tja

Auch hier gibt es viel Schnee. So stapft man hier durch 20-30cm hohen Schnee und hat diesen dann im Schuh und an Hose. Als Tiroler-Kind für mich jetzt nicht ungewöhnlich, trotzdem ist das hier in der Gegend nun eher selten (ok hier oben am Berg schon ab und an, aber unten in der Stadt kennen die das eigentlich nicht wirklich).

Leider sind das die hiesigen Menschen nicht gewohnt und somit ging nichts mehr. Was nicht wirklich verwundert, weil schon 3 Schneeflocken den Verkehr fast zum erliegen bringen.

Diese Mengen führen dazu, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Post-/Paketzustellung, keine Taxis (also in der Stadt schon, aber nicht zu mir hoch) usw. gibt.

Auch MissMutig musste absagen und so wurde der Flummi heute nicht operiert.

Übrigens Flummi: er wurde umbenannt. Don Caos liess sich zwar rufen, aber er hörte Null darauf, brachte das nicht mit sich in Verbindung. So wirklich gab es auch keinen rufbaren Spitznamen und deshalb wurde er jetzt umbenannt.

Don Caos bleibt der Spitzname und ab heute heißt er auch hier im Blog so. Im realen Leben heißt er jetzt Bombo (Hummel auf italienisch für wilde Hummel,  aber auch Bombe, weil er nach wie vor in der Lage ist, in 5 Minuten ein Zimmer total zu verwüsten).

Und siehe da – nach einem Tag hörte er schon auf seinen neuen Namen – etwas, was ich in den letzten Monaten mit dem alten nicht geschafft hatte.

Im Moment komm ich übrigens auch nicht an meinen Rollator, weil ich zwar die Tür zur Garage aufkriege, aber dank vielem Schnee (der sammelt sich da vom Schippen und von Verwehungen an), krieg ich diese Tür nicht mehr zu. Vom Garagentor hab ich keinen Schlüssel, werde den jetzt aber irgendwann vom Vermieter bekommen.

Hoffe, dass ich Mittwoch erstens die Taxis hier wieder hoch kommen und zweitens ich an den Rollator komme.

Betreuung ist etwas klarer – R ist wohl doch nicht krank (ging wohl um Corona, hätte er mir ja auch einfach sagen können), kann aber diese Woche nicht kommen, weil er wegen der Wetterbedingungen nicht zu mir kommen kann. Ich hoffe dass J am Freitag kommen kann, denn hier ist wieder mal Land unter.

Kastration und Biopsie werden dann gemacht, wenn MissMutig oder der Betreuer wieder fahren können.

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Sonntag

Den Tag hab ich mich den ganzen Unterlagen der Adipositasambulanz gewidmet.

Es ging darum sowohl das Bewegungsprotokoll der letzten 5 Monate als auch das Ernährungstagebuch ins Reine zu schreiben, die diversen Fragebögen nochmal durchzugehen (weil ich wusste, dass noch was offen war und sich manches einfach geändert hatte seit damals), mir Gedanken für den eigenen persönlichen Antrag zu machen und diesen wenigstens ins Grobe zu schreiben.

Außerdem Arztbriefe und Medikamentenpläne raussuchen, sortieren und drucken/kopieren und alles in einer Mappe sortiert anzulegen.

Mappe gab es ja von der Ambulanz, allerdings geht die jetzt gefüllt immer auf, weshalb ich da eine andere nehme.

Das persönliche Schreiben fiel mir am schwersten – ich hab mich da an einer Vorlage orientiert, aber wirklich glücklich bin ich damit nicht – mit 3 Seiten ist mir die viel zu lang.

Die Damen von der Ambulanz hatten ja angeboten da drüber zu schauen und von daher denke ich werde ich das dann mit denen fertig machen.

Ich muss noch eine Liste schreiben mit Dingen die noch fehlen, dann bin ich für den nächsten Termin gerüstet.

