Mittwoch

Es fällt mir schwer mir ein- und vor allem zuzugestehen, dass grad mal wieder weniger geht.

Heute Vormittag war nach dem Duschen (was heute in massiven Flashbacks und Körpererinnerungen endete – das tut es ja meistens, aber heute war das sehr intensiv und langwierig und schwierig, da wieder rauszukommen) klar: der heutige Plan geht so nicht.

Also bin ich zur Physio und hab auch im Anschluss noch mit dem Betreuer einen kleinen Einkauf gemacht (der leider auch eskalierte, was im Nachhinein eigentlich vorher klar sein hätte müssen), aber das Angsttraining danach dann abgesagt.

Eh schon so im Ausnahmezustand konnte das nur schiefgehen. Sah man ja auch schon am Einkauf.

Es ist wie es ist.

Das Problem ist im Moment wirklich die Grenze zu finden. Denn körperlich bin ich fit und das kann ich nun nicht mehr als Richtwert nutzen. Psychisch merke ich es halt meistens erst zu spät.

Ich glaube, dass ich mir Montag einfach zu viel zugemutet hab und das immer noch nachhängt.

Morgen ist jetzt frei, übermorgen steht ein sehr mühsamer Wohnungstermin an (weil Wohnzimmer ja immer noch im Chaos, da der Inhalt des Schrankes noch rumsteht und da die Kleine Maus seit Tagen Durchfall hat, will ich wirklich komplett mit dem Dampfreiniger durch bevor ich da was einräume – und weil das wohl falsch verstanden werden kann: klar wisch ich die Ungeschicke auch weg und desinfiziere ich hier – nur wenn ich den Dampfreiniger eh hochhole, möchte ich dann eben alles gleich mit machen – zusätzlich. Außerdem bleibt der dann oben, bis ich von der Tierärztin nächste Woche Entwarnung kriege – hoffentlich. Sollten es doch Giardien sein wird der Dampfreiniger halt wieder täglich eingesetzt werden, aber ich hoffe sehr, es ist irgendwas anderes).

Dafür eine mail bekommen, dass der Computer wieder geht – ich kann also nächste Woche dann endlich in der Buchbinderei mit dem Projetk weiter machen. Das freut mich.

Dann hatte ich mir ja am Montag leider meine Winterjacke (Skijacke) zerrissen (bin blöd an einem überstehenden Nagel hängen geblieben). Erst dachte ich, dass ich das vielleicht reparieren kann, aber da ist leider nichts mehr zu reparieren. Eine neue war aber jetzt auch nicht grad drin, zumal die in meiner Größe gut im dreistelligen Bereich sind.

Das hatte mir die letzten Tage dann doch ziemlich Kopfzerbrechen bereitet.

Dafür jetzt eine Lösung gefunden und auch alles dafür geklärt. Ich bin erleichtert, weil der Winter ja erst noch kommt. Trotzdem ärgere ich mich total über mich – weil es einfach so – blöd war. Wegen so einem sch…. Nagel.  Für eine gebrauchte wird es reichen und damit sollte ich über den Winter kommen und für nächstes Jahr will ich versuchen eine zweite zusammen zu sparen, denn den Schreck der letzten Tage brauch ich echt nicht nochmal.

Außerdem schadet eine zweite nicht – braucht ja nur mal eine wirklich nass zu werden und nicht rechtzeitig zu trocknen oder so.

Heute nicht mehr viel: noch ein bisschen fern sehen und dann im vorgewärmten Bett gemütlich schlafen (und weil ich heute erstes Mal Joghurt mit Zeitschaltuhr mache: hoffen, dass die wirklich funktioniert und nicht mein Joghurtbereiter die halte Nacht Für Elise tudelt)

 

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