Freitag

Im Moment dreh ich ja an einigen Stellschrauben, daher kann ich nicht genau sagen, was davon jetzt wirklich greift. Aber es wird – langsam – besser.

Und da ein paar Stellschräubchen noch gar nicht gedreht wurden, kann ich die wenigstens ausschliessen.

Im Endeffekt ist es mir aber wirklich wurscht warum – Hauptsache es bewegt sich was in die richtige Richtung. Vermutlich ist es eh ein Zusammenspiel und sicher auch das Gefühl was tun zu können, also auch aktiv was machen zu können.

Die einzelnen Schräubchen sind:

– Anpassen der Dosierung des homöopathischen Mittels – seit Wochenende und ja ich weiß – bitte keine Diskussionen dazu
– vorübergehende Erhöhung des Hydrocortisons (seit Mittwoch, erstmal für eine Woche und dann neu entscheiden)
– Weglassen des Radfahrens zu Terminen (da das ja immer in Kombination mit Terminen und das Fahren im Straßenverkehr für mich psychisch immer noch sehr sehr anstrengend und als zweiten Punkt brauch ich dann morgens keinen Wecker, weil ich ja erst eine Stunde später los muss und bis dahin wahrscheinlich eh wach bin) – seit Donnerstag
– bewusstes Nehmen von Auszeiten (auch bei Terminen!) – ab sofort
– regelmäßige Termine und diese auch wahrnehmen – ab sofort
– Reduzierung des einen Medikamentes (das nehme ich abends, es macht etwas müde, stabilisiert aber auch die Stimmung – ab Montag, weil ich das erst besorgen muss)
– wenn bis nächste Woche nicht eine deutliche Besserung, Erhöhung des Antidepressivum
– Angsttraining auf „erhalten“ runterfahren.

dazu natürlich strukturierter Alltag, regelmäßige Essens- und Schlafenszeiten, auf ausreichend Bewegung/Beschäftigung achten, Skills einsetzen, mir mehrfach täglich mach-/schaffbare  Ziele setzen und halt – dranbleiben.

Auch dazu kommt, dass ich seit Mittwoch grad wieder das zusätzliche Schmerz-/Entzündungsmittel für 10 Tage nehme, dass ja aktuell wegen Entzündungen in Schulter/Achillessehne und Co alles paar Wochen für 10 Tage nehmen soll (weil täglich in der aktuellen Medikombi etwas problematisch wäre, ist das halt der vereinbarte Kompromis, für mich vollkommen ok so).

Es tut sich was. Das Cortison merke ich auch schon deutlich, den Rest wird die Zeit zeigen.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu