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Heut hab ich offensichtlich nichts zu sagen.
Meist hab ich mit dem inneren Schweinehund nicht so viele Probleme – klar kenn ich ihn, aber Motivation war nie so das Problem.
Doch heute komm ich nicht in die Pötte.
Von daher lass ich es jetzt einfach. Wird der heutige Tag halt zum “Gammeltag” erklärt.
Ich liebe ja den Crosstrainer in der Physio – und jetzt darf ein Physiotherapeut-Schüler die nächsten beiden Wochen da sitzen, damit ich den Crosstrainer nutzen kann
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Mein Gehörschutz sitzt nicht richtig, weshalb gestern ein neuer Abdruck gemacht wurde und das rechte Stück neu gemacht wird.
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Für die Nacht suche ich immer noch das passende – wobei die Sonic-Fluffies vielversprechend scheinen – morgen weiß ich mehr. Und ein Exemplar steht noch aus.
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Neben dem Reißverschluß meiner Winterschuhe ist ein Loch – natürlich da, wo auch viel Spannung ist. Gestern hab ich dann versch. Winterschuhe anprobiert und ein einziges Paar hat nicht schon nach wenigen Minuten weh getan. Ich warte also auf den Winterschlußverkauf und ein gutes Angebot im Internet dazu gg.
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Übereifrige Verkäufer kann ich nicht ab – freundlich und hilfsbereit ist ja gut und schön, aber auch da gibt es ein deutliches zuviel – das schreckt mich genauso ab wie ein zu wenig. Wobei entscheidend für das nein war, dass ich sagte, dass ich eine Nacht drüber schlafen möchte und ob sie den Schuh bis zum nächsten Tag reservieren würden. Da wurde sie plötzlich pampig und mehr als nur kurz angebunden. Na dann eben nicht (ein freundliches nein hätte vermutlich zum Kauf geführt, es war wirklich die Art, die dann den Ausschlag gab).
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Dafür waren die Hörgeräteakustiker total nett – so nett, dass ich anbot, nach der Mittagspause wieder zu kommen um den Abdruck zu machen (weil es sonst doch in die Pause gegangen wäre und das versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden, vor allem wenn der Service stimmt).
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Ich hab eine ca 2 x 2,5 m große Teppichunterlage über – sollten ursprünglich unter die Puzzlematten, die ja jetzt doch durch andere ersetzt wurden – unbenutzt und von guter Qualität (also nicht die Billigteile) – wenn jemand das brauchen kann – bitte melden.
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Heute steht noch Wohnungstermin an, da W. die restliche Woche nicht da ist und der nächste Wohnungstermin dann erst nächste Woche Mi ist.
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Mir ist kalt – ich sollte die Heizung höher drehen. Ungewöhnlich, normalerweise reicht die Einstellung hier. Aber es ist ja auch kalt draußen.
Heute kam die Airex-Gymnastikmatratze an – und was soll ich sagen – es ist sogar eine große – 180 x 100 cm
– und außer dem Knick in der Mitte (der sich schon fast ausgelegen hat, man wird ihn zwar sehen, aber kann die Matratze trotzdem gut nutzen) hat die gar nichts – wie neu. Vielleicht geht der Knick mit etwas Wärme sogar ganz raus.
Von daher – die ist so toll, dass ich sie nicht zerschneiden kann
– also mach ich darauf halt Sport – tut den Gelenken eh gut. Jetzt muss ich nur noch eine suchen für das Steppbrett, allerdings brauch ich ja jetzt keine mehr für den Boden und somit passt das auch wieder (die für den Boden konnte ich abbestellen).
Bin grad einfach nur glücklich
– Schon toll das Teil. Und so warm und bequem – jetzt muss ich nur noch Sport drauf machen und nicht nur ständig verliebt drauf sitzen.
Und das für 10 Euro (das hat die vermutlich schon fast der Versand gekostet gg).
