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Heute ca 3 Stunden Pflanzen umgetopft – wieder einmal – denn irgendwie sahen die alle nicht gut aus (und wie ich dann merkte, war es zu viel Wasser - vermutlich noch von den Nematoden).
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Danach fast drei Stunden Wohnung mit dem Betreuer – wobei ich hauptsächlich das Wohnzimmer gemacht hab. Erledigt haben wir:
- Tisch-Schrank ausgeräumt (der soll geschliffen und geölt werden)
- Pflanzen umgetopft und in die vorerst endgültigen Töpfe gepackt
- Pflanzenregal gewischt, dahinter gekehrt und alles gemistet, ebenso den Pflanzenschrank
- Putzschrank in den Pflanzenschrank umräumen
- Hinter dem Fernsehregal wischen und alles abstauben
- den Kratzbaum säubern (und dabei festgestellt, wir brauchen dringend einen Neuen – was jetzt nix Neues ist, nur der selbst gebaute, wird noch etwas dauern, von daher gibt es wohl doch noch einen gekauften vorerst)
- den Garderobenbereich wischen und endlich einräumen (ok erst nur grob die Box reingestellt)
- die Heizungshängematten abmontieren und in die Garage packen
Geplant sind in den nächsten 1-2 Wochen:
- die Wohnungsklingel abmontieren, einpacken und einschicken (da defekt und ich erst dann eine neue kriege)
- der Bücherschrank – ausräumen, auswischen und den ganzen Krimskrams der sich da in den letzten 3 Jahren angesammelt hat aussortieren und verräumen
- auf dem Bücherschrank mal misten
- im Schlafzimmer alles was auf dem Kleiderschrank liegt – das ist nämlich eine große Ablagefläche die mittlerweile einfach auch nur noch voll ist
- am Bett das Ivar-Regal, das als Nachttisch fungiert – vor allem den unteren Bereich, in den wird nämlich alles immer reingestopft
- das Katzenregal – ausräumen, wischen (da liegt immer das Messer vom Futter), und das obenauf-Zeug mal aussortieren
- der Tisch-Schrank muss abgeschliffen und geölt werden (ausgeräumt haben wir ihn heute schon)
- der Küchenschrank unter der Abwasch (und evt. der daneben), ausräumen und auswischen (dringend nötig – die anderen Schränke haben wir erst kürzlich gemacht, aber zu dem sind wir damals nicht gekommen)
- Bad mal genauer – also auch die blöden Ecken und Schienen der Duschkabine, Alibert ausräumen und wischen usw.
- Garage – ist danach fällig, denn da wird grad wieder alles nur reingestellt
Ich bin fertig für heute. In der Küche zieht noch ein Waldmeistersirup (wobei ich leider den Waldmeister mitgekocht hab und zu spät gelesen, dass der erst in den etwas abgekühlten Sirup gegeben werden soll – außerdem hatte ich nur getrockneten – von daher bin ich gespannt ob das was wird), in den ihc eine Stange Zitrongengras geschnitten hab und etwas Zitronensaft gegeben (weil keine Zitrone zu Hause)
Zum Abendessen gibt es heut selbstgemachtes Bananen-Minze- und Meloneneis – zumal das Mittagessen erst vor knapp zwei Stunden war. Doch zuerst gibt es eine wohlverdiente Dusche.
War interessant – er ist ja der, den ich für Erklärungen, Studien und Co “nutze” – einfach weil er im Bereich EMDR, Trauma und Migration viel forscht und wissenschaftlich arbeitet.
Meine heutige Frage war, warum das Tappen auf den Schultern bei mir so gar nicht funktioniert, während Tappen auf den Händen ja super klappt.
Er war nicht überrascht – sagte mir dann dass wir verschiedenes probieren können – z.Bsp Tappen auf den Oberarmen oder in etwa beim Schlüsselbein oder auch die Hände am unteren Ende der Schulterblätter auflegen (die Handballen) und mit den Fingern tappen. Werden wir also ausprobieren – wobei Schlüsselbein wohl wegen der Decke nicht geht.
