dies und das

Mittwoch:

Tierklinik. Herzschall. Klinisch sieht es ein klein wenig besser aus, aber das Herz ist halt hinüber. Medis werden nochmal umgestellt, dann nochmal zur Tierärztin und dann kommt wahrscheinlich noch ein Medikament dazu. Nächster Schall in 3 Monaten.

Erschreckend fand ich den Satz: Es kann jederzeit vorbei sein, das Herz das Schlagen einstellen, ein Hund wäre mit diesem Herzen schon längst gestorben, aber Katzen können ja mit vielem recht lange klarkommen – daher kann von sofort zu Ende bis unbekannte Zeit alles sein. Quasi.

Ich weiß, dass es ihr nicht gut geht, dass das Herz massiv geschädigt ist. Aber wenn ich sie dann hier schnurrend liegend sehe oder wie sie den Angeln nachjagt – so lange sie für mich klar signalisiert wie gern sie lebt – werde ich alles tun, damit sie sich wohl fühlt und das weiter tun kann.

Das neue Medikament ist – teuer. Sehr. Aber immerhin über die Tierärztin zu bekommen. Und ich hoffe es hilft.

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Natürlich verstehe ich das zuhause bleiben wegen Corona. Hier sind mittlerweile alle Termine außer die mit dem Therapeuten gestrichen. Betreuung läuft auch – aber etwas eingeschränkt (allerdings eher, weil da die Kindbetreuung organisiert werden muss). Der Rest ist nun endgültig raus.

Morgen hol ich in der Buchbinderei noch etwas Material ab, ohne Kontakt zu Leuten.

Ich glaube für eine gewisse Zeit (2 Wochen oder so) ist es für mich auch gut machbar, danach könnte es – schwierig werden. Aber im Endeffekt muss ich halt einfach schauen und mach mir da noch keinen Kopf.

An Terminen sind dann ja nächste Woche Thera (sofern es da dann noch stattfindet, das ist aktuell unklar und für mich wäre da auch ein Telefontermin denkbar bzw würde ich als sinnvoll erachten, mal schauen ob sich das so regeln lässt) und Tierärztin.  Alles andere ist gestrichen.

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Heute das Türschutzgitter installiert – also im Schlafzimmer. Geplant um dort einen Bereich zu schaffen, in dem die Trulla dann nicht rumwuselt – für Katzenklo, und -Futter und Rückzugsmöglichkeit für die Bonsai-Tiger. Ist zwar noch unklar, ob sie dann überhaupt hier sein wird (auch da ist die Situation ja mehr als turbulent und – zuviel), aber so ist es wenigstens erledigt, denn früher oder später wird sie ja hoffentlich hier auch übernachten.

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In Gedanken sehr viel bei MissMutig und ihrer Familie. Wie viel kann ein Mensch ertragen? Wie lange werden sie noch durchhalten? Ich wünsche ganz viel Kraft und hoffe, dass sie da einigermaßen unbeschadet diese heftige Zeit überstehen.  Würde da so gern eingies abnehmen.

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Der Bruder wohnt ja im Hochrisikogebiet – es geht ihnen soweit gut und ich glaube, die wissen sich auch zu Hause zu beschäftigen. Außerdem sind sie vernünftig – und das beruhigt.

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Dafür Sorge um R. Die soll Ende des Monats aus der Reha entlassen werden und ich weiß nicht, wie das gehen soll. Sie ist Hochrisikopatientin und alt. Und frisch operiert. Und allein zu Hause.   Die Nachbarschaft ähnlich alt. Noch ist sie in der Reha und ich hoffe einfach, dass sie da nochmal verlängert/verlängern kann.

Zumal sie sich ja auch nur ungern helfen lässt.

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Donnerstag: kurz die Sachen in der leeren Buchbinderei abgeholt. Die wird wohl länger ausfallen.

Viel mehr wird heute nicht passieren.

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1 Antwort zu dies und das

  1. Ingrid/ile sagt:

    Liebe Ilana!
    Pass bitte auf Dich auf!!!
    Den Termin bei einer neuen Neurologin für Josef am letzten Dienstag haben wir wegen Corona abgesagt und nun einen neuen Mitte Mai vereinbart. Alles blöd, so zieht es sich wieder und wieder in die Länge, aber die Vernunft muss siegen!!
    Liebe Grüße Deine Ingrid

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