Wahrnehmung

Für mich ist das Thema „Wahrnehmung“ grade ganz vorne.

Was ist wirlich real – und was nicht?

Welche der Körperwahrnehmungen gehören wirklich ins hier und jetzt und was ist alter Mist?

Was hat der Thera gestern wirklich gesagt/gemeint, oder was ist nur durch eine Täterintrojekt-Brille angekommen.

Gestern bekam ich das nicht mehr getrennt. Eine Antwortmail vom Thera half da wieder Klarheit zu bekommen.

Wie so oft war die Wahrnehmung meines Gegenübers wichtig für mich. In der Regel traue ich der Wahrnehmung meines Theras mehr als meiner, ist es auch wichtig, dass er da klar ist, Dinge benennt.

Grade in den letzten Wochen hab ich gemerkt, dass ich meiner Wahrnehung zur Zeit nicht so wirklich trauen kann. Die Grenzen wieder arg verschwommen sind.

Für die Umstände nicht ungewöhnlich. Es ist wieder mehr Arbeit – das trennen.

Das gehört zum Prozess. Es zeigt aber auch, dass ich noch einen sehr langen Weg vor mir habe. Und das macht mir Angst.

Wie wird das werden, wenn nächstes Jahr die Thera zu Ende ist und evenetuell auch die Betreuung nicht grad ideal läuft?

Überhaupt  – die Betreuung – wie wird es werden? Warum höre und lese ich nichts von meiner Koordinatorin. Hab doch nur noch einen knappen Monat.

Stopp! Nein – nicht dran denken. Nicht bis ich wieder was tun kann – was anderes als abwarten und hoffen. Nicht aushebeln lassen. Nicht in Zweifel und Täterintrojekte verfallen.

Nur hier und jetzt. Atmen. Ein- und vor allem langsam ausatmen. Es wird werden.

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