Änderungen

Mein Alltag wird sich nächste Woche etwas verlagern.

Ich weiß noch nicht genau, was das für den Blog hier bedeutet. Denn über die Gründe und das Warum und Wie werde ich hier – aus Schutzgründen – nichts schreiben.

Für mich ist nur klar: wir haben jetzt eine Lösung gefunden, die für alle  Beteiligten auch gut machbar ist. Auch für mich ist das so wie es geplant ist – wirklich gut machbar. Sonst hätte ich es auch nicht angeboten/anbieten können.

Hauptsächlich bedeutet es für mich nur eine örtliche Veränderung. Von daher kann gut sein, dass sich da auch für hier nicht groß was ändert, aber wirklich absehbar ist es halt erst nach ein paar Tagen.

Nur damit sich keiner wunder ;).

 

 

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dies und das

Insgesamt ein weiterer ruhiger Tag.

Hunderunden, längeres Gespräch mit dem neuen Nachbarn, stricken, Einkaufszettel fertig machen, Monat neu berechnet/umgestellt (wegen einer Abbuchung, die einmal im Jahr kommt und eigentlich im Oktober erwartet wurde), versucht ein passendes Rankgitter selbst zu bauen, gekocht, mich um weitere Testprodukte gekümmert, viele Übungen gemacht (Nacken/Schulter haben wohl Zug abbekommen und lassen sich nicht gern bewegen), Termine fürs MRT und die Nervenleitgeschwindigkeitsmessung ausgemacht (letzeres kann mein vertrauter Neurologe leider nicht machen, also muss ich wo anders hin – Termin dann Ende November), danach den Termin beim Handchirurgen verschoben und eine vorhandene Strickanleitung angepasst (ob das dann so aufgeht wie geplant, werde ich die nächsten Tage erst sehen).

Jetzt noch Einkaufszettel ausdrucken und dann ab ins Bett.

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einer dieser Tage

Manche Tage möchte man einfach nur in die Tonne kloppen.

Ich ging vor die Tür, machte sie zu – und in dem Moment wird mir klar, dass ich die Schlüssel vergessen hab.

Der Ersatzschlüssel, von dem ich mir so 100%ig sicher war, dass er an seinem Platz liegt, lag da nicht.

Schlüsseldienste wollen nur Bares – das war nicht möglich, weil ich das Geld schlicht nicht hatte.

Ich versuchte mit Karten und Kram – aber ohne Erfolg. Da ich zum Termin musste, fuhr ich erstmal los, versuchte einige Leute zu erreichen, die entweder die Tür aufbekamen oder Ersatzschlüssel hatten.

Mein Vermieter hätte so gegen 20 Uhr vorbei kommen können. Es war grad mal elf – aber hey – das war immerhin schon etwas.

Mein gesetzlicher Betreuer hat auch Schlüssel – aber er wohnt mit dem Auto etwa eine Stunde entfernt. Außerdem ist er ja meistenes hier in der Stadt – das wäre dann ja erst recht nicht möglich.

Aber er war nicht hier – sondern saß beim Arzt.

Ich überlegte schon wie ich das bis heute Abend schaffe. Vielleicht in der Stadtbücherei oder so.

Irgendwann rief dann der Betreuer zurück, wie es denn aussehe jetzt.  Er bot dann an doch rüber zu fahren. Wir trafen uns zu Hause und ich war einfach nur sehr froh.

Völlig durchgefroren, weil natürlich hatte ich auch keine Jacke mit, war ich dann wieder in der Wohnung. Dankbar.

Dann bekam ich eine schlechte Nachricht, näheres will ich da aktuell nicht zu schreiben. Aber es wird für ne Weile einiges verändern. Wie genau wird sich am Wochenende klären.

Ansonsten war der Tag ok – ich bin wirklich sehr dankbar, dass das Schlüsselproblem eine so gute Wendung nahm (und ja als erstes hab ich den Ersatzschlüssel da deponiert, wo ich ihn so sicher wähnte – und ich hab es mind 4 x kontrolliert im Laufe des Nachmittags), ich hab einen Schwung Testberichte abgearbeitet, gestrickt und mit den Bonsai-Tigern gekuschelt.

Jetzt noch ein Süppchen und noch etwas lesen im vorgewärmten Bett.

Morgen ist dann ein neuer Tag – da darf ich dann auch wieder mal den Hund sitten – kann also nur ein guter Tag werden.

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Mitte der Woche

Außer Physio fielen heute ja alle Termine aus.

Entsprechend ruhig war auch der heutige Tag.  So wirklich kann ich gar nicht sagen, was ich alles gemacht hab – gestrickt, aber sosnt wohl eher viele Kleinigkeiten – mal da, mal hier ein bisschen was.

Plötzlich war der Tag dann zu Ende.   Und da ich dann unbedingt den einen Stulpen fertig machen wollten (fehlte wieder nur der blöde Maschenstick zum zusammen nähen und ich verdränge jedes Mal, dass ich zig mal anfangen muss, bis es richtig ist und dass sich das dann immer doch ziemlich zieht und plötzlich über eine Stunde später ist), ist es jetzt schon sehr spät für mich.

Dafür konnte ich das mit der Genehmigung fürs MRT mit der Krankenkasse klären. Da warte ich jetzt nur noch auf die zugesagte Post. Dann kann ich den Termin ausmachen.

 

 

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Ruhe oder so

Da Thera heute ausfiel, hatte ich einen unerwartet freien Tag. Dass mir das nicht viel ausmacht zeigt, dass tatsächlich wieder Stabilität in meinen Alltag eingekehrt ist. Denn auch die Buchbinderei findet ja nicht statt und Betreuung fällt teilweise auch aus. Also eine Woche, in der eh schon alles umgeworfen ist.

Aber es macht mir nichts aus. Das zu sehen und vor allem zu spüren – tut gut.

Heute also frei. Ein paar Sachen in der Wohnung erledigt, einiges online geschafft, gekocht, gestrickt, weiter GoT gesehen (nachdem ich dann gestern ja „erfuhr“, dass nicht Staffel 6 die aktuelle ist, sondern Staffel 7  – ich hatte mich schon so gewundert, warum mir das bekannt vorkam was ich sah – denn das Lesen der Bücher ist ja doch schon sehr lange her. Logisch – ich hatte die 6. ja auch schon gesehen und erinner mich mehr dran als es bei der davor war) – da bin ich jetzt tatsächlich auch bei Staffel 7 angelangt!