Übrigens hab ich festgestellt, dass ich zwar fast eine Stunde Aerobic durchhalte, aber 10 Min Stepaerobic noch anstrengender – dabei hab ich gar nicht richtig gemacht – nur die Einführung, da werden die Schritte erklärt und ein bisschen geübt. Ich hätte das Teil doch etwas niedriger machen sollen (aktuell 6,5 cm – da kommen noch 1,5 und 0,5 etwa dann dazu für Unter- und Auflage). Leider hab ich erst gestern – nachdem ich alles verleimt und was anderes gesucht hatte herausgefunden, dass Stepaerobic ab 4 cm Höhe geht (hatte ich vorher tagelang gesucht – die Mindesthöhe, aber nirgends gefunden – immer nur dass die meisten Stepbretter bei 10 cm anfangen).
Nun gut – jetzt ist es zu spät – ich starte also dann im Endeffekt mit einem 8,5 cm hohen – dabei ist mir das 6,5 grad schon zu anstrengend. Zur Not muss ich nochmal 5 Euro investieren und nochmal eine Grundplatte holen (die Bretter um die Höhe zu bestimmen hab ich noch) – wenn ich die dann nur verschraube, kann ich sie später einfach als Erhöhung auf den jetzt vorhandenen packen und nichts ist verloren.
Doch ich werde es erstmal mit dem jetzigen probieren – mit den 6,5 – ohne Auflage
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Im Moment mal wieder – mehr schlaflos als schlafend. Seid halb zwei tingel ich hier wieder rum, in der Hoffnung dann doch wieder einschlafen zu können – denn müde wär ich ja schon.
Nun gut – die Piratenkatze ist froh – hab ich doch beim aufstehen vergessen das Wärmeunterbett auszuschalten und so schläft sie seit Stunden friedlich in der kuscheligen Wärme.
Ansonsten müde, verwirrt und irgendwie “gruselig” – eine mail an den Thera (Do sollten sich doch meine inneren Anteile an einen Tisch setzen um zu schaauen wie wir das mit dem Halt hinbekommen könnten – unter anderem war da auch der “kreative Teil”, aus dem die Ideen nur so sprudelten – dummerweise jede einzelne so, dass mir bei schlecht wird – von wegen “umsetzen” und “annehmen können” oder so – weil viel zu nah, viel zu intensiv, viel zu panikbesetzt – aber da das was alles dagegen spricht ja extra saß und es da eben nur um diesen Teil gehen sollte – ist mir allein beim Gedanken dran immer noch schlecht und ich glaub ich hab noch nie so bereut eine mail geschickt zu haben – obwohl das schreiben/abschicken auch schon Tage gedauert hat) liegt mir im Magen und ich will heut gar nicht zur Thera irgendwie.
Als es Freitag zu schneien anfing – dachte ich nur “doof – wie soll ich nur mit dem Hund die Runden gehen?” – die Fallangst war wieder zentrales Thema und auch wenn ich wusste – zur Not kann ich Pebbels einfach ein paar Bälle werfen – fand ich es einfach nur blöd.
Es ist nur wenig, aber halt so, dass er überall liegt.
Freitag war eh eher voll der Tag und der Hund ja erst ab Mittag bei mir – abends in der Stadt (schneefrei) ging es dann auch gut.
Doch Samstag hier – war es schwierig – sehr.
Pebbels hatte auch nicht grad groß Lust – war wohl zu kalt – ich hatte die Spikes an den Schuhen und stiefelte halt los – die Angst war groß, aber es ging. Mit jedem Mal rausgehen, klappte es besser, ich merkte, es ist nicht rutschig – da ist zwar Schnee und alles weiß, aber es ist überhaupt nicht glatt und mit den Spikes ein rutschen gar nicht möglich.
Trotzdem reichte es zu sehen, dass alles weiß ist.
Die Sonne schien und ich versuchte mich darauf zu konzentrieren – wir gingen halt immer nur so lange es ging – und ich merkte, es wird besser.
Heute war es schon ziemlich gut – und so stellte ich irgendwann verblüfft fest: hey ich bin ja schon beim Wald und es geht mir grad gut!
Zwar war die Angst nicht weg, aber ich konnte trotzdem auch die Sonne genießen.
Mein Mp3-Player ist offensichtlich nicht kältetauglich
– und trotzdem war der Spaziergang super.
Wir liefen eine große Runde (wenn auch auf den Feldwegen, im Wald traute ich mich dann doch nicht – zumal der Boden unebener und auch auf und ab) und ich fühlte mich gut als ich wieder zu Hause war.
