sein

In der Buchbinderei geht es ganz gut. Ich wurstel vor mich hin und die Zeit verfliegt. Die Ergebnisse zeigen die Unkonzentriertheit, aber das ist atuell auch ok so für mich.

Ansonsten ist es schwierig. Heute wäre ja der Termin für die Nervenleitgeschindigkeitsmessung gewesen. Seit 2 Tagen telefoniert mein Betreuer nun rum, immer mit einem „klar geht das auch wenn die Patientin stationär ist“ und die Kasse versprach ein Fax, in dem genau das drin steht.

Der Termin wäre um 11 gewesen. Um 20 vor zehn kommt die Nachricht: Fax wird in der nächsten halben Stunde geschickt. Die halbe Stunde brauhten sie wirklich es war bereits viertel nach. Nur dass im Fax stand, dass ich zwar stationär wäre, aber von der Klinik noch keine Aufnahme bescheinigt und daher müssten noch Fragen geklärt werden – eine Telefonnummer war dabei.

Schon gestern war ich an dem Punkt, dass ich dachte, selbst wenn jetzt alles klappt – krieg ich das nicht mehr hin. Ist immerhin ein Arzttermin, Anfassen.

Ich saß also im Schwesternzimmer (wie nennt man das jetzt eigentlich korrekt? Pflegedienstzentrale?) als das Fax kam und statt dem „ja geht klar“ – eben obiges.

Ich konnte nicht mehr, drehte ab, bat erstmal um Tavor und verkroch mich heulend. Für mich war klar – egal ob da jetzt jemand anruft und dann noch was rechzeitig kommt – ich kann nicht mehr. Ich hatte grade noch eine halbe Stunde bis zum Termin, hätte noch Minicar rufen müssen usw.

Stattdessen klappte ich – wieder mal – zusammen. Nichts ging mehr und nur noch verkriechen half.

An dem Termin hing einiges. Es verschieben sich dadurch Handchirurgie, Entscheidung ob OP oder nicht (eher nicht), aber vorallem, dass ich das Thema Hand endlich mal abschließen kann.

Ich war absolut am Ende. Und musste dem Ersatzthera recht geben – ich bin noch nicht im mindesten fit genug für  wieder nach Hause gehen.

Auch wenn die Fahrten geklärt sind, drehe ich hohl. Solange das Thema war, dass eben wegen WEgfall der Fahrten die Thera (und damit für mich alleine überleben) wegfiel, war das wie ein Pfropfen, der alles blockierte.

Jetzt ist das weg – und das dahinter schießt nur so hervor, der Druck unendlich groß und brüllt und schreit durcheinander. So viele (auch heftige) Themen, die dahinter stehen, so viel angetriggert, so viel Zerstörrerisches und ich bekomm es nicht sortiert.

Altes und Aktuelles mischt sich und es gibt kein durchkommen oder – ja eben sortieren.

Der Alltag besteht aus Zusammenbrüchen, Flashbacks (in allen Varianten und Mustern), Panikattacken, hoffnungsloser Überfordertung und mischt sich in ein „zuviel“.

Da ich einsehe, dass da wirklich noch ne Woche dran muss, brauche ich meine Gitarre – oder das E-Piano (wobei das eingepackt und transportiert wird schwierig, also Gitarre)

Ich hoffe dass MissMutig mich heute fahren kann – wollte sie eigenltich, dann hatte ich das auf So verschoben und dann wieder auf heute.

Ich hab grad nicht mal nen Hauch von Stabilität – und solange keiner was will oder alles nach Plan läuft – geht es. Aber schon die kleinste Abweichung lässt alles zusammenbrechen.   Mist.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt, Therapie | Kommentare deaktiviert für sein

verkehrte Welt

Heute bekam ich eine wirklich gute Nachricht. Eine, die alles verändert – zum Positiven. Ein absolutes Wunder – mit dem keiner auch nur im geringsten gerechnet hatte.

Und doch löste es erstmal nur eine massive suizidale Krise aus. Selbst Tavor griff – wieder mal – gar nicht mehr.

In meinem Kopf wirbelten Gedankenfetzen und Chaos und auch wenn mir vom Kopf her klar war: das ist toll! fehlte die Freude oder die Erleichterung.

Da war weiterhin nur Überforderun, Zusammenbrechen und nichts geht mehr.

Ich schätze es hat zwei Komponenten. Für mich gab es kein Weiter mehr. Es war klar, ich bleibe hier, bis die mich rausschmeissen bzw gehen lassen und  dann setze ich meine Pläne in die Tat um. Vielleicht nicht sofort, sondern erst im Neuen Jahr, aber viel weiter war da nichts.

Plötzlich hab ich wieder Zeit.   Und die Hilfe, die weggebrochen war, kann wieder anlaufen.

Aber es macht auch deutlich, wie viel zerbrochen ist in den letzten Monaten und vor allem den letzten Wochen. So viel zerbrochen – für Nichts?

Lohnt es sich überhaupt wieder an zu fangen alles zusammenzuklauben? Oder bricht dann wieder alles weg? Ist überhaupt noch genug von mir über?

Diese Willkür – hebelt aus. Auch wenn sie diesmal zu meinen Gunsten war.

