Sonntag

Heue eher Bonsai-Tiger-Mästen, weil ab 20 Uhr gibts nichts mehr (normalerweise gibt es ja die Hauptmahlzeit abends). Blöd für die Großen, aber da müssen sie mit der Kleinen mit durch.

Außerdem nochmal beim Projekt umentschieden – und zwar werde ich es gesamt etwas anders verarbeiten, dafür kann ich die aktuellen Sachen nutzen, es ändert sich quasi nur die Reihenfolge der nächsten Schritte und ich brauch dann noch etwas anderes Material – aber ich glaube im Gesamten schaut es so dann einheitlicher aus (ja mir ist der innere Monk durchaus bewusst).

Dazu fiel mir dann ein großes Problem ein/auf- wir wollten ja das Projekt dann auch noch – etwas verallgemeinert – für den Weihnachtsmarkt umsetzen, aber für den Verkauf ist es halt was anderes als wenn ich es für mich privat mache.  Eine Idee hab ich schon, wie es trotzdem klappen könnte, aber das muss ich natürlich erst absprechen.

Heute nicht mehr viel – noch bisschen fern sehen, bisschen Bonsai-Tiger-Bekuscheln, später dann im vorgewärmten Bett lesen und dann hoffentlich gut schlafen.

Morgen kommt dann der kleine Gnom unters Messer.

 

 

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Samstag

Mein Projekt nochmal teilweise umgearbeitet. Jetzt muss ich zwar noch ein bisschen was dran machen, aber so gefällt es mir besser. Viel kann ich aber jetzt zu Hause eh nicht mehr machen, das erledige ich morgen – der Rest ist dann in der Buchbinderei fällig.

Ansonsten heute alles eher ruhig.

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Freitag

Wohnungstermin endete in massivster Überforderung, was zur Folge hatte, dass ich dann zusammenklappte, als der  Betreuer bei der Tür raus war und ich mich hingesetzt hab.

Leider zeichnete sich das auch schon vorher ab, aber irgendwie haben wir eh nicht alles geschafft und so war der Druck dann doch arg groß.

Ist wie es ist – zur Zeit bin ich ja eh schon von kleinen Anforderungen überfordert, was mich tierisch nervt und die Situation sicher nicht besser macht.

Nächster Wohnungstermin wieder nächsten Freitag – weil wir Montag ja zum Tierarzt müssen (da wird der kleine Gnom kastriert) und Mittwoch steht der Großeinkauf an.

Ehrlichgesagt hab ich Angst vor nächster Woche, weil diese und letzte war ja nun echt wenig und das war schon zu viel – nächste wird dann doch eher sehr viel und ich hab noch keine Ahnung wie ich das alles schaffen soll (und so wirklich viel absagen ist da auch nicht drin).

Egal – erstmal Wochenende und etwas zur Ruhe kommen – vor allem auch innerlich wäre gut.

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Donnerstag

Ein Tag ohne Termin, ohne „müssen“. Ruhig, gemütlich und auch ein guter. Durchatmen.

Und auch wenn ich vor dem morgigen Wohnungstermin angst habe, bin ich auch froh drum, denn mich macht das Chaos hier grade echt krank. Ich bin froh, wenn ich endlich den Schrank wieder einräumen kann und auch sonst alles wieder an seinem Platz ist.

Außerdem wird dann endlich das neue Katzenklo mit aufgebaut, das noch im Paket steckt. Das wird dann nochmal eine Tetris-Aktion, aber ich bin froh, wenn das Wohnzimmer dann wieder ein Wohnzimmer ist – und keine Abstellkammer.

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Mittwoch

Es fällt mir schwer mir ein- und vor allem zuzugestehen, dass grad mal wieder weniger geht.

Heute Vormittag war nach dem Duschen (was heute in massiven Flashbacks und Körpererinnerungen endete – das tut es ja meistens, aber heute war das sehr intensiv und langwierig und schwierig, da wieder rauszukommen) klar: der heutige Plan geht so nicht.

Also bin ich zur Physio und hab auch im Anschluss noch mit dem Betreuer einen kleinen Einkauf gemacht (der leider auch eskalierte, was im Nachhinein eigentlich vorher klar sein hätte müssen), aber das Angsttraining danach dann abgesagt.