Und ich hab mich als Versuchsperson angemeldet – EMDR kann man ja mit optischen, aktustischen oder sensorischen Mitteln machen – und er eine optische Version im Visier, die er testen möchte – die nicht mit dem Zeigefinger vor den Augen hin und her ist. Ich fand die Idee interessant und meinte nur, dass ich mich da gerne zur Verfügung stelle.
Auch andere Möglichkeiten haben wir noch besprochen.
Für sowas ist er immer gut zu haben.
Auch das Buch hab ich bekommen (über Pesso-Therapie) – das hatte er sich von einer Kollegin ausgeliehen, die es jetzt mir leihen möchte.
Alles in allem ein guter Termin, der für mich auch viele hilfreiche Informationen brachte.
Schon sehr lange her, dass das das letzte Mal bei mir so war.
Essen ist ein Problem – Abbeissen vom Brot – und zwangsläufig kommt das an den hinteren Gaumen – immerhin muss es da ja vorbei.
Doch das löst Brechreiz aus. Unabhängig davon was es ist.
Mir ist durchaus klar woher das kommt, was es bedeutet, auch wenn es aktuell eher unbewusst abläuft.
der Körper erinnert sich, reagiert – und für den ist das halt grad nichts zu Essen.
Das Gefühl etwas im Mund zu haben ist grad schwierig – auch Bonbons oder so gehen zur Zeit nicht.
Früher war ich dann in den alten Situationen gefangen, heute ist außer der körperlichen Reaktion und dem Wissen woher es kommt, was dahinter steckt – kein Gefangen sein mehr da. Gott sei Dank.
Auch Trinken ist schwierig – zwischendrin klappt das mal wieder, ansonsten muss eben auf Alternativen zurückgegriffen werden (flüssige Spießen, löffeln usw).
Keine Ahnung was es aktuell ausgelöst hat – ich steh da heute eher überrascht, irritiert davor. Es geht mir nicht schlecht deshalb – und ich hoffe das bleibt so.
Denn ich erinner mich an Zeiten, in denen weder essen noch trinken möglich war – sogar an Zeiten, in denen das daann mit Infusionen abgefangen werden musste. Doch die sind – Gott sei Dank – sehr sehr lange vorbei – das war vor 10 Jahren oder so das letzte Mal.
Angefangen hat es gestern irgendwnn – da dachte ich noch nichts bei und hab das Essen einfach ausfallen lassen. Heute ist es sehr viel deutlicher.
Nicht so dass gar nichts ginge, aber auffallend schwieriger. Im Moment find ich das eher spannend als beängstigend oder sonst wie runterziehen.
Tischlerei heute – trotz vieler Leute – gut ausgehalten – ok – ich war draußen, aber immerhin.
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Gesucht werden Dekoideen oder sonstiges (kleines) aus Holz – was sich für Weihnachtsmärkte, Sommerfeste usw zum Verkauf eignet – ich soll das dann machen. Die superbunten Nistkästen gehen wohl weg wie warme Semmeln – es darf also auch was Buntes sein (anmalen muss ja nicht ich
).
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Nachher geht es mit der kleinen Maus zum Tierarzt – ihre Medis abholen und Blut abnehmen – für ein Blutbild – zur Kontrolle.
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Und dringend in die Apotheke, weil mir meine Medis ausgehen – irgendwie ist mein Medikamentenmanagement in letzter Zeit sehr verbesserungswürdig.
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Dafür mag mein Magen die Schmerzmittel nicht mehr – und sreikt – und zwar richtig. Ständige Schmerzen und Sodbrennen – völlig unabhängig davon ob ich was esse oder nicht (was immerhin den Vorteil hat, dass ich essen kann – sehr kurzfristig hilft das sogar).
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Vom restlichen Bärlauch (zumindest vom Großteil) hab ich Bärauchbutter gemacht – und die schmeckt klasse. Deshalb überleg ich seit Tagen ob ich nochmal welchen hole (wobei es vermutlich eh schon zu spät für ist).
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Müde bin ich.
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Morgen Termin beim Ersatzthera, Buch abholen und klären warum das Tappen auf den Schultern so gar nicht funktioniert – zumal das ja sogar teilweise gezielt beim EMDR eingesetzt wird. Danach Computernachhilfe bei H. Mittwoch frei, Donnerstag Wohnungstermin (langer), Freitag bis auf ein Telefonat frei und Samstag noch mal Wohnung. Wir hatten das die letzten drei Wochen ziemlich schleifen lassen – mal der Schrank, dann ging es mir nicht gut und ich hab abgesagt – von daher ganz gut so – damit es auch mal “nicht nur oberflächlich”-sauber ist.
