkeit mich abfinden oder doch die 10 Euro zahlen und hoffen, dass ich nicht wieder in eine Phase komme, wo ich es häufiger oder regelmäßig brauche – denn das wäre nicht mehr finanzierbar.

Klar kann ich ganz verzichten, solange ich das Seroquel regelmäßig nehme geht das auch – aber eigentlich war angedacht das wieder abzusetzen.

Ich weiß, dass ich mich eigentlich nicht beklagen darf, die Kasse übernimmt schon recht viel, ich bin ein teurer Patient und bisher fanden wir für die Medikamente auch immer eine Lösung – und ehrlich – 10 Euro wäre, solange ich es nur so oft brauche wie aktuell – machbar.

Es ist eher die Angst, dass wieder eine Phase kommt, wo ich es täglich oder eben dreimal die Woche nehmen muss – solche gab es immer wieder mal, auch wenn die letzte schon eine Weile her ist. Denn dann – werd ich auch mit der Übelkeit nicht klar kommen und dem mehr davon brauchen usw.

Auch wenn so eine Phase grad nicht zu erwarten ist, hat das letzte Jahr oft genug gezeigt, dass es keine Sicherheiten gibt. Und dass eben eine Möglichkeit für mich wegfällt – erhöht die Unsicherheit – da kann ich mit dem Kopf noch so sehr sagen, dass ich es aktuell ja nicht so brauche und es machbar wäre usw.

Es war halt ein Sicherheitsseil, ein verlässliches – für Krisen. Und grade als das fällt es weg, weil dann ist es nicht finanzierbar.

Also einfach keine Krisen mehr wo es nötig wäre. Punkt.

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Klärungsgespräch

Mittwoch, 11. April 2012 - 13:43 Comments off

war nicht wirklich eins.

Er bezog sich auf die letzten 2 Wochen, und dass er halt reagieren wollte, aber krank war und irgendwie gar nicht recht wusste was er schrieb usw. Dass er sich schon vorher über 5 Wochen nicht gemeldet hat – ich hatte keinen Nerv da nachzuhaken.

Er hatte es so verstanden, dass er das mit der Tischlerei klären muss, nicht dass ich nur das ok brauche.

Im Endeffekt – übliches Wischiwaschi – es tut ihm leid (das glaub ich ihm auch), aber wirklich ändern wird sich nichts.

Nach wenigen Minuten wussten wir nichts mehr zu sagen – und sprachen über das Galaxy Tab, bis auch das durch war und ich ging.

Und ich hab gemerkt – ich hab das innerlich abgeschlossen, kann auf ihn zurückgreifen wenn es um Fakten oder Studien geht, um Wissen, Theorie, aber mehr nicht. Kein persönliches Einlassen oder ähnliches – und kein drauf bauen dass er etwas einhält.

Ich kann ihn nicht wirklich ernst nehmen und merke, dass mir auch seine Erklärungen – egal waren.

Auch kein Frust mehr oder Wut – sondern wirklich Distanz und Abstand – Theorie läuft gut, Technik auch – der Rest ist egal.

Als er dann mit offensichlichen Rückenschmerzen zu kämpfen hatte, hab ich auch nicht reagiert – seine Jamerei war ja auch etwas was davor schon immer wieder mal aufstieß.

Ich glaub nach wie vor, dass er ein guter Therapeut sein kann – wenn er denn Therapeut ist. Er sieht mich nicht als Patient – bin ich ja auch nicht wirklich – zumindest ist er nicht mein Therapeut – von daher ist das vermutlich gar nicht verwunderlich.

Für mich war es einfach auch gut noch mal deutlich zu spüren, dass es wirklich innerlich abgeschlossen ist und ich mir da nichts vorgemacht hab. Insofern war es eher ein “Prüfgespräch” für mich.

Mit der oberflächlichen Art kann ich ihn mir aber für Wissen und Theorie erhalten, was ja eh mehr sein Ding ist (und da ist er auch gut und mit vielen Ideen und interessanten Ansätzen).

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er ist wieder da!

Mittwoch, 11. April 2012 - 12:47 Comments off

Mein Laptop – und ich muss mich wieder umgewöhnen – so ein Touchscreen ist verführerisch gg.