Es ist schwierig – und ich muss sehen wie es jetzt weiter geht. Ein weiter ist möglich,  aber erstmal muss es bei mir ankommen.

Noch hat es einen sehr fahlen Beigeschmack. Aus Angst, dass sich da wer vertan hat oder es dann doch wieder wegfällt usw usf. Ich kann es nicht glauben, habe Angst daran zu glauben. Aber das Erschreckenste ist, ich frag mich ob das nicht zu spät kommt. Ob nicht schon zu viel kaputt ist. Ein Einlassen überhaupt  wieer möglich ist.

Auch gute Nachrichten können völlig aushebeln. Also erstmal wieder versuchen in die Spur zu kommen und dann zu schauen wie es weiter gehen soll, kann.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt, Therapie | 3 Kommentare

weiter

Aktueller Plan: wir warten auf Zustellung des Beschlusses und der Begründung und schauen dann, ob wir damit mit der Krankenkasse was erreichen können.

Bis dahin auf jeden Fall weiter stationär.

Wir bedeutet aber wohl eher Ersatzthera, gesetzlicher Betreuer und Rechtsanwalt.

Heute schob ich lange Panik wegen Visite, ich wusste nicht was vereinbart war und der Gedanke, dass ich mich da mehreren Leuten stellen muss, hat wieder mal alles zusammenklappen lassen.

Im Endeffekt war es geklärt – weniger mit dem Pflegepersonal (die wurden „nur“ informiert), aber mit Ober- und Stationsarzt.

Vormittags war ich in der Buchbinderei und werde da jetzt jden Vormittag  etwas Zeit verbringen.

Die Dissoziativen Zustände werden mehr,  was glaub ich gut ist. Es ist einfacher aus zu halten. Ansonsten halt viele Medis und Ablenken. Genaugenommen nicht viel anders wie zu Hause, nur dass ich hier keine „Dummheiten“ machen kann.

Ich weiß, dass der Ersatzthera recht hat, zu Hause würde das grade nicht gehen. Möglichkeiten und vor allem der Wunsch dem allen endlich mal ein Ende zu bereiten.

Der Wunsch ist auch hier da. Aber hier ist auch ein geschützter Raum. Ein Raum, der mich auch vor mir schützt.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt, Therapie | Kommentare deaktiviert für weiter

gestern

Danke erstmal für die vielen guten Wünsche über Kommentare und mails. Sie bedeuten mir viel, aber ich schaffe es nicht auf die einzelnen zu antworten.

War ein richtig mieser Tag. Wobei der Vormittag ging. Der Betreuer hat mich abgeholt und wir haben noch ein paar Kleinigkeiten geholt und vor allem den Dörrapparat geleert.

Wieder auf Station gab es bald Mittag. Ich hab Laktoseintoleranz und deshalb bekomme ich morgen laktosefreie Milch (zumal ich weder Kaffee noch Tee trinke). Irgendjemand hat dann gutgemeint auf die Mittagsbestellung auch laktosefrei geschrieben. Dabei hatte ich das normale Menü bestellt, denn Tomatensuppe mit Reis hat mich schon als Kind spucken lassen.

Ab da war eigentlich schon zu viel. Weniger wegen dem falschen Essen, sondern zu viel Worte, zu viel Interaktion.

Später hieß es, es gäbe noch ein anderes Menü, das über wäre und ich könnte schauen, ob das geht. Steckrübeneintopf. War für mich dann ok und ich bat darum auf die Mittagsbestellung das mit der Laktose einfach wegzulassen, weil hier dann fast immer etwas tomatenlastiges kommt. Außerdem hab ich Lactase mit, will die nur nich dreimal am Tag nehmen.

Dann gab es etwas „Ärger“ wegen der Medis. Mein Medikamentenplan von der Ambulanz war da und sollte übernommen werden. Der ist allerdins auch ziemlich kompliziert.

Jedenfalls wurde weder die feste Tavor, noch die Aufteilung wegen des Hydrocortisons übernommen. Bisher ging das dann so (weil der andere Plan ja in der Akte ist), gestern dann hieß es ständig, man glaube mir ja, aber das müsse geklärt werden usw.

Sehe ich soweit alles ein.

Nur dass immer wieder ein „müssen wir in der Oberarztvisite am Montag klären“ kam, löste unglaubliche Panik aus.

Als ich dann auch noch mit dem AvD sprechen sollte (damit diese wenigstens fürs Wochenende Tavor und Hydrocortison richtig einträgt), war das Funktionieren kaum noch möglich.

Dazu muss ich sagen: alle waren wirklich nett und bemüht, auch nicht auf mich sauer oder so –  es musste halt geklärt werden und damit hatten sie absolut recht!

Es ist also auch weniger die Situation an sich, sondern zu viel Kontakt mit Menschen und zu oft das Thema „Visite“. Denn wegen der hatte ich schon Freitag mal durchgedreht und den Ersatzthera, der mir zufällig über den Weg lief gebeten, dass zu klären, da der Termin bei ihm erst danach wäre.

Visite ist immer heftig, aber das Schlimmste sind die vielen Leute und da Reden aktell sowieso mehr als  schwierig ist – schieb ich da richtig Panik.

