Thera heute

Uff.

Vor allem das Ende war – intensiv und ehrlichgesagt auch verwirrend.

Es ging wieder mal darum, was diese Automatismen, die jedes Gefühl fühlen und vor allem zulassen so massiv blockieren, zu verstehen.

Sie sind kein Schutz, eher Täterintrojekte – zumindest empfinde ich sie ausschließlich als schädigend und Täter. Sie übernehmen jegliche Kontrolle und ich kann nichts mehr tun. Ich weiß, dass ich das so nicht will, hab aber keine Chance – als übernähme jemand den Körper und agiert.

Es ist frustrierend und hinterlässt Verzweiflung und Ohnmacht.

Schon länger ist klar, dass sie keinerlei Schutzfunktion haben und in die Täterintrojekt-Ecke gehören.

Für mich fühlt es sich jedesmal so an, als würde mich jemand – auch körperlich – niederringen. Bis ich mich keinen Millimeter mehr rühren kann.

Der Thera sagte dann was von „sadistischen Anteilen“ (nachdem wir Schuld und Angst und noch ne Menge anderer ausgeschlossen hatten) – und da war schon was. Dann ging es um innere Monster und auch ums Buch „Wo die wilden Kerle wohnen“ und alles zusammen löste irgendwie  einen Domino-Effekt aus.

Danach wirbelte alles durcheinander, Bilder, Flashbacks, Themen (inkl. das Schuldthema), Gefühlschaos und im Vordergrund hauptsächlich Verwirrung. So schnell, nicht wirklich greifbar und sehr turbulent.

Mittlerweile ist das alles wieder hinter einem Schleier. Irgendwas wurde heute angestoßen und ist in Bewegung geraten. Im Moment hoffe ich nur, dass das in 14 Tagen noch so weit ist, dass wir damit arbeiten können und nicht wieder in der Versenkung verschwunden.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.