Dienstag

Tja – Buchbinderei fällt weiter aus. Donnerstag wird aber vertreten.

Ich hab Schwierigkeiten wieder mit dem Crosstrainer anzufangen. Das ist neu für mich. Und eigentlich hab ich durchaus auch Lust drauf, nur dann wenn ich es machen will – blockiert irgendwas.

Meine Vermutung war das Chaos. Da ich ja keine Waschmaschine hab, sammel ich ja und die steht da in der Ecke. Da Waschen eigentlich anstehen würde (Gott sei Dank war ja Wechsel von Sommer- auf Winterklamotten, sonst hätte ich keine mehr), ist das grad auch nich wenig. Außerdem stehen da auch die Pfandflaschen und ein Karton. Halt bisschen zugebaut, weil ich im Sommer ihn kaum nutze – da kann ich das ja über Rad/Gehen draußen alles regeln.

Da aber Rad aktuell nur noch einmal die Woche ist (und da meist auch eher kürzer), brauch ich den Crosstrainer wieder dringend.

Also ging es heute darum da mal etwas mehr Ordnung zu schaffen. Außerdem wollte ich endlich mal den TV dort aufstellen. Der war ein Flohmarktfund für 5 Euro und sollte das Tablet ersetzen, mit dem ich früher auf dem Crosstrainer geschaut hat. Das gibt es ja leider nicht mehr.

Lesen geht nicht immer am Crosstrainer, Hörbuch ging da irgendwie nie richtig

Wenn wir also eh grad in der Ecke werkeln, wollten wir den endlich mal anbringen. Im Endeffekt scheitert das jetzt an einem fehlenden Kabel und musste  verschoben werden.

Aber der Crosstrainer ist wieder frei und die Ecke ist auch wieder soweit gut. Die Wäsche werde ich demnächst in die Garage packen, denn in den nächsten Wochen komme ich eh nicht in den Waschsalon. Dann ist die Ecke auch wieder „frei“.

Wenn ich nicht so fit bin (psychisch) machen Sachen, die rumstehen – Druck. Es löst irgendwas aus und dann kippt es schnell.

Aber ich will und muss das mit dem Crosstrainer wieder auf die Reihe kriegen – wegen Körper UND Psyche, denn ich glaube, dass das weniger bewegen sich auch auf die Psyche auswirkt.

Der kleine Gnom kommt ja immer am frühen Abend dann zum Kuscheln an. Das mag ich sehr und ich merke, dass ich da schon deutlich ruhiger dann mein Abendritual starte, weil halt vorher schon eine einigermaßen Ruhephase da ist.  Manchmal gesellt sich eine der anderen beiden noch dazu – das ist dann für mich was besonderes.

So sehr der kleine Gnom grad den großen Macker markiert (Pubertät de luxe – ist halt ein Energiebündel ohne Ende), so sehr merke ich jeden Tag, wie gut sie hier allen tut. Die beiden großen sind munterer, agiler, wieder viel neugieriger und wacher und ich genieße die Extra-Kuscheleinheiten sehr.

Das Klickern ist mittlerweile in einigermaßen kontrollierten Bahnen. Wobei da der Wirbelwind und der kleine Gnom da sehr ums Futter konkurrieren. Vor allem der Wirbelwind ist da eher der Meinung ihr stehe alles an den Leckerlies zu – natürlich ohne etwas dafür tun zu müssen – das macht ja schon der kleine Gnom.

Zu sehen, wie gut die Kleine uns allen tut, wie sehr sich bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, beruhigt das manchmal aufkommene schlechte Gewissen oder Zweifel  – weil ich es finanziell natürlich schon deutlich merke und natürlich vor allem der Wirbelwind schon manchmal auch etwas leidet (weil sie den Gnom einfach nicht in ihre Schranken weisst – was die natürlich dann erst recht dazu reizt noch eine Schippe drauf zu legen – bei der Kleinen Maus sind da die Grenzen klar und es gibt diese Probleme auch nicht).

Ich bin froh, dass ich die drei habe!

 

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