Freitag

Gestern war ein sehr voller Tag. Morgens erst um kurz nach acht wach geworden, eine Nachricht gelesen, ob wir den Termin nicht doch spontan auf halb neun/viertel vor neun vorziehen können, erst geklärt, ob das noch gilt (Nachricht war vom Vorabend), nach einem Ja mit Fahrer geklärt, ob er mich gleich abholen kann (auch ja) und dann im Turbomodus fertig gemacht und losgefahren (20 nach acht stieg ich dann ein).

Dann sogar geschafft ein Treffen zu vereinbaren für einen Pokemon-Tausch, die reparierten Schuhe abgeholt, dann noch schnell eine Radrunde und Angsttraining (großer Raid mit 10 anderen Menschen – hui, war so spontan, dass ich da nur mit dem Rad noch rechtzeitig hinkam und daher hab ich diese dann auch noch gemacht und festgestellt – ich fahr immer noch gerne Rad), da kaum noch Luft in den Reifen zu einem Radladen gefahren um aufzupumpen (zusammen mit Studenten und dem Ergebnis, dass ich dann doch im Laden gefragt hab, weil ich das nicht hinbekommen hab – jetzt weiß ich, dass es durchaus zischen darf), festgestellt, dass ich meine Powerbank nicht mit hab, mitten im Telefonat mit dem Fahrer nach dem „kannst du mich jetzt hier abholen“ Akku alle.

Also versucht die Sim-Karte ohne Nadel aus dem Handy zu kriegen um sie in ein anderes zu legen  (weil Nummern kenn ich ja keine mehr leider), nach etwa 5 Minuten nochmal angerufen, ob das jetzt klappt (er war unterwegs), Anruf vom Stammfahrer bekommen, dass die Straße zu mir gesperrt ist – also stadteinwärts – ich also nach Hause komme, der Fahrer aber nicht mehr zurück.

Entschieden dass wir schauen ob das so stimmt (weil wir noch Stadtbusgebiet und da wird sowas normalerweise angekündigt und ich konnte mir nicht vorstellen, dass die unseren Ort nur über über 20 Kilometer mehr Umweg als Verbindung lassen) und wenn das so sein sollte, wir umdrehen und dann die Zeit bis zu nächsten Termin halt in der Stadt bleibe, festgestellt, dass es sehr wohl geht, aber wohl die nächsten Wochen alles etwas länger dauern wird (und wirklich sehr unübersichtlich war – so sehr, dass es zwei Stunden später, als dann alles auch ausgeschildert und mit Bodenmarkierungen versehen war, die Polizei dennoch eingreifen musste, weil stadtauswärts die Leute nicht einsehen wollten, dass sie halt nur noch eine Spur haben, da die zweite für den Gegenverkehr ist. So stur, dass die dennoch die zweite nutzten und auch nicht bei Gegenverkehr auf die erste zogen, sondern einfach auf der zweiten dann stehenblieben und dann noch mit der Polizei diskutierten.

Sehr sehr viel Kopfschütteln von vielen Seiten.

Zuhause erstmal Handy an Steckdose, ich hatte noch eineinhalb Stunden, erstmal gegessen (achja ich weiß jetzt dass das morgendliche kotzübel tatsächlich Unterzucker ist und mit Traubenzucker besser lösbar als mit Banane irgendwie reinzwingen), getrunken, eine mail geschickt und nach neuer Powerbank gesucht, nachdem ich auch zu Hause alles auf den Kopf gestellt hatte.

Dann ging es schon wieder los zu K. Das war heute recht entspannt. Danach ging es weiter – wieder in die Stadt – dort einen Telefontermin erledigt (für dafür nach Hause fahren fehlten mir die Mitfahrmöglichkeiten), mich mit MissMutig getroffen und  diese Stunden waren die ersten in dieser Woche, in denen es mir wirklich gut ging.

Der vierbeinige Familienzuwachs von MissMutig ist einfach nur Zucker und auch wenn es noch ein Angstbündel ist (aus sehr schlechter Haltung geretteter junger Hund), ist das einfach ein toller Hund und ich bin sicher, dass MissMutig den auch gut hinbekommt. Sie ist wirklich eine ganz Süße.

Auf dem Nachhauseweg noch einen kleinen Umweg gemacht, damit ändert sich auch mein Geburtstagsgeschenk für den Junior (und das gerne!) und festgestellt, dass Domios die Bruschetta-Pizza nicht mehr anbietet. Die einzige Pizza, die ich wirklich mochte und mir ab und an gegönnt hab (also von Pizzalieferdiensten), er hat mir dann zwar was ähnliches gebastelt, aber es ist halt nicht das selbe.

Zu Hause war ich dann gegen acht glaub ich.

Erstmal Bonsai-Tiger bespielen und versorgen und im Prinzip dann nur noch essen, noch etwas lesen und Bett.

Heute etwas ruhiger – vormittags frei (was gut ist, weil ich zwar von 10 bis 1 schlafen konnte, aber seitdem wach bin und hoffentlich doch noch die ein oder andere Stunde Schlaf bekomme), nachmittags irgendwann wird sich MissMutig melden und mich einsammeln – vielleicht kleine Hunderunde und sonst auf jeden Fall ein Eis oder so.

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