Thera heute

Unser vorletzter Termin. Nicht so intensiv wie die letzten, aber trotzdem noch ein gutes arbeiten.

Schade, dass das jetzt wieder klappt, aber all die Wochen im letzten Jahr leider nicht.

Es ging um Anteile um ein „Miteinander“ und die unterschiedlichen Definitionen von „Kontrolle“, da finden sie nämlich nicht eine einheitliche.

Aber auch darum, dass Gefühle nicht gehen, dass sie ok sind, solange sie unter Kontrolle sind, aber Tränen da schon grenzwertig sind – und ein Schluchzer als Zeichen gilt, dass die Kontrolle verloren geht und daher auch nicht sein darf.

Dass wegen der unterschiedichen Definitionen dann halt die erste gilt, die Unsicherheit signalisiert – als Grenze gilt.

Aber mir ist noch was aufgefallen heute – und ich frag mich grad, ob ich das immer mache.

Dieses „klein“ reden, das „so schlimm war es jetzt auch nicht“ usw – egal was war – dass da immer noch so viel Irritation ist, wenn er das sagt (und ich mein jetzt nicht mal konkret benennt, sondern ganz allgemein sagt, dass etwas ja aufgrund meiner Vergangenheit nicht verwunderlich wäre).

Das kenn ich, wenn was klar benannt wird – aber ich frag mich grad, ob ich das immer mache – dieses klein reden, das immer noch so irritiert sein bei sowas.

Und ob die daher kommt, dass ich es immer noch wegschiebe (auf Gefühlsebene) oder ob es eher daher kommt, dass das jemand sieht/sagt/glaubt?

Oder wie bei so vielem: es dadurch irgendwie erst „wahr“ wird oder eine Art „Zugeständnis“ ist oder so – kann es grad nicht wirklich formulieren.

Das war mir nie so bewusst. Und es irritiert mich grad.

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