Es ist das ideale “Übungswetter” – zwar Schnee, aber überhaupt nicht glatt und so kalt, dass kaum jemand unterwegs war. Die Sonne schien und alles glitzerte – es war toll.
Und so waren wir eben nochmal eineinhalb Stunden unterwegs – und die letzte halbe Stunde – war auch fast angstfrei.
Ein tolles Gefühl!
Zwar war ich letztes Jahr auch einmal im Schnee unterwegs, aber da war ich auch auf den Schmerz konzentriert, den der gebrochene Zeh verursachte – und darauf, dass man mir die Panik nicht anmerkt – es war mehr ein funktionieren.
Heute hab ich das Gefühl dass ich mich ein Stück weit mit dem Schnee versöhnt habe. Früher mochte ich ihn gern, aber nach jährlich wiederholten Stürzen und kaputten Knien, blieb da nur noch Angst.
Mir ist durchaus klar, dass das nicht erledigt ist und wenn dann mehr Schnee liegt das eine ganz andere Sache ist – aber im Moment fühl ich mich einfach nur gut.
Es war richtig – es war grade die richtige Forderung, genug um an die Grenzen zu gehen, aber eben nicht drüber – es war genau das richtige um daran ein Stück zu wachsen. Dafür bin ich grad total dankbar und froh.
Der gestrige Tag war definitiv zu viel – irgendwie ging es von neun Uhr vormittags bis abends halb 10 fast durchgängig rund.
Dafür ist mein Stepbrett jetzt zusammengeleimt und wartet nur noch auf die Matte zum draufkleben.
Von daher steht das Wochenende unter dem Motto: Ruhe!
Von A. bekam ich die DVDs der Serie “Brautschule” und ich find das lustig. Wie A. schon ankündigte, war der Anfang “holprig” – aber jetzt gefällt es.
Ansonsten ist es kalt aber sonnig, es liegt nur wenig Schnee, so dass ich mit den Schuhspikes wirklich gut klar komme draußen – die Spaziergänge mit Hund machen damit auch viel Spass. Pebbels findet es zwar zu kalt – aber nur bis sie andere Hunde sieht mit denen sie spielen kann und mag – dann geht es rund und nichts mehr zu kalt. Vaseline an den Pfoten hilft auch.
Die Bonsai-Tiger und Hund haben sich auch wieder aneinandergewöhnt – dauert ja immer ein paar Stunden bis die Bewegungen des anderen nicht mehr erschrecken
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Schneien wird es wohl auch nicht – dazu ist es zu kalt – von daher – ich freu mich auf dieses Wochenende.
Glück muss man haben.
Ich überlege ja schon eine Weile so ein Stepbrett zu besorgen – aber – bei den kleinen hab ich Angst daneben zu treten, die großen sind zu teuer und auch zu hoch dann gleich und so überlegte ich mir das Teil selber zu bauen.
Gestern bekam ich Multiplex-Platten – die liess ich mir gleich auf 90 x 40 zuschneiden und Streifen von 90×10 – die dann die Höhe bringen sollen.
Auf gut Glück hab ich bei ebay einen Fitnessmattenverkäufer angeschrieben, ob sie eine 2. oder 3. Wahl hätten, die entsprechend günstiger wäre, da ich ja nur einen Teil von 90 x 40 brauchen würde und wenn da Flecken drauf ist – ist das nicht so tragisch – sollen ja nur meine Füße in Turnschuhe drauf.
Heute bekam ich eine mail – ich könne eine Airex Coronella für 10 Euro inkl. Versand bekommen – sie sei etwas verstaubt und in der Mitte geknickt, da sie falsch versandt worden ist. Die Teile kosten sonst über 80 Euro und sind toll (kenne sie aus der Physio) – und so hab ich zugesagt – ich dachte erst zu den 10 Euro käme noch Versand hinzu, aber der ist da schon bei. Zwar in rot – aber hey – was besseres kann ich mir gar nicht vorstellen um die Oberfläche des selbst gebauten Stepbrettes sowohl rutschfest als auch etwas abfedernd zu machen.
Ehrlichgesagt hab ich überhaupt nicht mit gerechnet, dass da jemand was hat oder es so viel günstiger würde – aber ich hatte da einfach – wieder einmal – Glück.
