Donnerstag

Nachdem der Zusatzstunden-Betreuer gestern den heutigen Termin erst nach einigem hin und her verschob um ein paar Stunden späte auch den verschobenen Termin wieder zu verschieben, hab ich abgesagt.

Zu viel hin und her – das ging in dem Moment gar nicht – und ich bin froh, dass ich abgesagt habe. Nicht genug Kraft oder Nerven mich mit ihm auseinander zu setzen oder ständig alles um zu planen.

Heute also dann frei. Der Tag ist – lang. Sehr lang. Aber eigentlich gut machbar.

Bin einfach sehr weit weg, immer noch in meiner „Blase“, nur körperlich da, was natürlich ohne Außenkontakt auch einfacher ist, weil es keine Interaktion braucht. Die ist in so einem Zustand sehr anstrengend und mühsam.

Von daher ok soweit heute.

Morgen hab ich einen Termin in der Stadt, mal schauen wie das wird.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Donnerstag

  1. Barbara Welz sagt:

    Nachdem ich schon sehr lange stille Mitleserin bin, muss ich jetzt einfach etwas schreiben. Ich gehöre auch zur Berufsgruppe der Sozialarbeiter und denke gerade ganz oft an eine Aussage von meiner Lieblingsprofessorin im Studium: „30% aller Sozialarbeiter haben selbst psychische Störungen“.
    Was auch immer Dich triggert, oder ob diese Aussage in dem Fall stimmt, es hat vielleicht mit Dir zu tun, aber wahrscheinlich auch sehr viel mit Deinem Betreuer.
    Vielleicht magst Du Dir das mit dem einfach nicht mehr antun. Alles Liebe für Dich ❤

    • Ilana sagt:

      Danke dir. Das ist mir auch schon aufgefallen. Der Zusatzstunden-Betreuer ist nicht der erste Betreuer, bei dem ich mich öfter mal frage, wer von uns jetzt eigentlich Klient und wer Betreuer ist.
      Und so manchen hab ich auch schon stationär in der Psychiatrie angetroffen.
      Diese Zusatzstunden ziehe ich jetzt durch – einfach weil wir dafür Monate gekämpft haben und das Risiko besteht, dass wir – sollten wir wieder mal ein Extrakontingent benötigen – das nicht mehr bekommen, wenn wir nach so langem hin und her diese dann doch nicht in Anspruch nehmen.

      Aber ich hab auch nochmal klar gemacht, dass als dauerhafte Lösung er keinesfalls in Frage kommt.

      Trotzdem – ich bin darauf angewiesen und ich weiß wie schwierig es ist wen passenden zu finden. Kompromisse sind da notwendig und für mich auch in Ordnung, aber nur solange die Betreuung auf Dauer damit eben ent- und nicht belastet.

Kommentare sind geschlossen.