Aber ich hab auch mal bei den Serien aufgeräumt.

Alles in allem halt wirklich ein schön gemütlicher ruhiger Tag.

 

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Endokrinologie und sonst so

Heute Termin in der Endokrinologie. Konnte auch die zwei Sachen ansprechen, die als Fragen für mich im Raum standen.

Zum einen wie die Werte zu beurteilen sind bezüglich PTBS (es kam ja jetzt mehrfach von Ärzten die Rückmeldung, dass der Cortisol-Wert da eigentlich höher liegt und daher für sie logisch wäre, dass trotz eben nur bisschen unter Normwert schon solche Auswirkungen) – so wirklich bekam ich da von der Ärztin keine Antwort, hab aber gesehen, dass sie es sich notiert hat – mal sehen ob da was im nächsten Arztbrief zu steht.

Außerdem ging es nochmal um die Dosierung – einfach um mich rück zu versichern, dass es so wie ich das mache, schon in Ordnung ist. Ich könnte wohl sogar noch etwas großzügiger sein und eher was zusätzlich nehmen, aber im Großen und Ganzen ist es schon ok so wie ich es mache.

Das zweite war das Metformin – da bekam ich sehr widersprüchliches von meinen Ärzten – von „mind 2000 mg“ damit es (für die Gewichtsabnahme) was bringt bis „bringt doch sowieso nichts und sollte abgesetzt werden“.

Auch das sprach ich an und sie erklärte es mir auch. Ab BMI von 40 ist es tatsächlich so, dass es nicht mehr so gut wirkt. Außerdem geht es nicht in erster Linie um Abnahme, sondern durch die Regulation des Insulinspiegels sollte es weniger (Heiß-)Hungergefühl machen- was sich in Kombination mit Bewegung und bewusstem Essen dann positiv auswirken kann.  Allerdings dosieren sie nie höher als 2000mg/d – das mit dem „mindestens“ wäre so also nicht richtig.

Nun nehm ich ja doch weniger, weil ich nie erhöhen wollte.  Bisher hat es sich  nicht aufs Gewicht ausgewirkt bei mir. Wir machen jetzt einen letzten Versuch mit leicht erhöhter Dosis und dann sehen wir weiter.

Außerdem rät sie dringend zu einem Kontroll-MRT wegen des Adenoms in der Hirnanhangdrüse. Das sollte nach einem Jahr gemacht werden – wenn keine Änderung, wäre auch nicht unbedingt dann weiter das jährlich nötig.

Die Blutentnahme klappte heute gut – nur zwei Versuche.

Dafür dauerte es heute noch länger als sonst, weil das Gebäude wegen Feueralarm evakuiert werden musste.

Da es ein Außengebäude der Uniklinik ist, in dem sich nur Psychiatrie und Endokrinologie befindet (und noch ein paar Büroräume für andere Stationen), waren alle gehfähig und so lief das recht entspannt ab.

Wenn ich es dann richtig mitbekommen hab, war wohl ein kleines Feuer bei Reparaturarbeiten ausgebrochen, dass aber auch gleich gelöscht werden konnte – so dass die Feuerwehr nur nochmal prüfen musste und dann die unsagbar lauten Feuermelder abschalten konnte (die ich interessanterweise beim Gespräch mit der Ärztin in ihrem  Zimmer gar nicht wahrgenommen hab, da ich aber auch ihr „herein“ nie höre – tippe ich auf echt gute Abschirmung).

Danach noch ein bisschen spazieren gelaufen. Dabei sind mir dann tatsächlich die Hörbücher ausgegangen, also zu Hause erstmal den Mp3-Player neu bestückt.

Wobei – wieder daheim erstmal was essen – es war ja mittlerweile Mittag und ich musste ja nüchtern zur Blutentnahme. Hörbücher suchen ging dann nebenher.

Nachmittags hab ich dann ein paar Wollknäuel neu gewickelt – sind Farbverläufe und damit das dann alles so passt, wickel ich neu und nummeriere sie auch gleich – damit der Farbverlauf erhalten bleibt. Entsprechend werden die Knäuel natürlich dann auch gewickelt – so dass dann immer das nächste auch passt.

Ist eine Aufgabe die ich nicht wirklich mag, war aber jetzt halt nötig um weiter machen zu können.

Dann kam eh schon der Betreuer – Wohnungstermin. Da er diesen Mittwoch nicht kann, wir stundentechnisch eh arg eng sind, hab ich gesagt, dass wir den Termin ausfallen lassen können (er wäre sonst stattdessen Donnerstag gekommen). Also haben wir erst Samstag wieder – und da dann Großeinkauf.

Danach suchte ich verzweifelt meine Häkelnadeln. Ich bin ja nicht super ordentlich, aber Strick- und Häkelnadeln gibt es nur an zwei Stellen: eine für die, die ich selten nehme und eine für die, die ich immer nehme.

Doch bei beiden – nichts. Ich hab alle nur erdenklichen Orte danach abgesucht – nichts. Ich weiß noch, dass ich sie in der Klinik einer Mitpatientin geliehen habe und sie sie mir am Abreisetag wieder gab – ich hab sie irgendwo mit reingesteckt. Offensichtlich hab ich sie seitdem nicht mehr gebraucht – sonst wären sie an ihrem Platz.

Also aus nem Esstäbchen eine provisorische Häkelnadel geschnitzt – brauchte sie ja nur für einen Häkelanschlag.

Wenn ich das nächste Mal in der Stadt bin, schau ich mal ob ich eine im Ein-Euro-Laden kriege – denn sobald ich sie neu kaufe, tauchen die alten ganz sicher wieder auf.

Leider kam dann auch eine Mail, dass mein Thera krank ist und daher morgen kein Termin möglich. Auf der einen Seite ist es so, dass das aktuell keine Krise auslöst – ich komm im Alltag ja gut zurecht und es ist nichts was grad „brennt“. Auf der anderen Seite geht es mir schon seit Tagen so, dass ich überlege wie ich denn den 3. Oktober (Dienstag) überbrücken soll. Ist grad irgendwie paradox.

