Dienstag, 31. Januar 2012 - 17:17
Ilana
die heißgeliebten “Knusperlinge” , die ich hier in der Gegend nicht bekomme und auf die die Bonsai-Tiger so extrem scharf sind – da kam heute eine Paket vom Hersteller an – da ich nachgefragt hatte wie ich an sowas rankönnte und die mir einmalig eine Produktprobe zukommen liesen – 10 Pakete
– die Freude ist groß
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für 25 Euro eine ModKat macht mich sehr glücklich
(auch wenn die kleine Maus da vielleicht nicht ganz so glücklich drüber ist gg)
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dass es den beiden Katzen gut geht (auch wenn die Piratenkatze immer noch mit der Kinnakne Probleme hat und die kleine Maus im Moment bei den Tabletten ein bisschen rumzickt) – freut mich auch sehr
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ebenso wie die Tatsache, dass die kleine Maus mittlerweile täglich eine Kuschelrunde einfordert – wenn ich in der Hängematte bin – schläft sich auf meinem Arm ja auch vieeeeeeeeeeel besser
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Stapelhorden sind zum Klettern toll – weshalb sie heute in die Küche verbannt wurde (da soll sie ja eh hin)
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Füße fangen beim Aerobic findet die kleine Maus auch immer noch toll – aber ich hab rausgefunden, dass sie aus dem offenen Fenster schauen noch toller findet – weshalb meine Aerobicstunden jetzt bei geöffneten Fenstern stattfindet (vermutlich sehr zum Leidwesen oder zu Belustigung der Nachbarn – und nein – ich komm mir da natürlich überhaupt nicht doof bei vor – niemals)
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den beiden geht es gut – und darüber bin ich sehr froh
Dienstag, 31. Januar 2012 - 17:17
Ilana
Das Wochenende ging ganz gut – zwar sind die Situationen, Gedanken, Bilder da – aber es gelang gut es in den Hintergrund zu packen – allerdings bin ich auch nicht wirklich da dann – eher ein Funktionieren, in den Tag hineinlegen – eben nicht wirklich ich.
Als ich zum Thera fuhr bin ich wieder an diesem Buch dabei – und hab kurz reingesehen – was reichte.
Es ist ein Trigger.
Ich bin zwiegespalten, für Außenstehende ist es wahrscheinlich gut, dass die Dinge klar benannt werden, beschrieben werden. Für Menschen die ähnliches erlebten – vielelicht manchmal auch – weil jemand das benennt, was sie selbst nicht benennen können – aber es ist sicher auch triggernd – und zwar ziemlich.
Doch diese Klarheit – ist auch etwas, was Täter anzieht. Was mit ein Grund ist, warum das hier – wenn überhaupt – nur unter Passwortschutz steht.
Dieses Buch mischt sich grad in Erinnerungen – ich weiß dass ich es damals mit Mitte 20 gelesen hab – aber es war – nie “präsent” – der Inhalt sofort verdrängt – bis es mit einer Erinnerung wieder da war.
Und ich dachte sie sei aus diesem Buch – doch das ist sie nicht – aber Elemente aus diesem Buch – gab es auch in meinem Leben.
Im Endeffekt haben die mit dem Buch nicht so viel zu tun.
Das Ganze ist ein “Randthema” – das eigentliche – darüber kann ich nach wie vor nicht schreiben.
Als es heute darum ging wie wir am Do weitermachen – ich weiß es nicht.
Ich hab das Gefühl es ist alles zuviel – wenn ich es in den Hintergrund packe – bin ich nicht mehr wirklich da – und wenn ich hinschaue – flutet es mich.
Ich möchte mich in eine Ecke verkriechen und heulen – doch auch das geht nicht.
Es sind Missbrauch-Situationen da – aber nicht benannt, wenn auch klar – doch da hinschauen – will ich grad nicht – es ist zuviel grade.
In der Traumatherapie geht es oft um Grenzen und auch darum wo diese liegen und wann man sie erreicht. Ich habe sie jetzt erreicht.
Das Problem ist nur – dass eine Pause nicht klappt, weil die Dinge ja da sind, ein anschauen – grad immer mehr auslöst und ich das Gefühl habe, das schaffe ich grad gar nicht – und ein verharren nun auch nicht das Wahre ist.
Ich hab keine Ahnung wie wir weitermachen könnten, weil ich mehr damit beschäftigt war diesen heutigen Termin zu überstehen.
Weglaufen ist grad sehr verlockend.
Ja es wird weitergehen – und irgendwann werde ich auch das hinter mir lassen können. Es scheint ein zentraler Punkt zu sein.
Vor vielen Jahren, als ich in der Thera sagte, dass ich Wissen muss was passiert ist, meinte der Thera mal – wenn man es weiß, wünscht man sich nur es nicht zu wissen.