Eh schon so im Ausnahmezustand konnte das nur schiefgehen. Sah man ja auch schon am Einkauf.

Es ist wie es ist.

Das Problem ist im Moment wirklich die Grenze zu finden. Denn körperlich bin ich fit und das kann ich nun nicht mehr als Richtwert nutzen. Psychisch merke ich es halt meistens erst zu spät.

Ich glaube, dass ich mir Montag einfach zu viel zugemutet hab und das immer noch nachhängt.

Morgen ist jetzt frei, übermorgen steht ein sehr mühsamer Wohnungstermin an (weil Wohnzimmer ja immer noch im Chaos, da der Inhalt des Schrankes noch rumsteht und da die Kleine Maus seit Tagen Durchfall hat, will ich wirklich komplett mit dem Dampfreiniger durch bevor ich da was einräume – und weil das wohl falsch verstanden werden kann: klar wisch ich die Ungeschicke auch weg und desinfiziere ich hier – nur wenn ich den Dampfreiniger eh hochhole, möchte ich dann eben alles gleich mit machen – zusätzlich. Außerdem bleibt der dann oben, bis ich von der Tierärztin nächste Woche Entwarnung kriege – hoffentlich. Sollten es doch Giardien sein wird der Dampfreiniger halt wieder täglich eingesetzt werden, aber ich hoffe sehr, es ist irgendwas anderes).

Dafür eine mail bekommen, dass der Computer wieder geht – ich kann also nächste Woche dann endlich in der Buchbinderei mit dem Projetk weiter machen. Das freut mich.

Dann hatte ich mir ja am Montag leider meine Winterjacke (Skijacke) zerrissen (bin blöd an einem überstehenden Nagel hängen geblieben). Erst dachte ich, dass ich das vielleicht reparieren kann, aber da ist leider nichts mehr zu reparieren. Eine neue war aber jetzt auch nicht grad drin, zumal die in meiner Größe gut im dreistelligen Bereich sind.

Das hatte mir die letzten Tage dann doch ziemlich Kopfzerbrechen bereitet.

Dafür jetzt eine Lösung gefunden und auch alles dafür geklärt. Ich bin erleichtert, weil der Winter ja erst noch kommt. Trotzdem ärgere ich mich total über mich – weil es einfach so – blöd war. Wegen so einem sch…. Nagel.  Für eine gebrauchte wird es reichen und damit sollte ich über den Winter kommen und für nächstes Jahr will ich versuchen eine zweite zusammen zu sparen, denn den Schreck der letzten Tage brauch ich echt nicht nochmal.

Außerdem schadet eine zweite nicht – braucht ja nur mal eine wirklich nass zu werden und nicht rechtzeitig zu trocknen oder so.

Heute nicht mehr viel: noch ein bisschen fern sehen und dann im vorgewärmten Bett gemütlich schlafen (und weil ich heute erstes Mal Joghurt mit Zeitschaltuhr mache: hoffen, dass die wirklich funktioniert und nicht mein Joghurtbereiter die halte Nacht Für Elise tudelt)

 

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Dienstag

Heute war einer der schlechteren Tage – nicht ganz schlecht, aber auch nicht gut.

Die Winterzeit ist ja meine Zeit – also von der Uhrzeit her. Den ganzen Sommer fühlt sich die Zeit falsch an – aber im Winter ist vom ersten Tag an alles wieder stimmig.  Das ist nicht neu und ich hab mich damit abgefunden.

Aber ich merke aktuell wieder die Erleichterung – weil es sich wieder stimmig anfühlt und für mich leichter ist im hier und jetzt zu sein. Klingt eigenartig, ist aber so.

Ich stehe morgens wieder gut und einfach auf – auch heute. Um neun war dann irgendwie alles komisch und so entschied ich, mich nochmal hinzulegen. Und zwar mit auf höchster Stufe aufgedrehtem Wärmeunterbett und dick eingekuschelt.

Es war mehr eine Flucht, ein Versuch diesem komischen Gefühl zu entrinnen und dem drohenden Absturz was entgegen zu setzen.

