dies und das

Ich schaffe es noch nicht wieder täglich zu schreiben. Dabei geht es langsam wieder besser und es gibt auch eine – wenn auch kleine – Hoffnung, was die Therapie angeht (noch Gerüchteküche).

Der Flummi brachte Würmer, Flöhe und Ohrmilben mit. Letzeres hab ich erst heute gesehen und so geht es nächste Woche zum Tierarzt – auch wenn gegen Flöhe und Würmer schon Behandlungen laufen.  Aber das wird mir dann zu – unübersichtlich und da soll dann lieber sie den Kleinen mal durchchecken. Vor allem weil ich auch nicht sicher sagen kann, ob da auch eine Ohrentzündung mit im Spiel ist oder nicht und er schon wieder eine Hechelkatze ist – aber auch bei ihm hab ich nicht das Gefühl es kommt vom Herz – wie beim Gnom auch schon.

Der wird natürlich mitbehandelt, da die zwei doch sehr engen Kontakt haben.

Nach zwei Tagen war die Zusammenführung zwischen dem Gnom und dem Flummi durch, seitdem sehe ich die beiden fast nur verknäult oder schlafend – letzerers getrennt, ersters sind permanentes toben und raufen und spielen, sobald einer der beiden die Augen offen hat.

Die Kleine Maus (meine Oma hier) fand das ganze weniger toll, zumal der Flummi ihr Knurren und Fauchen einfach ignorierte. Es dauerte noch zwei Tage bis der das wirklich ernst nahm und seitdem läuft es hier sehr entspannt. Noch bleibt die Kleine Maus etwas reserviert, aber ich denke, es wird nicht mehr lange dauern. Denn die Begrüssungen morgens sind schon direkt Nase an Nase und freundlich und der Flummi wird auch noch lernen nicht alles anzugreifen (spielerisch!) was sich bewegt. Die Kleine Maus ist da auch sehr direkt und hat mit Kitten da in der Regel keine Probleme.

Die Wurmkur nimmt er noch relativ problemlos, was aber daran liegt, dass ich ihn noch überraschen kann. Im Anschluss ist er dann erstmal sauer.

Und er liebt meine Haare – da wird dann getretelt und genuckelt und mit den arg spitzen Krallen beim Treteln gern mal das halbe Gesicht punktiert.

Auch wenn alles deutlich anders geplant war – es ist wieder so wie schon beim Gnom: er ist genau der Richtige für meine beiden und es läuft nach nur 4 Tagen Zusammenführung schon rund und er tut uns allen sichtlich gut. Vor allem für den Gnom ist er die beste Medizin – sie spielt wieder, ist wieder aktiv und neugierig und ich hab einfach meinen Gnom wieder. Ihr hat der Tod vom Wirbelwind wirklich sehr zugesetzt.

Der Name steht jetzt auch fest: Don Caos – unser Herr Chaos.

Sonst so: es gehen wieder Kleinigkeiten – mir einen Salat machen oder was kleines Kochen oder ähnliches. Körperlich geht es nicht so gut – in Krisen geht meist das Gewicht hoch und das kann ich mir einfach nicht mehr leisten. Nur noch wenige Schritte laufen, nur sehr kurz stehen usw – weil die Schmerzen sonst so massiv werden, dass nichts mehr geht. Die Luft wird natürlich auch nicht besser dadurch.

Also läuft iweder ein gewissens Bewegungsprogramm, damit sich das wieder etwas einspielt. Auch das geht langsam wieder.

Trotzdem ist es immer noch ein arg niedriges Niveau – dauerdissoziiert und halt ständig nur ablenken, nicht denken, nicht fühlen – nicht sein. Aber immerhin geht das wieder.

 

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