Sonntag

Gestern fand ich einfach nicht in den Schlaf. Abends hab ich noch Ski Alpin geschaut und damit dann wieder den Tag-/Nacht-Rhythmus durcheinander gebracht.

Also war es weit nach Mitternacht und entsprechend spät stand ich dann heute auch erst auf.

Seit Donnerstag hab ich die abendliche Melatonin-Dosis reduziert, weil ich in letzter Zeit morgens kaum aus dem Bett kam. Das kenn ich von mir so nicht – normalerweise bin ich absoluter Morgenmensch.

Ich weiß auch, dass ich da etwas empfindlich reagiere. Laut meinem Arzt kann die Dosis, die ich nehme gar nicht bis morgens wirken, aber ich konnte da schon immer etwas steuern morgens eben eine Stunde länger oder kürzer zu schlafen.

Allerdings nahm ich die letzte Dosis jetzt schon ein Jahr (nur in Klinikzeiten hab ich sie erhöht), daher kam mir die Idee erst sehr spät. Immerhin – es funktioniert. Dosis halbiert (und jetzt wieder so wenig, dass laut Arzt gar nichts wirken kann – aber ohne kann ich nicht einschlafen, das merke ich halt doch deutlich) und morgens ist es wieder „normaler“ – immer noch recht spät für mich (halt 7/8, bin ja eher 5/6 gewohnt), aber das ist ok so jetzt.

Dafür schlaf ich noch unruhiger, aber so ist es für mich besser.

Dann kümmte ich mich heute um die Noten. Da musste noch das ein oder ander transponiert werden, bei anderen nochmal genauer schauen wie ich das spielen will (Akkorde anpassen/ändern) und vor allem eben eine einigermaßen sinnvolle Reihenfolge rein bringen.

Dabei ist zu beachten, dass wir vorher nicht einsingen können, also anfangs Lieder stehen sollten, die sich zum Einsingen eignen und auch gut bekannt sind, weil da ja immer noch etwas Nervosität dann ist. Dann so die ersten neuen und so langsam den Tonumfang steigern, vor allem Richtung Höhe und am besten auch noch so, dass die Lieder, die mit Kapotaster gespielt werden, nicht allzu verteilt sind, sondern nach Möglichkeit hintereinander.

Dann noch eine Reihenfolge, die einigermaßen interessant  und – soweit halt möglich – abwechslungsreich ist.

Außerdem musste ich mich um die Gitarre kümmern. Ich nutze ja – mit großer Begeisterung! – die NeckUp-Stütze. Gitarrengurte und andere Stützen gingen einfach zu sehr auf den Rücken. Mit dieser kann ich gut und trotzdem aufrecht sitzen und spielen.

Aber seit einer Weile schon kippte das immer weg (weil zu lang). Auf die Schnelle (während Proben oder NF) hatte ich dann nicht die richtige Einstellung gefunden und so hab ich mich da heute mal ausgiebig mit beschäftigt und sie wieder so eingestellt, dass sie nicht ständig abfällt und die Gitarre wieder gut und ohne Kraftaufwand aufrecht hält. Fürs nächste Mal weiß ich jetzt auch welches Ende ich verstellen muss (gibt da nämlich mehrere Möglichkeiten und die offensichtlichen hatten ja nicht funktioniert).

Jetzt scheint alles wieder zu passen und halten und es ist gleich eine deutliche Erleichterung.

Der Termin mit dem Rad morgen ist abgesagt – er wollte das im Auto transportieren, was schlicht nicht geht. So sparen wir uns beide einen unnötigen Termin.

Trotzdem sehr schade, hätte es ja schon gern verkauft endlich.

Dann noch die Adventsdeko aus der Garage geholt und aufgestellt. Ich freu mich vor allem an der Krippe, die dieses Jahr endlich wieder vollständig stehen kann. Wenn auch vollständig erst im Januar (am 24. kommt das Christkind und im Januar dann die Hl. Könige – ja – da bin ich etwas pingelig).

Testprodukte wurden auch getestet (und unfreiwillig festgestellt, dass das Anti-Knabber-Spray für Hund und Katz wirklich sehr sehr eklig schmeckt – aber hoffentlich bleiben dieses Jahr Krippe und Figuren heile), die Testberichte stehen aber noch aus.

Dafür ist der Ebook-Reader neu bestückt.

Alles in allem ein guter Sonntag – für die Noten hab ich länger gebraucht als ich gedacht hatte, aber es ist so ok jetzt.

Heute noch: noch ein bisschen Ski-Alpin und dann lesend ins Bett. Evt gibt es noch ein Süppchen, da bin ich noch unschlüssig (brauch noch was Gescheites Warmes, zumal frühstücken morgen auch eher ausfällt).

 

 

 

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