Das gelang auch – es kam kein Absturz – es blieb nur – komisch.

Ich bin unruhig und unkonzentriert und irgendwas wühlt und tobt im Inneren. Hinschauen drohte alles sofort zu Kippen lassen, von daher ging es dann um Ablenken und schauen, dass der Tag einigermaßen rum geht – ohne Krise.

Irgendwann war das dringende Gefühl, dass die langen Tage grad nicht gut für mich sind. Sie sind zu viel.

Im Laufe der Jahre hab ich gelernt, diesen Gefühlen zu trauen – es ist  eine bestimmte Art. Lange dachte ich, es sind eher Ängste, aber in langwieriger Kleinarbeit stellte sich raus, dass es eher eine Art „Warnruf“ des Inneren ist. Mittelerweile kann ich das schnell erkennen/von anderen Sachen unterscheiden.

Also rief ich in der Buchbinderei an und fragte, ob denn der Computer wieder liefe. Nein, tut er nicht. So hab ich für morgen abgesagt. Denn ich weiß nicht so recht, was ich dann dort machen soll – alles was ich aktuell machen kann, kann ich auch zu Hause machen  (eh nur für mein Projekt, weil für das Projekt für den Weihnachtsmarkt, darf/soll ich nichts zu Hause, sondern dort machen – und dafür brauch ich eben den Computer).

Und so kann ich morgen etwas kürzen. Ich fahr erst zur Physio runter, von dort holt mich der Betreuer ab und wir machen einen kleinen Einkauf (Großeinkauf ist erst nächste Woche und ein paar Sachen brauch ich doch vorher) und dann steht noch mein Angsttraining auf dem Plan. Nach Hause geht es dann eh erst zwischen halb acht und acht.

Da macht es Sinn erst mittags los zu fahren und nicht schon um 7 in der Früh.

Donnerstag ist frei und Freitag ist neben Wohnungstermin auch noch einer in der Stadt, der aber noch nicht fest steht. Wohnungstermine sind im Moment ziemlich heftig und es wäre wohl besser danach keinen Termin zu machen. Ob ich den vorher unterkriege ist noch unklar. Wirklich wichtig ist er auch nicht – aber die Aussicht auf 4 Tage zu Hause, ist vielleicht auch nicht ideal.

Im Prinzip auch nicht tragisch, weil ich das zur Not auch am Freitag spontan entscheiden kann.

Für Malen/Stricken/am Projekt arbeiten oder anders fehlte schlicht die Konzentration und die Unruhe wurde dann wieder stärker.

Also fing ich mit dem Einkaufszettel für nächste Woche an, schaute, was wir morgen schon besorgen müssen und naja – lenkte mich halt ab.

Heute nicht mehr viel – hoffen, dass der angesetzte Joghurt doch noch fest wird (irgendwie ist der letzte schon nichts geworden und der aktuelle ist auch schon sehr lang im Bereiter und wollte nicht recht fest werden), bisschen fernsehen, auf jeden Fall noch was trinken und später dann gemütlich lesend ins vorgewärmte Bett.

Morgen ist dann ein neuer Tag.

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Montag

Ein langer Tag.

Buchbinderei war ganz ok, da immer noch der Computer nicht geht, hab ich halt an meinem Projekt weiter gearbeitet – denn für den Auftrag brauch ich halt den Computer als nächsten Schritt.

Danach hatte ich eine Pause. Da es aber doch arg kalt war, hab ich mich dann in der Bücherei verkrochen. Etwas gegessen und dann ging es zum Ex-Raid.

Das war heute deutlich schwieriger, weil doch relativ viele da waren und halt auch am Campus, wo an sich schon viele Studenten rumlaufen.

War dann froh, als es vorbei war und bin dann noch mit einer Freundin bisschen in der Sonne gesessen und dann hab ich sie noch nach Hause begleitet, weil das eh auf dem Weg lag.

Zuhause war ich dann gegen 18 Uhr, erstmal Linsensuppe heiß gemacht (war eingefroren).

Etwas gegessen und jetzt geht es gleich ins vorgewärmte Bett – noch etwas lesen.

War wohl auch körperlich heute etwas viel – musste Hydrocortison nach nehmen. Danach ging es aber.

