es schwurbbelt

In mir schwurbbelt es gewaltig. Die Sorgen um den Wirbelwind (die sich abends dann gern mal zur Panik steigern, wenn ich sehe, dass sie die Grenze zwischen „halt schnell atmen“ und „leider doch pumpen müssen“ überschreitet und ich in dem Moment schlicht nichts tun kann), die unsichere Therapiesituation, das innere Chaos, dass mir immer wieder den Schlaf raubt, der Laptop, der einfach nicht mehr so nutzbar ist, was mich sehr einschränkt usw usf.

Ja – ich hab den kleinen TV als Display-Ersatz – aber da ist alles unscharf und ich bekomme beim Lesen Kopfschmerzen. Und die Nächte – naja – ich bin wieder an dem Punkt, an dem ich froh bin, wenn es „nur“ Flashbacks sind – weil die krieg ich wenigstens auch in den Griff.

Ein nahendes, sehr schwieriges Datum – tut grad sein übriges.

Das Finanzielle – klar werde ich das hinkriegen – hab ich bisher immer. Es geht halt um ein paar Monate. Manchmal ist es halt einfach nur nervig und frustrierend – und wenn größere Ausgaben anstehen, wenn es eh schon noch eng ist (und das „ab da wird es dann wieder normal“ sich dadurch immer und immer weiter nach hinten verschiebt) – wird es halt auch zur „Sorge“ – auch wenn ich es im Laufe der Zeit gelöst kriege.

Wenns um mich geht – ist das eine Sache, wenns um meine Bonsai-Tiger geht, mach ich mir einfach immer mehr Sorgen. Weil halt jemand anderer mit darunter leiden muss und wenn die leiden – leide ich eh immer mit. EHier drohe ich dann auch in eine Negativspirale zu rutschen („kriegst eh nichts hin, andere müssen wegen dir leiden“ ….).

Das ist mir bewusst und ich arbeite dran – es dauert einfach etwas, bis ich das dann für so klären und dann auch annehmen kann. Und bis dahin nimt es dann leider einen größeren Teil des „Sorgen machens“ ein.

Ich war beim Rad, schaffte es nicht den Satten zu wechseln (hatte das richtige Werkzeug nicht bei), fuhr dann zum Termin, dann zur Physio und merkte: ja es fehlt schon, aber es kostet grad auch echt viel Kraft – psychisch. Im Park war es ok, aber auf der Straße strengt es mich zur Zeit unglaublich an und lange ist da vermutlich dann nicht möglich, weil ich die Konzentration nicht aufrecht erhalten kann, die für eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr nötig ist.

Von daher bin ich im Anschluss dann auch nicht groß gefahren, sondern hab das Rad abgestellt, Sattel samt Sattelstange eingepackt und bin nach Hause gefahren.

Das mit dem langsam anfangen war also schon richtig.

Zuhause fand sich ein Umschlag im Briefkasten (und später eine Mail, die das angekündigt hat, hatte ich halt erst später gelesen) und darin war eins  der one-color-Büchern.

Liebe K., es ist angekommen – und ehrlichgesagt kam es zum perfekten Zeitpunkt – es hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und kam mir als Skill heute dann auch sehr gelegen. Danke dir!

Heute nicht mehr viel – bisschen fernsehen, viel Bonsai-Tiger-Kuschel, da ich erst um drei oder so gegessen habe, wird es heute nur noch ein Joghurt oder Pudding geben oder so.

 

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to es schwurbbelt

  1. Gabriele Fuchs sagt:

    Liebe Ilana, ich lese bei Dir seit einiger Zeit regelmässig … vieles ist mir auch nicht neu,
    aber bei Katzen gibt es noch den Extraschub … ich habe im Vorjahr 2 verloren … dass hat mich im wahrsten Sinne „umgehauen“, bitte um Deine Daten für eine „Bonsaispende“,

    danke und allerbeste Gruesse aus NÖ,
    Gabriele

Kommentare sind geschlossen.