Da ich morgen nach der Thera noch bei einer Arztpraxis vorbei wollte/sollte, muss ich sehen ob ich das extra mache oder anders organisiert kriege.

Jetzt geht es nur noch ins Bett.

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Sonntagskram

Mit A. jetzt mal 12 (vielleicht 13) neue Lieder fürs NF ausgewählt. Leider von den restlichen Leuten nur von zweien einen Rückmeldung bekommen.

Also von der Auswahl die Noten und passende Aufnahmen hochgeladen. Ich werde sie nachher für mich ausdrucken und schauen welche so bleiben können und bei welchen transponiert oder sonst was geändert werden muss.

Jetzt fehlt nur noch die Auswahl der „alten“ Lieder – also welche weiterhin dabei bleiben sollen. Wobei da für mich nur eines sicher ist, bei zweien nehme ich an, dass die meisten der alten Garde sie auch weiter dabei haben möchten. Aber das sollen auch die anderen entscheiden.

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Festgestellt, dass ich Margarine auf heißem Toast überhaupt nicht mag. Versuche ja grade von Butter auf Margarine umzustellen, was mir echt schwer fällt. Aber bisher war es beim Toast das einzige, was für mich gar nicht geht.

Butter ist ja leider sehr teuer geworden.

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Die ersten Prospekte durchgesehen und mir die Sachen rausgeschrieben – am nächsten Samstag ist ja wieder Großeinkauf. Daraus einen funktionierenden Einkaufszettel zu machen ist die Aufgabe der nächsten Tage.

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Schon seit Monaten pendel ich gewichtstechnisch zwischen 2 Werten. Es sind nur 3 Kilo, aber irgendwie krieg ich das nicht geknackt. Egal wie viel Sport oder wie genau ich mich an Essensvorgaben halte. Etwa ein halbes Jahr stecke ich da jetzt schon fest – und dummerweise haben sich da in letzter Zeit dann wieder Sachen eingeschlichen, die nicht so gut sind – im Sinne von: ist doch eh egal.

Nein ist es nicht. Auch wenn mir das jetzt (noch) nicht groß geschadet hat, merke ich doch, dass es nicht gut ist und auf Dauer deutlich schaden wird.

Bedeutet: wieder achtsamer sein, bewusster essen, nicht aufs Gramm genau Kalorien zählen, aber doch wieder schauen was im Laufe des Tages so zusammen kommt.

Die letzten drei Wochen bin ich natürlich auch nicht mehr so viel unterwegs gewesen – anfangs wegen der gebrochenen Zehe, aber die ist jetzt kein Problem mehr – ich hab ein Schuhpaar, mit dem es wirklich kein Problem ist und auch Crosstrainer wieder geht.

Und trotzdem – gab es den einen oder anderen Tag, an dem ich nichts von beidem gemacht hab.

Das will, soll und muss ich wieder ändern!

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Morgen wieder Endokrinologie-Termin und das liegt mir schwer im Magen. Weniger wegen der Werte oder so – sondern weil für mich das Blut abnehmen grade schwierig ist. Zumal ich weiß, dass das morgen wieder sehr oft und langwierig sein wird.

Mit viel Anfasserei – und das ist grad wieder etwas schwieriger als sonst.

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Mal meine Ufos durchforstet. Eines stricke ich jetzt fertig, für ein weiteres brauch ich noch Wolle, die aber auch zu kriegen ist und bei zweien überlege ich aufzutrennen – einmal weil ich fürchte, die Wolle reicht nicht und ich weiß nicht mehr was das für eine war und das andere, weil es mir nicht wirklich gefällt. Und dann gibt es da noch ein Schal, bei dem ich nicht mehr weiß  wie der heißt und ob ich die Anleitung noch habe.

Da werde ich mal – wenn genug Geduld da ist – das Internet durchforsten, sollte eigentlich zu finden sein. Nur fehlte mir dazu heute der Nerv.

Zumal ich eh immer noch was suche für eine weiß-melierte Wolle, von der ich mal sehr, sehr viel geschenkt bekommen hab.

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Gestern und heute fast die ganze Staffel 5 von GoT geschafft (eine Folge fehlt noch) und mit Erschrecken festgestellt, an wie wenig ich mich erinnern kann.

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Jetzt nur noch etwas lesen – immer noch die 1000-Welten-Reihe von Canavan – so langsam kommen die unterschiedlichen Teile zusammen.

 

 

 

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dies und das

Diverse Musterversuche für die Nägel – die aber alle irgendwie nicht wirklich schön aussahen – zu – unsauber. Also wieder mal das „Normale“.

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Vormittags mit Betreuer einkaufen, alles bekommen, was ich wollte und wir waren erstaunlich schnell wieder daheim. Gut so.

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Irgendwer baut hier im Haus um oder auf oder sonst was – sehr viel Lärm. Dazu dann ein Nachbar, der auf seinem Grundstück/Garten ebenfalls was größeres macht – inkl. lauter Maschinen.

Dankbar für den Regen, der vorhin anfing – es ist plötzlich so ruhig. Angenehm.

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Schon seit ner Weile ein Gedächtnis wie ein Nudelsieb. Also heute Marillenknödel aus der Tiefkühle geholt und zur Seite gelegt. Dann Spinat mit Kartoffeln und Spiegeleiern gemacht – als alles fertig war – die Knödel gesehen. Ähm ja – schlicht vergessen.

Also gibt es die jetzt zum Abendessen.

Dieses generell so vergesslich sein nervt mich tierisch.

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Da Montag ja die letzte Folge der aktuellen Staffel, hab ich heute wieder mit GoT angefangen – 5 . Staffel nochmal und dann die nächste. Erschreckend wie wenig ich von der 5. noch weiß.

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Insgesamt ein weiterer guter Tag.

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Freitags-dies-und-das

Heute nur zwei Termine – einmal Treffen mit K. und dann ein Telefontermin mit dem Homöopathen.

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Schon ne Weile geht mir durch den Kopf, dass meine inneren Orte (Turmzimmer, Lichtung usw) ja schon seit langem nicht mehr aktuell sind. Wirklich angepasst hab ich sie aber nie – sondern einfach nicht mehr genutzt.