Auch die Tastatur ist ja viel größer.

 

Aber er ist wieder da! Und hat wohl eine Rundumerneuerung bekommen:

 

Mainboard, Netzteil, Gehäuseteil und Tastatur wurden gewechselt. Er läuft flüsterleise und einfach nur klasse – und alle Daten sind noch da – was mich besonders freut.

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dies und das

Dienstag, 10. April 2012 - 18:35 Comments off

2 Miniöfen geschrubbt, einer ist sauber, der andere wird wohl nicht sauberer werden (der hat mal gebrannt), dafür sind meine Hände jetzt – naja – sagen wir mal ¨pflegebedürftig¨

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der Betreuer hat in der Zwischenzeit Grund in die Küche gebracht – und ich bin ihm unendlich dankbar – weil ich das heute einfach nicht hinbekommen hätte – und das mit den Öfen nicht liegen lassen hätte können (vielleicht war er aber auch froh nicht zum Ofen schrubben ¨eingeteilt¨zu werden oder so) – nein im Ernst – ich bin ihm wirklich sehr dankbar, dass er da immer mitzieht und deshalb die Wohnung in der Regel echt passt.

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Entscheidung wegen der Thera getroffen – ich werd das mit der Schuld und dem ¨verdien ich nicht¨ als Thema machen – aber vorher mit dem Thera eine Art Abmachung oder Vertrag schließen, dass er  sich nicht rausschmeißen und mich nicht aussteigen läßt – und was eben getan wird wenn doch oder so. Meist hilft mir eine Abmachung, weil die für mich auch dann verbindlich ist, wenn die Widersacher das Sagen haben – zwar dann meist mit Verachtung, aber immerhin. Vielleicht können wir so einiges ¨absichern¨.

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Warum kratzt sich die kleine Maus immer unter ihrem Ohr auf, sobald ich mal mit dem Fenistil-Wundgel aufhöre? Solange wir das morgens und abends auftragen heilt es ab und ist dann auch ganz weg – lassen wir es dann weg  – fängt es wieder an (und es ist kein Pilz oder so). Dumm nur dass sie das ganz doof findet mit dem cremen.

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Dafür ist das Kinn der Piratenkatze endlich endlich abgeheilt – war ja jetzt nur – mal nachrechnen  gute 6 Monate – ups.

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Verbaselt die Schilddrüsentabletten rechtzeitig zu besorgen, weshalb da jetzt ein paar Tage Pause ist – morgen beim Hausarzt anrufen, Rezept holen, dann in die Ambulanz, das ¨klärende Gespräch¨ mit dem Ersatzthera und auch ein Rezept einsammeln, dann nach Hause und dann Post, Apotheke und nochmal Wohnungstermin mit dem Betreuer.  Schätze das reicht für morgen. Dafür hab ich auch Jojobawachs flüssig/Jojobaöl in der Apotheke bestellt (die geben mir die Sachen auf Rechnung mit, was es doch sehr erleichtert), denn die Ohrentropfen die ich da kürzlich gekauft haben sind super (aber teuer mit 7 ml für 7 Euro plus Versand) und sind auch nur Jojobaöl mit einer Vitamin A und E-Vorstufe – ich will schauen ob es auch ohne diese Vitminzusätze gut klappt – dann zahl ich für 100 ml nur noch 12 oder 13 Euro (ja ich weiß – bekomm ich bei ebay günstiger, aber ehrlichgesagt erstmal will ich das aus der Apotheke probieren)

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Eventuell ist der Ofen doch nicht kaputt – sondern war nur falsch eingestellt (nur Oberhitze), warum er trotzdem vorne und hinten so unterschiedlich war, muss ich schauen – aber erst in ein oder zwei Tagen, wenn er richtig trocken ist (zumal mir das Wasser da in diese Einstellrädchen gelaufen ist).

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Heute bei der Physio heiße Rolle und Massage von Schulter und Nacken – war klasse (manchmal ist es gut, wenn der Physiotherapuet nicht fit ist und ich zu faul um auf den Crosstrainer zu steigen – was er durchgehen lässt, weil er weiß wie sehr ich diesen Crosstrainer liebe und sonst immer da rauf will – egal wie es mir geht). Hat echt gut getan.

