Samstag

Heute dachte ich oft an Flucht. Es ist einer der weniger guten Tage. Dabei ist es nicht wirklich greifbar.

Morgens fing es damit an, dass ich wirklich große Mühe hatte überhaupt wach zu werden. Das passiert in letzter Zeit häufiger, ist für mich aber ungewöhnlich, bin ich sonst doch eher der Morgenmensch.

Der Betreuungstermin lief aber gut – wir haben viel geschafft, ich werde ihn wirklich sehr vermissen.

Danach ging es eigentlich ständig darum, ob ich doch nochmal einfach raus gehe/fahre. Es ging nicht um was konkretes (auch wenn ich durchaus das eine oder andere einkaufen müsste/wollte, aber das geht auch Montag – da sind wir eh unterwegs), eher darum dass mir das Ablenken heute schwerer fällt.

Es ist viel Unruhe da, kann mich kaum konzentrieren, was auch das Stricken dann unmöglich macht, weil ich mehr auftrenne als stricke.

Auch jetzt noch – eigentlich würde ich gern wie üblich lesend im Bett den Abend verbringen – aber ich hab die Ruhe dafür nicht.

Mal sehen wie das heute abend noch wird. Morgen steht ja nichts auf dem Plan – von daher hab ich ja auch keinen Stress mit „genug Schlaf kriegen“.

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