Das Turmzimmer soll auch so bleiben wie es ist, aber es ist tatsächlich so, dass ich aktuell keinen inneren Ort habe, den ich nutze(n kann). Da ich ja einige auch immer in der Therapie genutzt hab, geht mir schon länger durch den Kopf, dass es Sinn machen würde, da mal aufzuräumen und vorhandene Räume entweder anzupassen oder neue zu schaffen.

In der Therapie scheitern wir ja wieder mal am „darf nicht“ – wenn es um Gefühle oder genauer um Gefühlsausdruck geht.

Vielleicht wäre es daher wirklich sinnvoll, wenn wir erstmal eine andere Basis schaffen. Denn das Turmzimmer war damals immer Start- und Endpunkt – und auch eine Art Insel zwischendrin.

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Nachdem letzte Woche schon die Sohle des Schuhs (also diese Stege innen, die den Abstand zwischen Außen- und Innensohle bilden) gebrochen, was ich noch mit anderem Material „ausstopfen“ konnte, heute brach dann auch noch die orthopädische Einlage – vom anderen Fuß.

Also muss ich in den nächsten Monaten mal neue Einlagen planen.

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Mail an meine Gruppe vom NF geschickt, da ich aktuell nicht weiß, wer da überhaupt noch mitmachen kann/will – und ich erst danach wirklich planen kann, was wir machen.

Hoffe jedoch, dass wir beim nächsten NF im Oktober wieder mit Gitarrenbegleitung mitmachen können.

Das bedeutet allerdings auch mind. 3 Proben, da wir so viele neue dabei haben, dass wir neue Lieder einstudieren müssen. Für die Neuen ist eh egal ob sie unsere alten oder andere neue lernen und für die Alten ist es gut was Neues zu lernen – die alten Lieder sind halt nach ein paar Jahren jetzt doch arg „abgesungen“.

Bin also gespannt wann ich die Rückmeldungen kriege – danach kann ich anfangen die Probentermine zu planen.

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Am Wochenende muss ich dringend mal bei den Testberichten aufräumen. Da steht noch einiges aus. Die Begrenzung bei Amazon für solche Berichte macht sich doch bemerkbar. Werde also jetzt doch auch anfangen müssen das zu trennen und mir eine Liste zu machen welche zwar schon auf den anderen Portalen erledigt hab, aber noch nicht bei Amazon eingetragen.

Meistens gleicht sich das irgendwann auch aus, aber aktuell ist es halt nicht so.

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Benachrichtigung bekommen, dass die gesetzliche Betreuung  bis 2024 genehmigt wurde. Eine wirklich große Erleichterung!

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Jetzt noch ein bisschen fern sehen und dann noch ein bisschen lesen.

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Handchirurgie

Heute wieder Termin beim Handchirurgen. Er möchte zur Sicherheit noch eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit haben, zumal ja häufiger mal die Finger einschlafen.

Aber ansonsten sieht er aktuell keinen weiteren Handlungsbedarf. Also werde ich beim nächsten Termin bei meinem Neurologen das machen lassen und dann im November nochmal einen Termin beim Handchirurgen wahrnehmen um die Ergebnisse zu besprechen. Das dürfte dann erstmal der letzte Termin dort und hoffentlich das Thema Hand-OP erstmal vom Tisch sein.

Eigentlich würde ich mich jetzt gerne etwas hinlegen, aber ich warte noch auf ein Paket von meinem Bruder. Da GLS und ich ja sowieso immer Schwierigkeiten mit der Paketübergabe haben, will ich natürlich nicht, dass ich das überhöre oder zu langsam bin dann. Zumal ja die werte Abstellgenehmigung wieder nicht eingehalten wurde, aber immerhin ein zweiter Zustellversuch heute – statt Abholung im Paketshop.

 

 

 

 

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müde

Buchbinderei war ok, ich arbeite einen Auftrag ab, an dem ich schon letztes Mal gearbeitet habe – es sollten insgesamt etwa 10 Kisten werden, in denen jeweils zwei passende noch innen drin sind – also ein 3-in-1-Set sozusagen.

Mittlerweile sind es schon weit mehr als zehn und wir haben noch Inlays (die die Tischlerei gemacht hat) für vier weitere Kisten – also habe ich die jetzt angefangen – danach ist der Auftrag erstmal fertig.

Da noch unklar ist wie es nächste Woche weiter geht, warte ich da noch auf eine e-mail, die hoffentlich morgen kommt. Darin soll dann stehen, wann Vertretungstermine sind, damit ich schauen kann, wann es für mich passt.

Danach über Umweg Stadt zur Uniklinik, dort mein mitgebrachtes Brot essen und etwas Pokemon spielen und dann Physio.

Da ich kurz vorher einen kleinen Hang hochgegangen bin, hatte ich ziemliche Probleme mit der Zehe – die sonst ja mittlerweile gut läuft. Von daher haben wir dann eher Geräte für Oberkörper und Hüfte gemacht und noch etwas Ergometer.

Danach nach Hause, da hatte ich grad mal ne Stunde Zeit, dann kam schon der Betreuer – wir haben auch heute etwas kürzer gemacht – zum einen weil es grad passt, zum anderen, weil wir mit den restlichen Stunden haushalten müssen.

Auf dem Balkon dann kurz den neuen Nachbarn gesehen/kennengelernt, der heute einzieht.

Jetzt noch was Essen und  ein oder zwei Serienfolgen und dann lesend ins Bett.

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wie es ist

Die Tage gehen so vorbei. Ohne große Krisen oder ähnlichem, plötzlich ist es abends.

Ich bin müde und hab Schwierigkeiten Sachen an zu gehen, sie erscheinen so groß und schwer – aber wenn ich es dann mache, läuft es in der Regel ganz gut. In diesem Wissen schaffe ich es dann auch die Sachen an zu gehen.

Die Nächte sind unterschiedlich – mal soweit ganz gut, mal weniger – wobei es sich im Rahmen hält. Mehrfach wach werden gehört schon seit Jahren dazu.

