samstags

Auch heute war der Tag für die Umstände recht gut. Ich bin sehr dankbar dafür.

Ich hab es geschafft die Balkonkästen neu zu machen. Die Bellis waren nur noch braunes Gestrüpp und das herangezogenen Süßkartoffel-Laub sollte dringend an seinen eigentlichen Platz und die Bellis endlich ersetzen.

Das wird jetzt eine Weile brauchen, bis es tatsächlich so wird wie es sein soll, aber das kann halt auch nur passieren, wenn die entsprechend eingetopft sind.

Ansonsten mich um den Wirbelwind gekümmert. Gestern ins eine Tür zugeknallt (wegen Wind), was dazu führte, dass der eine Bonsai-Tiger völlig unbeeindruckt grade mal in die Richtung schaute und der andere panisch verschwand.

Über eine halbe Stunde hab ich sie gesucht – und nicht gefunden. Als ich sie dann endlich entdeckte (im anderen Raum, ich war ja sicher, sie wäre unterm Bett – hmm), war sie immer noch total panisch und so verbrachte ich dann die nächste Dreiviertelstunde mit Unmengen Leckerlie auf dem Boden sitzend und vor mich hin murmelnd.

Da der Wirbelwind für Leckerlie selbst ihre Seele verkaufen würde, war das Ausmaß klar, als sie selbst drauf gar nicht reagierte.

Bei Angst fressen sie halt nichts.

Irgendwann hatte ich sie mit im Schlafzimmer und hoffte, dass es sich schon wieder einpendeln würde.

Und so ganz langsam wird es wieder. Sie ist immer noch schreckhaft und scheu, aber für Leckerlies tut sie schon wieder fast alles.

Ansonsten halt Nägel gemacht, gestrickt, fern gesehen, viel Melone gegessen, ein paar Möhren geerntet und nebenher Hörbuch gehört oder Serie geschaut.

Heute steht nicht mehr viel auf dem Plan, noch die ein oder andere Folge einer Serie, bisschen stricken und drauf warten, dass ich mich lesend ins Bett verkriechen kann.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.