Grade einen Anruf des ges. Betreuers bekommen, die Genehmigung der Fahrtkosten ist bis 30.6.2012 genehmigt – ein Monat. Die wollen eine Entscheidung vom Versorgungsamt bezüglich des Merkzeichens H (was ich doch eh nicht kriege) – und den Antrag sonst eben irgendwie nur kurz verlängern.
Nur: bis 30.06.2012 gibt es ein Gutachten (noch vom letzten Jahr, das für ein Jahr gilt) – ab 1.07. können die nicht ohne Gutachten verlängern. Ein Gutachten dauert zwischen 6 und 8 Wochen (akutell wollen sie noch einen Zweizeiler zu der Versorgungsamtssituation).
Der Sachbearbeiter hat den Betreuer gesagt, dass eben bis dahin immer nur kurzfristig verlängert werden könne – aber nicht, dass er das gar nicht kann, sondern das trotzdem über ein Gutachten laufen muss.
Ohne Fahrtkostenübernahme gibt es keine Thera, weil ich das schlicht nicht hinkomme. Das wiederum macht mir ziemlichen Stress und zieht mir die Boden unter den Füßen weg.
Der ges. Betreuer ist da eher Optimist, ein “das wird schon” soll beschwichtigen, aber ich weiß, dass es gar nicht ankommt bei ihm. Für ihn ist das ja nicht wichtig. Ich seh den einmal im Jahr, telefonier zwei- oder dreimal im Jahr mit ihm und im Prinzip weiß er nicht viel von mir.
Der Thera ist im Urlaub, der das sonst regelt.
Ok. Den Juni haben wir erstmal – bis dahin ist der Thera auch wieder da – und ich hoffe dass sich das alles noch regeln wird.
(find es eh idiotisch dass wir das Merkzeichen H beantragen müssen, weil die Kasse das will – obwohl offensichtlich ist, dass ich das eh nicht kriege, zumal Einkäufe, Unternehmungen usw sogar explizit ausgeschlossen sind bei den Kriterien, mehr als die 80% und das Merkzeichen RF ist nicht drin).
PS: er wird den Zweizeiler gleich machen und rausschicken und nicht erst Ende Mai/Anfang Juni wie geplant – somit halten wir wenigstens die 6-Wochen-Frist ein und haben eine Chance dass es doch am Juli klappt.
Dazu muss ich noch was zum ges. Betreuer sagen: er ist der dritte den ich hab, die erste hab ich 2003 als ich stationär war gewechselt, da sie einfach Dinge nicht gemacht hat – Anträge nicht gestellt (aber gesagt sie hätte sie gestellt) usw. Somit klappte auch nichts und damals konnte ich noch nicht sagen “so nicht”. Dann hatte ich einen Berufsbetreuer, der der Meinung war, entweder er macht alles oder nichts – also bei Finanzen dann auch zuteilen von Geld usw. Und ich musste über jede Ausgabe Rechenschaft ablegen. Gott sei Dank wollte er Betreuung nur noch neben her machen (mich aber behalten ha ha) – da hab ich gesagt – dass ich das nicht will und einen Berufsbetreuer vorziehe (das sind die, die ausschließlich Betreuungen machen und davon leben).
So kam ich zum heutigen – und im Prinzip läuft es gut – er macht das was er machen soll, kümmert sich um Anträge usw. Die Finanzen mach ich selber (mir war damals wichtig, dass da jemand ein Auge mit drauf hat, weil ich vor vielen Jahren in dissoziativen Zuständen gern das Konto geplüdert hab und so mit oft auch ziemlichen Mist gebaut habe). Aber wenn ich stationär bin, kann er Rechnungen bezahlen und kommt ans Geld um es mir zu bringen. Ich seh ihn einmal im Jahr um zu unterschreiben, dass ich das Finanzielle eben weitestgehend alleine mache. Seine Aufgabenbereiche sind: Wohnangelegenheiten (war damals wichtig beim Umzug), Behörden und Ämter (sein Hauptaufgabenbereich), Post und Finanzen (Post war nötig, damit die Behörden die Bescheide an ihn schicken konnten und nicht an mich). Finanzen macht er eigentlich nichts, für mich aber immer noch wichtig zu wissen, wenn es eng wird oder ich da wieder den Überblick verliere, hab ich jemand im Hintergrund der ein Auge mit drauf hat.