Heute Abend darf ich an einem Zoom-Konzert von Jonathan Böttcher teilnehmen und freue mich sehr darauf. Bisher kam ich um Zoom ja rum, aber mal schauen, so schwer wird das schon nicht sein.

Darauf freue ich mich schon seit 2 Wochen.

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Samstag

Stabil auf niedrigem Niveau – sozusagen.

Nicht-sein.

Damit ist es aber aushaltbar und das ist das Einzige was grad zählt.

Das ist aber für den Moment auch ok so.

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WMDEDGT 02/21

Jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

 

4:00 Uhr –  immer wieder wach, also mal kurz aufstehen, Toilette, bisschen Handy gucken und dann nochmal hingelegt

6:00 Uhr – endgültig aufstehen, schlafen ist nicht mehr.

10:00 Uhr – gefrühstückt, ein paar Sachen erledigt, entschieden, dass ich die Bolognese grad nicht hinbekomme und das Faschierte eingefroren – zur Sicherheit.

Ziemlich genervt über den Zustand der Wohnung, Versuche was dran zu ändern scheiterten – innerer Druck stieg und ich hatte dann wieder mehr damit zu tun nicht in selbstzerstörrerische Richtungen zu rutschen.

11:30 Uhr – Anruf von einem alten Betreuer. Dem, der mich damals angelogen und hängengelassen hat, nachdem ich gesagt hatte, dass ich jemand brauche, der zuverlässig ist. Denn er hatte fast die Hälfte der Termine abgesagt/verschoben.  Mein Betreuer – R – fiele aus und er würde den Tierarzttermin am Mo übernehmen – ob das ok ist

Vor lauter Schreck ihn am Telefon zu haben, hab ich ja gesagt. Und es sofort bereut. Gemerkt, dass es mich total aushebelt.

Rückfragen bei R ergaben: er fällt wohl länger aus – evt auch den ganzen Feber. J, der zweite Betreuer ist ja auch grad krank, da hätte R ja eigentlich die Vertretung machen sollen – tja – Sch….

12:45 Uhr – es eskaliert hier grad, der Gedanke mit dem alten Betreuer unterwegs zu sein triggert mich massiv an, dass meine Betreuung mal wieder völlig unklar ist und keiner weiß wie es weiter geht – löst eh schon Krisen aus und so komplette Bedarfsmedikation bereits ausgeschöpft.

Von daher beende ich den Tag heute an dieser Stelle auch – in der Hoffnung dass die Medis doch noch greifen und mich endgültig abschiessen für heute.

 

PS Notfallplan: Termin Mo früh absagen, heute bei der Tierärztin anfragen, ob wir ausnahmsweise doch mal nachmittags kommen dürfen für die OP  (sie operiert normalerweise nur vormittags), da mich da dann MissMutig fahren könnte.

Klar ist: mit dem alten Betreuer geht es nicht. Dass die Betreuungssitution wieder mal unklar ist reicht schon für Erhaltung des Krisenmodus. Muss jetzt erstmal schauen, wie ich den heutigen Tag hinbekomme, ohne groß Schaden anzurichten.

 

Nachtrag am nächsten Morgen:

Mich nachmittags nochmal hingelegt und geschlafen, Tierarzttermin ist auf Montag Abend veschoben, da kann MissMutig mich fahren, wie die Betreuung weiter geht ist unklar, J. wird seine Termine übernehmen können (etwas eingeschränkt allerdings, aber das ist ok).

Ich hab mich wieder ein bisschen gefangen, bin aber eher im nicht-sein.

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Thera gestern und cut

Gestern lief ganz gut – es ist ein Prozess und wir arbeiten dran.

Leider ist J, der Betreuer, mit dem ich die großen Wohnungstermine mache, krank. R. sollte dann übernehmen – wenigstens das allernötigste – am Montag vor dem Tierarzt.