Jetzt muss ich die Holzteile nur noch zusammenleimen und mich für eine Größe entscheiden (ich dachte ich fang mal mit 6 cm an) – wegen Knie ist ja sowieso 10 maximal und mit dem Physiotherapeuten abgesprochen lieber mit 5 – 6 cm anzufangen und zu schauen wie das geht.
Eilt nicht so sehr, da ich gestern leider gestolpert bin und mir das Band im Knie gezerrt hab – nur leicht – so hoff ich, dass es in einer Woche wieder vollkommen ok ist – im Großen und Ganzen kann ich schon wieder ganz gut laufen. Gestern war es schlimm und auch sehr dick, heute ist es auch nur noch wenig geschwollen.
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Ansonsten so:
Ich hab meinen Gehörschutz bekommen und find ihn toll – auch wenn ich noch nicht so ganz sicher bin ob er nicht nachgearbeitet werden muss.
Hab gleich noch einen Hörtest gemacht – inkl. Knochenschall und Empfindlichkeitstest – den wollte ich letzte Woche nicht machen weil eh grad so überempfindlich gewesen, das hat sich seit dem Wochenende aber wieder auf ein Normalmaß reduziert, so dass es eine recht günstige Gelegenheit war, das mal im “Normalmaß” zu testen (bisher meist in einer eher empfindlicheren Phase).
Tja – drüber lieg ich trotzdem, was aber nicht verwundert – auffallend war, dass ich über Knochenschall hohe Töne höre, die andere nicht hören – also weit über der Norm, was auch erklären würde, warum ich bei denen dann deutlich empfindlicher reagiere – ich hör die früher und auch lauter als andere.
War auch bei dem normalen hören so, aber beim Knochenschall extrem auffallend und über der Norm.
Im Vergleich zur Empfindlichkeitskurve mit exakt den selben Steigungen und Kurven – was auch das erklärt und eindeutig macht.
Im Prinzip war das heut eher aus Jux – aber ehrlichgesagt hat der mir das sehr viel besser und verständlicher erklärt als der Arzt.
Außerdem hab ich beim Türken Riesenoblatten bekommen – 37×27 cm groß – als Kind liebte ich ja die Buttercreme-Torte – also dies Oblatten und darin eine Butter-Sahne-Schoko-Creme – das ganze in den Kühlschrank und ich könnte mich reinlegen.
Die werde ich am WE machen, da ist ja Pebbels da und ich eh viel unterwegs und eine Bekannte hat Geburtstag, da werde ich dann damit auflaufen.
Eine Matratze bekam ich gestern auch geschenkt (ebay-Kleinanzeigen) – somit bin ich diese Woche echt super gut und vor allem sehr günstig weggekommen.
So jetzt noch Fleisch und Brot einfrieren und dann ein Salat und den Tag ausklingen lassen.
Ich hatte grade Lust auf das Quittengelee, das ich Mo auch mitgebracht hatte – einfach nur lecker.
Dummerweise ist mein Brot hart – und so kamen Erinnerungen.
Gute – ja ich hab durchaus auch gute Erinnerungen an die Kindheit.
Und doch ist es so, dass es auch hier so ist, dass wir von anderen blöd angeguckt werden wenn wir das erzählen – ähnlich wie mit dem Zuckerbrot (oder Senf- oder Ketchup-), das wir durchaus auch als Abendessen bekamen – und wir mochten das – fanden das nicht schlimm.
Aber irgendwie ist das doch nicht üblich und ich wei z.Bsp dass meine Schwägerin damals total entsetzt war – nicht wegen des Zuckerbrotes (also Brot mit Magarine und Zucker drauf), das kannte sie auch – aber nicht als Mahlzeit – eher mal zwischendurch – als Extra.
Wie auch immer – ich schweife ab.
Wenn wir tagsüber Hunger hatten, gab es nichts extra – zwar gab es durchaus mal eine Jause, aber dann für alle – einfach so, weil jemand grad was möchte – gab es nur Scherzl.
Brot wurde bei uns nicht alt – dazu waren wir zuviele – aber die Endstücke mochte wohl niemand – keine Ahnung – gab es halt nie. Die wurden gesammelt – in einem Korb – ebenso wie Brot dass getrocknet war – wenn sowas mal vorkam.
