Montag

Termin beim Optiker war soweit ganz gut – leider können die alten Gläser nicht weiter verwendet werden, aber das dachte ich mir ja schon.

Fassung hatte ich ja eine, die nehmen wir auch, die Sehstärke hat sich auch verschlechtert und von daher wird es eben doch eine neue Brille. Allerdings erst im Februar, muss es dann halt vom Geburtstagsgeld bezahlen.

Mir fehlte noch Rotkohl, den hab ich auch mitgenommen und somit brauche ich theoretisch nur noch zu den Arzt- und Therapieterminen raus. Achja und Mittwoch noch Physio.

Die Stadt war aber so rappelvoll, dass ich froh war, dass der Optiker am Rand der Innenstadt liegt, so dass ich über kleine Gässchen ohne Geschäften den Leuten weitestgehend aus dem Weg gehen konnte.

Die Aussicht darauf mich zu verkriechen und keine Kontakte zu Menschen zu haben ist aktuell gar nicht so schlimm – eher im Gegenteil. Ich bin einfach ausgelaugt und kräftemäßig ziemlich am Ende.

Allerdings merke ich auch den inneren Druck und das Risiko, dass mir dann die Decke auf den Kopf fällt ist durchaus gegeben. Außerdem droht dann das Versumpfen und Verwahrlosen. Das ist grad eher eine Gratwanderung.

Naja – ich hab jetzt noch 3 oder 4 Betreuungstermine in der Wohnung vor Weihnachten (dann erst wieder im neuen Jahr), je 1x Physio, Thera und Endokrinologie und das wars dann.

Zu Weihnachten kommt dann der Nachbar zum Essen und das war es dann – dann gibts bis nach Neujahr keine Termine, kein „muss“, keine direkten Kontakte usw. Und ja – das erscheint mir im Moment als positiv und nötig.

 

 

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