Sonntag

Heute ist kein guter Tag.

Die finanzielle Situation, die Betreuungssituation und die Unklarheit, wer denn jetzt diese Woche überhaupt kommt und ob wir in die Wohnung wieder Grund kriegen, die Ungewissheit, wer den jetzt als gesetzlicher Betreuer zuständig ist bzw ab wann die Neue nun wirklich zuständig ist, Unsicherheiten was den regulären Betreuer angehen, ob das wohl klappen wird?

Dazu noch Sorge um den Bonsai-Tiger, grad sehr viel alter Mist (Flashbacks und Co), neuer Ämterkram (MRT Begleitung), total überfordert von der Wohnungssituation usw usf.

So sehr hoffen, dass J. wieder fit ist und die Wohnungstermine nächste Woche machen kann, weil es mit der  Vertretung so viel mehr Stress ist. Und so viel mehr Druck machen würde. Druck, der leider eh grad im Überfluss da ist.

So viel innerer Druck, dass ich Cutter und Co mal lieber meide grad.

Ein sicheres Zeichen für alles total zuviel und hoffnungslos überfordert. Da merke ich dann auch die fehlende Möglichkeit damit in die Therapie zu gehen – es da anzu- und besprechen können. Was natürlich auch das Thema wieder hochkocht.

Wer die nächste Woche kommt, sollte sich morgen klären, beim Finanziellen ist hoffentlich auch morgen mehr Klarheit und vielleicht sogar eine Lösung da.

Hauptsächlich ist natürlich wieder die Wohnung das, was mich am meisten aushebelt.

Nun denn – es ist wie es ist, das was ich tun kann, hab ich getan, der Rest: ein Schritt nach dem anderen.

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