Und wenn also jemand Hunger hatte und was wollte – hieß es, man könne sich ein Scherzl holen (Scherzl sagt man in Österreich zu den Brotenden allgemein) – was wir auch taten.
Alle auch durchaus gerne – so als Kinder. Da knabberten wir dann an den steinharten Scherzl und waren zufrieden.
Ich erinner mich an Tageskinder (gerne aus Ärztefamilien), die total gierig auf dieses trockene Brot waren und sich drum stritten.
Klar hätten wir alle auch zu einem Stück Kuchen nicht nein gesagt, aber so ein Scherzl hatte was.
Heute trau ich mich das kaum zu erzählen, weil es dann heißt: Oh Gott, ihr armen Kinder, wenigstens ein Brot hätte man euch doch schmieren können – gefolgt von mitleidigen Blicken.
Aber ich fand das nicht schlimm – es war so – ich kannte es nicht anders – und oft genug haben wir das nicht aus Hunger geholt, sondern weil wir grad Lust auf ein Scherzel hatten.
Eben sitz ich hier und knabber an hartem Brot – mit Butter und Quittengelee – und muss grinsen – weil ich mir vorstelle wei da jemand ganz mitleidig guckt, weil ich mich mit hartem Brot begnügen muss. Ja ich würde vermutlich frisches essen wenn welches da wäre (Großeinkauf ist heut Nachmittag geplant und hart ist es nur, weil ich gestern vergessen hatte den Römertopf zu schließen) – aber irgendwie bin ich auch grad froh um das harte – weil es mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, weil es mich dran erinnert, dass ich auch gute Erinnerungen an die Kindheit habe – grade jetzt, wo die negativen grad so einnehmend sind und so schwer auszuhalten.
Klar wurde das damals gemacht, weil wir kaum Geld hatten – ebenso wie das Zucker-, Senf- oder Ketchupbrot gab es das, weil für Alternativen nix da war. Es gab Äpfel – doch da die meist kistenweise im Herbst gekauft wurden (oft auch selbst gepflückt) und dann auf dem Balkon gelagert wurden, waren die bald mehlig – und damit kann man mich jagen.
Bananen gab es für die Kleinkinder – zum zerdrücken und füttern – und sonst – war Obst zu teuer – wir bekamen einen Apfel oder eben das Scherzl (was fast alle vorzogen gg).
Wenn ich so überlege – ich mag viele der “Arme-Leut-Essen” auch heute noch und mach sie mir auch:
- Polenta – mit Zucker drüber und Buttermilch dazu (oder drüber)
- Zuckerbrot (wobei ehrlichgesagt das ess ich nicht mehr, wegen der Zähne)
- Senfbrot (also Brot mit Butter und Senf – früher wars Margarine – und ja die mag ich nicht mehr)
- Ketchupbrot (und heute gerne auch mal mit der BBQ-Honey-Grillsosse – yammi)
- geröstete Haferflocken (Haferflocken in einer Pfanne anrösten – ohne Fett, wenn man will, kann man einen Klecks Butter nehmen – und dann Zucker dazu am Ende – noch in der Pfanne – gut rühren und dann in eine Schüssel – und dazu ein Glas Milch)
was ich auch sehr mochte war das Tiroler Mus – allerdings hab ich es bisher nie selbst gemacht – wurde dann doch eher ein Griesbrei
Oder was super lecker war – Tiroler Gröstel – auch hier in Ermangelung der Rindfleischreste – nicht selbst gemacht leider.
Klar war das nicht immer so toll – ich weiß, dass mein Bruder oft hungrig war – dass er zwar sein Lehrgeld abgeben musste, aber dann abends vor dem leeren Kühlschrank stand und nichts fand, was er grad essen wollte.
Aber für mich – ich fand diese Abendessen nicht schlimm – egal ob ich es nicht anders kannte oder so – und klar erinner ich mich auch an Abende, wo ich gern was anderes gehabt hätte – doch im Großen und Ganzen mochte ich das – und war zufrieden.
So und jetzt ess ich weiter mein hartes Brot mit Butter und Quittengelee.
