Marillenknödel

Heute Marillenknödel gemacht, auf die ich mich schon seit 2 Wochen freue. Bei mir nur mit Quarkteig richtig.

Gestern dafür den Quark vorbereitet. Ich mach immer knapp 3fache Menge (1500 nicht entwässerten Quark – sind dann zwischen 1000 und max 1200 g entwässerten), das sind dann ca 25-30 Knödel, die ich portionsweise einfriere.

500 g entwässerter Topfen (= Quark) (am Vortag vorbereiten!)
100g Butter
2        Eier
250g Mehl
ca 8-10 entkernte Marillen oder Zwetschgen

Am Vortag den Topfen  in einem Küchentuch in ein Sieb legen und möglichst viel Wasser rauspressen. Ich packe den Topfen in ein Küchentuch, dass ich oben eindrehe, das zusammen in ein Sieb. Immer wieder mal pressen und oben nachdrehen um den Druck zu erhöhen.

Nach 24 Stunden sollten von  mind 100g Wasser rausgepresst sein, so dass noch maximal 400g Quark über bleiben – je weniger, desto besser. Die oben genannten 500 g Quark beziehen sich auf den entwässerten Quark.

Nur mit entwässerten Quark wird der Teig schön geschmeidig und klebt dann dennoch nicht groß an den Händen. Das ist Wichtig, damit die Knödel beim Kochen dann nicht auseinanderfallen oder sich an einer Stelle lösen. Je weniger Wasser noch im Quark, desto besser.

Alle Zutaten zimmerwarm zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (am Ende mit den Händen).

Marillen entkernen (ich mach das auch am Vortag und friere die entkernten Früchte ein – mit den gefrorenen lassen sich die Knödel besser formen). Bei sauren Früchten kann ein Stück Kandis- oder Würfelzucker statt des Kerns in die Mitte gepackt werden – ich lass das in der Regel weg.

Etwas Teig (Teigmenge entspricht in etwa der Größe einer Marille) in der Hand flach drücken, die Marille in die Mitte und mit dem Teig umschließen. Wenn man die Knödel einfrieren will dann nochma mit bemehlten Händen in den Händen rollen.

Wer die Knödel dann erst auf einem Brett oder auf Alufolie nebeneinander gelegt in der Tiefkühle anfrieren lässt, kann sie dann in Beutel packen und dennoch einzeln entnehmen.

Frische Knödel werden 10-15 Min in reichlich wallendem (nicht kochendem), leicht gesalzenem Wasser gekocht, Gefrorene brauchen ca 20-25 Min (je nach Größe). Sie sind fertig, wenn sie einige Minuten an der Oberfläche schwimmen. Lieber ein bisschen zu lang als zu kurz kochen.

Paralell in einer Pfanne Brösel mit Butter anrösten, wenn leicht gebräucht kommt Zucker dazu (Zucker nehme ich je nach Art der Früchte: bei süßeren wenig, bei sauren mehr) und gut mit den heißen Butterbrösel vermengen. Drauf achten, dass sie dabei nicht zu dunkel werden.

Die gekochten Knödel werden in den Bröseln gewälzt und dann auf einem Bröselbett serviert (je nach Geschmack – ich nehm immer gern mehr Brösel).

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1 Response to Marillenknödel

  1. Neli sagt:

    Liebe Ilana, das Rezept hört sich gut an. Genau das Richtige für meine Leckermäuler.

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