Selbst Flashbacks sind nicht groß aufwühlend. Irgendwie gar nicht so, dass sie diesen Namen, diese Bezeichnung verdienen. Als wäre es nur irgendein Anteil, der darin festhängt, ein anderer der sich ums rauskommen kümmert – und für den Rest geht der Tag einfach weiter.

Es ist nicht so, als wäre alles wie im Nebel. Es ist fast – ruhig.

Das ist im Vordergrund. Und auch wenn ich weiß, dass das nicht wirklich gut ist, genieße ich diese Ruhe, bin froh darüber – es macht die Tage so viel einfacher.

Das „nicht gut“ ist, dass mir auch klar ist, dass es nur so ist, weil ich sehr weit weg von mir bin. Nicht unerreichbar weg, aber eben dennoch auch nicht mit mir im Reinen.

Nicht  – ganz. Als fehlte immer etwas oder jemand oder was auch immer. Als wäre ein Teil von mir immer woanders.

Das sehe ich, nehme ich wahr – weiß, dass das nicht unbedingt gut ist.

Trotzdem bin ich froh drüber,  dieses Gefühl der Ruhe, der Gleichmäßigkeit, des dahin Plätscherns – ist nach dem Dauertrubel so angenehm. Ein – Atmen können, eine Art Ruhe spüren.

Das ist Trügerisch – es ist ja keine wirkliche Ruhe, eher so, als würde um einen herum das Leben (und Menschen) toben (zum Beispiel im Bus oder so) und man selbst setzt sich hin, Kopfhörer auf um die Geräusche auszublenden und dann Augen zu oder nur aus dem Fenster schauen und sich in Gedanken ausklinken – niemand mehr da – alles ruhig, nur noch die Musik und du – in deiner eigenen Welt.

Sehr wohl wissend, dass das nur eine innere Welt ist, dass es nicht im Einklang mit der Außenwelt ist, dass es eine Flucht ist vor der Realität – aber es ist eine Art Ruhe und Durchatmen können.

So ähnlich fühlt es sich an – das Leben geht weiter, die Tage sind nicht nur irgendwie, sondern sogar sehr gut machbar, ich spüre die „Ruhe“ und das einfach Atmen können – und genieße es.

Es tut gut ist fast wie eine Pause. Und dafür nehme ich aktuell gerne in Kauf, dass halt das Leben so vorbeizieht und nicht wirklich voll bewusst gelebt wird.

Zumal es schon ne Weile her ist, dass ich nicht wegen allem und jedem und noch so kleinem Alltagsding schauen musste, ob das kräftemäßig grad drin ist.

Auf der Prioriätenliste muss ich grade nicht um Basics kämpfen – und das ist ein unglaublich gutes Gefühl.

Besonders wenn ich dann auch merke, dass ich durchaus für Freunde da sein kann – voll und ganz. Dass Helfen oder Zuhören oder Da sein nicht irgendwas auf der Prioritätenliste verschiebt, sondern einfach so geht. Inklusive mit fühlen! Was ja für mich grad nicht so geht – da geht es durchaus – und das finde ich super.

Von daher kann ich diesen „Zustand“ grade auch wirklich sehr gut stehen lassen. Es sehen, wahrnehmen, durchaus auch das „nicht gute dran“ und die Fallen die es bietet sehen, aber es dennoch grade so annehmen – als was positives.

Und es genießen!

 

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Thera heute

Wir wollten an letzter Woche anschließen.  Anfangs ging es darum, ob wir mit dem Bild des Strudels weiterarbeiten oder den Einstieg übers Turmzimmer versuchen wollen.

Beides hat Vor- und Nachteile – der Strudel ist da die etwas sicherere Wahl, weshalb wir uns dann dafür entschieden haben.

Irgendwie und irgendwann landeten wir bei Geräuschen.

Natürlich kenn ich Situationen, in denen es darum ging, dass keine Gefühle sein durften – aber da ging es immer eher um Tränen oder sichtbares. Zu den Geräuschen fällt mir da nicht sein. Was nicht heißt, dass da nichts ist – denn irgendeinen Grund wird es haben, das allein der Gedanke daran Panik auslöst.

Der Grund kann, muss aber nicht eine Situation sein – das kann auch an was anderem liegen.

Schon die Vorstellung löst aus, dass ich erstmal das Atmen einstelle und dann kommt Panik dazu.

Ich würde das wirklich gern verstehen. Wir versuchten auch da das ein oder andere, verschiedene Wege  – aber wir kamen nicht wirklich weiter.

Also dranbleiben und weiter schauen. Irgendwann wird es sich hoffentlich zeigen.

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Start in die neue Woche

Vormittags Termin beim Ersatzthera, schon mal das Schreiben für die Verlängerung der ambulanten Betreuung (die wird im September fällig) fertig gemacht. Kurz über die Arzttermine und Buchbinderei gesprochen und schon war der Termin um – ist ja immer nur so etwa eine halbe Stunde.

Danach zu Fuß Richtung Aldi – und da da die Marillen um 30 % runtergesetzt waren und die noch gut aussahen, hab ich jetzt fast 3 Kilo sehr leckerer Marillen, die auch noch etwas Zeit zum nachreifen haben.

Sonst das übliche: neue Testprodukts angefangen, nochmal ein paar Kapseln gefüllt (jetzt sind nur noch 15 Stück zu machen) usw.

Dann noch Betreuungstermin, den wir auf meinen Wunsch heute sehr kurz hielten – ich bin einfach sehr müde. Daher heute auch bald ins Bett, noch ein bisschen lesen und dann hoffentlich etwas Schlaf.

 

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durchwachsener Sonntag

Da ich gestern Abend den Hund für eine letzte Pinkelrunde nicht wecken wollte, wir also kurz nach sechs das letzte mal draußen waren, stellte ich mich darauf ein, heute dann doch eher früh den Tag zu beginnen.

Pustekuchen – es war im Endeffekt neun und ich weckte die Raubtiere hier – nicht umgekehrt.