Zwischenmenschlich – hab ich mit ihm eigentlich nichts zu tun. Wir haben vereinbart, dass alles was Behörden und Ämter ist – er macht. Also Verlängerungen von Renten usw. Ansonsten melde ich mich wenn ich was nicht hinbekomme, dann macht er es. Krankenkasse machte ich eigentlich selbst, aber seit 2 Jahren etwa schicken die die Sachen immer an ihn, statt an mich. Die Fahrtkosten regelt der Thera (der ja auch die Stellungnahme für den Antrag schreiben muss und so geht das in einem), den Rest mach ich eigentlich selbst.
So gesehen komm ich mit ihm gut aus – es funktioniert gut – ich hab Hilfe wenn ich sie brauche, aber keine Einmischung über Übernahmen. Und ich kann mich drauf verlassen, dass er alles korrekt macht (der letzte Betreuer war eher der Meinung bei Ämtern Stunk zu machen hilft – nun ja – es hilft dass die Anträge dann eben noch drei Wochen auf dem Schreibtisch des Bearbeiters liegenbleiben – leider), er weiß wie er die Sachbearbeiter nehmen muss, wann nachgeben, wann Druck und so klappt das alles wirklich gut.
Aber in Situationen wie diesen – wünschte ich mir mehr Einfühlungsvermögen. Ebenso wie bei den Anträgen der amb. Betreuung – er ist da immer immer eher der Meinung “wieso brauchen Sie da Hilfe, kriegen Sie halt Ihren Hintern hoch” oder so.
Wenn ich aber sage: machen Sie das bitte so oder so – macht er das auch – so wie heute. Ich bat ihn per mail, das gleich zu machen – eben wegen der Vorerfahrungen – und es kam dann ein “mach ich”.
Und ja – darüber bin ich froh.
Er mag vieles nicht einsehen (und damit natürlich auch nicht mit entsprechenden Druck bearbeiten) – aber machen tut er es.
Da gesetzliche Betreuung auch dafür da ist – ist das gut. Für das Zwischenmenschliche und das Miteinander (und helfen im Alltag) ist die ambulante Betreuung zuständig.
PPS: mail vom Sachbearbeiter – bis der Entscheid des Versorgungsamtes da ist, soll immer um den 20. eine Verlängerung für einen Monat beantragt werden und die soll dann auch genehmigt werden – immer nur für einen Monat.
Wenn ich dem nur trauen könnte.
War wie zu erwarten recht ruhig, viel zu besprechen hatten wir ja nicht, da er jetzt 3 Wochen in Urlaub ist.
Ich hatte ihn ja gefragt ob er 2 best. Pesso-Bücher hat – eins hat er, eins seine Kollegin, die es wiederum meinem Ersatzthera geliehen hat (von dem ich es mir holen soll – oder eben dann nach Thera-Urlaub bei ihr).
Bin schon gespannt.
Gestern im Stilnox-Dusel (bisher kannte ich nur komisches Zeug reden, futtern, gegen alles laufen und irgendwie hemmungslos Leute anquatschen) zu Real gefahren und ein Teleskopregal geholt (und so wirklich erinner ich mich nicht dran, aber das Regal ist da und die Quittung auch – war abends – spät – so kurz vor Ladenschluß, als ich mich schlafend wähnte) – dieses Regal heute in die Thera mitgeschleppt (bin da ja immer noch am Sichtschutz basteln) – festgestellt vom Prinzip ist das Teil ausreichend, aber zu lang – also heute gekürzt und weil der Karton so unhandlich ist – meine alte Thera-Hose, die durchgescheuert war, entbeint, die Beine zusammengenäht und daraus eine Art Sack gemacht für das Zeug. So langsam krieg ich tatsächlich eine grade Naht hin – in Zukunft würde ich mir Hosen kürzen (für mich) zutraun glaub ich – außer dass ich braune Hose mit blauem Ober und gelben Unterfaden nähen musste, weil ich kein Garn hier hab.