Heute dann ein Anruf von einem alten Betreuer. Der, der mich damals so angelogen und sitzen gelassen hat.

Er würde den Tierarzttermin übernehmen, da R. ausfällt.

Das hat mich so überrumpelt und ich hab erstmal zugesagt. Merke aber, dass mich das total aushebelt.

Nachfragen bei R. ergab, dass er vielleicht sogar den ganzen Feber ausfällt. J. kann ich nicht erreichen.

Ich drehte einfach nur noch durch. Also hab ich eine mail an die Koordinatorin geschrieben, ob es nicht eine Alternative gibt. Überlege ernsthaft den Termin zu verschieben, obwohl das blöd ist, denn der Flummi markiert seit dem Wochenende – ist also überfällig.

Taxi kann ich mir nicht leisten.

Aber mit dem alten Betreuer – ich krieg das nicht hin – zumal er ja immer so tut, als wäre nichts gewesen und alles gut und ich stelle mich ja nur an usw. Das triggert massiv.

Eh klar, dass sowas Freitag Mittag passieren muss, da sind Thera und Arzt im Wochenende und die Betreuer fallen ja eh grad aus. Super. Nicht.

Also erstmal abschiessen und hoffen, dass sich noch eine Alternative  bietet.

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Mittwoch

Psychisch besser, körperlich im A… Schmerztechnisch leider sehr am Limit und das frustet und nervt und macht grummelig. Was die Luft angeht, es geht, wenn ich sitze oder liege, aber stehen, gehen oder was machen – tja.

Also mal wieder viel Ruhe, gemäßigte Bewegung und schauen, dass ich mal wieder auf die richtige Seite der Grenzen komme.

Da der Wohnungstermin am Freitag krankheitsbedingt ausfällt, hab ich dann außer Thera morgen diese Woche eh nichts mehr.

 

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Dienstag

Großeinkauf. Wegräumen haben wir nicht mehr geschafft, weil ich einfach nicht mehr konnte. Ich krieg das nicht nur psychisch, sondern auch körperlich einfach nicht mehr hin.

Das ist frustrierend – und erschreckend.

Aber die Sachen sind jetzt da, Kühlschrankkram ist weggeräumt und der Rest muss halt warten.

Heute nicht mehr viel – übliche Abendroutine und dann ab ins Bett.

Hoffe, dass ich da heute nicht wieder nen Schub ausgelöst hab, weil halt hoffnungslos übernommen.

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Montag

Ich wollte dem ehrlichen Finder meiner Geldtasche ja einen Finderlohn zukommen lassen, aber irgendwie ist der Zettel mit der e-mail-Adresse verschwunden.

Also bat ich MissMutig doch mal über Facebook zu fragen, ob sich der Finder finden lässt.

Sie hatte Erfolg und ich war einfach nur super erleichtert und hab ihm dann gleich was geschickt.

Kann ich mir zwar eigentlich nicht leisten, aber ich bin so froh, dass ich meine Karten usw wieder hab – das wäre ohne sehr sehr viel teurer geworden. Außerdem war er so nett zweimal her zu kommen, weil er mich beim ersten Mal nicht antraff – und mir war und ist da einfach wichtig ihm meine Dankbarkeit auch zu zeigen.

Ich bin wirklich erleichtert, dass wir ihn finden konnten und sehr froh, dass ich dieses Thema jetzt dann hoffentlich auch für mich abschließen kann.

Sonst so: bisschen dies und das, Einkaufszettel fertig machen/umschreiben, leider viel zu  viel Süßes essen (Hormone und so), zwei Produkttests abschließen und für einen weiteren nochmal genauer recherchieren und eine neuen eine Art „Testablaufplan“ erstellen (der ist nämlich eigentlich eher was für draußen). Dann bin ich damit aber auch wieder durch (irgendwie kommen die aktuell auch immer entweder alle auf einmal oder gar nichts).