Auch recht. Also kurze Hunderunde, dann Raubtierfütterung und das Spiel: wie krieg ich alle drei möglichst schnell und ohne Trouble ins Wohnzimmer. Also erst eine Katze einfangen (die grad Streicheleinheiten abholen wollten) und rüber bringen. Dann den Hund in den Flur oder ans Ende des Schlafzimmerst und die zweite Katze mit Leckerlie rüber ins Wohnzimmer jagen schicken. Möglichst so, dass der Hund die Leckerlie nicht vorher kriegt oder beim Versuch wegen „zu schneller Bewegung“ die Katze erschrickt – oder so. Gleichzeitig natürlich auch dem Hund was zuwerfen – möglichst so, dass er nicht springt oder so – weil die Krallen auf dem Laminat verschreckt dann wieder die Katze oder so.

Irgendwann waren alle drei drüben – und wieder im Zustand des „miteinander“. Das geht nämlich durchaus – und auch gut – aber nur solange sich keins der Tiere erschreckt – das erschreckt nämlich dann das nächste, dass dann wieder hochschreckt – damit den nächsten ansteckt usw.

Sind alle in einem Zimmer, ist das Problem weg. Da können sich auch friedlich neben einander liegen. Aber offensichtlich ist Flur und Küche „gefährliches Gebiet“ oder so.

Nachdem dann alle satt und zufrieden im Wohnzimmer lagen, kümmerte ich mich um Bad und Frühstück für mich.

Tja und dann war es wieder ruhig. Keine Hunderunde, denn Madame schlief friedlich.

Irgendwann kam dann MissMutig mit Sohn und sammelte Madame Hund wieder ein.

Während die Raubtiere alle schliefen oder versuchten den anderen zum Spielen zu animieren (Wirbelwind-Katze den Hund, nur dass der Hund das zwar mit einem Auge beäugte, aber sonst ignorierte und dann weiterschlief) hab ich weiter Kapseln gefüllt, mich um Testprodukte gekümmert, versucht meinen Nägeln Herr zu werden und nebenher den Songcontest der Chöre angesehen.

Da sind schon arg schräge Darbietungen bei – was aber wohl eher am unterschiedlichen Volksliedgut liegt. Es hatte was von gruseln und nicht wegklicken können. Aber es gab auch nette Sachen bei – wenn auch nur wenige. Da merk ich dann doch, dass ich aus Österreich komme und daher auch eher mit dieser Art Musik (durchaus auch Volkslieder – die hab ich sogar bei meinem Kinder- und auch später beim Jugendchor als Einsingübungen genutzt) aufgewachsen bin – vertrautes klingt dann doch schöner als Fremdes.

Interessant war es allemal.

Die Hälfte des Mittagessens blieb über (Hühnchen mit verschiedenem Gemüse), so brauch ich mir auch ums Abendessen keine Gedanken zu machen.

Plötzlich war es abend.

So gesehen war der Tag nicht schlecht.

Durchwachsen war er wegen der inneren Dämonen. Erinnerungen, Flashbacks, Täterintrojekte und Widersacher, ein diffuses Gefühl, dass da innerlich mal wieder was arbeitet und rumort und versucht sich Gehör zu verschaffen – ohne dass ich wüsste was oder wie oder warum. Das alles lief eher im Hintergrund – Ablenken klappt immer noch gut. Aber es wirft einen Schatten auf den Tag. Es ist und war nicht dunkel – aber halt bewölkt.

Heute noch: Essen aufwärmen und essen, bisschen lesen (hab mit dem 2. Band der 1000-Welten-Reihe angefangen) und vielleicht noch ein paar Tiefkühl-Sauerkirschen als Nachtisch.

Die nächste Woche ist neben den üblichen Termine noch Termin beim Ersatzthera morgne und Handchirurg am Donnerstag. Also kein freier Tag unter der Woche.  Da aber ein freier Vormittag und zwei freie Nachmittage, sollte das dennoch gut zu schaffen sein.

Es arbeitet in mir – und im Prinzip find ich das gut so. Stillstand ist das mit dem ich immer am schlechtesten klar komme – Bewegung verändert was – auch wenn das oft nur was kleines ist oder ich nicht weiß in welche Richtung – immerhin in Bewegung.

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Samstags-dies-und-das

Gestern lief es dann richtig gut. A. konnte – wenn auch leise – mitsingen und hatte nur kurze „Aussetzer“, dazu kam dann noch spontan V., die zwar nur etwa die Hälfte der Lieder kannte, aber die dann tatkräftigt unterstützte. Dafür hab ich wirklich viele Lieder verhaun – falsches Tempo, falsche Taktart usw. Trotzdem – wir haben es hinbekommen und es war echt schön mal wieder mit Gitarre zu begleiten. Auch wenn die Stunde da echt Limit ist.

Es war zwar anstrengend, aber auch schön gestern.

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Ich traf gestern davor noch kurz MissMutig und so darf ich von heute bis morgen Pebbels wieder hüten. Gleich geht es nochmal raus mit ihr. Leider sind keine großen Runden mehr möglich, aber mal sehen wie weit wir kommen – sie wirkt heute so fit wie schon lange nicht mehr.

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Heute früh wieder Betreuung: heute ging es an eine Grundreinigung Bad für mich und Medikamente für die nächsten 4 Wochen stellen für ihn.

Leider auch erfahren, dass der Vertretungs-Betreuer nicht nur die Zeit hier abgerechnet hat, sondern auch die Fahrtzeiten bis und vom Termin – was bedeutet, dass wir jetzt mit den Stunden die noch zur Verfügung stehen wirklich arg haushalten müssen, weil er damit natürlich deutlich mehr abgerechnet hat, als wir an Zeit genutzt haben.

Hab da aktuell auch nicht den Nerv für, ob das so ok ist oder nicht (normalerweise wird nur die Zeit mit dem Klienten abgerechnet, nicht die Anfahrten zu und vom Klienten) oder es richtig stellen zu lassen.

Für mich halt Lehrgeld, das nächste Mal werde ich das im Vorfeld absprechen.

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Ansonsten: zwei kleine Specksteinengel von ihrer Farbe befreit, Macken raus geschliffen und geölt. Außerdem ein paar Kapseln mit Glucomannan gefüllt. Das nutze ich ja gerne wenn ich vormittags einen Termin habe und daher lieber nicht frühstücke (wegen Reizdarm) und trotzdem nicht hungrig sein will. Je nachdem wann die nächste gute Essensmöglichkkeit ist, das auch gekoppelt mit einem Proteinshake (das allerdings erst seit kurzem – da durfte ich die nämlich testen und da es gleich eine 2 Kilo-Packung ist, hab ich da sicher lange was von).