Eigentlich dachte ich, dass Thema Mutismus wäre für mich erledigt. Klar in der Thera, wenn zu viel Gefühl da ist – klappt es immer noch nicht, aber das hat für mich weniger mit dem Mutismus zu tun, eher mit speechless Terror.

Wie auch immer – im Alltag hatte ich kaum noch Probleme und wenn dann galt für mich das jetzt erst recht durchzuziehen.

Jedenfalls – nach dem Termin mit dem AvD (der keine 5 Min dauerte und auch gut verlief), ging ich ins Zimmer und merkte schon auf dem Rückweck, dass nichts mehr geht, die Tränen in die Augen schossen und ich nur noch die Tür hinter mir zumachte, mich aufs Bett setzte und die Decke über den Kopf.

Es war ein Heulkrampf und ich konnte nicht aufhören. Alles zu viel, überfordernd, verzweifelt und panisch. Über 2 Stunden lang.

Erst war es das Abendessen – dass ich holen sollte, aber ich bekam es wegen der Heulerei schlicht nicht hin. Später dann die Medis holen – was ich genauso nicht hinbekam.

Nach über 2 Stunden ebbte es etwas ab, ich bekam wieder genug Luft und schaffte es mit deutlicher Verspätung (eine Stunde) die Medis zu holen.

Vorher schon den Zettel mit „kann grad nicht reden, bitte die Medis“ eingestellt, hingelegt und also ich die blöden Hydromorphon nicht aus dem Blister bekam, liefen schon wieder die Tränen, was wiederum Panik auslöste und ich noch ungeschickter war mir den Medis.

Irgendwann waren die entdlich drin und ich flüchtete ins Zimmer, nochmal kurz zur  Toilette und dann eben Bett, Decke über den Kopf, pseudolesen (also der Versuch zu lesen ohne wirklich zu lesen), getrunken und einfach nur gehofft, dass ich bald schlafen kann.

Heute dann mit Überhang aufgewacht (gibt schon nen Grund warum ich die Medis bis spätestens 19 Uhr nehmen soll) und mal sehen was der heutige Tag so bringt.

Vielleicht mal überlegen wo ich eine große Leinwand (ca A2) und wann ich die Wachsmalstifte dazu bestellen kann (hoffe bald ist der 1. seufz). Aber ich kann ja schon mal planen wie ich das dann alles organisiere. Denn das Schmelzen der Wachsmalstifte auf Papier ist schief gegangen, das hält nicht und abgekühlt brechen die Wachsmalspuren dann ab.

Auch wenn ich es diese Woche nicht schaffen werde das neue Material zu besorgen, sollte das nächste Woche klappen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt, Therapie | Kommentare deaktiviert für gestern

Klinik

Zerbrochen.  Endgültig. Und wohl so offensichtlich, dass selbst hier im Haus wirklich jeder bemüht und hilfsbbereit ist. So gut wie keine Kämpfe, nur Ruhe, Wohlwollen und Freundlichkeit. Ich bin unglaublich dankbar dafür.

Im Moment weiß keiner, wie es weitergehen könnte. Ich steh glaub ich noch etwas unter Schock, es ist noch nicht wirklich angekommen.

Aber ich bin wieder weit weg von mir, weiter als zuvor. Ich sehe den Nebel um mich (wörtlich gemeint), spüre diese Blase, die wie eine Gelwand zwischen mir und der Welt ist. und ich höre alles wie unter Wasser.

Sprechen kaum möglich, alles fühlt sich seltsam an, als müsste ich ein Marionette bewegen und verstehe das Prinzip dafür nicht richtig.

Montag wird sich wohl etwas klären, wie es weitergehen soll, kann, wird.  Oder eben auch nicht.

 

 

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt | 3 Kommentare

statinoär

Wegen akuter Eigengefährtdung bin ich jetzt stationär.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt | 3 Kommentare

Geschützt: wozu

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, geschützt, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Geschützt: wozu

Geschützt: gekippt

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, geschützt, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Geschützt: gekippt

Wochenstart

Mit Betreuer teilweise Wohnung gemacht und dann Tisch und Regal an die Wand getackert. Aktuell scheint es für die Bonsai-Tiger noch uninteressant, mal sehen ob das so bleibt. Hätte ja nichts dagegen, wenn sie meine Krippe nicht anknabbern würden. Der Wirbelwind liebt nämlich alles aus Holz und wenn es auch noch eine Kante hat, muss die quasi angeknabbert werden, ihrer Meinung nach zumindest.

*****

Termin beim Ersatzbetreuer – ich gehe diese Woche definitiv nicht stationär, weil kein Bett aufzutreiben ist. Anvisiert wäre jetzt der nächste Montag. Termin hab ich um 13:30 und werde wohl erst eine Stunde vorher erfahren ob nun eine Aufnahme stattfindet oder nicht. Bedeutet also Koffer sicherheitshalber packen.

Wobei für mich nach wie vor nicht fest steht, dass ich stationär gehe.

*****

Thera und Ersatzthera treffen sich heute abend. Mal schauen ob wir es schaffen das Thema „Gericht“ morgen raus zu lassen.