 

 

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Einkaufsplanungen

Einkaufen ist für mich Stress pur. Und immer und jedesmal ein Angsttraining. Nur beim Großeinkauf ist es kein sinnvolles – da geht es eher darum das irgendwie hin zu kriegen.

Unter anderem ist dazu ein sehr sehr sehr detaillierter Einkaufszettel wichtig, der auf den Cent genau ausgerechnet ist.

Mein Einkaufszettel hat vier Spalten: 1. Anzahl, 2. Produkt, 3. Einzelpreis, 4. Gesamtpreis. Und ja, diese werden wirklich auf den Cent genau ausgefüllt, wobei bei Obst/Gemüse dann halt versucht wird, so nah dran wie möglich zu kommen.

Ich hab also ein Budget von 120 Euro (das variiert zwischen 100 und 125) und muss davon einen Monat satt werden (inkl Drogerieartikel und Getränke). Von daher ist es so, dass ich, wenn mein Zettel fertig ist – diese 120 Euro in der Regel auch verbraucht sind. Fällt mir dann noch was ein – und das kostet 2 Euro oder so – muss ich diese natürlich woanders wieder einsparen.

Mit diesem Budget komm ich aber in der Regel auch gut hin, kenne es auch nicht groß anders.

Die Läden sind einzeln gelistet und die Produkte in der Regel auch in der Reihenfolge, wie sie im Laden zu finden sind – soweit bekannt. Unten ist dann noch ne zweispaltige Liste mit Laden und Gesamtbetrag pro Laden – damit ich dann halt auch weiß, wie viel noch über ist bzw ob dann in allen Läden zusammen, das auch passt.

Das macht es halt auch etwas umständlicher und umfangreicher, bis so ein Einkaufszettel wirklich fertig ist.

Klingt alles komplizierter als es ist – es gibt eine Exel-Tabelle, die als Vordruck dient und so muss ich nur das was gekauft werden muss eintragen und Exel rechnet für mich. Es ist hat eine Schieberei, denn in der Regel ist es nicht so, dass da Geld über ist, sondern ich da doch nach Prioritätenliste gehen muss.

Geplant wird so, dass ich den Monat satt werde, in der Regel gibt es eine Sache, die „besonders“ ist, die ich mir also gönne. Das ist mal besonderer Joghurt oder Eis oder Obst oder Tiefkühlkirschen oder etwas in der Art. Also etwas, was halt besonders schmeckt und vom Preis-Leistungsverhältnis eben eher ein „Gutsi“ ist.

Wenn nicht grade Lockdown ist, fahre ich dann mit dem Betreuer einmal die Woche noch für kleinere Sachen, vor allem frisches Obst/Gemüse, als Einkaufstraining. Da gibt es versch. Schwerpunkte – eine best. Zeit aushalten, erst im Laden entscheiden, was gekauft wird, ohne Einkaufszettel einkaufen oder mit Zettel, aber anderer Reihenfolge, zwischendrin Ruheecken suchen usw.

Aber beim Großeinkauf geht es nur darum wenigstens alles zu kriegen um satt zu sein, sollte der Einkauf den restlichen Monat weg fallen. Der Betreuer ist quasi das Backup – zum einen kann ich mit seiner Hilfe gehen, wenn es zuviel wird (alleine schaffe ich es nicht den Einkaufswagen dann halt einfach stehen zu lassen und zu gehen), aber vor allem geht es um irgendwie „durchhalten“ und da ich da in der Regel auch dissoziiert bin, auch darum, dass er mit drauf achtet, dass ich da nicht nur Blödsinn einkaufe oder der Einkauf eskaliert, weil dann plötzlich 10x Sprühsahne statt dem nötigen Brot im Wagen landet oder irgendwas anderes, dass das Monatsbudget verbraucht, aber nur für wenige Tage satt macht.

Grade die letzten Monate zeigten leider, dass es ohne meist eskaliert und ich mich da dann finanziell auch ziemlich ruiniere, weil halt nicht das da ist, was Sinn oder satt macht.

