Dienstag

Besser als gestern, aber immer noch weit weg und eher im Funktionier-Modus.

Termin in der Stadt – bin nicht geschellschaftstauglich. Zu viele Menschen, zu laut, zu grell. Selbst mit Hörbuch auf den Ohren.

Aber – ich hab ihn hin bekommen und sogar geschafft mein Einkaufs-Angsttraining zu absolvieren (auch wenn dieses nicht wirklich zielführend war, weil ich ins Dissoziieren kippte, nachdem ich angerempelt wurde).

Seit dem Fahrrad wegbringen, dass mich ja so gefrustet hat, weil ich merkte, dass all die Strampelei auf dem Crosstrainer so gar nichts gebracht hat, hab ich den Sport sehr schleifen lassen.

Was sich zwangsläufig rächt. Ich bin wieder sehr unfit – so konditionsmäßig. Also muss ich da wieder anfangen. Denn es hilft ja schon, wenn wenigstens die Kondition nicht auch noch fehlt – auch wenn die fehlende Kraft in den Beinen das Problem war.

Hab mich zwar insgesamt mehr bewegt, aber eben keine wirklichen regelmäßigen Sporteinheiten mehr.

Betreuer kann die Termine Do und Freitag wieder machen, was für mich eine große Erleichterung ist. Buchbinderei ist morgen noch unklar, Do fällt aus, aber Freitag könnte ich kommen. Also zwar anders, aber deutlich besser, als wenn alles ausfiele.

Dafür Termin beim Ersatzthera am Do. Die Termine mit dem Vertretungs-Betreuer ab dem 31. stehen jetzt auch. Wird also langsam wieder

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

Funktionier-Modus.

Ich weiß nicht genau was ich schreiben soll.

Eine Nachricht heute früh, der Betreuer ist krank. Und das wars dann auch schon.

Verzweiflung, Panik, hektisches umorganisieren und während des letzten Punktes irgendwie in eine dissoziativen Zustand geraten, der im Prinzip den Rest des Tages anhielt. Funktionier-Modus. Autopilot.

Der Vertretungs-Betreuer konnte einspringen, was gut war, weil ich ja den Termin mit dem Hausmeister hatte zur Transponder-Übergabe. Das war eh schon etwas kniffelig und verschieben wäre mehr als nur blöd gewesen.

Danach hab ich mich irgendwie „verlaufen“ – ich weiß gar nicht so genau warum – irgendwie lief ich halt und lief. Hab Entfernungen massiv unterschätzt und mich dabei ziemlich übernommen.

Irgendwann dann zu Hause und viel mehr weiß ich von heute nicht mehr.

Was, glaub ich, gut so ist. Zumindest bis wenigstens klar ist, wie es nun diese Woche mit Betreuung und sonstigen Terminen weitergeht (sowohl Betreuung als auch Buchbinderei sind nämlich unklar, ersteres wegen Krankheit, zweiteres wegen halb-krank, Physio fällt wegen Zahn-OP aus und somit ist bisher kein einziger Termin so wie geplant – außer der Betreuer gesundet schnell wieder).

Etwas, mit dem ich ja aktuell so überhaupt nicht umgehen kann.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Wochenende

Gestern war ok. Treffen mit K, viel stricken, Hörbücher durchgehen, Bonsai-Tiger-Kuscheln, Kuchen backen und irgendwann war der Tag halt rum.

Heute ist Muttertag. Das konnte ich bis heute recht gut verdrängen.

Und ich merke, wie genervt ich bin, von Beiträgen und Nachrichten in den Sozialen Medien, in denen es darum geht, dass sich ja die (undankbaren) Kinder nur zu Muttertag melden oder Blumen schenken oder was auch immer.

Jedes „Kind“ wird seine Gründe haben warum er wie viel Kontakt und Nähe zu seiner Mutter hat/behält. Selbst entscheiden kann man das eh erst als Erwachsener, wenn man sich wirklich gelöst hat.

Mütter werden zu Müttern, wenn sie ein Kind gebären/grossziehen. Das bedeutet leider nicht automatisch dass das Kind auch Kind sein kann/darf oder jede Mutter ihr Kind liebt/lieben kann.

