Wochenende

Jeden Tag wird es ein bisschen besser. Das lässt dann auch schlechte Momente deutlich besser aushalten.

Aus alten Kissenbezügen hab ich Masken genäht. Viele. Sie sind nicht hübsch oder verrückt (ich mag sie ja etwas verrückt), aber sie sind alle ohne Gummi, sondern mit Bändern – irgendwie finde ich die angenehmer. Außerdem hasse ich es, wenn sie nassgeschwitzt sind und da das bei dem Wetter sehr schnell passiert, brauchte ich auch noch einige.

Der Rest war dann – Beschäftigungstherapie.

In Gedanken bin ich viel bei MissMutig. Ich wünsche ihr so sehr, dass endlich mal Ruhe einkehrt und nicht immer – von außen – neues dazu kommt.

Ich würde ihr so gern helfen – aber da ist nichts, was ich tun kann – nur da sein – und das bin ich sowieso.

Ansonsten: ich näher mich mir wieder mehr an, was gut ist. Leider macht das auch mehr Angst vor morgen.

Mein Tag-/Nachtrhythmus ist seit ein paar Tagen völlig durcheinander. Vor eins kann ich nicht schlafen, aufstehen dann um zehn oder so – irgendwie wirft das alles durcheinander.

Heute noch: duschen, Bonsai-Tiger versorgen, Bett und hoffentlich bald schlafen. Zur Abwechslung mal.

 

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