Es macht mich satt und ich hab keine Magen-Darm-Probleme danach. Da ich es aber nicht gerne trinke (von der Konsistenz her, ansonsten ist es ja geschmacksneutral), fertige Kapseln einfach viel zu teuer sind, fülle ich das selbst in leere Kapseln (das geht mit einer 5ml-Spritze auch gut – ist halt nur eine Geduldssache). Geht aber gut neben Serien schauen oder so und damit passt das für mich auch.

Dazwischen natürlich Bonsai-Tiger kuscheln, Hund genießen und schon ist der Tag auch um.

So – jetzt noch eine Hunderunde, dann die große Raubtierfütterung, schauen was ich selber noch esse und dann einen gemütlichen Leseabend. Abschluss mit noch ner kleinen Hunderunde und Bett.

In der Früh ging es mir nicht gut, ich wollte auch den Betreuungstermin absagen, war einfach echt mies drauf. Nach der Betreuung war ich alle – so richtig alle, aber mehr körperlich, psychisch war es deutlich besser – und im Laufe des Tages wurde es ein wirklich guter Tag.

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na dann

In einer Dreiviertelstunde muss ich los.

Erst Treffen mit K., dann eine Stunde Pause, kurz bei MissMutig im Weltladen vorbei schauen und vielleicht was aus dem Foodshare-Regal mitnehmen – dann rüber zum NF, beim Aufbau helfen, dann geht es auch schon los.

A. ist immer noch völlig verschleimt und die Entzündung hängt etwa auf Kehlenhöhe fest. Mal sehen ob Singen da dann heute klappt.

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Pläne und so

Zum einen hatte ich MissMutig falsch verstanden – die Tupperparty ist erst im September. Also heute nur ein gemütliches Frühstück mit ihr und ausgiebig quatschen – was sehr schön war und gut getan hat.

Zuhause dann alles eher ruhig angehen lassen. Die üblichen Computerarbeiten usw.

Bis eine mail von A. kam: wir wollten morgen beim Mini-NF für eine Stunde die Anbetung musikalisch gestalten. Nur dass A. krank ist. Vor allem fieser Reizhusten und angeschlagene Stimme. Ersatz nicht in Sicht.

Dazu muss ich sagen – für mich ist das in kleiner Gruppe ok, zu zweit grenzwertig, aber noch machbar – aber alleine – ist für mich ne Horrorvorstellung.

Wir haben jetzt vereinbart, wir probieren es, schauen wie es geht und wenn bei ihr der Husten kein Ende nimmt, geht sie halt „kurz“ raus.

Ich hab jetzt nochmal für diesen Fall neue Lieder rausgesucht – in der Hoffnung, wenn ich mich drauf konzentrieren muss, weil ich die Lieder nicht gut kann – mich so abzulenken, dass ich es dennoch irgendwie hinkriege.  Das klappt tatsächlich manchmal – vor allem wenn ich die Leute nicht sehe – dann gelingt es manchmal die auszublenden.

Es ist ja nur eine kleine Veranstaltung und ich hoffe einfach, dass es auch nur wenige Leute sind. Oder sich dann doch spontan noch jemand findet, der mit macht. Aber am meisten natürlich, dass A. soweit fit ist, dass wir unser geplantes Programm hinkriegen.

Plan B ist dann medikamentöse Unterstützung und Plan C Bestechung für den Organisten, damit er einspringt/übernimmt (viel Bestechung, da er schon vorher und nachher eingeplant ist).

Bis dahin ablenken, neue Lieder suchen/lernen und ausdrucken und für die Nacht etwas nachhelfen und mir einreden, dass das doch das perfekte Angsttraining und Übungsfeld ist. Oder so.

 

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Die Mittwoche ….

…. werden ganz schön anstrengend.

Heute erster Tag in der Buchbinderei, der ausschließlich mit Zuschneiden verbracht wurde, weil die eigentlich voll ist und daher es an Werkzeugen mangelte – also die, die jeder für sich in der Kiste hat.

Von dort gings gleich zur Uniklinik – da hatte ich Pause. Ich setze mich vor dem Kiosk an einen Tisch (sonst sind die dort nämlich selten zu finden) und übertrug die Eintragungen von den Noten auf die neuen Ausdrucke. Dann nochmal neue Reihenfolge und eingetütet.

Danach aß ich noch eine Kugel Pfefferminzeis und ging dann hoch in den Physiotherapiebereich – da ist es meist etwas ruhiger. Allerdings war es da eh schon fast Zeit.

Physio war anstrengend, aber ok. Bei mir geht auch der Crosstrainer wieder, der dort ging aber mit der gebrochenen Zehe noch nicht. Also erst mal aufs  Fahrrad und dann noch ein paar andere Geräte.

Nach der Physio hatte ich noch knapp 10 Minuten bis zum abholen und nahm eine Arena ein (die aber dort eh max ein paar Minuten dann blau bleibt – so sehr die Stadt hier sonst blau ist, der Klinikbereich ist klar rot-gelb).

Kaum hab ich das geschafft, ging es dann auch nach Hause. Dort hab ich dann  etwa eineinhalb Stunden – bis zur Betreuung.

Normalerweise ist mittwochs Wohnung dran – einfach weil da die Praxen eh zu sind und wir somit nur den Montag haben um Rezepte usw einzusammeln. Der Termin geht meist so bis ca 18 Uhr.

So wird es nächste Woche auch sein und dann ab Oktober – denn ab übernächster Woche ist in der Buchbinderei bis zur zweiten Oktoberwoche Vertretungszeit und da mittwochs nicht vertreten wird, muss ich da entweder Montag Nachmittag oder Donnerstag Vormittag nehmen.

Aber der 2. Oktoberwoche dann aber auch mit zwei Tagen und – endlich – wieder Regelmäßigkeit und Struktur.

Ansonsten: seit ein paar Wochen wohnt eine Familie mit 2jährigem Sohn im Haus. Ich fürchte der Vermieter hat da etwas Angst gemacht im Sinne von „wir probieren das mal, mit 2 wird er ja nicht mehr so viel schreien“.

