kaputt

Bin alle. Körperlich jenseits von gut und böse – schmerztechnisch.

Aber – wir haben den ganzen! Kleiderschrank geschafft. Inklusive mal die Garderobe ausmisten und dort nur das hinhängen, was ich aktuell auch anziehe an Jacken/Taschen.

Jetzt hab ich einen großen Korb mit kaputten Jerseyshirts/-hosen, bei denen ich dann das Entsorgen heute nicht mehr hinbekam (weil Stoff! Da kann ich ja noch Loops und Co draus machen oder Applikationen oder endich den Schnuffelteppich für die Bonsai-Tiger oder oder oder) – ich lass den Korb jetzt mal dort stehen und hoffe, dass er mich in wenigen Tagen so nervt, dass ich den Inhalt doch entsorge. Weil ich ja nicht wirklich nähen kann.

Vielleicht landet er auch in der Verschenkegruppe.

Und ja es war viel. Denn ich nutze eigentlich nur ein Drittel des Schrankes wirklich – der Rest war eher – Stauraum für Dinge, wobei die meisten da wohl nach dem Einzug gelandet sind und nie mehr gesehen/genutzt.

Bis vor zwei Jahren hatte ich im Prinzip 2 Hosen, 3-4 T-Shirts und 1-2 Langarmshirts für „draußen“. Draußen ist alles außerhalb der Wohnung – drinnen trage ich alte Sachen auf, bis sie mehr Löcher/Flecken als Stoff haben in etwa.

Für die Klinik hab ich dann schon aufgestockt und da ich ja das mit dem Waschsalon auch immer weiter rausgezögert hab und sich meine 2 Hosen auflösten, reichte das dann auch nicht mehr.

Dank Übergrößen-Flohmarkt-Gruppen bei Facebook konnte ich auch so nach und nach aufstocken und eben auch die doch schon sichtbar älteren Teile zu den „drinnen“-Sachen geben. Damit auch diese mal gemistet werden können.

Mir persönlich macht es nichts aus zu Hause mit Flecken/Löchern rum zu laufen – sieht ja keiner. Trotzdem wurde das dann mit der Zeit doch schon arg löcherig.

Übergröße ist halt immer noch teuer. Von daher bin ich sehr froh, dass ich da über diese Gruppen mittlerweile auch finanzierbare Klamotten bekommen konnte und die ganz schlimmen Sachen jetzt endlich auch entsorgen kann.

Ich bin wirklich froh, dass das endlich mal geschafft ist.

Und ehlichgesagt auch, dass die Dissoziation griff – denn sonst wäre das auch körperlich gar nicht möglich gewesen.

Dafür war der Absturz danach umso größer. Körperlich. Und der Körper holt sich jetzt zwangsläufig die nötige Ruhe. Inklusive ziemlichen (leider ja gerechtfertigten) Mosern.

Aber: immer noch keinerlei Magen-Darm-Probleme – und das ist tatsächlich grade unter den aktuellen Umständen sehr ungewöhnlich. Finde ich super!

Sonst heute früh noch den üblichen Arzttermin – den ich fast vergessen hätte. Gott sei Dank hat mich gestern mein Handy dran erinnert. Die Hälfte hab ich natürlich vergessen, aber passt schon.

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