Für mich kann ich nur sagen – es ist gut, dass ich keinen Kontakt zu meiner Mutter habe. Es geht mir ohne diesen Kontakt sehr viel besser. Ich vermisse sie nicht und habe den Kontaktabbruch keine einzige Minute bereut.

Beim Vater ist das etwas anders, aber auch da ist es gut so, wie es jetzt ist. Doch bei der Mutter, war ab dem ersten Moment nur Erleichterung.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Wochenende

Freitag

Vormittags Betreuungstermin – Wohnungstermin. Wir haben recht viel geschafft und die Tiefkühle ist fertig abgetaut! Den Nachmittag durfte sie nun fertig trocknen und Montag wird sie wieder gefüllt. Vielleicht auch schon morgen mit einem Teil, mal sehen.

Danach ziemlich alle und zum runter kommen erstmal mit Bonsai-Tigern gekuschelt.

Zwei der Nähbeutel nochmal umgenäht (unten einen ovalen Boden rein und auf eine eine Tasche drauf), weil sie so wie sie waren dann doch nicht genutzt wurden. Jetzt dann hoffentlich schon.

Für morgen ein Treffen mit K. ausgemacht. Hab ihn schon länger nicht mehr getroffen, weiß, dass es ihm nicht gut geht und bin gespannt, wie das morgen wird.

Heute nicht mehr viel – noch ein bisschen fern sehen und kurz Nägel reparieren, dann brauch ich sie erst übermorgen. machen

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Freitag

Donnerstag

Heute einer der schlechteren Tage, dabei hat er recht gut angefangen.

Also geschaut, wann sich das geändert hat.

Tja – als ich erfuhr, dass zu meinen der Vertretungs-Betreuer gar nicht die ganze Woche da ist, sondern nur von Mo-Mi (das war gestern) kippte es ja schon. Das ging dann heute früh einigermaßen. Bis ich erfuhr, dass die Buchbinderei weitestgehend ausfallen wird. Vertreten werden nur 1,5 Stunden  in einem Termin die Woche.

Sie versucht jetzt, ob ich vielleicht Freitag dazu machen kann.

Das wäre gut – keine Frage. Bedeutet aber auch, dass ich dann den Betreuungstermin verschieben muss.

Fazit: Ab nächster Woche Donnerstag gibt es für gut 3 Wochen wieder keinerlei Struktur, sondern nur Chaos.

Und schon haben wir den Grund.

Es mag körperlich gut gehen und auch psychisch ist es trotz all der Umstände immer noch recht gut. Aber dafür brauche ich eben diese Struktur. Die Regelmäßigkeit, das wissen wann welcher Termin ist, die dadurch auch die Woche strukturieren.

Das gibt mir Sicherheit. Es ist wie ein Handlauf auf einer sehr wackeligen und engen Hängebrücke, den ich brauche um nicht abzustürzen vor lauter Überforderung in Panik zu verfallen un völlig zu erstarren.

Und ja – es hilft, wenn wenigstens noch Bruchstücke des Handlaufs da sind – aber eben nur um grade so noch irgendwie den Absturz zu verhindern.

Das ist mit ein Grund, warum ich drei feste Betreuungstermine habe. Feste Termine in der Buchbinderei – und dass all diese Termine aufeinander abgestimmt sind.

Wenn ein Teil wegfällt – wird es schwierig. Wenn beide Teile wegfallen, macht das Angst. Weil ich dann weiß, wie viel mehr Kraft und Energie wieder schlicht nur in „den Tag irgendwie überleben“ gesteckt werden muss.

Auch mit dem Wissen, dass ich das schon irgendwie hinkriegen werde – bedeutet es massive Einschränkungen und wieder ein zurück zu „irgendwie überleben“ und das ist nichts, worauf ich mich freue.

Das sind die Momente, in denen die Einschränkungen im Alltag, die Dinge, die eben nicht gehen – wieder so in den Vordergrund rücken. Weil alles wieder zum einzigen Kampf wird.

Ich weiß, ich sollte froh sein, dass es eine Vertretung gibt und in der Buchbinderei versucht wird, auch den Freitag für mich frei zu schaufeln usw – dafür bin ich auch dankbar. Sehr sogar.

Das kann ich auch sehen. Aber ich sehe halt leider auch die immer größer werdenden Lücken im Handlauf.