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Jetzt noch eine Kürbissuppe aus dem Tiefkühler, eventuell mit Sahne – mal schauen – und dann Bett und Ruhe – ich bin total alle

Thera heute

Dienstag, 10. April 2012 - 15:23 Comments off

frustrierend.

Wie schon seit Wochen stecken wir fest – sobald Gefühle ins Spiel kommen (und um die geht es ja) – laufen Tausende Abwehrmechanismen.

Weil es nicht mit 2-3 Tränchen getan wäre, weil ein Beben, Schluchzen, was auch immer bei wäre, weil einfach zu viel – und das ist für mich so ein ¨no go¨- da blockiert alles, der Körper reagiert und nichts geht mehr. Ein in der Situation verharren oder Funktionieren – aber wirklich aufgelöst bekommen wir sie nicht.

Denn das würde eben mehr als 2-3 Tränen bedeuten und das geht ja nicht – und schon stecken wir wieder fest.

Einen Weg haben wir bisher nicht versucht – Schuld, das ¨verdien ich nicht¨usw – weil ich Angst habe, wenn wir das aufgreifen, sofort in dem ¨verdien ich nicht¨ festzustecken und den Thera auszusperren, dann kommt nichts mehr an – und da kam ich damals – vor einigen Wochen – kaum noch raus.

Die Angst dass das wieder passiert und der Thera es nicht schafft da wieder ins Boot zu klettern, weil ich es blockiere.

Dazu kommen die äußeren Umstände – eigentlich sollte Do ja frei sein – also die andere Therapeutin nicht im Haus – dann war sie da, weil freitags ja ausfiel und sie eben dann auf Do legte und diesen Do ist sie auch da.

Normalerweise bin ich nach dem Do-Termin unten im Gruppenraum, schreib alles auf, sortiere, schicke noch eine mail und kann damit den Termin nachbearbeiten und das Thema dort lassen und abschließen bevor ich nach Hause gehe.

Ihr Therapiezimmer ist nebenan – und die Wände sind dünn  was mir diesen ¨sicheren Raum¨ nimmt – weil man teilweise sogar versteht was nebenan gesprochen wird – auch wenn man nur einzelne Worte versteht und den Zusammenhang nicht mitbekommt – ist das zuviel – für mich unmöglich – weil die Stimmen in ¨meinen Raum eindringen¨, aber auch weil der Gedanke, wenn ich an deren Stelle wäre und wüsste da hört jemand einzelne Worte usw – das würde mich wahnsinnig machen.

Das fällt also weg – und das macht mir ziemlich zu schaffen. Weil das ¨sich fangen können¨ wegfällt und ich gleich ¨funktionieren¨ muss – auch das blockiert natürlich in der Thera einiges.

Es ist frustrierend – weil ich nicht weiterkommen, weil wir uns im Kreis drehen und damit kam ich noch nie gut klar.

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Mohr im Hemd

Montag, 09. April 2012 - 08:54 5 comments

Einer meiner Lieblingskuchen, schon als Kind – und ich hab tatsächlich einen Form dafür (gibt es in groß und klein und die kleine reicht bei mir Suchbegriff dafür ist ¨Wasserbadform¨ z. Bsp. bei Amazon gibt es da einige)

Der Mohr im Hemd ist eigentlich ein Pudding – hat aber die Konsistenz und den Geschmack eines Schokokuchens.

Der Begriff ¨Mohr¨ ist wegen seines rassistischen Hintergrunds umstritten, bisher wurde die Bezeichnung aber nicht geändert.