*****

Heute sehr sehr weit weg, hoffe wirklich da bleibt so.

******

Bananen, einzelne Kiwis und Äpfel für den Dörrapparat fertig gemacht. Kiwi sind noch etwas zu hart und sauer, da sollte ich wohl noch einige Tage warten bevor ich die restlichen mache. Wenn die aktuelle Runde durch ist, mach ich die restlichen Äpfel und mal schauen ob die Kiwis bis dahin etwas nachgereift sind.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Wochenstart

Wochenend-dies-und-das

Gestern war morgens noch ein Termin beim Optiker, weil die Brille nicht mehr hielt und ich so manche Kopfschmerzen darauf  zurückzuführen vermutete, dass ich im Nahbereich auch nicht gut sehe (trotz Gleitsichtbrille). Eigentlich wollte ich das am Dienstag nach der Thera machen, da der Laden nur ums Eck ist, aber ich hab es dann (allein) nicht hinbekommen – also dann am Samstag gleich nach Ladenöffnung.

Zum einen wurde die Brille wieder zurecht gebogen, so dass sie wieder hält. Aber es wurde nochmal Sehstärke getestet und jetzt darf ich 60 Euro zahlen, krieg aber dafür eine Brille, deren Sehstärke angepasst ist.

Bin echt froh, dass ich da die Versicherung immer mit abschließe, sonst wäre es sehr teuer geworden. Vom Weihnachtsgeld sollte das dann auch klappen und ich hoffe sehr, dass ich dann endlich auch im Nahbereich was sehe ohne ständig die Brille abnehmen zu müssen.

*****

Mich heute – wie meistens – neben Cesar Milan schauen mit den Testprodukten beschäftigt.

*****

Bin seit Wochen großer Entrelac-Fan. Das Strickmuster (ich stricke es ohne zu wenden) gefällt mir nicht nur gut, sondern ist auch einfach nur toll zu stricken. Mütze und Stulpen sind jetzt fertig und ich möchte einen Schal oder ein Tuch dazu machen. Da mir aber die Rückseite des Musters nicht gefällt, überlege ich noch wie ich das umsetzen könnte.

Tendiere zu Loop, bin aber unsicher, ob das mit kurzem Farbverlauf dann auch nach was aussieht.  Also mal wieder versuchen und zur Not auftrennen.

*****

Sehr viele Stunden damit verbracht eine Silhouette zu gestalten, die ich Mittwoch für das Wachsmalstiftbild nutzen kann. Nach unzähligen Seiten sind nun zwei in der engeren Auswahl, aber so wirklich begeistert bin ich nicht. Einfach doof, wenn man nicht selbst zeichnen kann.

*****

Nicht geschafft hab ich das Schnibbeln von Banaen, Kiwi und Äpfeln, die eigentlich gedörrt werden sollen. Zumindest die Bananen muss ich spätestens morgen machen.

*****

Im Großen und Ganzen lief der heutige Tag für die Umstände schon recht gut. Bin halt weiter von mir weg. Darf gerne so bleiben.

 

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Wochenend-dies-und-das

Wochenende

Geplant: viel Ruhe, Wärme, Ablenken.

Bisher klappt das sogar soweit ganz gut. War morgens noch unterwegs, hab mir dann stundenlang die Nägel gemacht, die ich eben wieder abgemacht habe, weil es mir dann doch nicht gefiel.

Beschäftigungstherapie oder so ähnlich.

Wie auch immer – heute nur noch was essen und dann lesen im vorgewärmten Bett.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Wochenende

Geschützt: neu

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, geschützt, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Geschützt: neu

schwieriger

Es scheint schwieriger zu werden. Kippeliger. Der Besuch von dem Herrn, der wegen der CPAP-Maske da war, hängt nach. Immer noch unsicher fühlen, bei jedem Geräusch zusammenzucken, immer und immer wieder durch die Wohnung laufen um zu kontrollieren, dass ich wirklich – abgesehen von den Bonsai-Tigern natürlich – alleine bin, die Tür ver-/abgeschlossen ist.

Die Panik, die sofort erstarren lässt, wenn ich die Schritte des Nachbarn höre, weil ich es nicht sofort (oder wenigstens nach ein paar Sekunden) als das zuordnen kann was es ist – es ist der Nachbar, der ist NICHT in meiner Wohnung, ich bin hier allein und ich bin hier sicher.

Das Gefühl der Wohnung entfliehen zu müssen. Was dann wiederum altes antriggert. Das Thema der vorletzten Wohnung, der es so schwer zu entfliehen war.

Gefühle vermischen sich, das damals und das heute vermischen sich, es gibt keine klare Abgrenzung mehr.

Dazwischen dann wieder das Funktionieren, dass nur noch klappt, wenn ich deutlich weiter weg von mir bin, als es letzte Woche noch war. Mehr Zeit die fehlt. Mehr Extreme – denn das Funktionieren kippelt immer wieder. Extreme wie „nicht da sein, geht mich nichts an“ und „Zusammenbruch droht akut“.