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Die Maus ist immer noch irgendwo – oder in Piratenkatzes Magen, wobei so schnell ist nicht mal die beim futtern. Und so wirklich will ich nicht ins Bett – aber die Katzen bekommen heut Schlafzimmerarrest – wenn die Maus schon auftaucht, sollen die sie wenigstens fangen (vermutlich so ähnlich wie vor einigen Jahren, als die Katzen verschlafen einer Maus zusahen, die an einem Brösel auf dem Boden knabberte – ca 20 cm entfernt – und dann weiterschliefen).
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Thera-Missverständnis geklärt und soweit ausgeräumt – damit auch “angekommen”.
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Morgen kommt Pebbels – und bleibt bis Sonntag – freue mich schon sehr und hab ein bisschen schlechtes Gewissen, weil wir ja am Samstag für ca 5 Stunden unterwegs sind – auch wenn ich weiß, dass der Hund das locker abkann (und vermutlich mit der kleinen Maus hier die Wohnung rocken wird – endlich mal keiner da, der vom Futter abhält oder den Kaklos).
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Schon den ganzen Tag die Vogelhochzeit-Melodie im Kopf – und ich mag das Lied nicht.
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seit vier Uhr auf, ein Liederheft kopiert und versucht auf A6 zu verkleinern (für unterwegs) – nur dass ich nicht bedacht habe, dass ich dann in der Mitte mehr Abstand brauche – möchte ich am WE fertig machen.
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Versandbestätigung für die Nematoden bekommen – wird auch zeit – die Trauermücken nehmen überhand (gelbe Tafeln und Sand bisher erfolglos)
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gestern kurzerhand und kurzfristig einen sehr alten Garderobenschrank über ebay-Kleinanzeigen (und da die den heute zum Sperrmüll bringen wollte, mussten wir dann gestern kurzfristig los) – und die kleine Maus liebt das Teil – sitzt drauf und fängt ihre Pfoten, Schatten und Schwanz – ich brauch jetzt nur noch Farbe (und nie wieder zum sprühen – Sprühlack ist Mist – ich will was zum Pinseln)
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müde, zufrieden, groggy, ausgelaugt und der Einsamkeit entfliehend – so in etwa – jetzt gleich: noch was essen (keine Ahnung was) und dann ins Bett und schlafen
Missverständnisse sind sch….
Angefangen wie immer – es klappt bis zu einem best. Punkt und dann reagiert der Körper mit Automatismen gegen das Zulassen.
Bis wir dann beim Thema ¨Schuld¨ waren, mir eine Situation vor Augen war und ich losheulte – nur dummerweise stieg da der Thera aus, weil normalerweise bei dem Thema sofort nur noch Kälte und Mauer da ist – und ich ihm nicht klar machen konnte, dass ich grad an einem anderen Punkt bin.
Von seiner Seite mehr als nur verständlich und im Endeffekt ohne das Wissen auch verantwortungsvoll, dummerweiße dadurch das was anders war ein ziemlicher Schlag, da es im Kopf zwar klar ist, gefühlsmäßig aber anders ankam – als:
Zulassen ist nicht ok, heulen auch nicht – und Gefühle nur wenn das Thema passt/erwünscht ist.
Missverständnis halt, das ich in dem Moment aber nicht geklärt bekam.
Leider macht es das erste ¨mehr¨ seit Monaten statt zu einem innerlichen Erfolg zu einem Disaster, weil genau das eintrat, was befürchtet und eben früher auch Schema war.
Und auch wenn ich das im Kopf sehr klar sehen und trennen kann – dem Gefühl ist das grad schei….-egal.
Ich warte noch auf eine Mail vom Thera – in der Hoffnung, dass wir es grade gerückt bekommen. Oft hilft dann ja eine mail mit einer ¨klaren Ansage¨ oder eben ¨klaren Statement zum Termin, der Situation und damals¨.
Im Moment find ich es vor allem ärgerlich, weil wir die nächsten 4 Wochen keinen Do-Termin haben und es so ungut ist. Allerdings haben wir Di noch einen Kurztermin.
