es wird – langsam

Die Auszeit in den letzten Tagen war gut. Notwendig.

Auch wenn sie eher dadurch entstand, dass ich mich in anderen Aufgaben verlor (was gut war!).

Da ja nun Musik und Hörbücher bei mir schon sortiert und benannt waren, hab ich entschieden mich endlich mal den IV-Rechnern für Pokemon zu widmen.

Und ja – es dauert zwei Tage, wenn man dann jedes einzelne Pokemon bewerten und entsprechend umbenennen will.

Dabei festgestellt, dass ich echt viele Schrott-Pokemon hab und nur wenig gute.

Ansonsten Bonsai-Tiger bespielt, gemerkt dass es wohl kühler wird, weil plötzlich wollen die mehr kuscheln und der kleine Gnom schläft unter der Decke auf meinem Bauch usw, versucht das Wohnzimmer umzustellen (ohne wirklichen Erfolg, nach zwei Stunden hab ich dann doch wieder alles dahin gestellt, wo es vorher war, nur den neuen Schaukelstuhl in eine andere Richtung ausgerichtet), mich auf die Suche nach einem anständigen Mülleimer gemacht (wie schwer ist es denn bitte einen gescheiten, bezahlbaren Mülleimer zu finden?), nebenher viel Groß gegen Klein und ähnliches geschaut und heute startete ich dann wieder mit Buchbinderei.

Das ist zur Zeit blöd, weil einfach nur so kurz, dass man nichts in der Zeit schafft, aber nun denn – ist halt grad so.

Vom Betreuer eingesammelt worden zum Wohnungstermin, der jetzt wieder dienstags sein soll. Da wir erst Freitag gemacht haben, stand nicht so viel an und so ist grad mal alles gemacht.

Gleich gehts noch unter die Dusche und dann gibts noch ein Süppchen. Morgen geht es mit dem kleinen Gnom zum  Tierarzt, die zweite Impfung abholen und besprechen, wann die Kastration gemacht werden kann (zum ersten Mal gibts kein Problem mit „die ist noch zu leicht, lass uns noch etwas warten“ weil das wohl mit der Dosierung der Narkose dann einfacher/sicherer/was auch immer ist).

Ich komm wieder im Alltag an. Immer noch recht weit weg von mir, aber nicht mehr so losgelöst von Zeit und Raum. Sozusagen das Fassungslose wird langsam etwas fassbarer. Der erste Schritt, der nötig ist um irgendwann mal wieder sein zu können.

Es wird langsam.

 

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