Das Hemd – dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

in der Regel wird der Mohr mit Schlag (geschlagener Sahne) serviert – das wäre in der ersten Variante das ¨weiße Hemd¨

die zweite Variante ist: da man die Backform mit Butter einschmiert und mit Semmelbrösel bedeckt, hat der Mohr selbst außen eine ganz dünne hellere Schicht – für manche ist das das ¨Hemd¨

ich selbst sehe eher die erste Variante an – denn ohne Schlag ist es nicht das Gleiche

Bei meinem Rezept geht es um Verhältnisse

Gebraucht werden:

eine Mohr-im-Hemd-Form oder feuerfeste Förmchen/Tassen

für den Kuchen/Pudding

80 g Butter
80 g Zucker
80 g Mandeln
80 g Schokolade (gerieben oder geschmolzen- am besten Block-/Kochschokolade oder Zartbitter)
4      Eier

diese Zutaten werden bis auf die Eier im Verhältnis 1:1 genommen – also jeweils die selbe Menge – hier eben 80 Gramm
pro 20 Gramm ein Ei – macht bei 80 Gramm eben 4 Eier der Größe M oder L (bei S würde ich eins mehr nehmen)

80 Gramm wäre die Menge für ca 6 Förmchen á 150 ml für die kleine Form nehme ich je 100 – 120 Gramm, für die große sind es glaub ich 150-180 – doch das ohne Gewähr – ist schon zu lange her, dass ich die große benutzt hab.

Butter für die Form
Semmelbrösel für die Form

zum Servieren
Schokolade für die Glasur (immer ca 20-30 Gramm mehr als oben – also hier 100 Gramm)
Sahne (nehme da immer das vierfache von oben – hier wären es 320 ml der flüssigen Sahne – wobei das hier so genau drauf ankommt)

Wenn man die Schokolade für den Mohr  nicht raspeln oder mahlen will, kann man sie  auch schmelzen, ich mahl oder raspel sie aber klein.

Ansonsten: Eier trennen und erst mal zur Seite stellen, Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat (das dauert etwas – so 6 – 8 min), danach nach und nach die Eigelbe dazu rühren, dann die Mandeln und die Schokolade dazu.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben.

Die Form oder feuerfesten Förmchen gut mit Butter einschmieren und dann mit Semmelbrösel bestreuen (also rein in die Form und die Form so lange drehen bis auch wirklich jedes Fitzelchen bedeckt ist)

Wenn man es in der großen Form macht: einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, das Wasser soll bis zu 2/3 der Form darin gehen. Die gefüllte Form verschließen und dann in das kochende Wasser geben, Deckel auf den Topf und etwas runterschalten, das Wasser soll simmen, aber nicht übermäßig sprudeln – das sollte man immer wieder kontrollieren und gegebenenfalls etwas runter oder höher schalten.

Das Ganze ca ein bis eineinhalb Stunden köcheln lassen (der große Vorteil hier gegenüber dem Ofen: wenn man ihn länger drin lässt passiert nichts – es lässt sich damit, grade wenn Gäste kommen, zeitgenauer servieren, da es dem Mohr nichts ausmacht wenn er eine halbe Stunde länger im Wasserbad vor sich hin köchelt).

Wenn man mit Förmchen arbeitet: Ofen auf 180 Grad vorheizen (hier auch wichtig, da in der Aufheizphase das Wasser sonst zu sehr an Temperatur verliert) die Förmchen in eine Auflaufform stellen, in die Auflaufform kochendes! Wasser – etwa bis zur Hälfe der Förmchen – gießen und das ganze in den vorgeheizten Ofen für ca 20 – 30 Min (in meinem Miniofen dauert es manchmal auch knapp 40 Min), hängt halt auch von der Förmchengröße und Backofen ab – bei Förmchen für ca 150 ml sind es ca 20 Min, bei Tassen mit ca 200 ml eben etwa 30 Min. Wenn das Wasser übersprudelt etwas runterschalten.

Fertig ist er (bei  beiden) wenn er sich wunderbar vom Rand lösen lässt und dabei nicht in sich zusammenfällt oder zerfließt.

Vor dem Rausnehmen schlägt man die Sahne auf (ich mach das immer ohne Zucker oder Vanillezucker, weil der Mohr schon extrem süß ist und das Hemd das etwas ¨abmildert¨- durch den Kontrast schmeckt es mir persönlich noch besser – außerdem kann dann die Sahne auch für den Kaffee verwendet werden, wenn da jemand keinen Zucker will), schmilzt die Schokolade für den Guß (ich lass das manchmal auch weg).

Die Form rausholen, den Mohr stürzen, mit geschmolzener Schokolade übergießen und mit Sahne noch heiß servieren.