Kleinigkeiten, die das Kippen auslösen – ein Geruch, ein Wort, ein Geräusch, eine Änderung im geplanten Ablauf oder ein blödes Stück Mandarinenschale auf dem Boden, dass ich nicht aufgehoben und entsorgt bekomme.

Dabei geht es nicht nur um Trigger, eher um eine Anforderung, der ich in diesem Moment nicht gerecht werden kann, die so massiv überfordert, ohne dass ich genau weiß warum.

Dazu ein heftiger Fibroschub. Disskussionen des warums. Ursache und Konsequenz. Psychisch ein Wrack und mehr Schmerzen – dann ist doch klar, dass die nur psychisch sind. Oder das Gegenteil – weil es psychisch grad schwierig ist, kann ich Grenzen (vor allem körperliche erst später merke, damit den Körper wiederholt überfordere, der mit dem Schub halt ein noch deutlicheres Stopp setzt. Setzen muss. Weil Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen und Co – wurden ja ignoriert.

Im Endeffekt egal. Der Körper sagt stopp. Zeigt auf, dass er zur Not halt Sterne sehen oder wenn gar nichts hilft, wird es halt auch mal schwarz vor Augen. Notbremse oder so.

Schmerztechnisch auf einem Level, der sich auch beim Dissoziieren nicht mehr ausblenden lässt.

Und eigentlich wusste ich es. Spätestens seit Samstag, als nach der Balkonaktion die Hände und Finger weh taten, letztere dann auch dick und rot wurden. Oder die Achillessehne wieder dick und rot wurde. Ich nahm es auch wahr, aber reagierte nicht. Dazu war ich, bin ich, immer noch zu weit weg.

Der Körper fordert jetzt ein, was ich ihm sonst nicht geben würde. Ruhe. Wärme. Moderate Bewegung (denn nur Ruhe macht es eher schlimmer), Bewegung die nicht überfordert, eher ein „in Bewegung halten“ ist, das nicht belastend wird.

Ich sehe das, weiß das, die Vernunft greift, der Kopf steuert – trotz Dissoziation. Oder vielleicht auch grad wegen – denn sonst ließe sich die wohl nicht auf Dauer aufrecht erhalten.

Das alles ist klar, es ist klar was jetzt zu tun ist und ich setze es um. Aber ich fühle dabei nichts. Der Schmerz ist – abstrakt. Ja – auf diesem Level durchaus spürbar, deutlich sogar, aber so, als gehöre er nicht zu mir.

Nur wenn es kippelt – dann wird er auch in vollem Ausmaß spürbar – dann spüre ich die 7-9, die ich sonst zwar wahrnehme, aber nicht wirklich spüre, es eher nur „weiß“, oder halt am Körper ablesen kann.

Und trotzdem ist es nicht das Körperliche, das grad schwierig ist. Sondern die Gefühle, die Angst und Anspannung, die Verzweiflung und Ohnmacht. Dieses Ausgeliefert sein. Wieder einmal. Da wird irgendjemand wieder einmal darüber bestimmen wie mein Leben weitergehen wird. Unabhängig davon, ob das für mich überhaupt schaffbar ist. Lebbar.

Nein. Nicht dran denken. Flüchten. Ich bin nicht da. Nicht hier, nicht in in Raum und Zeit. Flüchten in Ablenkung und dafür die Dissoziation wieder verstärken. Und wenn das nicht geht halt wieder mit Medis nachhelfen. Einfach nicht da sein.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für schwieriger

Mittwoch

In der Buchbinderei abgesprochen, was ich nächste Woche mache – vor allem am Verhandlungstag. Denn ich glaube nicht, dass es dann gut ist, wenn ich mit Cutter arbeite. Also werde ich das Wachstiftebild machen, dass ich schon länger machen wollte.

*****

Physio heute etwas ruhiger angegangen. Stecke mitten im Fribroschub und bin schmerztechnisch grad eh jenseits von gut und böse. Trotzdem ist dann Bewegung auch wichtig. Das Problem ist, dass ich aktuell die Grenze zu spät sehe und daher die „gute“ Bewegung oft in „schlechte“ oder „zuviel“ kippt, weil ich es einfach zu spät mitkriege. Also ein paar Übungen erstellt, die da helfen sollen.

*****

In einer Stunde kommt der Betreuer – heute ist Wohnung angesagt. Vielleicht schaffen wir es aber auch endlich mal das Regal und den Tisch an die Wand zu schrauben – mal sehen.

*****

Bisher ein gemischter Tag. Dauerdissoziation und Funktionieren läuft, aber sehr schnell in der Überforderung – es kippelt etwas. Termin rückt halt näher.

Die Frage nach doch eher stationär gehen ist noch nicht endgültig entschieden.

*****

Heute Grenzgänger. Auf der einen Seite Dauerdissoziieren und Funktionieren, aber immer wieder das Gefühl „ich dreh gleich durch/ich kann nicht mehr“ gekoppelt mit sehr hoher Anspannung und Druck. Das Zusammenklappen gestern wirkt nach.

Kleine Schritte. Und einen nach dem anderem. Aber am wichtigsten: atmen. Augen zu, kurz innehalten und Atmen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Mittwoch

Thera heute

Zusammengeklappt.