Bis vor 2 Wochen war das nicht so – für mich war immer wichtig zu wissen was passiert ist, es zu benennen, anzuschauen. Und tief in mir weiß ich dass das auch jetzt so ist – aber zum ersten Mal ist es so, dass ich es grad nicht wissen will, dass ich einfach nur vergessen will, ignorieren, will dass es einfach weggeht. Zum ersten Mal stelle ich auch in Frage ob das ambulant so sinnvoll ist – auch wenn das funktionieren ja gut klappt.
Und ich weiß dass ich da auch grad nicht genauer hinschauen will, weil dahinter noch mehr ist – und ich mit dem was jetzt da ist schon mehr als genug zu tun habe.
Ich bin müde – und ich bin an einem Punkt, an dem der Thera übernehmen muss (zu schauen und zu entscheiden wie wir jetzt weitermachen) – was nur geht, weil ich ihm vertraue.
Dienstag, 31. Januar 2012 - 08:26
Ilana
In mir drin bin ich heut weinerlich – ich weiß nicht ob traurig oder überfordert oder was auch immer – aber nah am Wasser gebaut. Auch wenn die Tränen die Augen gar nicht erreichen – bei weitem nicht. Es ist eher das Gefühl losheulen zu wollen.
Ich hoffe das gibt sich im Laufe des Tages – bisher wurde es jedenfalls stetig mehr – aber noch ist der Tag ja lang.
Dienstag, 31. Januar 2012 - 06:00
Ilana
In mir schlummert ein Genie,
nur wird das Biest nicht wach.
Graffiti
Montag, 30. Januar 2012 - 16:55
Ilana
Also eigentlich hätten wir nicht so weit fahren müssen – die anderen “Ramschläden” in der Gegend sind mind. genauso gut.
Trotzdem zu viel Geld da gelassen und das was ich wollte nicht bekommen. Dafür aber zwei Obsthorden
(eine mal so als “Reserve” oder so – weil brauchen tu ich eigentlich nur eine, aber da 2 immer noch billiger waren als eine einzlene wo anders – konnte ich nicht widerstehen – und mal ehrlich – brauchen kann man sowas immer und sonst gibt es ja ebay).
So ein bisschen Kleinkram hier und ein bisschen dort – läppert sich schnell.
Weniger gut war, dass wir plötzlich feststellten dass es bereits nach eins ist – und A. eigentlich mit den Hunden um halb zwei allerspätestens raus hätte müssen – es war nach zwei als wir bei mir waren – die Hunde mussten also warten.
Dafür kommt Pebbels am WE und ich freu mich drauf (also bitte kein Schnee bis dahin – erst danach – danke).
Fazit: wir wissen jetzt, dass wir da nicht unbedingt nochmal hin müssen und lieber zu den beiden deutlich näheren fahren – da bekommen wir den Kram auch – und vermutlich günstiger.
Schade finde ich dass ich die Teppichunterlagen nicht bekommen hab – es gab nur die 30×120 – und da ich insgesamt ja doch 1,90 x 2,50 brauche wäre mir das dann doch etwas viel “Stückelei” geworden.
Immerhin kann ich meine Kartoffeln endlich ordentlich verstauen.
Montag, 30. Januar 2012 - 09:13
Ilana
Das Wochenende war ruhig und hat mir gut getan.
Gestern Abend dann das überraschte Feststellen, dass schon Sonntag ist und heute die neue Woche beginnt – war dann aber auch ok.
Im Moment warte ich auf A., die mich irgendwann jetzt anrufen sollte um mir zu sagen, dass sie mich gleich abholt
.
Dann wollte ich ein Paket wegbringen (die restlichen Klamotten und eine Winterjacke gehen zurück) und dann können wir starten.
Achja – drückt mir mal die Daumen bitte – in den hiesigen Kleinanzeigen ist eine ModKat drin – allerdings ohne Bezeichnung und vom Preis her, der einer normalen Toilette (was ja diesen Monat eh auf dem Plan stand, da die kleine Maus mit der vorhandenen ein Problem hat und ich die offene einfach nicht mehr möchte) – ich schau mir die diese Woche an um zu schauen ob es wirklich eine ist (und ob ich das mit meinem Gewissen dann vereinbaren kann dem Verkäufer keinen Tip zu geben).
So Anruf kam grad – ich mach mich mal schnell fertig.
Habt einen guten Start in die Woche!
Montag, 30. Januar 2012 - 06:00
Ilana
Wer sehen will, muss die Augen schließen
Paul Gaugin
Sonntag, 29. Januar 2012 - 06:00
Ilana
Wünschen, das soll man nicht aufgeben.
Ich glaube, es gibt keine Erfüllung,
aber es gibt Wünsche,
die so lange vorhalten,
das ganze Leben lang,
das man die Erfüllung
doch gar nicht abwarten könnte.
Rainer Maria Rilke
Samstag, 28. Januar 2012 - 06:00
Ilana
Das Musikinstrument Nase ist erstaunlich unbenutzt – ein zugeklappter Bernsteinflügel.