Wenn ich mir so vorstelle, dass ich da mit der Decke über den Kopf vorm Thera sitze, er hinter mir steht und die Hand auf den Schultern ist – bin ich überrascht.
Vor noch wenigen Wochen wäre das undenkbar gewesen, vor einem Jahr – hätte ich ihn ausgelacht wenn er etwas in der Art gesagt hätte.
Mich überrascht es einfach – obwohl ich ja weiß wie es dazu gekommen ist, wie es sich entwickelt hat, dass sowohl die Grenzen klar sind und das Vertrauen da – steh ich trotzdem da und bin erstaunt, dass es für mich ok ist, dass ich das mitmachen kann, dass ich es nutzen kann.
Es zeigt mir, dass ich sehr weit gekommen bin. Aber auch das die große Krise, die wir letztes Jahr hatten, wirklich hinter uns liegt – und so schlimm sie war (und so hoch der Preis dafür auch war) – hat sich in unserer Zusammenarbeit auch eine neue Ebene geschaffen.
Dass wir das hinbekommen haben damals – hat sehr viel mit dem Vertrauen und der Klarheit zu tun.
Ich bin auch überrascht über mein Vertrauen – darin, dass er niemals zu weit gehen würde, niemals die Grenze überschreiten oder auch die Therapeuten-Klienten-Beziehung zu verletzen oder gefährden.
Diese Vertrauen war noch vor einem Jahr nicht möglich – auch nicht vor der Krise, obwohl ich damals schon erstaunt war, wie groß das Vertrauen war.
Aber auch dieses “einlassen” können – klar ist es mir peinlich, würd ich da am liebsten im Boden versinken, wenn ich da erstmal mit Decke übern Kopf da sitze und er vor mir oder hinter mir ist.
Doch wenn wir dann arbeiten – ist das weg – dann kann ich wirklich mich drauf einlassen – und das ist für mich glaub ich so ungewöhnlich, dass es mich einfach sehr beschäftigt – im positiven Sinn.
Denn auch das hinspüren ist möglich – hinspüren ob es für mich passt, stimmig ist, ob es hilfreich ist oder etwas anders sein soll – was ich dann auch sagen kann.
Ich kann in dem Moment nicht sagen was ich mir wünschen würde oder sagen, dass er jetzt halten soll oder was auch immer – das ist für mich heute so unvorstellbar, wie vor einigen Monaten das mit der Decke oder überhaupt den Körperübungen.
Selbst es aufzuschreiben ist schwierig und das annehmen – auch. Das Annehmen können ist da auch das große Thema – denn wenn es dann drauf ankommt – breche ich ab.
Ich finde das Prinzip von Pesso nachvollziehbar – und vor nicht so langer Zeit habi ch noch gesagt, dass es zwar logisch ist und für mich stimmig, aber eben leider für mich nicht umsetzbar, weil ich es nicht annehmen kann, die Umsetzung ein Problem. Nicht nur weil die Gruppe fehlt, sondern weil es generell da um eine Nähe geht, die schwierig ist.
Zu merken dass es eine Nähe gibt und trotzdem klare Grenzen – ist neu für mich.
Ich hab schon früher eine körperbezogene Gesprächstherapie gemacht. Damals war es eine einzige Qual – obwohl auch da der Therapeut die Grenzen wahrte – aber es waren nicht meine Grenzen.
Auch Körpertherapie hab ich gemacht – doch es ist eine ganz andere Art des einlassens – weil es nicht mehr nur ums “funktionieren” geht.
Vielleicht weil es auch ein Annähern an meine Gefühle, mein Wahrnehmen – und damit irgendwie gezwungenermaßen auch an meinen Körper ist.
Ich bin einfach überrascht – darüber wo ich jetzt stehe, was für mich heute möglich ist, was ich erreicht habe, wie ich mich entwickelt habe. Und das mein ich grade positiv.
Das ist ein gutes Gefühl, grade in Hinblick darauf, dass ich die letzten Wochen eher das Gefühl hatte, dass ich nicht weiterkomme, dass ich mich im Kreis drehe und das Gefühl zu “versagen” sehr im Vordergrund stand.