Anfangs sprachen wir über letzte Woche, über das Buch und was eben ähnelt usw – soweit alles im Rahmen.

Es war schon reichlich spät, etwa ne halbe Stunde vorm Ende, als es kippte. Auslöser war ein Wort. Ein Wort, dass ich selbst gesagt habe.

Gericht.

Tränen schossen in die Augen, die Verzweiflung überrollte mich. Der Thera bekam es nicht gleich mit, denn geredet hatten wir über ein anderes Thema – um Glaubhaftigkeit und dass diese Drohungen „dir glaubt eh keiner “ (auf Missbrauch bezogen) ja Methode hat und es auch noch andere gibt um jemanden zum Schweigen zu bringen.

Also ging er davon aus, dass es darum ging, bestätigte mir, dass er mir glaube usw. Das hat irgendwie die Tränen nur noch weiter angekurbelt. Ich verlor mich in der Verzweiflung und im „Erkennen“, dass ich vielleicht nur noch zwei Termine bei ihm habe. Das drohende Ende wurde real in dem Moment. Verzweiflung, Ohnmacht, Ausgeliefert fühlen – massiv vermischt mit Altem – denn es ist das gleiche Gefühl.

Danach – keine Ahnung, ich bekam die Tränen nicht in Griff, gar nicht. Geräusche kamen dazu, die dann die Verzweiflung und Ohnmacht mit Panik ablösten. Panik, weil ich es nicht in Griff bekam, es ja absolut „verboten“ war – grade Geräusche und verhedderte mich dann in Gefühlen, Täterintrojekten und der Körper tat was er wollte.

Irgendwann, den Thera hatte ich rausgeschickt in der Hoffnung es dann besser in Griff zu kriegen, schnappte ich mir Zettel und Papier und schrieb auf, dass es grad um Gericht und den Termin ginge – und es grad nicht in Griff bekäme.

Ab da wusste er wenigstens um was es ging und musste nicht weiter raten.

Er bot zusätzliche Termine an oder wie er sonst helfen könne – aber wozu? Er fragte auch, ob er mit dem Ersatzthera mal sprechen sollte – was ich bejahte. Ich glaub das wäre eine gute Idee.

Aber zusätzlichen Termin? Der Grund, warum das nötig wäre, darüber will und kann ich nicht sprechen. Was also tun in diesen Terminen? Ich möchte aktuell nur gezielt alte Situationen anschauen. Einfach weil ich da was tun kann, aktiv sein kann und gleichzeitig eine Situation, in der ich ausgeliefert und hilflos war, so bearbeiten kann, dass die Situation zwar noch da ist, aber nicht mehr diese Gewalt über mich hat – also auch da – dass ich die Passivität verliere. Aktiv was machen kann.

Dazu kommt, dass das grad so ziemlich das einzige ist, bei dem ich nicht sehr dissoziiert bin und eben grad trotzdem klar komme. Das ist erschreckend und traurig zu gleich.

Dass aber Aktuelles nicht geht, „Notfalltermine“ für mich aber eben auch bedeutetn den „Notfall“ also das Aktuell aufzugreifen und ich das nicht kann und nicht will, sondern nur Altes aufgreifen möchte – konnte ich natürlich nicht formulieren – also gab es eben keine Antwort.

Das Ende des Termins fehlt – ich weiß nicht wie die Tränen aufhörten oder ich gegangen bin.

Das nächste war, wie ich nach Hause kam. Stunden später mit leerer Brieftasche und keiner Ahnung, was ich in der Zwischenzeit gemacht habe.

Einzelne Sachen konnte ich im Nachhinein klären, aber eigentlich sind das nur einzelne Minuten. Wann den Fahrer angerufen, mit MissMutig gechattet usw. Was alles „normal“ klingt – also eher im Funktionieren wohl.

Übrig geblieben sind rasende Kopfschmerzen und eine unglaubliche Müdigkeit, aber Gott sei Dank auch wieder Dauerdissoziation und weit weg sein.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Thera heute

soweit

Termin mit Ersatzthera, feststellen, dass er genau am Tag des Gerichtstermins gar nicht da ist, der Versuch mit den Akutstationen ein „keine Gruppen, kein Speisesaal“ auszumachen, was tatsächlich ausschließlich am „kein Speisesaal“ scheiterte.

Im Endeffekt haben wir jetzt Plan A: mit stationärer Aufnahme am Gerichtstag und erstmal bis zum Montag drauf (da hab ich wieder Termin beim Ersatzthera).

Ob das klappt, erfahr ich zwei Tage vorher, wenn bis dahin das Stationssetting für mich noch nicht geklärt ist/werden konnte gibt es Plan B. Dieser beinhaltet sehr viele Stunden ambulante Betreuung inkl engmaschiger (täglicher) Termine (die wir schauen müssen, wo wir die dann wieder reinholen, denn Extrastunden gibt es keine).

Für Plan A muss ich auch noch mit MissMutig sprechen wegen der Bonsai-Tiger.

Das einzige was bisher klar ist: das Ergebnis krieg ich über WhatsApp in der Zeit, in der ich mit meinem Betreuer unterwegs bin inklusive der Absprache, die eben auch mit ihm zu lesen und nicht allein. Davor Buchbinderei, wobei da im Moment die Überlegung ist etwas zu machen, was ich eigentlich schon lange zu Hause mal machen wollte (ein Wachsmalstifte-Schmelz-Bild).

