Dienstag

Neue Woche – quasi. Den Montag unterschlag ich jetzt einfach mal – der gehörte noch zum Wochenende.

Theratermin – war gut, trotz ein paar kritischer Situationen. Aber das zeigte im Endeffekt nur, dass der Thera weiß was er tut und es durchaus schaffen kann, mich da auch wieder raus zu holen. Da war ich mir ja nicht so sicher, weil wir so eine Situation noch nicht hatten.

Wir erhöhen erstmal die Frequenz, was bei mir erstmal Tränen auslöste. Vor Erleichterung. Das macht es sehr viel einfacher.

Kurz vorher gab es einen Anruf, eine  Vertretung für die Betreuung sei gefunden. Ich kenne den Herrn noch nicht – und bisher hat er sich noch bei mir gemeldet – was mich – nervös – macht. Immerhin ist morgen schon Mittwoch und wir wollen 2 lange Termine unterkriegen. Zusätzlich zu Physio morgen und Thera am Freitag.

Dass es jemand Fremdes ist, ist grad auch problematisch – hab ja eh schon Schwierigkeitne jemanden in die Wohnung zu lassen und nach der Erfahrung mit der letzten  Betreuung – naja – allein der Gedanke überfordert schon. Aber nun denn – immerhin gibt es eine Vertretung. Hoffentlich klappt das dann auch alles.

Bank und Rezept einsammeln hab ich dann auch auf dem Rückweg von der Thera geschafft.

Nachmittags musste ich mich dann erstmal hinlegen.

Ich bin total platt. Der Kopf schmerzt und ich frag mich manchmal, ob ich jemals wieder das Gefühl haben werde nicht müde zu sein – wach zu sein, munter.

Wird es irgendwann geben, aber im Moment erscheint das so unendlich weit weg und unvorstellbar.

Aber es ist ein Anfang – wir haben ein Hilfspaket geschnürt, dass hoffentlich trägt und der Rest wird sich finden. Ein Schritt nach dem anderen.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Erinnerungen, Fragen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.