Vielleicht überrascht es mich auch deshalb so sehr – weil ich plötzlich staundend vor etwas stehe, das ich niemals erwartet hatte, was irgendwie verwirrend ist, weil ich es selbst bin.
Sich selbst so plötzlich so anders zu sehen – ist eigenartig.
Was mit ein Grund ist warum es mir wichtig ist das hier auch aufzuschreiben. Weil ich sowas gerne vergesse.
Gestern Morgen hatte ich das eine homöopath. Mittel genommen – und sowohl in der Thera als auch danach waren die Gefühle präsenter, immer wieder Tränen in den Augen.
vor Wochen hatten wir mit Körperübungen in der Thera bekommen – im Endeffekt soll es Richtung Pesso gehen und so ziehen wir es auch auf.
Schon nach wenigen Terminen merkte ich dass es halt einfach eine Hand ist – sie ist für mich nicht Unterstützung oder Halt oder sonst was. Also haben wir es gelassen.
Aber ich vermute es halt wohl weiter gearbeitet.
Zwischendrin hatten wir auch mit der Decke gearbeitet – und zwar eher die Decke über den Kopf. Das schafft einen kleineren Raum, etwas Sicherheit – aber vor allem hilft es etwas mehr zuzulassen – und schafft mir mehr “Bewegungsfreiheit” – weil es “versteckter” ist und ich mich sonst ja gar nicht rühre.
Bei den Körperübungen damals ging es auch um die Position des Theras – und da wurde klar, dass ich ihn lieber hinter mir habe, bis dahin war vor mir (als Schutz) wichtig, dann ging es um Halt – und da wäre für mich die Position seitlich oder hinter mir.
Für die Thera selbst oder das Tappen war das kein Thema – wir setzen uns in die Raummitte – uns gegenüber – mein Hände auf meinen Knien und auf den Händen tappt der Thera. Bisher.
Die letzte Zeit war immer wieder ein Traum da, der zeigte den Thera hinter mir – auf den Schultern tappend oder die Hände auf den Schultern haltend – und die Decke über den Kopf.
Natürlich hab ich das ewig nicht gesagt – aber letzte Woche sprachen wir darüber, einfach weil wir nicht weiterkamen.
Und so haben wir das gestern probiert. Mit Erfolg.
Allerdings war es schon auch schwierig – ich komm mir da sehr blöd vor wenn ich da sitze mit der Decke über den Kopf – doch wenn wir dann arbeiten ist es ok.
Das Tappen hat auf den Händen jedoch eine sehr viel deutlicher, direkte und schnellere Wirkung. Auf den Schultern ist das kaum eine.
Da aber die Hände auf den Schultern extrem viel auslösen – ist es einfach vertauscht – auslösen das mit den Händen haltend auf den Schultern, tappend dann eher eine “Pause”.
Die Frage tauchte auf was mit einem Halten wäre – also da auch nicht so schnell nachgeben, wenn ich vorrücke – weil das eher ein “kneifen” ist – oder schlicht der Körper reagiert.
Weil die Gefühle da sind, hervorzubrechen drohen – oder eher die Tränen – und ich dann wegzucke.
Ich weiß dass der Teil der “zulassen” will – dafür ist, der der nicht will – natürlich nicht.
Das Vertrauen in den Thera ist da – er hat ein ziemlich gutes Gespür dafür was grad wichtig wäre oder geht – und ein sehr klares “nein” war auch nie das Problem – das funktioniert gut, kann ich gut signalisieren und so fällt auch die Angst weg, dass es zu viel wäre oder so.
Trotzdem ist es eine eigenartige Vorstellung.
Entschieden ist noch nichts – die Entscheidung liegt auch bei mir. Die Grenzen sind sehr klar und das Vertrauen ist da – im Inneren weiß ich auch, dass es wichtig wäre, helfen würde, aber ich denke ich brauch noch etwas Zeit um mich dran zu gewöhnen – an den Gedanken.
Ich möchte das hier einfach nur festhalten – damit es nicht untergeht. Wir haben nur noch nächsten Do – dann ist er für vier Wochen weg (naja den Di als Kurztermin haben wir noch).
Immerhin ergibt sich damit ein Thema für den Ersatzthera – warum das Tappen an unterschiedlichen Orten so unterschiedlich wirkt.