Wieder daheim wartete schon der Typ wegen der Maske vom CPAP-Gerät. Die neue Maske scheint erstmal dicht zu sein, ob sie das auch über Nacht ist, wird sich zeigen. Interessant finde ich den Magnetverschluss, der mir bei nächtlichen Panikattacken vielleicht zu Gute kommt.

Neues Kinnband hatte er auch mit, aber ich brauch einen neuen Schlauch, da der alte wohl etwas „ausgelutscht“ ist – zumindest mussten wir erstmal mit Klebeband die Verbindung aufpeppen, damit der auch an der neuen Maske hält. Aber ein neuer Schlauch wird mir zugeschickt (mit GLS – ich bin also gespannt, ob das hier ankommt oder wieder irgendwo in der Pampa landet).

Leider hat der Besuch des Herren dazu geführt, dass ich mich in der Wohnung wieder unsicher fühle (an sich nichts neues – ist ja mit ein Grund, warum ich Fremde nicht gut in die Wohnung lassen kann, aber es ist deutlich extremer als erwartet). Bis hin zu alle 5 Minuten aufstehen und kontrollieren, ob wirklich niemand in der Wohnung ist außer mir und den beiden Bonsai-Tigern, bei jedem Geräusch erstmal Panik schieben, Schritte des Nachbarn panisch als „da ist jemand in der Wohnung“ interpretieren (wieder mit panischem Erstarren und dann panisch Wohnung kontrollieren) usw.

Das liegt auch nicht an ihm – er ist wirklich nett, aber er ist halt auch ein Fremder und muss dazu noch ins Schlafzimmer (weil er ja zum CPAP-Gerät muss).

Also wird heute Nacht zur (doppelten) Schlaftablette auch noch Festbeleuchtung in der gesamten Wohnung sein. Und vor der abgeschlossenen Tür so ziemlich alles, was ich davor schieben kann. Dafür den Wecker für morgen eher stellen, damit ich auch rechtzeitig dann die Tür wieder frei geräumt kriege.

Mir ist durchaus klar, dass ich damit mehr Gefährdung erzeuge (für den Fall, dass ich dringend die Wohnung verlassen muss), aber geht grad nicht anders.

Daher dann auch mit dem Betreuer ein dringedes „ich muss hier raus!“ – weil ich merkte, dass die Panikschleife immer heftiger wird. War einerseits gut, weil eben raus hier, andererseits wohl zuviel, weil der Körper so massiv mit Blähungen/Durchfall/Übelkeit reagiert hat, dass  wir quasi von einer Kundentoilette zur nächsten sind, dabei wollten wir eigentlich einkaufen (vor allem Ersatzlampe für die Küche, die ist nämlich durch).

Wieder daheim dann doch nochmal eine Cortison-Tablette eingeworfen (und siehe da, es wurde recht schnell besser), eventuell gibt es gleich noch ein Süppchen, denn zum einen muss ich dringend Flüssigkeit auffüllen und zum anderen wird die Nacht sonst ungemütlich, wenn ich dann wegen Hunger wach werde oder so. Denn so richtig was gegessen hab ich heute noch nicht.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | 2 Kommentare

Sonntag

Heute hab ich, nachdem ich mit MissMutig telefoniert hab, mal meine Wolle aussortiert. Mittlerweile ist da so viel zusammen gekommen, leider auch viel, was eben nicht so meins ist oder was zwar farblich super ist, aber die Wolle zu kratzig für mich.

Da MissMutig im Moment mit noch zwei Strickverrückten viel Kontakt hat, ist da grad ausmisten und eventuell tauschen oder eben weitergeben sinnvoll.

Außerdem hab ich dann mehrere Stunden lang UFOs aufgetrennt. Entweder weil ich nicht mehr weiß, was das war und die Anleitung fehlt oder eben auch hier – zwar tolle Wolle, aber halt überhaupt nicht mein Stil oder viel zu kratzig oder von den Farben doch anders, als vorgestellt usw – sieht man oft ja erst wenn man schon ne Weile gestrickt hat bzw auch der Geschmack ändert sich ja so ab und an mal.

Damit hab ich halt auch wieder viel Wolle zum neu verstricken.

Insgesamt hab ich damit aber wirklich fast den ganzen Tag verbracht. Denn die „ausgemusterte“ Wolle wollte ja auch fotografiert werden.

Morgen dann Termin beim Ersatzthera, schauen ob wir da einen Plan erstellt bekommen.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Sonntag

puh

Zum einen hatten wir heute einen sehr langen Betreuungstermin – gut viereinhalb Stunden. Der Grund ist, dass ja der Mittwoch wegen kindkrank ausfiel und am Montag der Typ vom CPAP-Gerät kommt – es war also notwendig, dass eben zum einen Bad/Schlafzimmer/Küche/Flur dafür fit sind, aber eben leider auch, dass die Medis gestellt werden und die Pflanzen vom Balkon, die nach drinnen müssen umgetopft (war mehr als nötig) und reingeholt werden mussten.