Die Brücke ist von Natur aus schon mit immer mal wieder größeren und kleineren Spalten in den Bodenbrettern. Mal fehlt auch eins. Je nach Witterung schwankt sie mehr oder weniger und zur Zeit ist es eher stürmisch.

Grade dann brauche ich die Sicherheit eines stabilen und durchgänigen Handlaufs – damit ich den Winden und Stürmen trotzden kann, damit ich wieder festen Boden unter die Füße kriege – Stabilität – Gleichgewicht halten, um nicht zu fallen. Damit ich dann auch weitergehen kann.

Wenns eh schon wackelt und man um Gleichgewicht ringt, kann man nicht noch mehr Stürme oder Wegfall von Sicherheitsleinen brauchen.

Es mag hochnäsig klingen oder wie ein Luxusproblem – aber „eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht in den Tod stürze“ reicht mir nicht mehr. Ich will nicht wieder den ganzen Tag damit zubringen irgendwie zu überleben. Will nicht dass es nur darum geht.

Ich will mehr. Will sein. Genießen.
Nicht immer nur kämpfen um zu überleben.

Ich will auch leben.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | 3 Kommentare

Mittwoch

Buchbinderei war heute so lala. Irgendwie war beim letzten Schritt alles etwas schwierig, weil man es nicht wirklich ausmessen konnte (ging darum die Schienen für die „Schubladen“ zu machen, die ja nur mittig sein sollten und irgendwie war das alles nur doof und pfrimmelig.

Fürs nächste hab ich jetzt eine Schablone, die hoffentlich passt. Da beim Arbeiten mit Pappe auch mal 1-2 mm Spiel ist – ist das für jemanden wie mich immer eine – Herausforderung und Üben in Frustationstoleranz.

Danach mit MissMutig die Schlüssel für die Fahrradboxen abgeholt und über kleinen Einkauf dann zur Physio. Da traf ich den Vertretungs-Betreuer, der noch eine Unterschrift braucht und mir dann mitteilte, dass er in der Woche, in der er vertreten soll, selbst nur 3 Tage da ist. Bin dezent genervt, weil das extra nachgefragt werden sollte – aber nun denn – ist jetzt wie es ist.

Dann Physio und im Anschluss nach Hause.

Erstmal was essen und dann erstmal etwas runterkommen. Vor allem, weil ich mir die Nacht irgendwie den Nacken verlegen hab und merkte, dass das immer schlimmer wurde.

Als Schlafkissen für die Bonsai-Tiger konnte ich  dann natürlich auch nichts anderes machen als eben auch einfach nur da zu liegen und das Schnurren zu genießen.

Heute nicht mehr viel – noch ein bisschen fern sehen und später noch etwas lesen im vorgewärmten Bett.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Mittwoch

Dienstag

Termin in der Endokronologie. Bleibt erstmal alles so wie es ist, wir warten die Werte ab und dann schauen wir weiter.

Im Anschluss zum Hausarzt: er hat mir die Verordnung für den beheizten Schlauch ausgestellt und auch gleich hingefaxt. Jetzt hoffe ich sehr, dass die Kasse das bewilligt und der neue bald kommt. Ohne sind die Nächte echt Quälerei.

Und weil das in der Nähe ist, auch gleich noch das letzte fehlende Rezept eingesammelt.

Wieder daheim erstmal lecker gegessen.

Versucht den Verkäufer vom Fahrrad anzurufen. Irgendwann auch erreicht und erfahren, dass das Rad bei denen nie angekommen ist. Irgendwo ist es angekommen, aber keiner weiß wo.

Und nein mir geht es gar nicht gut damit! Seit immerhin 7 Wochen ist es jetzt kaputt und ständig irgendwie was unklar.

Heute also nicht mehr viel – auf einen Anruf hoffen, dass das Rad gefunden wurde und sonst nichts mehr. Runter kommen und später gemütlich lesend den Tag ausklingen lassen.

(Nachtrag: mittlerweile hat der Verkäufer rausgefunden, dass es wohl tatsächlich beim Hersteller ist und mit etwas Glück nächste Woche wieder nach Göttingen geschickt wird).