Ist etwas was pappsatt macht (nach nur einem Stück), also nicht nach eh schon großem Menü oder so.

Reste (sofern welche bleiben) kann man entweder kalt essen (die Konsistenz ändert sich etwas, aber schmeckent tut es nach wie vor gut – oder es in der Mikrowelle aufwärmen.

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Apfelkuchen

Sonntag, 08. April 2012 - 16:13 4 comments

Ich bin offensichtlich nicht in der Lage einen Apfelkuchen zu machen. Selbst der aus meinem Multi-Vario-Kuchen (aus dessen Rezept sonst alle gelingen) funktioniert nicht.

Zweieinhalb Versuche, eine völlig versaute Küche und keine Äpfel mehr – und keinen Kuchen.

Drei Rezepte, mich jedesmal wirklich getreu ans Rezept gehalten – aber irgendwie wird das nichts.

Einen vierten hab ich mir jetzt verkniffen.

Backen ist sowieso nicht meine Stärke, weshalb ich eben entweder meine Muffins mache oder den Multi-Vario-Kuchen (meist mit Schoko-Kirsch oder so) – achja – oder meinen Mohr im Hemd, der mir eigentlich auch immer gelingt, aber der wird ja auch gekocht (ist das dann eigentlich ein Kuchen oder ein Pudding – auch wenn er Kuchenkonstistenz hat und wie ein Schokokuchen schmeckt?)

Ärgern tut mich das ganze trotzdem.

Und die Erkenntnis, wenn es in der Küche so misslingt schaff ich es dreimal so schnell dort Chaos zu verbreiten und der Druck ist sehr viel höher wenn es ums Aufräumen geht.

Zum Abendessen gibt es wohl Salat und ¨Apfelauflaufmischmasch¨oder so.

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dies und das

Samstag, 07. April 2012 - 15:31 Comments off

Wenn die Bonsai-Tiger den letzten Schnittlauch runterwerfen – ist das doof – vor allem wenn man extra wegen des Schnittlauchs das Dinkelbrot aufgetaut hat.

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Wenn bei der Tastatur die Umschalttaste nicht reagiert (und dafür alle Umlaute großgeschrieben werden) – hab ich irgendwas falsch eingestellt und weiß nicht was.

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Wenn der Postbote zwar zum dritten Mal in Folge ein Paket bringt, aber immer noch kein Laptop dabei ist – hoffe ich dass er am Dienstag endlich kommt.

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Wenn eine Firma drei Tage in Folge Pakete schickt (einmal sogar zwei), statt alles zusammenzupacken, find ich das irritierend (aber dafür sind endlich die gelben T-Shirts angekommen, die im Oktober oder November bestellt wurden)

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dies und das

Donnerstag, 05. April 2012 - 17:10 1 comment

Laptop ist immer noch nicht da :(

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ich bin total geschafft – körperlich und psychisch – Thera schlaucht

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spielt man Canasta in D nur mit Partner – also zu  viert und je zwei  zusammen, die auch zusammen ablegen? War mir neu und die Frage, dass man das nur so kennt hat mich irritiert.

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von meinen Steviapflänzchen sind mittlerweile drei eingegangen und ich weiß nicht woran es liegt – bei einer dachte ich noch zu feucht, aber die anderen – keine Ahnung. Zwar wusste ich, dass die kleinen Pflänzchen sehr anfällig sind, aber es irritiert mich doch.

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mir ist so gar nicht österlich zu Mute und ich hab ohne Laptop kein Fernsehprogram – weiß einer zufällig ein kostenloses Online-Fernsehprogramm – das nicht nur aktuelle Filme zeigt, sondern eben auch eine Übersicht über den Tag? Oder eine entsprechende App (TV-Spielfilm bitte nicht).  Nutze sonst den TV-Movie-Clickfinder und bin mit dem super zufrieden, doch ohne Laptop komm ich da nicht ran. Allerdings hat es bisher auch nicht gefehlt – von daher ist es jetzt auch nicht so schlimm.

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im Moment les ich nicht ganz so viel wie sonst – es happert an der Konzentration – vielleicht fesselt mich auch das Buch nur nicht  – keine Ahnung

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Tafel hat sich nicht gemeldet – bin da ja mal gespannt was das werden wird.

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jetzt Auszeit und Wärme (irgendwie frier ich heut schon die ganze Zeit

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den Christen gesegnete Kartage und den anderen schöne Feiertage!

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Thera heute

Donnerstag, 05. April 2012 - 12:40 Comments off

Ich hab keine Ahnung wie ich diese Blockade überwinden soll. Sobald es darum geht Gefühle zuzulassen – mach ich dicht. Es liegt nicht in meiner Kontrolle, der Körper reagiert und ich kann im Endeffekt nur schauen, irgendwie klar zu kommen.

Trost ist dermaßen negativ besetzt, über mehrere Missbrauchssituationen in denen entweder ein in den Arm nehmen im Missbrauch endete oder eben Missbrauch direkt als ¨Trost¨ zelebriert wurde.

Die Vorstellung, dass es anders sein könnte – kommt nicht an.

Für das innere Kind ist es so glasklar, dass es Tränen nicht gibt, dass die nicht sein dürfen und dass es die nicht will – so klar wie ein Stuhl eben ein Stuhl ist – ganz neutral und eben glasklar.

Für die Erwachsene geht es nicht ums dürfen, sondern ums können. Dass es die Möglichkeit gibt – den Raum und die Zeit für das Zulassen ist da, auch die Sehnsucht danach weinen zu können – doch kaum droht eine Träne aufzusteigen – macht irgendwas in mir dicht. Absolut. Ausnahmslos.

Es geht da schon lange nicht mehr ums ¨dürfen¨, sondern ums ¨können¨.

Dabei ist es nicht so, dass nichts da ist, ich laufe über vor Trauer, Verzweiflung, Tränen. Aber sie dürfen nicht fließen.

Und wenn wir über Trost sprechen oder damit arbeiten – vermischt es sich, wird alles zu einer Missbrauchssituation. Zu einem verächtlichen: ja klar und dann kommt das und das.

Wenn ein Gefühl da ist – wird es zur Angst, zur Panik, der Körper verkrampft und es tobt ein Kampf – Automatismen greifen und ich sitz da und schaff es nicht mal mehr die Schultern zu senken oder ähnliches.

Der Thera wird innerlich rausgeworfen, weil ich zwar einerseits mit dem Mist nicht allein sein will, aber die Nähe gar nicht aushalten kann – weil es sich innerlich vermischt.

Und in diesem Kampf bin ich dann gefangen.

Zwar komme ich gut raus ins Funktionieren, aber das ist in der Thera ja nicht Sinn der Sache.

In solchen Momenten frag ich mich, ob es das für mich je geben wird – Trost, Nähe – ohne dass es die negative Koppelung hat.

Ob das irgendwann ankommt – in mir drin.

Allein ist das nicht möglich. Hilfe ist da – aber leider wird das annehmen können da auch blockiert – aus Angst, durch Automatismen.

Sie zu erkennen reicht im Moment (noch) nicht, um sie auszuhebeln, einen Ansatzpunkt zu finden.

Die Ambivalenz zwischen der Sehnsucht nach der Nähe und dem nicht allein sein damit, dem Zulassen können und da auch irgendwie den Schlüssel zu zu finden – und dem nicht können, den Automatismen, das nicht Ertragen können von Nähe, weil ich innerlich dann in den Missbrauchs-Situationen lande, weil Nähe und Trost immer gefährlich war, weil die Defintion die ich bisher gelernt und erfahren habe, nichts mit der zu tun hat, die andere haben.

Wir nähern uns – mittlerweile ist diese Sehnsucht immerhin da – war es doch bis vor einigen Wochen völlig undenkbar überhaupt jemanden was mitkriegen zu lassen oder mir oder anderen einzugestehen, dass ich nicht allein sein möchte damit.

Nur an diesem Punkt – stecke ich irgendwie fest. Weil ich das was ich bräuchte, mir wünschte – nicht aushalten könnte. Es geht nicht darum dass da niemand ist, der Thera ist da – sondern dass ich es nicht annehmen kann, weil da irgendwas blockiert und mir die Kontrolle entreisst.

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