War für zwei Termine geplant, haben wir halt jetzt in einem gemacht. Dafür haben wir auch 3 Kilo Äpfel geschnibbelt und das meiste in den Dörrapparat gepackt (hab wohl eine Ebene zu wenig, die hatten da nicht mehr Platz, kommen also dann morgen dran).

Immerhin sind jetzt alle Pflanzen drinnen und ob mein Orangenbäumchen das  überlebt (hier ist es nachts ja doch schon kalt) wird sich zeigen. Dafür wieder Urwald in der Wohnung für die Bonsai-Tiger „Katzengras“-Paradies – so viele verschiedene Dinge, die man anknabbern kann.

Der Balkon ist aktuell ein Schlachtfeld, aber das machen wir nächste Woche, es müssen halt alle Balkonkästen und Töpfe (und Mörtelwannen) geleert werden und Gestrüpp entsorgt. Bleiben werden nur drei Mörteleimer: mein Kirschbäumchen, die Himbeere und der Versuch, ob mein Zypergras den Winter überlebt (soll eine frostharte Sorte sein – bin gespannt).

Der Rest muss weg – da muss ich nächstes Jahr eh alles neu machen, da aktuell überall das Unkraut (vom Vogelfutter, dass die Vögel sehr großzügig verteilt haben) wuchert. Also alles mit neuer Erde und neu bepflanzen.

Nächste Woche sind nur zwei Termine, dafür kann er die Woche drauf länger oder öfter und da er im Hauptjob Urlaub hat, geht das auch früher.

Da da auch der Gerichtstermin ist, gäbe es auch die Möglichkeit an diesem Tag von ihm quasi in der Klinik eingesammelt zu werden, damit ich nicht allein bin. Das muss ich aber am Montag jetzt noch mit dem Ersatzthera klären.

Wäre mir definitiv lieber als stationär und ich bin mir sicher, dass der Ersatzthera da sehr erfreut drüber ist, dass da eine intensivere Betreuung möglich wäre und damit nicht-stationär vielleicht doch in Betracht zieht (im Prinzip weiß er ja, dass er mich nicht zwingen kann und wird das auch nicht tun, aber er hätte es halt mehr als nur gern).

Ansonsten dann heute die ein oder andere Folge „Hautnah“ (gefällt mir ziemlich gut, ist aber nichts für nebenher) und sonst einfach etwas zur Ruhe kommen.

Nicht geschafft hab ich allerdings die Thermostate an den Heizungen einzustellen. Von daher ist die Heizung immer noch aus und so langsam wird es halt echt frisch (zeitweise waren es grad mal 16,5 Grad, akteull sind es aber wieder gut 17 Grad). Morgen vielleicht.

Wobei mich ja das Gepfeife von der Heizung nervt (das pfeift leider auch, wenn einer der Nachbarn heizt – auch wenn meine aus ist).  Da der Vermieter da aber schon seit Jahren nichts macht (oder meint, wenn der ganz oben mal entlüftet muss das reichen), kenn ich das ja schon.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für puh

freitags-dies-und-das

Vormittags mit dem Rechtsanwalt telefoniert. Extrem zugeknallt mit Medis um das überhaupt hin zu kriegen. Immerhin weiß ich jetzt, dass das Urteil (zumindest sehr wahrscheinlich, wenn denen nicht noch etwas einfällt, was sie einholen wollen) entweder direkt nach der Verhandlung oder erst bis zum Tagesende (und damit eigentlich erst am nächsten Morgen telefonisch erfragbar) fällt. Was bedeutet, dass ich nicht nur diesen einen Tag, sondern auch den nächsten irgenddie „absichern“ sollte.

Und dass neben einem Berufsrichter auch zwei Laien das Gericht bilden.

******

Die meiste Zeit davor und danach fehlt, erst jetzt gegen Abend ist es etwas besser. Oder eben einfach wieder weit genug weg, keine Ahnung

******

Meine beiden Nachmittagstermine hab ich aber wahrgenommen. Der zweite ebnete auch den Weg wieder ins „hier und jetzt“.

******

Heute Abend nur noch Schlaftablette und Bett. Hoffen, dass morgen ein besserer Tag ist. Zumal ein langer Betreuungstermin geplant ist (länger als sonst um den ausgefallenen nachzuholen).

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für freitags-dies-und-das

abgesagt

Seit Tagen fuhrwerke ich für mich herum. Das nächste NF steht an und die Proben dafür. Gleichzeitig merke ich immer mehr, dass ich das grad gar nicht will – weil ich nicht weiß, wie ich das grad schaffen soll. Ich mag die Leute, aber ich bin für sowas grad überhaupt nicht fit genug.

Sofort kam das „du kannst sie ja nicht hängen lassen“ und „wir bräuchten aber Proben so dringend“ usw.

Heute hab ich abgesagt. Wir werden diesmal keine Probe machen.

Auf der einen Seite ist die Erleichterung. Auf der anderen aber auch dieses „wieder was nicht hingekriegt“. Troztdem ist es mit Sicherheit die richtige Entscheidung für mich.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben | Kommentare deaktiviert für abgesagt