Vergangenheit und Gegenwart

An manchen Tagen ist die Vergangenheit so präsent, sind die Geister und Dämonen von damals so mächtig.

Mit etwas Glück (und Übung) – erkenne ich das. Es bekämpft bekommen ist jedoch nochmal was ganz anderes.

Manchmal sehe ich mich da sitzen, gefühlsmäßig irgendwo in der dunklen Vergangenheit. Auch der Körper fühlt das damals.

Zwar sehe ich, dass manche der Wahrnehmungen nicht zu dem passen, was ich sehe, aber das macht es nur abstrakter.

Meistens schaffe ich es mich mit Hilfe von Skills da wieder  zusammen zu finden. Das was ich von außen sehe und das was ich wahrnehme wird wieder eins.

Dennoch gibt es auch die Tage oder (länger andauernde) Momente, an denen das nicht so klappt. Dann bin ich froh, wenn es eine Art Waffenstillstand gibt. Beides sein kann, nebeneinander. Der Körper und die Gefühle/Wahrnehmung in der Vergangenheit und der kleine Teil, der von außen auf diesen Körper sieht und eine Verbindung zur Gegenwart schafft, die dieser nicht mehr herstellen kann.

Es sind die Tage, an denen die Vergangenheit gewinnt.

Gott sei Dank sind diese Tage selten geworden. Und ich hoffe sehr, irgendwann sind sie einfach nur Vergangenheit.

Bis dahin geht es (weiter) darum, diese Tage so selten wie möglich zu halten und wenn sie mal da sind, diese auszuhalten/zu überstehen.

Das ist ok, darin hab ich Übung und es gibt weit schlimmeres. Solange dieser „Waffenstillstand“ anhält – lässt es sich aushalten. Zumal ich weiß, dass es in der Regel spätestens am nächsten Tag vorbei ist.

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