freitags-dies-und-das

Wohnungstermin war heute gut. Irgendwie machen wir es ja grad etwas anders – wir fangen mit einer Sache an, die wir sonst immer schieben (Kühlschrank, ein Regal oder ähnliches) und machen im Anschluss dann die üblichen Sachen – das klappt zur Zeit besser. Auch weil die 2 Stunden einfach weniger schlauchen.

Ob es allerdings auf Dauer funktioniert müssen wir sehen – weil wir ja Grund drin hatten und jetzt halt ein paar Sachen weggepackt sind, die weggeräumt werden müssen.

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Der kleine Gnom hat echt zugenommen – auch da wird jetzt das Futter endgültig auf einmal am Tag umgestellt. Und etwas mehr „Beschäftigungsprogramm“ absolviert – also mehr toben und laufen usw. Alles noch kein Problem, da sie ja eh noch wächst, sie hat halt ein deutliches Bäuchlein entwickelt (und frisst ja auch wirklich deutlich mehr als die Großen) und ich hab in letzter Zeit auch weniger mit ihr gespielt (also gespielt schon, aber wenig Bewegungsspiele, bei denen sie dann auch etwas rumdüsen kann).  Man merkt jetzt halt so die ersten Änderungen nach der Kastration, die sich ja bei reinen Wohnungskatzen häufiger zeigen.  Nichts Schlimmes und in relativ kurzer Zeit wieder änderbar.

Werde auch nicht weniger füttern, sondern halt nur noch einmal am Tag und sie mehr durch die Wohnung jagen. Das wird ihr sicher mehr Spaß als mir machen, schadet mir aber auch nicht.

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Von der Tierklinik eine Antwort bekommen, sie lassen sich ausnahmsweise auf eine Ratenzahlung ein (wobei bis spätestens Ende April alles bezahlt und die erste Rate in bar dabei sein muss) – das erleichtert es mir sehr.

Termin ist jetzt nächsten Freitag. Noch weiß ich nicht wie ich es mache, aber MissMutig wollte zur Not einspringen und es erstmal auslegen.

Am Wochenende muss ich also einen genauen Finanzplan bis Mai erstellen. Das ist wegen der diesmal vermutlich deutlich anders ausfallenden Nebenkostenabrechnung (leider nicht zu meinen Gunsten) halt etwas schwierig.  Im Mai kommt ja die Extrazahlung der österr. Rente, damit ist es auch machbar – muss halt nur schauen wie es bis dahin enau regel. Es wird schon werden.

Wichtiger ist mir, dass der Schall gemacht werden kann und hoffentlich kein schlechtes Ergebnis bringt.

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R. hat endlich für ihren Lebensgefährten einen Pflegeheimplatz bekommen – ab 10. Februar.  Mehr als dringend nötig, da sie selbst dringend operiert werden muss und wir haben wirklich lange gebraucht, bis sie da auch mal an sich denkt. Mittlerweile braucht sie für beide Knie eine Prothese. Die Nachwirkungen vom Brustkrebs machen ihr auch immer noch sehr zu schaffen.

Umso wütender macht mich, dass da „Verwandtschaft“ (die sich sonst nicht kümmert – also gar nicht!) jetzt mosert, weil das ja teuer wird und überhaupt.

Für die war R. halt eine billige Pflegeperson, damit ja genug Erbe überbleibt und man selbst nichts tun/zahlen muss.

Es macht mich so sauer, weil es für sie eh schon so schwer ist ihn wegzugeben. Er sieht das realtiv gelassen, auch weil er natürlich sehr zu schätzen weiß, was sie macht und gemacht hat und sieht, dass sie damit ihre eigene Gesundheit ruiniert.

Für  beide ist das ein riesengroßer Schritt, der beiden schwer fällt, aber auch beide wissen, dass es das Richtige ist. Da brauchen sie nicht auch noch  Vorwürfe in voller Breitseite.

Auslöser für die Vorwürfe ist hauptsächlich, weil der Platz nicht im günstigsten Pflegeheim ist – der Grund dafür: es gibt keinen!  Über ein Jahr hat sie gesucht, jede Woche mehrfach alle Heime angerufen usw. Es ist auch nicht ihr „Wunschheim“ – aber halt das, das ok ist und jetzt Platz hat. Auf dem günstigeren „Wunschheim“ bleibt er auch auf der Warteliste.

Aber es geht halt darum JETZT einen Platz zu haben, damit sie endlich ihre Op machen und vor allem mal etwas erholen kann. Sie hat im letzten halben Jahr so extrem abgebaut – die Grenze war schon weit vor einem Jahr erreicht.

Insofern bin ich froh, dass sie jetzt einen Platz haben, mit denen die beiden auch zufrieden sind. Es wird auch so schwer genug für die beiden und ich wünschte, ich könnte sie da mehr unterstützen. Vor allem für R. bin ich froh und hoffe, dass sie sich dann wieder etwas erholen kann.

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Neuen Sattel montiert – also auf der Sitzstange – die muss ich dann noch aufs Rad packen. Ich freu mich schon drauf den neuen Sattel nächste Woche auszuprobieren.

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Heute nicht mehr viel – noch etwas lesen im vorgewärmten  Bett. Morgen treffe ich mich mit K.  Ansonsten ist am WE nichts geplant und ich glaub das ist ganz gut so.

 

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