Ich muss nicht hungern oder so, aber ich muss dann halt Geld von Rechnungen usw erstmal für Lebensmittel ausgeben (damit das satt werden gegeben ist, Gutsis sind dann natürlich gestrichen) und die Rechnung bleibt liegen. Die will natürlich auch irgendwann bezahlt werden und wenn sich das wie in den letzten Monaten wegen Lockdown und schlechter psychischer Verfassung häuft – hab ich ein Problem. Das konnte ich dann einmal insofern lösen, dass ich – weil es halt nicht mehr stemmbar war, eine Ratenzahlungsplan vereinbart habe, aber leider hielt der Lockdown länger an und mittlerweile war klar – das geht nicht mehr – mein monatliches Budget ist mittlerweile so klein geworden, damit ich die Raten abzahlen kann, dass ich mir keine weiteren „Ausrutscher“ leisten kann.

Die Grenzen sind einfach erreicht. Von daher bin ich unendlich froh, dass wenigstens der Großeinkauf jetzt wieder mit Betreuer erlaubt ist.

Bitte nicht falsch verstehen – ich krieg das schon hin, hab das alles soweit geregelt und ich hab immer schon von relativ wenig Geld gelebt, Es sind sicher Einschränkungen, die andere nicht kennen, aber für mich ist das normal, es ist jetzt halt weniger Auswahl, weil halt wirklich nur das billige möglich ist und ich kann halt nichts abfangen.

Auch mit Betreuer ist es Panik pur – und im Endeffekt kann ich froh sein, wenn ich nicht völlig den Zugang verliere und gar nichts mehr davon weiß.

Deshalb ist der detaillierte Einkaufszettel wichtig. So steht nicht nur Shampoo, sondern auch welche Firma, welche Sorte usw. Auch die Reihenfolge hilft dann – es ist ein an dem Zettel „entlanghangeln“. Außerdem kaufe ich mit Taschenrechner ein und rechne paralell mit – um sicher zu gehen, dass ich nicht über den geplanten Betrag komme (grade bei Obst/Gemüse oder wenn es was nicht gibt und ich Ersatz besorgen muss usw – ist das wichtig). Das gibt, zusammen mit dem Betreuer als Backup, dem „Funktionieren“ die nötige Sicherheitsleine. Damit ich halt satt werde und das irgendwie hinkriege und im gestecken finanziellen Rahmen bleibe.

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Sonntag

Das erste Süppchen (Kartoffel, Süßkartoffel, Zwiebel, Knoblauch und Brühwürfel) ist schon mal ziemlich lecker – hab es erst als Eintopf gekocht, da wird gar nicht gemixt und dann 3 Sek. mixen lassen (weil ich es grob wollte) und schon war alles fein gemixt.

Gedauert hat es etwas länger als im Topf (vielleicht 5 Minuten), aber dafür musste ich nichts rühren, musste nicht bangen, dass was überläuft oder ich die Zeit vergesse oder sonst was.

Doch – hat was.

Ich freu mich ja vor allem auch, dass ich wieder einen Standmixer hab, der auch mit gefrorenen Früchten kein Problem hat und ich mal schnelles Eis machen kann.

Sonst so – hmm – achja – Angebote durchgeguckt und den Einkaufszettel geschrieben, Bonsai-Tiger bekuschelt und beschäftigt (da war in letzter Zeit dann doch deutlich, dass die beiden Jungspunde mehr Auslastung brauchen oder sich diese sonst leider selbst suchen), mich leider weder ums Bewegungs, noch ums Essensprotokoll gekümmert, dafür eben einige Tests mit dem Testprodukt gemacht, bisschen recherchiert dazu und für die restlichen Tests dazu brauch ich noch ein paar Zutaten.

Heute nicht mehr viel – Süppchen essen und dann lesend ins vorgewärmte Bett.

 

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