Das Wochenende ging ganz gut – zwar sind die Situationen, Gedanken, Bilder da – aber es gelang gut es in den Hintergrund zu packen – allerdings bin ich auch nicht wirklich da dann – eher ein Funktionieren, in den Tag hineinlegen – eben nicht wirklich ich.
Als ich zum Thera fuhr bin ich wieder an diesem Buch dabei – und hab kurz reingesehen – was reichte.
Es ist ein Trigger.
Ich bin zwiegespalten, für Außenstehende ist es wahrscheinlich gut, dass die Dinge klar benannt werden, beschrieben werden. Für Menschen die ähnliches erlebten – vielelicht manchmal auch – weil jemand das benennt, was sie selbst nicht benennen können – aber es ist sicher auch triggernd – und zwar ziemlich.
Doch diese Klarheit – ist auch etwas, was Täter anzieht. Was mit ein Grund ist, warum das hier – wenn überhaupt – nur unter Passwortschutz steht.
Dieses Buch mischt sich grad in Erinnerungen – ich weiß dass ich es damals mit Mitte 20 gelesen hab – aber es war – nie “präsent” – der Inhalt sofort verdrängt – bis es mit einer Erinnerung wieder da war.
Und ich dachte sie sei aus diesem Buch – doch das ist sie nicht – aber Elemente aus diesem Buch – gab es auch in meinem Leben.
Im Endeffekt haben die mit dem Buch nicht so viel zu tun.
Das Ganze ist ein “Randthema” – das eigentliche – darüber kann ich nach wie vor nicht schreiben.
Als es heute darum ging wie wir am Do weitermachen – ich weiß es nicht.
Ich hab das Gefühl es ist alles zuviel – wenn ich es in den Hintergrund packe – bin ich nicht mehr wirklich da – und wenn ich hinschaue – flutet es mich.
Ich möchte mich in eine Ecke verkriechen und heulen – doch auch das geht nicht.
Es sind Missbrauch-Situationen da – aber nicht benannt, wenn auch klar – doch da hinschauen – will ich grad nicht – es ist zuviel grade.
In der Traumatherapie geht es oft um Grenzen und auch darum wo diese liegen und wann man sie erreicht. Ich habe sie jetzt erreicht.
Das Problem ist nur – dass eine Pause nicht klappt, weil die Dinge ja da sind, ein anschauen – grad immer mehr auslöst und ich das Gefühl habe, das schaffe ich grad gar nicht – und ein verharren nun auch nicht das Wahre ist.
Ich hab keine Ahnung wie wir weitermachen könnten, weil ich mehr damit beschäftigt war diesen heutigen Termin zu überstehen.
Weglaufen ist grad sehr verlockend.
Ja es wird weitergehen – und irgendwann werde ich auch das hinter mir lassen können. Es scheint ein zentraler Punkt zu sein.
Vor vielen Jahren, als ich in der Thera sagte, dass ich Wissen muss was passiert ist, meinte der Thera mal – wenn man es weiß, wünscht man sich nur es nicht zu wissen.
Bis vor 2 Wochen war das nicht so – für mich war immer wichtig zu wissen was passiert ist, es zu benennen, anzuschauen. Und tief in mir weiß ich dass das auch jetzt so ist – aber zum ersten Mal ist es so, dass ich es grad nicht wissen will, dass ich einfach nur vergessen will, ignorieren, will dass es einfach weggeht. Zum ersten Mal stelle ich auch in Frage ob das ambulant so sinnvoll ist – auch wenn das funktionieren ja gut klappt.
Und ich weiß dass ich da auch grad nicht genauer hinschauen will, weil dahinter noch mehr ist – und ich mit dem was jetzt da ist schon mehr als genug zu tun habe.
Ich bin müde – und ich bin an einem Punkt, an dem der Thera übernehmen muss (zu schauen und zu entscheiden wie wir jetzt weitermachen) – was nur geht, weil ich ihm vertraue.
In mir drin bin ich heut weinerlich – ich weiß nicht ob traurig oder überfordert oder was auch immer – aber nah am Wasser gebaut. Auch wenn die Tränen die Augen gar nicht erreichen – bei weitem nicht. Es ist eher das Gefühl losheulen zu wollen.
Ich hoffe das gibt sich im Laufe des Tages – bisher wurde es jedenfalls stetig mehr – aber noch ist der Tag ja lang.