Samstag

Nachdem ich erst gegen zwei eingeschlafen bin, stand ich auch erst gegen neun auf.

Auf dem Plan für heute stand, das Symptomtagebuch, dass ich ja brav geführt hatte noch in den Computer zu tippen, weil es mit den ganzen Ergänzungen usw doch etwas unübersichtlich wurde (also zumindest wenn man es nicht monatelang geführt hat und daher weiß was Farben und was wo steht usw – und selbst dann muss ich erst wissen, nach welchen Zusammenhang ich suche um ihn wirklich überprüfen zu können).

Das hat auch fast den ganzen Tag gedauert – im Endeffekt hab ich nur ein etwas ausführlicheres erstellt und es dann doch von Hand ausgefüllt – aber so ist es eben auch übersichtlich, das was mir im anderen immer fehlte jeweils in eigenen Spalten.

 

Aber generell sieht man jetzt die Zusammenhänge schon deutlich – hmm. Denn dabei ist mir noch ein weiterer Zusammenhang aufgefallen, den ich aber die nächste Zeit erstmal noch genauer beobachten möchte, obwohl er sich recht deutlich abzeichnet.

Ist im Prinzip ja auch gut so, ich ärger mich grad nur, dass ich das nicht schon früher gemacht hab. Denn wollen will ich das schon seit Juni, seit ich das Teil führe.

Jedenfalls, jetzt ist es fertig, die Monate bis Januar sind vorbereitet (was auch der Grund ist, warum ich ihn weiter von Hand ausfülle, aber halt jetzt die neue Vorlage) und auch wenn es mich etwas nachdenklich gemacht hat, freu ich mich, dass es jetzt so ist, wie ich es auch haben will und dass damit Zusammenhänge sich auch darstellen ohne dass ich von diesen weiß – denn das ist ja eigentlich der Sinn dahinter.

Da bin ich doch schon arg Monk, merke ich bei solchen Sachen. Nur „Symptome“ reicht mir halt nicht, weil es ja durchaus unterschiedliche gibt und für mich das alles auf die Psyche schieben und daher gar nicht an was anderes denken leider immer noch extrem vorherrscht.

Das was sich da jetzt aber auch ohne vorher Wissen aufzeigt, macht mich entsprechend auch nachdenklich – über meine Selbsteinschätzung und das eigene Schubladendenken, das offensichtlich noch ausgeprägter ist, als ich ich dachte.

Aber ich finde es auch interessant. So ist nämlich ein Umdenken auch möglich.

Jetzt gibt es gleich noch was anständiges zu Essen, dann werde ich noch das ein oder andere im Fernsehen schauen und dann vielleicht heute doch mal länger lesen (und sollten die Beine heute wieder so zicken, etwas früher Bedarfsmedikation einnehmen).

Morgen ist nochmal ein freier Tag, übermorgen dann Endokrinologie.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.