Karl Forster
Freitag, 27. Januar 2012 - 11:15
Ilana
Im Moment verbraucht die Therapie bzw eigentlich mehr die inneren Kämpfe alles was an Kraft da ist.
Für anderes bleibt kaum was über. Betreuung hab ich für heute wieder abgesagt und die für Montag plane ich auch ausfallen zu lassen, Tischlerei ebenfalls – und Schwimmen sowieso.
Ich versuche meine Aerobic-Kurse zu machen – und meisten klappt das sogar, an Tagen wie gestern muss ich aber auch nach wenigen Minuten abbrechen, weil einfach die Beine nicht gehorchen – keine Kraft mehr da.
Das mit dem Gehörschutz wird aktuell – ich hab gestern den Abdruck machen lassen.
Ruhe tut mir gut. Als ich gestern den Abdruck machen ließ und kurz wartete, bis es fest war – war ein Moment totaler Stille (mal vom Tinnitus abgesehen, aber der störte da gar nicht) – und diese Ruhe – war einfach nur toll. Als hätte ich grad durchatmen können.
Leider war das nur sehr kurz (halbe Minute) – da das die meisten wohl nicht mögen und die das so machen, dass eben erst das eine Ohr gemacht wird und dann erst mit den Vorbereitungen fürs zweite begonnen, so dass direkt nach dem das 2. mit dem Silikon gefüllt wird, das andere wieder raus kann.
Es ist nicht so, dass es mir grad super schlecht geht – ich bin müde und es ist anstrengend und eine Pause wär toll, aber es ist nicht so, dass ich permanent im extremen Minus bin oder so.
Aber ich kann vieles nicht machen, muss sehr darauf achten und Prioritäten setzen um nicht in der Dauerüberforderung festzustecken.
Die Therapie ist schweirig, intensiv, sehr sehr anstrengend und die Themen wirken nach. Nicht im Sinne von Flashbacks – und Gott sei Dank – auch nicht mehr in dem permanenten Selbsthass und Niedermachen (wobei die Widersacher durchaus noch da ist – sie sind nur nicht mehr so “allmächtig”), aber schon in inneren Kämpfen, es rumort und arbeitet in mir – es brodelt und gährt und läuft, als würde es ständig aufgezogen.
Mehr im Inneren, so bewusst wahrnehmbar ist meist nicht so viel – da ist es eher so als wäre der Kopf einfach voll und es hat nichts weiter mehr Platz – was auch schwierig ist – weil ich auch vieles gar nicht mehr aufnehme.
Für Montag hab ich mit A. ausgemacht – wir wollen schon seit Monaten zu Ramba-Zamba fahren – oder einfach nur Kaffee trinken, schaffen es aber grad kaum wenigstens zu telefonieren. Doch Montag wollen wir los – und ich freu mich drauf.
Auch wenn das auch anstrengend wird, ist es dennoch glaub ich etwas, was mir gut tun wird, mich ablenken kann. Vor allem auch, weil ich weiß, dass ich jederzeit sagen kann – geht nicht mehr – oder auch wenn bis da hin gefahren sind noch sagen kann – hey lass uns umkehren wird zu viel. Für A. ist das ok und bei ihr kann ich es auch sagen – genauso wie es umgekehrt ja auch ok wäre.
Aber dann geht keine Tischlerei und auch kein Schwimmen – das meine ich mit Prioritäten setzen irgendwie.
Mir fehlt durchaus auch, das aufschreiben können – das was in mir rumort, was an Bildern, Ängsten, Zweifeln, Gefühlen da ist – ist für mich nicht mitteilbar. Das Schreiben war immer auch ein Stück “wegpacken” und an diesem Punkt kann ich es nicht. Nicht nur nicht öffentlich – da gäbe es ja Passwort oder auch die Möglichkeit das privat einzustellen – dann wäre es für niemanden sichtbar – es geht auch für mich nicht. Zu sehr stecke ich da in diesem Prozess drin (wenn auch hoffentlich nicht fest).
Abgesehen von dem Treffen mit A. kommen Kontakte aber zu kurz – zwar werd ich heut zum Gebetskreis gehen, aber ich würde gerne Herzlich eine Karte schicken oder mit Svü chatten oder mit Gerda mailen oder oder oder – aber ich schaffe es nicht – ich will das nicht nur so “nebenher” machen, möchte mir Zeit und Aufmerksamkeit dafür nehmen, habe diese jedoch grade nicht.
Oft fällt es mir schwer dann zu sagen – es ist grad so wie es ist – und es ist gut so. Achte auf dich, dann wird das schon.
Da kommt mir einfach meine Ungeduld wieder dazwischen.
Aber ich bin auf dem Weg – es ist grad ein intensiver und anstregender Abschnitt, der an die Grenzen geht – aber noch geht es. Und es ist ein Abschnitt, der mich weiterbringen wird.