Heute hab ich ihn das erste mal gehört – in typischer Trotzphase mit lautem und hohem Gequietsche und Geschreie.

Mich freut das. Etwas Leben schadet hier im Haus wirklich gar nicht.

Ich würde ihr das auch gerne mal sagen, aber sie ist immer so schnell wieder weg, dass ich bisher nicht dazu kam.

So jetzt geht es für mich gleich weiter mit Betreuung. Danach werde ich wohl nur noch schnell was essen und dann ins Bett fallen.

Aber ich freue mich sehr auf morgen: Frühstücken mit MissMutig und irgendwann am späten Nachmittag mit ihr zu einer Tupperparty. Das wird sicher lustig.

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Thera heute

Wir hatten ja letzte Woche eine Menge Vorarbeit geleistet – heute  sollte es dann um Gefühle gehen – nicht theoretisch, sondern ums fühlen, hinspüren, aushalten und zulassen.

Im Moment sind die Gefühle wie ein Strudel, der mich rasend schnell nach unten zieht und ich ertrinke darin.

Es gibt nur weit genug weg davon sein, dann nehm ich auch die Gefühle nicht wahr, oder hinabgerissen zu werden. Keine einzelnen Gefühle – nur Chaos. Als wären die einzelnen Gefühle Farben und die vermischen sich zu einem schmutzigen grau. Keine einzelne Farbe mehr zu sehen oder sich da raus trennen zu lassen.

Entsprechend schwierig ist es – es überfordert, flutet, nimmt mir die Luft zum atmen und ist nicht aushaltbar.

Und dann tauchen Tränen auf und alles blockiert.

Ein eher generelles Problem ist, dass es nur wenig braucht um mich in irgendwelchen alten Mist zu katapultieren. Das ist jetzt nicht neu, auch wenn es in den letzten Jahren deutlich besser war.

Was neu ist ist, dass ich bei allen Versuchen mich wieder im hier und jetzt zu orientieren – einen Teil verliere.

Ein Teil bleibt im alten Stecken – gefühlt eher in einer Situation als in Träterintrojekten und Co. Aber dieser Teil – ist nicht erreichbar.

Ich schaue mich um, fühle den Stuhl unter mir, sehe die Hängematte, den Teppich usw – und solange ich mich aufs sehen konzentriere – sehe ich es auch, konzentriere ich mich dann auf die Hängematte unter mir, verschwimmt der Blick wieder.

Plötzlich sind da zwei Teile. Nicht wie sonst die Anteile in mir, sondern anders. Ein Teil steht in irgendwas Altem fest – nicht greifbar, nicht erreichbar. Ein Teil ist klar im hier und jetzt. Und irgendwie ziehen diese Teile in unterschiedliche Richtungen, rutschen immer weiter auseinander und werden immer noch unerreichbarer.

All meine Skills und Mechanismen um aus Flashbacks und Co rauszukommen – funktionierne – aber nur für den einen Teil.

Zurück bleibt das Gefühl, dass etwas nicht simmt, dass ich nicht stimme – dass es zwei Teile gibt.

Nicht wie die Anteile, die ja auch oft nicht miteinander können, aber eben immer nebeneinander da sind. Nicht als eigene Persönlichkeiten, sondern eben Anteile, die zu bestimmten Situationen/Zeiten „gebraucht“ wurden oder werden. Vielleicht auch eher im Vergleich nach Rollen.

Jeder Mensch hat mehrere Rollen – sei es Eltern sein, Beruf, Sport, mit Freunden usw. Das ist normal. Nur dass die Rollen, die ich meine, diese Anteile – innen sind.

Da gibt es das Funktinieren, den Sani, das Fühlen, das innere Kind usw usf – zu machen hab ich besseren, zu anderen weniger Zugang. Aber sie gehören alle zu mir – machen mich auch alle aus.

Bei diesen zwei Teilen, die da jetzt sind – der, der in irgendwas Altem feststeckt und der, der im hier und jetzt ist – sind anders.

Und ich bin nicht sicher, ob es die nicht immer gibt. Denn ich kann diese Trennung nicht bewusst ändern. Kann den Teil im Alten nicht da rausholen, es kommt nichts an.

Im Endeffekt halt ablenken, wieder weiter von mir entfernen und dann ist es besser. Aber vielleicht nur, weil ich es nicht mehr so wahrnehme.

Denn was immer ist, ist das Gefühl, mich irgendwo verloren zu haben. Ich funktioniere nach außen, komme auch ganz gut über den Tag usw – aber eher als Hülle. Wobei das grad auch nicht stimmig ist.

Wie auch immer.

Wir kamen an die Gefühle, aber nicht zum zulassen.  Erst sprachen wir über die Klinik – und was da an Gefühlen da ist – dann ging es um diesen Strudel und wie ich da vielleicht etwas Kontrolle drüber kriegen könnte oder wenigstens den Sog etwas zu verringern.

Dann waren da Tränen und sofort war ich in altem Mist. Im „darf nicht“ usw – und tja – wieder sehr zweigeteilt – ein Teil der versucht wieder ins hier und jetzt zu kommen  – und das auch schafft – aber eben nur zum Teil. Der Rest steckt in irgendwas Altem fest – nichts greifbares, nichts benennbares oder überhaupt zuordnenbares.

Als wären da zwei Personen in mir, die in verschiedene Richtungen drängen. Dabei zerreissen die nicht – sie entfernen sich nur immer mehr und werden immer weniger greifbar. Bis dann nur noch die Hülle, das Funktionieren, überbleibt.

So weit, dass ich diese Trennung nicht mehr (so) wahrnehme.

Das klingt jetzt ganz schlimm, aber es ist das konstruktive und positive Funktionieren. Das mich halt erledigen lässt, was nötig ist, aber nicht alle Grenzen ausblendet – die kann ich sehen und auch einhalten. Klar kippt das auch mal ins destruktive Funktionieren (also das, bei dem es nur noch um den Schein nach außen geht – egal wie es mir damit geht) – aber das ist selten.

Auch wenn es anders lief als gehofft oder erwartet – war der Termin gut. Auch anstrengend, aber ich hab schon das Gefühl, dass auch was passiert. Dass wir uns der Ursache nähern.

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