Morgen hab ich frei – was gut ist. Denn Mittwoch ist wieder ein arg langer Tag, noch länger als heute.

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Sonntag

Heute war intensives Bonsai-Tiger-Kuscheln angesagt – zusammen mit dem Gnom und der Kleinen Maus in der Hängematte, aber auch mit dem Wirbelwind (die bevorzugt da dann doch den vollen alleinigen Anspruch).

Ein bisschen an Feinheiten beim Projekt gearbeitet, Ski Alpin geschaut und viel mehr war heute auch nicht.

Morgen dann wieder Buchbinderei und am Nachmittag bin ich zum Ex-Raid eingeladen – wird dann gleich mit Angsttraining gekoppelt. Darf nur nicht vergessen mir was zu Essen und Trinken mit zu nehmen.

 

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Samstag

Lange geschlafen und mich dann an das aktuelle Projekt gesetzt.

Gar nicht so einfach mit einem kleinen Gnom, der sowohl den Drucker extrem spannend findet, Papier ja sowieso (vor allem um es mit den Zähnchen zu lochen) und wenn man schreibt/zeichnet wird sowohl der Strich als auch der Stift gejagt.

Aber ich hab viel geschafft und das Grundgerüst steht jetzt soweit. Bisher war ja alles nur eine wage Idee, jetzt fehlt nur noch die künstlerische Gestaltung.

Es ist viel Arbeit, aber es macht auch Spaß und ist für mich was ganz besonderes.

Ein paar Kleinigkeiten muss ich auch noch besorgen, bevor ich weiter machen kann.

Zwischen drin Bonsai-Tiger bekuschelt oder bespielt, nebenher fern gesehen (Ski Alpin Saison ist eröffnet) und jetzt geht es gleich ins gemütliche Bett.

 

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Grusel-Freitag

Uff.

Mit Betreuer heute einen Schrank gemacht. Grund war, dass ich eine alte Rechnung gesucht hatte und da war was Wuseliges drin.

Dazu muss ich sagen – dieser Schrank wird selten geöffnet. Im Prinzip sind da Unterlagen drin und eben alte Rechnungen (älter als 2 Jahre). Entsprechend bin ich da sehr sehr selten dran. Ist ja nur Papier drin.

So Viecher irgendwo in der Wohnung sind für mich aber obergruselig und somit stand auf dem Plan den ganzen Schrank (und nicht nur die eine Schublade) komplett zu leeren und zu säubern. Wenn eh schon dabei, wollte ich dann alle Unterlagen auch aussortiere – Rechnungen von Dingen, die es schon lange nicht mehr gibt entsorgen usw.

Dabei stellte sich dann raus, dass auch im restlichen Schrank diese komischen Viecher waren – wobei nur die benachbarte Schublade auch mit vielen und der Rest hatte nur vereinzelte.

Warum auch immer.

Jetzt ist alles sortiert, der Schrank komplett gereinigt (und noch leer, weil ich sicher gehen will, dass sich da nicht so ein Vieh in einer Ecke versteckt hat) und ich im Anschluss wirklich fertig.

Erst als alles fertig war, hatte ich den Nerv zu googeln – es sind wohl Speckkäferlarven. Wobei die Käfer hab ich nie in der Wohnung gesehen und wegen des Insektenschutzgitters müssten die ja irgendwann mal aufgefallen sein, oder?

Für mich ist sowas ja echt der Endgegner – irgendein Ungeziefer in den Sachen. Vor allem weiß ich nicht, wie die da reinkamen.  Stichproben in anderen Schränken und Schubladen waren Gott sei Dank ergebnislos.

Jetzt nach dem googeln werde ich vor dem Einräumen sicher nochmal mit dem Dampfreiniger drüber gehen.  Und am besten gleich durch die restliche Wohnung auch noch.

Mich gruselt und juckt es schon wieder beim Schreiben.

Mir war klar, dass ich das allein nie schaffe, von daher bin ich froh, dass ich das heute mit dem Betreuer machen konnte – und auch, dass das so kurzfristig geklappt hat – denn allein der Gedanke daran gruselte mich schon arg

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