dies und das

Gestern viel an M. gedacht.

Aber auch an A., die ebenfalls an einem 9. Februar starb. Sie war die leibliche Mutter meiner Pflegeschwester D. und auch sie durfte ich die letzte Zeit begleiten, auch wenn ich zum Sterbezeitpunkt dann leider nicht da war.

So viele Geschichten, die ich mit den beiden verbinde und an die ich gerne denke.

Aber auch viele Gedanken um D – wie es ihr heute wohl geht? Ich hoffe so sehr, dass es ihr gut geht, dass sie mit ihrem Leben zufrieden ist. Dass sie überhaupt noch lebt. Nicht nur irgendwie, sondern dass sie glücklich ist.

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Als ich merkte, dass es – schwierig – wird, versucht einen Stopp zu setzen.

Also hab ich mich um meine Geburtstagstorte gekümmert. Ich kann nicht wirklich backen und ich mag es auch nicht. Aber ich liebe Sarah-Bernard-Torte und hab mir ja schon letztes Jahr selbst eine  geschenkt – und backen lassen.

Das wollte ich auch dieses Jahr wieder und so hab ich alles organisiert und mit der Bäckerin geklärt. Ja, ich freu mich drauf.  Morgen  bring ich ihr die Tortenform vorbei.

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Das hat sich geändet in den letzten Jahren. Früher hab ich meinen Geburtstag gehasst, ihn nicht gefeiert, mich eher verkrochen und drum gebetet, dass mich bloss keiner drauf anspricht.

Ich mag immer noch keine große Feier oder so – aber ich gönne mir dann was.

Vielleicht liegt es auch daran – ich konnte mir früher nichts gönnen. Auch heute fällt das phasenweise noch schwer.

Heute kann ich das. Wenn ich stabil bin sogar gut – wenn ich nicht so stabil bin, fällt es schwerer. Doch zur Zeit bin ich stabil, geht es mir psychisch ziemlich gut.

So wirklich geplant ist noch nichts – weil bei mir noch unklar ist, wie der Tag sein wird (Mittwoch ist ja mein „voller“ Tag) und auch MissMutig ist die nächsten Wochen extrem eingespannt, aber ich bin sicher, dass wir ein Treffen auch kurzfristig noch organisiert bekommen.

Meist gehe ich mit engen Freunden ja essen, aber das fällt dieses Jahr aus. Zum einen zeitlich, zum anderen hatte ich mit Radzubehör, Parkgarage und Co quasi das Geburtstagsgeld schon fest verplant/ausgegeben. Zumal mir vermutlich ein weiterer Monat Parkgarage bevorsteht.

Ist aber auch ok so – die Möglichkeit Rad zu fahren macht das alle mal wett und ist es mir auch wert. Zumal diese Möglichkeit auch als großes Geschenk empfinde.

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Die Ruhe die letzten  zwei Tage war gut und notwendig, aber ich freu mich drauf, dass ich morgen wieder mit dem Rad fahren kann.

Allerdings wollte ich mittags dann auch eineinhalb Stunden fahren (Zeit bis ich vom Betreuer eingesammelt werde) und ich bin noch nicht so sicher, ob das wettertechnisch (Regen-/Schneefall) dann wirklich noch Spaß macht – aber das entscheide ich dann morgen. Die kleinen Runden (je ca 10 min) vor und nach dem Termin fahr ich auf jeden Fall. Diese hatte ich mir ja zu jedem Termin vorgenommen und das zieh ich auch durch, solange kein Eis/Schnee auf der Fahrbahn liegt.

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Heute nur noch Dusche und dann ab ins in der Zwischenzeit vorgewärmte Bett. Und vielleicht noch ein Süppchen, zumal ich morgen ja früher los muss und daher wohl nicht frühstücken kann (morgens ist das immer so eine Sache mit was runterkriegen), aber auch erst relativ spät wieder nach Hause komme (zum was mitnehmen ist es dann aber auch wieder früh, ein Apfel oder Banane sollte reichen).  Mal schauen.

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