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Dienstag

montags-dies-und-das

Großeinkauf gleich morgens. Zum ersten Mal seit langem, musste ich im Aldi dann abbrechen. Ging gar nicht mehr. Rest war dann im „jetzt-ist-eh-schon-alles-egal“-dissoziativem Zustand machbar.

Dabei waren wir wirklich früh und die Läden verhältnismäßig leer.

Nun denn. Im Endeffekt hab ich fast alles bekommen und den Rest können wir Donnerstag auf dem Weg mitnehmen.

Beim Versorger wegen des CPAP-Gerätes angerufen, weil der Schlauch gerissen ist. Tja – der beheizte (und unbeheizt spritzt mir immer wieder Kondenswasser in den Mund, was schon so manchen Verschlucker im Schlaf auslöste, die wiederum so manchesmal in Panik endeten)  ist wohl nicht mehr in der Pauschale drin und muss neu genehmigt werden, wobei ich erstmal eine Verordnung organisieren muss. Die will wiederum keiner wirklich ausstellen – „soll der Lungenfacharzt machen“, der das nur nach vorherigem Termin (nächster in xx Wochen) machen möchte, weil ich da ja seit Jahren nicht mehr war (was auch nicht nötig war/ist).

Selbst zahlen ist keine Option, das ginge nicht mal wenn ich es wieder bekäme, was bei meiner Kasse sowieso immer schwierig ist. Also  schauen, dass ich beim Hausarzt einen Termin ausmache und versuchen ihm die Situation zu erklären und zu überreden, die Verordnung auszustellen. Erstmal morgen aber Endokrinologie überstehen.

Ganz ehrlich – bei meinem genervt-Level hoffe ich sehr auf Hormone.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für montags-dies-und-das

Sonntag

Bisschen mit Nebenwirkungen zu kämpfen, aber in Ruhe auch im Rahmen (und anderes hab ich nicht probiert). Nebenwirkungen, die zwar auf der einen Seite unangenehm sind, auf der anderen aber einen positiven Effekt aufs Gewicht haben könnten.

Schon seit ner Weile wieder sehr große Lust wieder regelmäßig schwimmen zu gehen. Mit Rad wäre das vielleicht sogar wieder umsetzbar. Doof nur, dass wir hier nur ein teures Erlebnis-Spaßbad haben (und Freibad kommt für mich leider gar nicht in Frage, weil dort schwimmen schlicht nicht möglich ist). Scheitert aber auch schon am fehlenden, passenden Badeanzug.

Also mal so nach Badeanzügen geschaut – auch gebraucht. Einfach um so langsam eine Ahung zu kriegen, wie viel ich halt doch investieren muss. Ist in meiner Größe und der Bedingung „Schwimmerrücken“ gar nicht so einfach. Aber mit anderem Rücken bin ich beim Schwimmen die halbe Zeit damit beschäftigt die Träger wieder da hin zu packen, wo sie hin gehören und den Sitz zu kontrollieren.

Ist aber sowieso noch Zukunftsmusik.

Prospekte durchstöbert und den Einkaufszettel für den morgigen Großeinkauf fertig gemacht. Der Monat ist ja – dank einiger Eskapaden im letzten Monat meinerseits – seufz – ziemlich eng, von daher muss ich natürlich genauer schauen, dass es auch für den Monat reicht und nicht nur lecker ist.

Zur Not hab ich ja noch eine noch immer ganz gut gefüllte Tiefkühle.

Nebenher in das eine oder andere Hörbuch reingehört, schon einen Teil aussortiert, den ich nächste Woche zurückgeben kann. Muss ja eh hin, weil drei Vorbestellungen  bereit liegen (war ja klar, dass die Vorbestellungen am Freitag Nachmittag alle eingetrudelt sind, nachdem ich grade weg war).

Soweit alles im grünen Bereich.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Sonntag

Samstag

Komischer Tag irgendwie. Vielleicht liegt es an der aktuellen Stimmung oder der Filmauswahl oder einem Sack Reis, der in China umfiel.

Es ist irgendwie ein Nicht-Tag. Nicht gut, nicht schlecht, nicht wirklich. Irgendwann ist es Abend und ich weiß gar nicht was ich so den Tag gemacht hab. Ein Nicht-Tag.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar