dies und das

Immer noch zwangsläufig viel Ruhe.

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Nochmal am Rad geschraubt und jetzt ist diese Zusatzstange auch fest.

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Entschieden, dass ich das Rad jetzt doch für ein paar Monate in der Stadt abstelle – zur Not halt doch für viel zu viel Geld im Parkhaus (dann allerdings erst Ende Februar, vorher kann ich mir das nämlich nicht leisten. Ist halt doch ein knapp 3stelliger Betrag für 6 Monate).

Der Grund: ich hab total Lust Rad zu fahren – selbst  bei diesem Wetter. Aber ich hab auch Angst, weil eben die letzten Meter (genaugenommen ca 3 Kilometer) eben bis auf wenige Meter NUR bergauf sind.

Die Angst, dass die fehlende Fitness mir das irgendwann kaputt macht – eben WEIL grade zum Schluss dann noch sehr sehr angstrengend. Aktuell kann ich meinen Fitnesszustand auch überhaupt nicht einschätzen und ich denke auch, selbst wenn ich nur hier die Straßen lang fahre – ist ausschließlich sehr steil auf und ab nicht sinnvoll um da wirklich was zu reissen.

Dazu kommt dass es halt schmaler ist als das andere, das bedeutet, dass ich da auch gern erst etwas mehr Sicherheit in Kurvenlage hätte und die nicht bei steil bergab/-auf  (und dann auch gleich immer 90 Grad Kurven) antesten möchte.

Sehr viel sinnvoller wäre, es eben in der Nähe der Klinik stehen zu haben und somit nach den Terminen dort so langsam einen Trainingszustand aufzubauen, mit dem dann das nach Hause fahren auch wirklich ohne Probleme geht.

Da wo ich das alte stehen hatte, geht nicht. Naja  – gehen würde es schon, aber das Risiko für Vandalismus und Diebstahl ist da viel zu hoch. Das war beim alten Rad anders.

Bei der Klinik selbst ist es aus den selben Gründen auch zu riskant. Die Suche nach einem privaten Stellplatz blieb bisher erfolglos.

Also nochmal abwarten wie es mit den Fahrtkosten weitergeht und wenn die gesichert sind, halt doch in den sauren Apfel beissen und Fahrradgarage.

Immer noch mit der Hoffnung, dass ich dann auch meine Termine selbstständiger wahrnehmen kann und nicht so sehr auf die Fahrtkostenübernahme angewiesen bin.

Nach wie vor glaube ich, dass das mit ein bisschen Übung/Training auch machbar sein sollte. Aber hat nicht von 0 auf 100.

Die Entscheidung fühlt sich richtig an. Trotzdem fällt es auch schwer – zum einen ist es viel Geld und zum anderen ist es dann halt wieder mit der Abhängigkeit verbunden, da erstmal hin zu kommen.

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Tja die Fahrtkostenübernahme. Die aktuelle gilt bis Ende Februar. Bedeutet, eigentlich müsste Anfang Januar die Verlängerung beantragt werden – 8 Wochen vorher. Nur dass der Ersatzthera, der das ja immer macht Urlaub hat. Ok – das macht er auch im Urlaub (was ich ihm wirklich sehr hoch anrechne!), aber er ist seit 2 Wochen krank.

Er hat eine Kollegin gebeten, das zu machen und theoretisch sollte alles letzte Woche raus gegangen sein. Praktisch weiß ich es nicht und merke, dass mir das sehr zu schaffen macht. Weil sowieso schon spät dran und überhaupt.

Außerdem wissen wir nicht, warum es diesmal nur bis Ende Februar übernommen wurde – bisher war es immer wenigstens Quartal (manchmal auch mehr). Das füttert natürlich wieder die Unsicherheit.

Dazu kommt, dass jeder Antrag diesbezüglich natürlich auch das in den Vordergrund rückt, was nicht geht.

Und für mich grad noch drängender macht, das mit dem Rad hin zu bekommen.

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Therapieende ist natürich auch Thema. Jetzt nicht, dass ich groß Angst davor hab, aber natürich schon wie das so werden wird. Für mich eine sehr große Änderung und natürlich auch die Überlegungen wie es weiter gehen wird bzw wann ich mich nach jemand anderen umsehe – zumal ja zu berücksichtigen ist, dass hier die Wartezeiten bei den guten bei ca 1 Jahr liegen – wobei die meisten nicht mal mehr Wartelisten machen.

Da spielt aktuell auch das Drängen des Ersatztheras eine Rolle, der ja dafür ist, dass ich mich da sofort umschaue. Ich bin da noch etwas skeptisch.

Pause will ich und ist glaub ich mal ganz gut. Mir ist auch klar, dass da noch das ein oder andere ist, was bearbeitet werden muss, weil ich das alleine nicht hinbekomme.

Und irgendwann wird es auch mit der Stabilität eng werden. Aber wann das ist – keine Ahnung. Das kann in wenigen Wochen oder mehreren Jahren so sein.

Vielleicht einfach drauf vertrauen, dass schon die richtigen Menschen zur richtigen Zeit meinen Weg kreuzen werden.  Erstmal möchte ich mich auf die therapiefreie Zeit einlassen.

Trotzdem – nachdem es jetzt grade wieder richtig gut läuft – ist da natürlich auch Traurigkeit mit bei, dass es nur noch  2 Termine geben wird.

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Das neue Medikament – es macht mich immer noch müde, aber dass ich seitdem keinerlei Magen-Darm-Probeme habe – das kann ich immer noch nicht wirklich fassen. Dabei achte ich aktuell nicht mal mehr so genau drauf was ich esse.

Auch sonst ist alles sehr viel stabiler. Selbst mit der körperlichen Überforderung diese Woche – gabs jetzt außer mehr Schmerzen – keine Probleme – und das ist sehr ungewöhnlich. Sebst das ist deutlich besser – was sonst länger dauert.

Noch hab ich so ein bisschen Angst, dass es halt einfach ne ungewöhnlich lange gute Phase ist – noch eine Woche abwarten – aber ich bin bisher wirklich sehr positiv überrascht.

Und sollte das anhalten – werde ich dann doch komplett umstellen. Die Ärztin wollte das ja eh, von daher sollte das kein Problem sein und sich auch telefonisch klären lassen.

Ich hab damit wirklich nicht gerechnet und kann es ja noch nicht wirklich glauben.

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Körperlich erhol ich mich grad schneller als erwartet – was aber auch zur Folge hat, dass ich mich ziemlich zurücknehmen muss, weil ich grad wieder sehr viel mehr machen möchte, als vermutlich gut ist. Vernünftig sein und so.

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Morgen dann wieder Start in eine realtiv normale Woche.

 

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